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3 Aktien-Regeln die Gefühle zu Gold machen!

Gefühle sind Gold wert!
Du solltest emotionale Investments tunlichst vermeiden, denn unsere Gefühle sind nicht darauf ausgerichtet, mathematisch komplexe Entscheidungen zu fällen. Unser Verstand hingegen lässt sich hervorragend dazu nutzen, Chancen und risiken abzuwägen.

Viele Aussenstehende halten Investieren für zu risikoreich. Nun kommt das aber natürlich auch darauf an, was man als Risiko definiert. Wer bis 65 einem Job nachgeht, den er eigentlich garnicht mag, der riskiert wortwörtlich sein Leben (respektive den Großteil seiner gesunden Lebenszeit, selbst dann, wenn er 100 Jahre alt wird).

Mithilfe von Aktien lässt sich aus Geld (und viel Zeit) mehr Geld machen. Das lockt die an, die sofort die Millionen wollen und die, die einfach gerne mehr Geld hätten und ihr Vermögen langfristig entwickeln wollen. Menschlich gesehen ist es ganz normal den ersten Weg gehen zu wollen und insofern kein Computer-Algorithmus oder eine Bank zwischengeschaltet ist, handelt der Großteil der Investoren nach diesem Muster. Das ist das beste, was uns als langfristigen und rationalen Anleger passieren kann, denn Gewinn und Verlust stehen im Aktienmarkt in einem Verhältnis von 50:50. Das liegt ganz einfach darin begründet, dass Gewinn und Verlust innerhalb des Aktienmarktes bleiben, weil der Verkäufer der Aktie mit Gewinn oder Verlust verkauft und der Käufer derselben Aktie mit Deckungsgleichem Verlust oder Gewinn kauft. Dadurch, dass wir den Fehlern der Mehrheit aus dem Weg gehen liegen wir immer ein paar Prozentpunkte mehr auf der Gewinner-Seite und diese reichen auf lange Sicht aus um unser Geld zu vermehren.

Gewinn durch fremde Fehler

Und hier kommt der entscheidende Punkt: Aus den Fehlern anderer lässt sich noch viel mehr machen! Das hat nichts mit Schadenfreude zu tun, viel mehr damit, aus Fehlern zu lernen und dafür diese Fehler selbst nicht machen zu müssen. Bei Aktiengeschäften handelt es sich anders ausgedrückt um Zukunftswetten, denn es geht darum eine Aktie dann zu kaufen, wenn sie weniger Wert ist, als sie es zu einem späteren Zeitpunkt sein wird. Nun haben Anleger jedoch das Pech, dass der Aktienmarkt nicht 1:1 die Unternehmen widerspiegelt, die von den Aktien abgebildet werden sollen. Vielmehr wird die öffentliche Meinung von Anlegern der entscheidende Preis-Faktor. Aktienkurse sind also der Wert, der im Durschnitt von Anlegern einem Unternehmensanteil zugemessen wird. Natürlich liegt dieser Wert nicht vollkommem daneben, aber er ist in Hinsicht auf den echten Wert des Unternehmensanteils verfälscht.

Und das ist der Jackpot für jeden Anleger! Denn wer den wahren Wert des Unternehmens von dem auf den Aktienmarkt trennen kann, der kann aus dieser Differenz bequem Gewinne ziehen. Er muss kein Hellseher mehr sein, sondern ganz einfach ein Auge dafür haben wo andere Menschen aufgrund ihrer Emotionalität versagen. Das klingt hart, funktioniert jedoch und nimmt der jeweiligen Investition einer Menge Risiko.

Konkret:

Nun klingt es sehr kompliziert, den “wahren” Wert eines Unternehmens zu ermitteln und in der Praxis ist es das auch, doch da schon eine leicht überdurchschnittliche Performance reicht um große Gewinne einzufahren, muss nichts genaustens berechnet werden. Vielmehr gilt es, Chancen abzuwarten, die zwar überdeutlich sind, dennoch von emotionalen Inveatoren niemals wahrgenommen werden würden.

