50 effektive Spartipps, die garantiert für jeden funktionieren

Ich schreibe diesen Artikel nackt. Denn ich bin unter die Nudisten gegangen; so spare ich jährlich 500 Euro an Hosen, Socken, Hemden… Nur der Winter macht mir – brrrghhh – etwas Bange. – Genauso lesen sich viele Spartipps: weltfremd, lebensfern und untauglich. Schluss damit! Hier sind 50 Spartipps für den Alltag.

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Spartipps für den Einkauf

Spartipps beim Einkaufen
Quelle: Photo by frankie cordoba on Unsplash

1. Lese die Prospekte der Discounter und erstelle einen Essensplan

Zahlreich wie Briefe aus Hogwarts flattern wöchentlich die Hefter der Discounter in deinen Briefkasten. Und ob du’s glaubst oder nicht: Sie sind kein Altpapier, sondern eine sprudelnde Sparquelle – lies sie!

Mit diesen reduzierten Angeboten erstellst du dir einen Essensplan – an welchem Wochentag esse ich was? Dann klapperst du einen oder mehrere Läden ab, kaufst streng nach Plan und isst jede Woche so günstig wie möglich.

So kannst du auch mit wenig Geld sparen; und vor allem gut schlemmen. Dein Gaumen hat jede Woche Abwechslung. Nur auf etwas musst du achten: falsche Angebote.

Manche Produkte wirken billig, das liegt jedoch nur am niedrigen Gewicht – schaue deshalb immer auf den Kilopreis!

2. Kaufe auf Vorrat

Waschmittel, Nudeln, Reis, Brot… Alles ist einmal im Angebot; und bei roten Preisschildern sollten bei dir die roten Alarmglocken angehen: Kaufe auf Vorrat!

So sparst du über das Jahr hinweg 20 bis 50 Prozent im Haushalt – nur ist der Haushalt dann vollgesellt. Aber das ist ein anderes Thema.

3. Kaufe kurz vor Ablauf des Verfallsdatums

Bei mir im Kaufland gibt es eine geheime Ecke – eine wahre Schatzgrube an Leckerlis. Dort liegen die Produkte, die heute oder morgen verfallen. Und oft sind wahre Perlen dabei:

Rindersteaks, Braten, Spareribs… Alle 30 bis 50 Prozent reduziert. Rein damit in den Einkaufswagen und raus damit in die Tiefkühltruhe, sobald du zu Hause bist.

Auch musst du dich nicht fürchten: Das Verfallsdatum ist keine magische Zahl, die Essen automatisch verdirbt, wenn sie abläuft. Es ist noch genießbar! Und wenn du es einfrierst, noch lange haltbar.

Mein Vater hat mit dieser Methode ein wunderbares Weihnachtsessen gezaubert: Drei Hirschrollbraten 70 Prozent reduziert, weil sie am Kauftag verfallen waren.

Störte uns wenig! Wir hatten ein herrliches Weihnachtsessen – für 18 Euro statt 60.

4. Kaufe Tiefkühlprodukte

Frisches Gemüse freut vielleicht die Oma, aber nicht den Geldbeutel. Es ist meistens doppelt zu teuer wie Tiefkühlkost. Und das gilt für alles:

Spargel, Rosenkohl, Blumenkohl; aber auch Beeren oder Obst. Zudem sparst du dir das Schälen, putzen, sauber machen – Win-win für Portemonnaie wie Nerven.

Zudem enthält Tiefkühlgemüse mehr Vitamine und Mineralstoffe als frisches Gemüse, das noch 1 bis 2 Tage in der Küche steht, bevor du es verwertest.

5. Stöbere unten im Regal

Supermärkte sind clever: Die teuersten Produkte stehen direkt auf Augenhöhe, blinzeln dich an und betteln darum, in den Einkaufswagen entführt zu werden. Tue ihnen nicht den Gefallen!

Schaue weiter herunter zur unterem Hälfte der Regale. Dort stehen die billigen Produkte; nur hier greife zu.

Zudem gibt es Anker-Produkte wie Nutella, die sofort auf Augenhöhe stehen und deinen Blick fangen. Das sind meist bekannte, große Marken, die sofort ein Kaufsignal in deinem Kopf auslösen. Lasse dich von ersten Blick ins Regal nicht einlullen.

Noch ein gewiefter Trick: Teure Sachen stehen meist rechts von uns. Die meisten sind Rechtshänder und greifen unbewusst immer nach rechts. Supermärkte wissen das; du jetzt auch.

6. Kaufe keine Markenprodukte

Dieser Spartipp schließt sich nahtlos an den letzen an wie eine Hose aus Polyester: Kaufe keine Markenprodukte – greife zur No-Name-Variante. Und genau die versteckt sich unten im Regal.

Außerdem hast du nur selten Einbußen im Geschmack: Jede Marke vertreibt oft ein entsprechendes No-Name-Produkt – zumeist mit ähnlicher Rezeptur, Inhalt oder Inhaltsstoffen.

Du glaubst mir nicht? Unter diesem Link findest du alle No-Name-Produkte mit den Marken, die sich dahinter verbergen: Wer-zu-Wem.de

7. Gehe nur abends einkaufen

Abends hauen die meisten Discounter einige Schnäppchen raus – die Ware muss einfach weg. Sei du der hilfsbereite Kunde, der den notleidenden Supermärkten unter die Arme greift.

Der beste Zeitpunkt ist übrigens Samstag-Abend: Was Sonntag verfällt, muss unbedingt raus. Hier kannst du ordentlich zuschlagen.

Noch ein Spartipp hinterher:

Kaufe IMMER am Tag vor und am Tag nach einem Feiertag ein (am besten gleich morgens zur Ladenöffnung). Warum? Wieder muss die fast abgelaufene Ware raus: Was entweder über die Feiertage vergammelt oder einen Tag danach verfällt.

So ergatterst du Schnäppchen wie Perlen: Vor den letzten Weihnachtsfeiertagen habe ich mich reichlich mit Rib-Eye-Steaks eingedeckt – alle 50 Prozent reduziert.

8. Achte auf die Gewichte

Hersteller sind listige Gesellen: Nougatcreme für 99 Cent – ist doch viel billiger als Nutella für 3 Euro. Aber halt! Bei der Nougatcreme ist ja nur ein Viertel so viel drin…

Achte also auf Gewicht wie Preis; ein besonderer Spartipp für diejenigen, die immer in Eile sind und wie ein Nimbus 2001 durch die Regale fegen.

9. Kaufe keine Fertiggerichte

Außer von No-Name-Marken sind Fertiggerichte immer sauteuer. Sie strapazieren nur dein Budget und die Zotten deines Dünndarms. Koche selbst und lebe gesünder!

Lasse auch die Finger von billigen Alternativen: So schnappst du dir vielleicht ein Schnäppchen, fängst dir aber auch lange Sicht Diabetes ein. Ob sich das auf Dauer lohnt?

10. Praktiziere Intervall-Fasten

Alle Tätigkeiten, die mit Praktizieren anfangen, hinterlassen auf der Zunge einen bitteren Belag von Kult, Guru und Esoterik. Intervall-Fasten zählt nicht dazu!

Fasten ist gesund, hilft beim Abnehmen und fördert Autophagie – alte Zellen werden erneuert, repariert oder ausgetauscht. Doch wie funktioniert Intervall-Fasten? Du lässt eine Mahlzeit weg: entweder Frühstück oder Abendbrot.

So isst du nur in einem bestimmten Zeitfenster: meist innerhalb 6 bis 8 Stunden. Den restlichen Tag fastest du. Beispiel: Du isst 12 Uhr und 19 Uhr und fastet bis 12 Uhr am nächsten Tag.

Danke für die Ernährungstipps Herr Klugscheißer, doch wie kann ich hier sparen? Ganz einfach: Du isst nur noch zweimal am Tag; damit fliegt eine Mahlzeit raus und überschüssiges Geld kommt rein.

Hier kannst du dich über Intervall-Fasten informieren (Klick).

Spartipps im Haushalt

Spartipps im Haushalt
Quelle: Photo by Jason Briscoe on Unsplash

11. Koche (wenn möglich) für die ganze Woche vor

Mein Vater hat es früher geschickt gemacht: Sonntags wurde ein großer Bottich kredenzt – z. B. Nudeln mit Tomatensoße – und er hat mich die ganze Woche ernährt. Nur die Nudeln musste ich selbst kochen.

Das ist ein Spartipp, falls du Kinder hast; so weichst du dem teuren Schulessen aus. Aber für Singles? Sie sollten ebenso für die Woche vorkochen und ihr Essen mit auf Arbeit nehmen.

Wem das zu eintönig ist, macht einmal im Monat Koch-Tag: Hierbei kochst du verschiedene Gerichte für den Monat vor. Sagen wir vier Gerichte für vier Wochen. So kannst du Tag für Tag das Mittag wechseln. Außerdem verschiebst du die Arbeit von 28 Tagen auf einen Tag.

Das Essen füllst du dann portionsweise in Tiefkühlboxen, frierst sie ein und taust sie vor Einsatz wieder auf.

12. Schmeiße keine Essensreste weg

Fast täglich bleibt etwas übrig: Nudeln, Soße, Reiß, Gemüse… Sonst wird damit die Tonne gefüttert oder das Klo ernährt. Das geht besser:

Du sammelst solche Reste – frierst sie sogar ein – und panschst sie irgendwann zusammen. Dadurch entstehen tatsächlich leckere Gourmet-Kreationen.

Klingt zwar befremdlich, doch Mmmhhh-nde Münder lügen nicht.

13. Trinke Leitungswasser

Stiftung Warentest hat es bewiesen: Leitungswasser ist nicht nur 100-mal billiger als Mineralwasser, es ist auch gesünder – weniger Rückstände, mehr Mineralstoffe.

Schone also deine Knie, wenn du jede Woche todesmutig mit drei Wasserkästen die Treppen erklimmst. Diesen Heldenmut kannst du dir sparen – trinke Leitungswasser.