Beispiel: Volkswagen

Das erste was ich getan habe, als ich von dem Abgas-Skandal hörte, war, mir Volkswagen-Aktien zu kaufen. Mich interessiert Volkswagen nicht und ich hätte mir sonst niemals Anteile des Unternehmens gesichert, aber in diesem Fall passte es einfach perfekt. Ich vermutete, dass Volkswagen ganz sicher nicht der einzige Konzern war, der bei den Abgas-Werten betrog und dass sich langfristig die Verkaufszahlen von Volkswagen-Autos nicht groß ändern würde. Volkswagen würde als Milliarden-Konzern das Problem lösen können und bald wieder so dastehen wie zuvor. Und weil die Panikverkäufe den Preis der Aktie nach unten getrieben hatten, konnte ich günstig einkaufen.

So ein Beispiel gab es in Dutzenden Varianten wieder und wieder und wird es auch wieder und wieder geben. Ein Skandal der auf langfristige Sicht nichts ändert ist eine Goldgrube. Natürlich liegt man auch ein paar Mal daneben, aber im großen und Ganzen erhöht man die eigenen Gewinnschancen extrem.

Zusammenfassung:

Es gibt 3 Regeln, durch die wir von Emotionalität am Aktienmarkt profitieren:

Regel 1: Goldrausch
Sehr viele Investoren sind auf das schnelle Geld aus und reiten Kursschwankungen wie Surfer Wellen. “Hin und Her macht Taschen leer.” ist eine alte Binsenweisheit, die noch immee zutrifft und die wir ergänzen können zu: Hin und her macht die Taschen der Leute leer, die so vorgehen und füllt dadurch automatisch die Taschen derer, die es nicht tun.” Langzeitinvestments sind also angesagt.

Regel 2: 50:50
Der Verlust der einen ist der Gewinn der anderen. Wer sich nicht von Emotionen leiten lässt, der gehört zu den anderen und bekommt dadurch automatisch einen kleinen Gewinnbonus mit.

Regel 3: Skandale sind wundervoll
Öffentliche Skandale kommen und gehen und schädigen meist den Ruf eines Unternehmens deutlich mehr als ein Unternehmen selbst. Investoren sind auch nur Menschen und lassen sich oft von der öffentlichen Meinung über ein Unternehmen mitreißen. Im Endeffekt sind Skandale jedoch genauso schnell wieder verschwunden wie sie gekommen sind und wer dann beherzt in die Tasche greift, wenn die anderen zittern, der kann mit zukünftigen Gewinnen rechnen.

“Millionärsformel” 5 Dinge die du niemals glauben solltest!

Eine Schar Gespenster zieht durch die Finanz-Bildung. Wer ihnen traut der wird dem Irrlicht folgend im Sumpf der Durschnittsrendite versinken. Doch nun mal alles auf Anfang: Dieser Artikel ist dazu da, dich vor Bauernfängern zu bewahren, die so tun, als würden sie dir die finanzielle Freiheit ermöglichen, aber dabei deinen Geldbeutel zum einzigen machen, was finanziell frei wird. Ließ unbedingt weiter, wenn du keine Lust mehr darauf hast, von falschen Versprechungen ent- und getäuscht zu werden.

Meine Nase

Sicher, auch ich verwende für meine Artikeln oft reißerische Titel (Clickbait) , weil sie sonst weniger Menschen erreichen. Ich kann das jedoch mit gutem Gewissen tun, weil ich weiß, dass nicht zu viel versprochen wird und der Inhalt dir als Leser hilft. In der heutigen Medienlandschaft ist es nötig, die Titel entsprechend zu gestalten, weil die Toleranz eines potentiellen Lesers mittlerweile bei ca. 2 Sekunden liegt – wer danach nicht gepackt ist, der ließt den Artikel nicht.

So, nachdem ich mir jetzt an die eigene Nase gepackt habe kann es los gehen. Storytelling ist interessant zu verfolgen, deswegen veranschauliche ich die Fallen der Finanz-Bildung an der Geschichte, die mich dazu veranlasst hat, diesen Artikel zu schreiben.