Aber das ist ja fad wie Essen aus der Gulaschkanone! Dann gönne dir etwas Luxus und schaffe dir einen Wassersprudler an – so hat der feine Herr Pinkel sein Wasser, das im Munde gärt wie ein Whirlpool 😉

Hochwertige Wassersprudler kosten ca. hundert Euro. Vierzehnmal keine Wasser-Kästen geschleppt, schon hast du das Geld wieder drin.

14. Mache Spülgeräte richtig voll

Ob Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine – jedes Gerät sollte nur laufen, wenn es voll ist. So sparst du Strom.

Ebenso solltest du niemals über 60 Grad Waschen; frisst nur Strom und ist unnötig.

15. Schneide dir selbst die Haar (vielleicht!)

Meine Frisur ist anspruchsloser als ein buddhistischer Mönch in einem Himalaya-Tempel; trotzdem bezahle ich – mit Trinkgeld – 28 Euro für einen Friseurbesuch. Das geht auch billiger:

Auf YouTube gibt es unendlich viele Tutorials, wie du dir selbst die Haare schneidest. Alternativ lässt du dir von einem Freund oder Freundin die Haare scheren.

Oder du bist extremer als ein Surfer, der auf einer Riesenwelle entlang der Zahnreihe eines Megadolons cruist: Du gehst mit Glatze außer Haus. Wie gesagt: Extrem, aber die stolze Haarpracht eines Sparfuches.

Doch was machen Frauen? Für sie ist dieser Spartipp eher unangenehm. Natürlich können sie sich selbst ihre Haare schneiden; dennoch haben die wenigsten hieran ihre Freude.

Sie können höchstens ihre natürliche Schönheit akzeptieren und auf gefärbte Haare verzichten. Ebenso können sie selbst färben; zwar auch nicht billig, doch deutlich günstiger.

16. Selbst ist der Handwerker

Sparen hat ein Problem: Es kostet Zeit. Was du an Euros einsparst, verprasst du an wertvoller Lebenszeit. In dieses Nasenloch popelt auch der folgende Tipp: Repariere zu Hause alles selbst. Kostet Zeit, spart jedoch Geld.

Ob Wasserhahn, Streichen, Laminatverlegen – für alles gibt es Tutorials. Schaue dich auf YouTube um oder fräse dich durch Blogartikel. Wer will, der lernt.

Vielleicht hast du auch keine andere Wahl: Letztens hörte ich im Radio, sogar Notfälle warten bisweilen wochenlang auf einen Handwerker. Zeit, die Not zur goldenen Tugend zu machen.

Nur am Strom würde ich nicht herumstochern, sonst hebt es dich aus den Socken wie ein verkohltes Sandwich aus dem Toaster.

17. Koche deinen eigenen Kaffee

Was kostet ein Kaffee unterwegs? – zwei, drei Euro? Das sind zwei, drei Euro, die du täglich deiner Rente klaust! Stelle es dir vor: Du als alter Mann, der zwei, drei Euro braucht, um sich Medikamente zu kaufen. Jetzt fühle dich gefälligst schuldig!

Genauso lesen sich die meisten Sparratgeber: Trinke Starbucks-Kaffee und du öffnest das Tor zur Altersarmut. So extrem ist es nicht! Hebt Café-to-Go dein Lebensgefühl, dann trinke ihn. Falls nicht:

Mit eigener Kaffeemaschine, No-Name-Kaffee und Thermobecher sparst du wöchentlich eine Menge Geld. Das sind, wenn du täglich Kaffee trinkst, 60 Euro im Monat.

Genauso Geld-Vernichter sind Kaffee-Kapseln und Pads. Bleibe lieber beim gemahlenen Bohnenkaffee – egal, wie charmant George Clooney „What Else“ in die Kamera grummelt.

18. Baue selbst an

Hast du einen Garten, sreiche ihn nicht nur bunt mit Hyazinthen oder Koniferen, sondern baue etwas Nützliches an. So sparst du dir manchen Einkauf im Supermarkt. Am einfachsten anzubauen sind:

  • Radieschen
  • Wildtomaten
  • Rucola
  • Kürbisse

Mittlerweile legen WGs sogar auf dem Balkon kleine Beete an oder Blumenkästen – dafür eignen sich Bohnen, Kartoffeln, Gurken oder Paprika.

Wo wir gerade dabei sind: Befolgst du diesen Tipp, stelle auch eine Regentonne auf. So kürzt du die Wasser-Rechnung, indem du mit Regenwasser gießt.

19. Ziehe den Stecker

Ziehe immer den Stecker oder drücke den Hauptschalter an der Mehrfachsteckdose, wenn du ein elektronisches Gerät ausschaltest. Denn der Standby-Modus verschlingt weiter Strom; so sparst du geschickt im Alltag.

20. Wechsle Stromfresser aus

Muss es mal wieder eine neue Waschmaschine sein, wähle eine mit hoher Energie-Effizienzklasse. Mindestens A+. So sparst du deutlich mehr Strom und holst die höheren Anschaffungskosten wieder rein.

Das Gleiche gilt natürlich für alle größeren elektronischen Geräte.

21 Vergleiche Anbieter und wechsle

Wie ein überfahrenes Wildschwein lassen wir jährlich mehrere hundert Euro auf der Straße liegen – nur, weil wir nicht wechseln. Nicht den Stromanbieter, den Gasanbieter, die Krankenkasse oder den Internetanbieter.

Nutze einmal im Jahr Vergleichsportale und schauen nach günstigen Alternativen. Vergleichen kannst du Anbieter auf Check24 oder Verivox.

Willst du nicht ständig wechseln, ist ein Energieberater empfehlenswert. Er findet für dich einmal einen maßgeschneiderten Anbieter, den du – bestenfalls – wie ein Muttermal ein Leben lang an deinem Stromkasten trägst.

22. Dusche kalt

Kaltes Wasser ist billiger als warmes – ein Liter kaltes Wasser 5 Cent, warmes Wasser ca. 10 Cent.

Trotzdem noch lange kein Grund, kalt zu duschen. Wie ist es hiermit: Kalt duschen erhöht die Fettverbrennung, verbessert die Durchblutung, wirkt entzündungshemmend, reduziert Schmerzen…

Die Liste ist lang; jedenfalls länger als deine Wasserrechnung, wenn du kalt duschst.

23. Koche energiesparend

Wieder ein selbsterklärender Spartipp: Koche mit Deckel – der auch sitzt – und benutze nur Herdplatten, die genau zur Größe des Topfes passen. Sonst erwärmst du die Raumtemperatur, nicht dein Essen (20 Prozent Energie gehen verloren).

Ein weiterer Spartipp: Falls es dein Geldbeutel erlaubt, kaufe dir einen Induktionsherd. Er verbraucht 20 bis 30 Prozent weniger Strom als andere Herde und erhitzt Lebensmittel viel schneller.

24. Kündige überschüssige Versicherungen

Wir deutschen sind notorisch überversichert; wir fürchten ständig, wir könnten bald wie eine Trümmerfrau zwischen unserem verschandelten Hab und Gut stehen.

Bezahle nie wieder zu viel für Versicherungen, indem du:

  • Sinnlose Versicherungen kündigst (z.B. eine iPhone-Versicherung, ich bitte dich).
  • Überprüfst, ob nicht mehrere Versicherungen den gleichen Schadensfall abdecken
  • Jedes Jahr deine Versicherungen vergleichst ( z.B. Check24, Verivox, tarifcheck.de)

25. Verschachere alte Dinge

Wie lange schon steht die Titanic-DVD im Regal, zieht Staub an und erinnert dich nostalgisch an die gute alte Zeit? Weg mit dem Plunder! Das Gleiche gilt für Videos, CDs, Kassetten, Blu-rays, Games, Bücher…

Außer du bist Sammler und verbindest damit satte Erinnerungen; dann bist du entschuldigt. Für die anderen: Verscherble den Krimskrams. Nutze dazu Seiten wie eBay-KleinanzeigenShock, Momox oder Rebuy.

Gleichzeitig reinigt das deine Seele; weniger Zeug bedeutet weniger Stress für’s Gehirn. Doch wann solltest du Zeug aussortieren?

Beherzige diese Faustregel: Alles fliegt, was du 6 Monate nicht in Betrieb genommen hast.

Immer noch nicht sicher? Dann befolge diesen Trick: Packe dein ganzes – überschüssiges – Zeug in Kisten und verstaue es auf dem Dachboden. Jetzt warte drei Monate.

Holst du nichts aus den Kisten – weil du es nicht brauchst! – kann es weg. So einfach ist es.

Spartipps für die Freizeit

Quelle: Photo by Roberto Nickson on Unsplash

26. Kündige dein Fitnessstudio-Abo

Was ist die größte Lüge, die dir deine Freunde erzählen? – ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Tun sie nicht; du wahrscheinlich auch nicht. Also kündige!

Wer vier Wochen nicht war – außer, er war krank – geht wahrscheinlich auch in den nächsten vier Wochen nicht. Rechne selbst: Das sind durchschnittlich 40 Euro pro Monat.

Auch wenn du gerne Sport machst, hast du günstigere Alternativen: Sport im Freien oder zu Hause mit Calisthenics oder Home-Workouts auf YouTube. Genauso effektiv und sogar besser, weil mit Anleitung.

Bevorzugst du es professionell, melde dich bei einem Online-Gym an wie beispielsweise Gymondo oder Freeletics. Dort bringst du Spartipps zum Schwitzen.

27. Lies mehr

Lesen ist der günstigste Zeitvertreib – vor allem, wenn du eine Bücherei in der Stadt hast. Melde dich einmal an und lies für eine geringe Gebühr jährlich, was du willst.

Dazu kannst du dir ein Kindle-Unlimited-Abo besorgen; lohnt sich jedoch nur, wenn du monatlich zwei bis drei Kindle-Bücher liest. Teste es also vorher.

Zuletzt noch ein kleiner Ansporn, falls du keine Leseratte bist, sondern eine Zocker-Maus, die sich ihren Weg durch virtuelle Welten wühlt: 85 Prozent der Millionäre lesen mindestens eins bis zwei Bücher pro Monat.