Wovor du dich in Acht nehmen solltest

Ich höre gerne Buchzusammenfassungen über die App Blinklist. Das ermöglicht es mir, sehr schnell zu erkennen, welche Bücher ich als nächstes Lesen möchte. Hin und wieder gleiche ich auch das was ich schreibe mit dem ab, was weit erfahrenere Investoren raten. Ich hatte mir heute einen ganzen Stoß der sogenannten “Blinks” heruntergeladen und arbeitete ein wenig in einem kleinen japanischen Berghaus. Nach ein paar Minuten fiel mir auf, dass eines der Bücher wirklich grauenhafte Dinge riet. Da das normalerweise nicht vorkommt, weil auf Blinklist angesehene Fachliteratur und Bestseller zusammengefasst werden, wurde ich stutzig und forschte etwas genauer nach. Ich fand einen Dorn im Auge, der mir Seit 4 Jahren nicht mehr begegnet war: Den Namen “Carsten Maschmeyer”. Bevor ich darauf eingehe, warum dieser Mensch meiner persönlichen Einschätzung nach verachtenswert ist, stellen wir jedoch sicher, dass du als Leser genügend Konstruktives aus diesem Artikel mitnehmen kannst.

Denn Trümmer und Kritik sind genau für diese Sache gut: Etwas Positives aus ihnen zu ziehen und zu errichten.

Lustigerweise müssen wir hierzu einfach nur all das umdrehen, was Carsten Maschmeyer in seinem Buch “Millionärsformel” so von sich gibt.

5 Dinge, die dich sicher nicht zum Millionär machen

Fehler 1: 10% und einfach gönnen

Der liebe Carsten beginnt seinen Negativ-Epos direkt mit dem Rat doch bitteschön ein wenig Geld zur Seite zu legen, damit es sich “unermüdlich vermehren” kann. Wie es das tut, darauf geht er nicht im geringsten ein. Abgesehen davon, dass es sehr fragwürdig ist den Zinseszins (den er vermutlich damit meinte) eindimensional als unermüdliche Vermehrung abzustempeln, kommt dann noch die Aussage, man könne sich von dem restlichen Geld ruhig mal was gönnen.

Nun, wenn man ein Lobbyist von Herrn Maschmeyers Klasse ist, mag das stimmen, doch wer als Normalverdiener lediglich 10% seines Einkommens zurücklegt und sonst alles beim Alten lässt, der wird selbst dann kein Millionär, wenn er bis 70 arbeitet.

Rechnung: 10% von 2300€ Netto = 230€

Fehler 2: Aktiv Geld verbrennen

Natürlich schlägt auch Maschmeyer vor, das Geld anzulegen, doch dabei begeht er so viele Fehler, dass man sich fragt, ob er absichtlich Ratsuchenden schaden will. Er schlägt vor auf aktiv gemanagte Fonds zurückzugreifen, weil sich dann der Fondsmanager schon drum kümmern würde. Lieber Herr Maschmeyer, das ist, wie eine IKEA Anleitung, für die man 5€ bezahlt und die dazu auffordert, den Aufbau doch bitte irgendwo im Internet zu suchen. Wer in aktiv gemanagte Fonds investiert, der legt sein Geld Menschen in die Hände, die fremdfinanziert werden um ganz bestimmte Werte zu wählen. Außerdem verlieren Anleger bei aktiv gemanagten Fonds aktiv Geld, weil laufende Kosten für den Manager anfallen.

Beispiel:

10.000€ auf 30 Jahre angelegt mit 10% Rendite

Aktiver Fond mit 3% laufenden Kosten = 76.100€

ETF’s mit 0,3% laufender Kosten = 160.800€.

Fehler 3: 7%

Carsten redet einfach mal so von 7%. Wie die zustande kommen sollen, welche Werte verwendet werden, etc. Wird nicht gesagt. Man sollte zur Sicherheit streuen. Warum und wie wird nicht gesagt. Enttäuschend und frustrierend. Die Wahrheit ist natürlich: Wer aus normalen Einkommensrücklagen noch zu Lebzeiten die erste Millionen scheffeln will, der braucht nicht nur eine höhere Sparrate als 10% sondern auch eine höhere Rendite als 7%. Ganz unabhängig davon, ob man das dadurch entsprechend höhere Risiko eingehen sollte oder nicht, wird hier das Millionär werden durch die Blume “versprochen” aber nicht eingehalten.

Hier eine Beispielrechnung, was theoretisch funktionieren könnte:

50% des Einkommens (also 1150€) bei 12% Rendite (mit ETF’s durchaus möglich) für 20 Jahre angelegt = 1.059.000€

Da haben wir unsere Millionärsformel. Zeit ein Buch drüber zu schreiben und es ebenfalls für 20€ zu verkaufen.