Kettenleser sind einfach erfolgreicher.

28. Nutze spezielle Tage zum Ausgehen

Montag Pizzatag, Dienstag Dönertag, Mittwoch Pasta-Tag, Donnerstag Kinotag… Immer ist irgendwo ein spezieller Tag und mit ihm stehen die Rabatte Schlange.

Bis zu 50 Prozent billiger kannst du Essen oder Spaß abgreifen; plane also langfristiger, bevor du ausgehst.

29. Nutze Jahreskarten

Besonders interessant für Familien, die öfters ausflügen – ist das ein echtes Verb? Egal! Ein Spartipp für sie sind Jahreskarten. Natürlich nur, wenn es sich lohnt.

Überlege also, wie oft du einen Freizeitpark besuchst; dann rechne, ob sich eine Jahreskarte auszahlen würde.

Falls du immer eine ganze Meute von Kindern mitschleppst, kannst du auch beim Park anrufen und fragen, ob es Geburtstags-Rabatt gibt. Dann hat eben ein Kind plötzlich Geburtstag – was soll’s.

30. Nimm eigene Getränke und Chips mit ins Kino

„Selbstmitgebrachtes Essen und Trinken ist verboten“ – who cares? Ich jedenfalls nicht: Ich habe früher immer mein eigenes Zeug mit ins Kino gebracht und so machen es viele.

Folge diesem Beispiel, kannst du auf Knabber-Spaß beim Film nicht verzichten. Du entgehst dem überteuerten Popcorn und treibst trotzdem die andere Gäste mit lautem Kauen in den Wahnsinn – ein Win-win.

31 Sammle Gutscheinhefte/Stempelhefte

Jeder zehnte Döner ist umsonst – oder jeder fünfte Cocktail gratis. Fast überall verteilen Ladenbesitzer Stempelhefte, um den Kunden ans Geschäft zu binden.

Nutze also diese Angebote, falls du ständig ein Lokal besuchst.

32. Mitbring-Partys

Früher in der Schule habe ich immer gestaunt: Wollte die Klasse zusammen frühstücken, waren immer einige Feuer und Flamme, etwas mitzubringen. Sie haben gebacken, gekocht, gestampft, geknetet und durchgerührt.

Mein Mitbringsel hat sich meist auf Küchenrolle beschränkt. Aber es zeigt: Manche Menschen bringen gerne etwas mit – entweder kochen sie gerne oder wollen zeigen, was sie draufhaben.

Mache dir das zunutze: Lade Freunde zu dir ein und verkaufe es als Mitbring-Party unter einem bestimmten Motto. So wirkst du kreativ und nicht als Geizhals, der seine Gäste gerne verhungern lässt.

33. Miste deine Abos aus

Wann warst du das letzte Mal auf Netflix? Hast dir zuletzt ein Hörbuch auf Audible angehört? Keine Ahnung? Dann Rechner angeworfen, auf die Webseite geklickt und das Ding gekündigt!

Was wir nicht nutzen, kostet nur Geld. Aber, wenn du einiges ab und zu nutzt? Dann teste es drei Monate aus: Womit bezahlst du mehr? Auf Amazon Filme einzeln ausleihen oder auf Netflix schauen?

Hörbücher kaufen oder im Audible-Abo anhören? Wenn das Abo billiger ist, behalte es natürlich. Beispielsweise wäre ich sofort gestrandet wie Robinson Crusoe, wären mir Audible und Amazon Prime genommen.

34. Bastle Geschenke selbst

Frauen beeindrucken mich immer aufs neue, sobald ein Geburtstag ansteht, eine Hochzeit oder ein Feiertag. Diese ungebremste kreative Energie, mit der sie Geschenke gestalten, basteln und formen – einfach faszinierend.

Die Mühe dahinter färbt ab auf das Papier, die Deko und die Verzierungen – man merkt, die Person hat sich etwas dabei gedacht. Und das ist doch der Sinn der meisten Geschenke, oder?

Jedenfalls: Hast du nicht zwei linke Hände und jeder Finger ein Daumen – schuldig! –, bastle selbst die Geschenke.

Außer natürlich du bist zu einer Jugendweihe eingeladen und die verwöhnte Bratze will Kohle sehen. Dann erntet dein DIY-Geschenk nur ein enttäuschtes „Danke“ statt echter Dankbarkeit.

35. Leihe statt kaufe

Musst du ein Film, Buch, Game wirklich kaufen? Oft schaust, liest oder zockst du es nur einmal und dann steht es in der Ecke wie ein depressiver Teenager.

Also leihe lieber; dein Geldbeutel wird es dir danken. Möglich ist das beispielsweise durch Verleihshop.de. Dort kannst du Filme, Games, Serien eine Woche ausleihen. Danach schickst du sie bequem zurück. So genießt du, bezahlst aber nur einen Bruchteil des Preises.

Spartipps für den Urlaub

Spartipps für den Urlaub
Quelle: Photo by Ethan Robertson on Unsplash

36. Buche Flüge im inkognito Modus

Uhhh, inkognito: James Bond im Angesicht des Urlaub-Fiebers lässt die Küsten mit goldenem Colt hinter sich und stirbt lieber an einem anderen Strand.