Fehler 4: Zweilagiges Toilettenpapier

Spartipps und Binsenweisheiten die vollkommen offensichtlich sind gibt es in Maschmeyers “”Werk”” zu genüge. Es geht tatsächlich um Tipps, wie Kaffee ausschließlich Zuhause zu trinken und kein dreilagiges Toilettenpapier mehr zu kaufen. Abgesehen davon, das dieser Ansatz grundsätzlich nicht falsch ist, widerspricht er direkt dem ebenfalls vertretenen Ratschlag, man solle sich ruhig mal was gönnen. Wer diese Spartipps verfolgt, der profitiert davon symbolisch, weil er lernt bewusst mit Geld umzugehen, deshalb lohnen sich die Tipps teilweise, aber Maschmeyer stellt es nicht so dar. Vielmehr tut er so, als würden dabei tatsächlich Beträge zusammenkommen, die einen auf lange Sicht zum Millionär machen würden.

Fehler 5: Riester Rente und Brandversicherung

Hier zweifelte ich teilweise (wirklich und nicht als sprachliches Stilmittel) daran, ob das geschrieben wurde, was ich gelesen hat und ja, es stand tatsächlich so dar. Carsten empfiehlt ganz altklug, sich doch für die Zukunft und gegen Katastrophen abzusichern. Womit? Darauf geht er nicht einmal ein, aber stellt “ganz unbefangen” (die von ihn damals mit initiierte) Riester-Rente als gute Option dar. Daneben werden noch Versicherungen empfohlen.

Was ist so schlecht an Versicherungen?

Nun, nehmen wir Krankenversicherung und Unfallversicherung außen vor, dann lohnt sich so gut wie keine weitere Versicherung. Versicherungsunternehmen bestehen schließlich um Profit zu machen. Wie machen sie Profit? Dadurch, dass sie von Wahrscheinlichkeiten profitieren. Angenommen, die Wahrscheinlichkeit, dass wertvolles Eigentum innerhalb des Versicherungsramens abfackelt läge bei ca. 0,0001% (eine sehr großzügige Schätzung). Selbst wenn das was Verbrannte jedes Mal Hunderttausend Euro wert wäre, dürfte die Brandversicherung (lebenslang!) nicht mehr als 10€ kosten um sich statisch gesehen als lohnenwerte Investition herauszustellen. Carsten Maschmeyer rät in seiner tollen Formel aber nicht nur dazu sich gegen eine Sache zu wappnen, sondern am besten “rundum abgesichtert” zu sein. Das ist nicht nur irrational (um nicht zu sagen vollkommen dämlich), es widerspricht auch jeglichem Gefühl für eine geeignete Investition und wenn Maschmeyer auch nur ansatzweise den IQ einer Zimmerpflanze hat, dann weiß er das auch.

Noch lustiger wird es dann, wenn er es mit billiger (oder wohl eher teurer) Zahlendreherei rechtfertigt. Man könne die Kosten ja auf den Tag runterrechnen, dann lägen sie nur bei ein paar Euro. Ach wirklich? Das ändert aber formal rein garnichts an der Summe an sich. Was soll das also bitte werden?

Carsten Maschmeyer – dubios und famos?

So, nachdem die Informationsebene hinreichend bedient wurde noch ein paar Worte zum Rest. Der Schreibstil des Buches ist schrecklich. Immer wieder werden Binsenweisheiten und Erfolgsversprechen wiederholt. Offenkundig nur deshalb damit sie mit der Zeit für wahr gehalten werden. Dies ist ein ganz einfacher psychologischer Trick, der auch schon bei Trump funktioniert hat. Manipulation auf simpelster Ebene. Hinzu kommen zahllose Querverweise auf Maschmeyers andere Produkte um mehr (oder wohl ehee überhaupt was) zu erfahren. Mysteriöserweise wurde das Buch auf Amazon knapp 100 Mal von nicht-Käufern mit 5 Sternen bewertet, die großteils keine einzige andere Rezension auf Amazon verfasst haben.

Das versprechen der Millionärsformel wird in keinster Weise eingehalten. Alles was vorliegt ist Schaumschlägerei mit der die geködert werden, die sich finanziell weiterbilden wollen und die für missleitende zähe Kontent-Masse 20€ hinblättern sollen.