So dramatisch ist es nicht; dennoch solltest du Flüge oder Reisen nur im inkognito Modus deines Browsers buchen. Warum? Weil dich Webseiten durchleuchten wie Supermans Röntgenblick.

Cookies, Pixel und andere Tracking-Devise hängen an deinen digitalen Fersen und durchleuchten Browserverlauf wie Kaufverhalten. Das Ergebnis: Der Anbieter schiebt dir – oft – einen teureren Preis unter.

Diese Masche durchtrennst du, wenn du nur im inkognito Modus Flüge buchst oder generell online einkaufst.

37. Achte auf den Zeitpunkt der Buchung

Klar: Frühbucher und Last-Minute-Urlauber sparen kräftig. Doch du kannst noch weiter sparen, nämlich mit dem Wochentag, an dem du fliegst.

Freitag ist immer am teuersten, dicht gefolgt vom Wochenende. Beherzige deshalb diesen Spartipp und fliege unter der Woche – mittwochs ist meist am günstigsten.

Willst du den garantiert billigsten Flug, nutze das Tool „Skyscanner“. Es findet garantiert den günstigsten Buchungs-Zeitpunkt für einen Flug.

38. Miete ein Zimmer per Airbnb oder per Haustausch

Mit Airbnb kannst du dich in eine Privatwohnung einmieten – deutlich billiger als Herberge, Hotel oder Unterkunft.

Noch interessanter ist aber ein Haustausch: Du und eine andere Familie, Single, WG… tauschen einfach ihr Haus. So kannst du weltweit Urlaub machen und sparst die Kosten für die Unterkunft.

Das ist möglich über die Website Homeexchange.com.

Noch eine Stufe extremer ist Housesitting: Du passt auf ein Haus auf und die Haustiere, die daran hängen wie ein Pitbull an der Kette. Du behütest beide, solange Herrchen und Frauchen im Urlaub sind.

Sei also ein paar Wochen lang Kevin allein im fremden Haus – ein genialer Spartipp für Überraschungs-freudige Abenteurer. Über diese Website ist das möglich: trustedhousesitters.com

39. Local Experience

Wer sogar mit Reisen sparen will, mische sich unters gemeine Volk. Esse wie die Einheimischen. Schlafe wie die Einheimischen. Reise wie die Einheimischen.

Eine Kultur lernst du nur von innen kennen; nicht vom Rande des Pools aus, vom Balkon oder einer Stadtrundfahrt. Außerdem sparst du eine Menge Moneten, weil du um Touristen-Lokale einen weiten Bogen machst.

Natürlich klappt das nicht überall: Local Experience lohnt sich nur in Schwellenländern und Entwicklungsländern wie Indonesien oder Vietnam. In Paris kanns du auf Local Experience gut verzichten – sparen wirst du nicht viel.

Der Nachteil: Nicht alles, was lokal ist, ist auch verträglich. Ein paar Freunde haben sich in Indonesien elendig den Magen verdorben, weil sie in Ramsch-Buden gegessen haben.

Den Urlaub haben sie dann verbracht mit kreideweißem Gesicht, grummelndem Bauch und unsicherem Blick – immer ausspähend nach der nächsten Toilette. Local Experience in seiner ganzen Pracht.

40. Lasse dir Kosten für verspätete Flüge zurückerstatten

Der Flug ist verspätet, ausgefallen, verschoben? Dann mache deinen Anspruch auf Entschädigung geltend. Möglich ist das bis drei Jahre rückwirkend.

Nutze dafür flightright.de; dort prüfen Rechtsexperten kostenlos, ob du einen Anspruch hast. Bezahlen musst du erst, wenn du wirklich eine Entschädigung bekommst. Super Deal!

Spartipps für die Finanzen

Quelle: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

41. Lege dir ein Kontensystem an

Für jedes Ziel ein Konto, immer genug Geld da und am Anfang des Monats sind alle Rechnung bezahlt; wie klingt das für dich? Prima hoffe ich; und genau das erreichst du mit einem 6-Kontenmodell oder dem X-Kontenmodell.

Stöbere etwas, suche dir eins aus und passe es auf deine Bedürfnisse an. Falls du Ideen für kostenlose Girokonten brauchst, greife auf N26 zurück oder auf die 20 N26 Alternativen.

42. Richte dir ein Spaßkonto an

Wir spielen jetzt eine Runde Lucifer: Ich schaue dir fest in die Augen, fessele deinen Blick und frage dich eindrücklich: Was wünschst du dir wirklich?

Wahrscheinlich nicht Sparen, sondern Sparen ist nur Mittel zum Zweck, weil du es musst: Du verkneifst dir Spaß, da du dir später mehr Vergnügen oder Lohn erwartest.

Eine zweite Wahrheit: Allzu extremes Sparen im Haushalt trocknet dich innerlich aus wie eine Mumie. Alles hat nur noch wert, gemessen an dem, wie viele Münzen im Darmtrakt deines Sparschweines verbleiben.