Fazit

Menschen wie Maschmeyer sorgen dafür, dass Träumer, Unternehmer und Investoren einen so schlechten Ruf haben und das die einem Schuldgeldsystem zum Opfer fallen, die ihm beinahe durch finanzielle Bildung entkommen wären.

Anhand dieses Artikels weißt du es besser und kannst nun 5 der gängisten Pseudo-Finanzratschläge durchschauen. Ich wünsche dir viel Spaß dabei, dich richtig finanziell weiterzubilden. Lies dir dazu beispielsweise die Artikel von uns Geldhelden durch, oder ein paar bewährte Standardwerke wie:

Souverän Investieren mit ETF’s

Intelligent Investieren

Tag auf Tag im Hamsterrad

Die Investion in ein einziges dieser Bücher zahlt sich (meiner Erfahrung nach) mehrfach durch hohe Renditen wieder aus.

Aus diesen 5 Gründen macht Geld sexy

Geld macht attraktiv, auch wenn viele das für verwerflich halten, ist es nicht weniger wahr. Dieser Artikel erklärt dir warum und gibt dir damit einen Grund mehr, an deinen Finanzen zu arbeiten. Es ist dabei vollkommen egal ob du männlich oder weiblich bist!

Ein Trugschluss, der sich in unserer Gesellschaft immer wieder abzeichnet ist, dass es verwerflich ist Menschen aufgrund ihres Geldes zu beurteilen. Nichts ist falsch daran, denn es gibt eine schmale und doch einschneidende Grenze zwischen beurteilen und verurteilen. Anhand dem Einkommen einer Person lässt sich nämlich eine ganze Menge über die Person sagen. Es ist ein noch entscheidenderer Faktor als die Herkunft einer Person. Diese zeigt an, woher eine Person kommt, doch das Geld einer Person zeigt an wohin sie geht. Geld klärt uns über den Lebensweg, den Charakter und die Einstellung einer Person auf, daher ist es ein Faktor, den wir bei der Einschätzung von fremden nicht vernachlässigen. Das ist kluges Verhalten und daher eher wünschens- als verachtenswert.

Vorab:

Ich postuliere hier keinesfalls, dass man viel Geld automatisch gut und wenig Geld automatisch schlecht ist. Viel eher geht es mir darum, zu erklären dass Reichtum (solange er selbst erarbeitet wurde) immer mit gewissen Fähigkeiten einhergeht und Qualitäten offenbart, die eine Person aufweist. Im Umkehrschluss bedeutet das nicht dass eine Person mit diesen Qualitäten automatisch reich sein muss oder eine arme Person diese Qualitäten nicht besitzt. Kaum einer meiner Freunde ist reich oder auch nur auf dem Weg dahin – das macht meine Freunde nicht zu schlechteren Menschen und lässt mich sie nicht verurteilen.

Die 5 Merkmale einer reichen Person

Nun aber einmal zu den fünf Merkmalen die eine reiche Person attraktiv machen und dazu führen das Geld sexy ist.

Merkmal 1: Selbstständigkeit

Wer es schafft an viel Geld zu kommen, der ist nicht auf die Hilfe anderer, Glück, Schicksal und irgendeinen Hokuspokus angewiesen. Stattdessen ist er (oder sie) dazu in der Lage sich selbst zu managen und sein eigenes Leben zu lenken. Das ist deshalb attraktiv, weil es uns konstante, gute Verhältnisse garantiert, die uns deshalb gefallen, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist.

Merkmal 2: Sozialer Status

Man kann das gut finden oder schlecht, aber die Reaktion der Außenwelt, die Wohlstand mit den hier aufgeführten Qualitäten verbindet, ist selbst eine dieser Qualitäten. Die Masse der Menschen orientiert sich an anderen und solange andere jemanden schätzen und mögen, schließen sich immer weitere an. Für Jahrmillionen war soziale Beliebtheit ein ausschlaggebender Faktor über Leben und Tod, kein Wunder also, dass es sich so verhält und wir sozialen Status als attraktiv empfinden.