Das ist krankhaft! Und führt zu unverschämten Neurosen wie plötzlichen Toilettengang, wenn der Ober mit der Rechnung kommt.

Lege dir deshalb ein Spaßkonto an, das du entweder jeden Monat leerst oder worauf du für einen großen Spaß sparst – so ein Wellnessurlaub, Fallschirmsprung, Panzerfahrt, alles, was dir einfällt.

So versüßt du dir mit kleinen Belohnungen das Sparen; und ein Spaßkonto ist ebenso die wirksamste medizinische Lösung für kratzende Geizhälse.

43. Führe ein Haushaltsbuch

Wie viel gibst du monatlich aus? Wie viel Geld kommt rein? Solange du das nicht weißt, tappst du im Dunkeln wie ein Mörder bei Regen in einer Seitenstraße. Kurz:

Du kannst nicht sparen. Doch bevor du jetzt aufstöhnst, habe ich eine elegante Lösung für dich: Haushaltsbuch-Apps. Sie verbindest du mit deinem Konto; und schon analysieren sie deine Einnahmen und Ausgaben.

Du musst nur mit dem Finger tippen – Krümmen ist nicht nötig.

44. Erstelle deine persönliche Bilanz

Eigentlich der wichtigste Spartipp: Stelle deine Vermögenswerte deinen Verbindlichkeiten gegenüber. Was sind deine Vermögenswerte? – Einkommen, Haus, Mieteinnahmen, Wertpapiere…

Was sind deine Verbindlichkeiten? – Schulden, Steuern, Kredite, monatliche Ausgaben, Versicherungen…
Nimm dir ein Blatt Papier zur Hand, ziehe zwei Spalten und vergleiche: Wie viel steht auf jeder Seite?

Hast du dir einmal diese Mühe gemacht – das verspreche ich dir –, weißt du, wo du sparen kannst, wie viel du sparen musst und womit du deine Einnahmen erhöhen könntest

Vor allem, wenn du Schulden hast, ist es einerseits schmerzhaft und andererseits befreiend. Du hast schwarz auf weiß, wo du stehst. Damit kannst du arbeiten und dein Leben verändern.

45. Nutze nur kostenlose Girokonten

Ich könnte meinen Vater federn und teeren, sooft er mir sagt, er sei immer noch bei der Deutschen Bank. Er bezahlt monatlich 5,90 € – und für was? Das die Bank an seinem Geld verdienen darf. Er wird geschoren wie ein australischer Armee-Rekrut (Number. 2 all over).

So viele Direktbanken gibt es da draußen, die nichts berappen und eine Menge Vorteile bieten. Denke nur an DKB, N26RevolutNorisbank, Moneyou… Wie gesagt: Eine Auswahl findest du unter N26 Alternativen.

Wie du richtig – und vor allem kostenlos – wechselst, erfährst du unter kostenlosem Kontowechselservice. Bestenfalls hast du es in ein paar Minuten überstanden.

Falls du direkt vergleichen willst, haben wir dir hier ein Girokonten-Rechner verlinkt. Tobe dich aus:

46. Zahle kein Auslandseinsatzentgelt

Auslandseinsatzentgelt – dieses Wort ist effektiver als jedes Pusten, um festzustellen, wie betrunken man ist. Nur nüchtern kannst du es fehlerfrei herunterrattern.

Doch was bedeutet dieses Bandwurm-Wort? Dass eine Gebühr anfällt, wenn du im Ausland mit deiner Kreditkarte bezahlst oder Geld abhebst. Oft sind das 1 bis 2 Prozent der Summe – also ein kleines Vermögen, wenn du deine Kreditkarte schwenkst wie dein Kleid beim Tango-Tanzen.

Greife deshalb auf Karten zurück, die kein Auslandseinsatzentgelt berappen. Beispielsweise:

47. Investiere

Du kennst es: Du liegst nachts im Bett, willst unbedingt schlafen, aber deine Augen weigern sich, zuzufallen. Du wälzt dich, starrst zu Decke oder zählst sogar Schäfchen – doch nichts bringt etwas.

Das nennt sich Hyperintension (Starke Absicht): Wenn wir etwas zu stark wollen, verhindern wir es. Wir bauen uns zu viel Druck auf, sodass wir scheitern.

Nicht anders ist es mit dem Sparen; du konzentrierst dich darauf, doch irgendetwas kommt dazwischen. Eine plötzliche Ausgabe oder du gibst plötzlich nach und kaufst impulsiv die Regale leer – als hättest du tagelang bei Wasser und Brot in einer Zelle geschmachtet.

Dieses zu starke „Sparen-Wollen“ umgehst du, indem du einen Zweck hast: Du willst nicht mehr sparen, sondern investieren – und sparst und beginnst deinen Vermögensaufbau.

Sagen wir, du investierst tausend Euro in P2P-Kredite auf Mintos und siehst täglich, wie Zinsen auf dein Benutzerkonto regnen. Das motiviert und spornt dich an, weiter zu investieren – in Aktien, ETFs, Kryptowährungen…

Nun sparst du automatisch, weil du investieren willst. Es geht von allein; du hast einen neuen Antrieb gefunden, Spartipps umzusetzen.