Merkmal 3: Tätigkeit

Wer anpackt, etwas tut und aktiv sein Leben lebt, anstatt gelebt zu werden, der erlebt mehr hat deshalb immer etwas zu erzählen oder mitzuteilen und ist deshalb attraktiver. Jeder mag Unterhaltung und die spannendste Form der Unterhaltung ist die, die uns oder Menschen die wir kennen passiert. Letztere deshalb, weil sie uns betreffen und unser Leben verändern kann. Menschen sind Gewohnheitstiere und dennoch möchten sie Neues erleben. Es gibt keine bessere Strategie als jemanden zu kennen der viel erlebt, denn so muss man selber nicht aus seiner Gewohnheit herausfallen und profitiert dennoch von Eindrücken, Erkenntnissen und Gedankenströmen. Zudem hält Tätigkeit gesund und Gesundheit ist das bedeutendste Attraktivitätsmerkmal, weil es unterbewusst einprogrammiert ist uns gesunde Partner und Freunde zu suchen, da es unsere eigene Überlebenschance dramatisch erhöht.

Merkmal 4: Zuverlässigkeit

Wer in der Lage ist viel Geld zu erwirtschaften, der ist darauf angewiesen eine Dienstleistung zu erbringen die anderen dieses entsprechende Geld wert ist. Das Ganze nicht nur einmal sondern viele hunderte oder tausende Male. Zuverlässigkeit geht mit Ehrlichkeit und Sicherheit einher. Beides sehr vorteilhafte Eigenschaften nach denen die soziale Norm sich richtet. Und natürlich ist es immer besser, wenn man sich darauf verlassen kann, dass eine Person zu ihrem Wort steht, pünktlich zu Treffen erscheint, etc..

Merkmal 5: Lebensqualität

Bis zum einem monatlichen Netto-Einkommen von 5000€ erhöht sich die Zufriedenheit eines Menschen. Natürlich umgeben wir uns alle lieber mit fröhlichen Gesellen und Partnern. Lächeln und Frohmut sind ansteckend. Abgesehen davon ermöglicht Kapital mehr von der Welt zu sehen und kapselt von den schlechten Seiten der Welt ab. Geld bedeutet in einer kapitalistischen Welt Freiheit. Wer Geld hat kann leben wo er will, machen was er will (im gesetzlichen Rahmen und leicht darüber hinaus) und sein wie er will. Das sind Dinge die uns faszinieren und die uns anziehen.

Fazit:

Wer reich werden will, der muss Qualitäten mitbringen und Gegenwert erbringen. Geld macht nicht deshalb attraktiv, weil wir alle böse Materialisten sind, sondern weil wir es mit bereicherndem Verhalten asozieren und damit tendenziell auch Recht haben. Geld alleine ist natürlich längst nicht alles, was es braucht um eine Person passabel oder gar attraktiv zu machen, dennoch ist es ein nicht zu vernachlässigender Faktor, der völlig zu unrecht dämonisiert wird.

5 Tricks die mir meine Depression beigebracht hat

In diesem Artikel geht es darum, was mir meine Depression über Ziele beigebracht hat und wieso die meisten deutlich mehr von sich erwarten sollten.

Selbsterfüllende Prophezeiung

Ich war (oder bin eigentlich immernoch) depressiv. Das hat folgen für mich, denn es fällt mir nicht nur schwer zu arbeiten und zu kreieren, sondern auch normal zu leben. Umso mehr ist es ein Grund für mich, genau das zu tun, auf das ich keine Lust habe, denn ich habe eine Tendenz festgestellt, die sich erschreckend zuverlässig durch das Verhalten von allen Menschen zieht: Die selbsterfüllende Prophezeiung.

Selbsterfüllende Prophezeiungen sind das was wir über uns und die Welt denken, denn es wird sich bewahrheiten. Selbstredend nur wenn es in einem möglichen und normalen Rahmen stattfindet und dann auch hauptsächlich intersuvjektiv (also bei uns selbst). Das Thema wurde schon Millionen Male durchgekaut, also halten wir es kurz: Wer denkt, dass die Welt böse und gemein ist, der wird sie auch so erleben. Und wer depressiv ist und sich darauf beruft, der handelt und denkt seiner Rolle und seinem selbstverständnis entsprechend depressiv. Wer an dieser Stelle nicht aufpasst, für den wird es immer schwieriger werden, dem zu entkommen, denn der Botenstoff-Haushalt unseres Gehirns, stellt sich ganz automatisch auf unser (von uns empfundenes) Umfeld und unser Verhalten ein. Da eben jener unsere Emotionen formt, ist es Depressiven (im speziellen denen, die es als angeborene Krankheit in die Wiege gelegt bekommen haben) selbst willentlich nur schwer möglich anders zu denken und zu handeln. Das ganze ist ein Teufelskreis der sich immer weiter zuzieht und zur Umkehrung immer mehr Aufwand bedarf.