48. Gib eine Steuererklärung ab

Halt! Hier geblieben! Auch wenn du Student bist und kein Einkommen hast, du kannst trotzdem eine Steuererklärung abgeben. Zwar bekommst du jetzt nichts wieder, kannst aber die Kosten vortragen. Das heißt:

Sobald du Einkommen hast und darauf Steuern zahlst, kannst du die Kosten deiner Studienzeit geltend machen. Also nimm dir ein Wochenende frei vom Feiern, setze dich auf deine Jute-Hose und mache deine Steuererklärung.

Für die anderen gilt das Gleiche: Wer auf seine Steuererklärung verzichtet, ist selbst schuld, wenn er zu viele Steuern zahlt.

Denn so viel lässt sich anrechnen, wenn einmal die Werbungskostenpauschale von 1000 € überschritten ist. Beispiele gefällig?

Arbeitsmittel: Klamotten, Laptops, Ladekabel… Übersteigt der Preis nicht 800 € netto, kannst du es mit einmal abschreiben – sonst über mehrere Jahre. Dennoch: Abschreiben geht nur, wenn du die Belege aufhebst!

Arbeitszimmer: Arbeitest du im Home-Office für deinen Arbeitgeber, kannst du es (oft) steuerlich geltend machen (das Finanzamt musst es anerkennen). Bis 1250 € sind möglich. Dazu zählen Miete, Rundfunkgebühren…

Private Dienstleistungen: Hat eine selbständige Person oder eine externe Firma in deinem Haushalt gewerkelt, kannst du 20 Prozent von der Steuer abziehen – maximal 4000 € pro Jahr. Dazu gehören: Kinderbetreuung im Haus, Reinigungsarbeiten, Hausmeister, Winterdienst, Gartenarbeit.

Das waren nur drei klitzekleine Beispiele. Hast du keine masochistische Ader und findest Steuern nicht spannend, empfehle ich dir einen Steuerberater oder eine Steuersoftware. Sie weisen dich gezielt auf Möglichkeiten hin, Steuern zu sparen.

Das Beste daran: Software wie Steuerberater kannst du von deiner Steuer absetzen.

Hier sind drei exzellente Steuersoftwares:

49. Automatisiere deine Finanzen

Die Regeln sind einfach: Am 1. des Monats kommt das Geld und am 2. und 3. wird es auf dein Kontensystem und deine Investments verteilt. Automatisch per Daueraufträge, Lastschriften und Sparpläne.

Damit laufen deine Finanzen geschmiert wie ein Riesenrad auf dem Weihnachstmarkt – du nimmst Platz und bist hoch oben von Finanzsorgen befreit:

Sind alle Rechnungen bezahlt? Ja klar! Habe ich Geld auf mein Sparkonto überwiesen? Welch Frage! Sprudelt neues Geld auf mein Investmentkonto? Darauf kannst du einen Ripple lassen!

Für dich bleibt kein Aufwand; du musst nur deine Sparpläne und Daueraufträge erhöhen, solltest du mehr verdienen. Mehr ist es nicht.

Mittlerweile lassen sich Sparpläne für alles einrichten: ETFs, Aktien, P2P-Kredite, sogar Kryptowährungen (Crypto.com). Wie du deine Finanzen automatisiert, haben wir hier erklärt:

50. Erhöhe deine Einnahmen

Was ist ein Fußballspiel mit nur Abwehr? – langweiliger als das obligatorische Geigenständchen der Nichte zu Weihnachten. Zwar trifft kein Ball ins eigene Tor; selbst schießt man jedoch auch keine Tore. Genauso ist reines Sparen:

Du stärkst nur die Defensive – und weißt du was? Nur mit der Defensive kannst du das Spiel des Lebens nicht gewinnen. Natürlich kannst du von 1000 Euro leben, aber es ist kein reiches Leben.

Ein reiches Leben kommt von einer starken Offensive – also hohen Einnahmen. Dafür hast du zwei Möglichkeiten:

Letzteres ist zwar schwieriger, aber deutlich erfüllender. Denn es gibt keinen Deckel: Eine Gehaltserhöhung sind alle zwei Jahre maximal 15 Prozent – in der Regel unter 10 Prozent.

Nun das eigene Business: Zwar fängst du hier mit wenig an (oft ein paar Euro im Monat), dennoch steigt dein Verdienst über mehrere hundert Prozent über die Jahre – du musst nur dranbleiben.

Vielleicht denkst du jetzt: Ich habe Job und Familie; ich kann das nicht. Doch kannst du!

Andere haben es bewundernswert vorgemacht wie Alex Fischer von Reich-mit-Plan oder Katja Jäger von Goodbye Hamsterrad. Beide hatten Familie, einen Vollzeitjob und haben trotzdem ein eigenes Business gegründet.

Es geht also, wie Churchill sagt: mit Blut, Schweiß und Tränen.

Quelle Beitragsbild: Photo by Sharon McCutcheon on Unsplash


Junge schaut in die KameraÜber den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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