Jetzt geht es um dich als Leser! Denn auch du befindest dich bereits in einer ähnlichen Spirale. Entweder nach unten, oder aber nach oben. Gewohnheiten (Handlungen und Denken) festigen sich zunehmend und wenn du etwas ändern möchtest, dann ist es leichter, dies so früh wie möglich zu erledigen. Bequemlichkeit und eine “Man-muss-sich-auch-mal-was-gönnen!”-Attitüde führen zu Stillstand und Rückschritt, wenn sie als Gegenargument benutzt werden um das Angehen eigener Träume und Ziele zu verhindern. Auch Konzepte wie “Glück”, “Schicksal” und “Bestimmung” sind verheerend und kräfteraubend. Sie haben keinerlei Daseinsberechtigung im Alltag und gehen von einem fremdbestimmten Leben aus, das einem freien Menschen unwürdig ist.

Der Weg zur (finanziellen) Freiheit führt durch tägliches Einstehen für die eigenen Ziele.

Je nachdem wie lange du noch Leben wirst, kann es zudem gut sein, dass auch du unter Depressionen leiden wirst, denn je fortschrittlicher und entwickelter eine Zivilisation wird, desto mehr schmerzt ein Folgen der Norm. Wenn wir einen Blick nach China werfen, dann sehen wir, dass dort ein ungeheuerer Anteil der Bevölkerung unter Depressionen leidet. Es wird lediglich so gut wie gar nicht attestiert.

5 Regeln für deinen Antrieb

1. Setze dir hohe Ziele

Nur wenn deine Ziele groß genug sind, machst du deinem Unterbewusstsein klar, dass es sich keine Eskapaden leisten kann. Faulheit, Sucht und Bequemlichkeit kannst du dir bei hoher Zielsetzung garnicht erst leisten. Natürlich müssen die Ziele theoretisch erreichbar sein, Spaß machen und zumindest in den Grundlagen deiner jetzigen Fähigkeiten verwurzelt sein. Doch abgesehen davon ist es deutlich besser ein hohes Ziel zu verfehlen als ein winziges zu erreichen. Selbsterfüllende Prophezeiungen wirken deshalb so ausgezeichnet weil wir uns selbst entsprechen wollen. Wir wollen weder vor anderen noch vor uns selbst als Lügner dastehen. Unser sozialer Trieb stuft Lügen und Unverlässlichkeit von Haus aus als gefährlich ein, da diese Dinge Jahrmillionen lang zum Ausschluss aus der Gruppe und damit zum sicheren Tod führten. Nutze das für dich als Antrieb und setze dir hohe Ziele auf die du dann mit unterbewusstem Autopilot zusteuern kannst.

2. Sei nachsichtig mit dir selbst

Was zunächst wie ein Widerspruch klingen mag, ist in Wahrheit essentiell um nicht zu verzweifeln. Wenn du dir deine Ziele hoch genug setzt, dann wirst du nur wenige von ihnen wie angepeilt erreichen. Du musst also Rückschläg einstecken können und dich nicht für diese schämen oder Verurteilen. Leider bekommen wir eben jenes durch das Schulsystem und unsere Erziehung beigebracht. Dem müssen wir uns entledigen und Fehler und Rückschläge wieder als das betrachten was sie sind: Beweise unseres Mutes und Stufen zu etwas größerem. Nachsichtigkeit ohne Zielstrebigkeit ist Gift für dich, doch beides kombiniert und mit einer großen Priese Wohlwollen gewürzt bringt dich weiter und macht das Ziele jagen zu einer spaßigen Angelegenheit.

3. Rede dir die Ausreden aus

Wir alle haben Ausreden für alles mögliche um uns darüber zu vertrösten, wenn etwas nicht klappt und Schuld von uns zu weisen. Viel besser ist es jedoch, garnicht erst in Kategorien wie “Schuld” zu denken. Schuld ist Reue und Betroffenheit über etwas, was bereits passiert ist und was wir ohnehin nicht mehr ändern können. Damit hat sie keinerlei Wert. Wir können kurz aus ihr lernen, aber mehr auch nicht. Danach heißt es weitergehen und das Verhalten oder Denken anpassen. Es gibt sicher viele Dinge zu denen wir nicht in der Lage sind und wo es legitimat ist sich aus diesen herauszureden, doch die meisten Ausreden die wir täglich nutzen sind lediglich Gutscheine dafür etwas tun zu dürfen von dem wir wissen, dass es falsch ist. Wer abnehmen möchte, aber wegen dem Regen nicht ins Fitness-Studio geht, der muss mit den Konsequenzen leben oder sich selbst hinterfragen und zusammenreißen. Das kann mitunter sehr schwer sein, wird jedoch zunehmend schwerer und kann daher nur umgangen werden, indem man das Problem offensiv angeht.

4. Umgebung hinterfragen

Wenn dir deine Freunde und bekannten sagen, du seist perfekt so wie du bist, dann ist das gut, schön, nett und stimmt, doch es hat keine Aussagekraft. Sogesehen ist jeder perfekt, wenn man es nur aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet. Ein Mörder ist perfekt für große Zeitungen, denn dann haben sie etwas das einfach die Titelseite füllt. Noch besser wenn es ein Serienmörder ist, denn dann füllt er mehrfach die Titelseite. So makaber das auch sein mag, es zeigt, dass man sich immer an sich selbst messen sollte und nicht an der Meinung anderer, denn die Unterscheidet sich von Person zu Person. Die eigene Meinung von sich selbst verändert sich weniger rapide und lässt sich dazu noch auf ein positives Ziel ausrichten.

5. Kenne und gestalte dein Umfeld

Die meisten Chinesischen Touristen gehen mir auf die Nerven. Bin ich deshalb ein Rassist? Nein, ich vergleiche nur andauern unterbewusst Dinge mit meinem Standard und meiner Norm. In Deutschland ist es inakzeptabel, wenn irgendjemand in einem Arbeitsraum Nudeln in sich reinschlürft und bei jedem Bissen so laut schmatzt, dass man es selbst in der hintersten Ecke noch hört. In China hingegen ist es inakzeptabel das nicht zu tun, weil man dadurch das Essen wertschätzt. Ein und das selbe Verhalten hat ganz andere Auswirkungen. Es ist daher förderlich sowohl das Verhalten als auch das eigene Umfeld so anzupassen, dass es deine Ziele, respektive deren Erreichung, fördert. Konkret hieße das für mich an meiner Konzentrationsfähigkeit zu arbeiten, damit mich auch Schmatzen und Schlürfen nicht von der Arbeit ablenkt. Wenn du im Bus nicht lesen kannst, dann übe es anstatt genervt zu sein (passe dich an) oder fahre mit der Straßenbahn (passe deine Umgebung an).

Fazit:

Finanzielle Freiheit und Wohlstand sind wie alle anderen Ziele auch. Wenn wir Ziele besser erreichen können, dann geht es uns auf finanziell schnell besser. Um Ziele zu erreichen brauchen wir einen Antrieb, den wir uns selber schaffen müssen. Die 5 obigen Tipps helfen dir dabei, deinen Antrieb zu füttern, ganz gleich in welcher Situation du dich befinden magst.

5000€ für ein Haus – Warum du vielleicht schon reich bist…

Unser Verhältnis zu Geld ist sehr stark von dem Ort geprägt, in den wir aufgewachsen sind. Es ist eine unausgesprochene Pflicht für Geldhelden, diese Perspektive wieder ins richtige Verhältnis zu rücken. Wer weiß, vielleicht bist du ja sogar schon reich…

Jeder weiß, dass es arme Länder mit armen Leuten gibt. Doch das heißt nicht zwingend, was viele annehmen. Wer bei uns arm ist, ist woanders reich und umgekehrt. Nach über einem halben Jahr in Südostasien habe ich viel gesehen, sowie selbst 20 Tage lang von unter 80€ gelebt und das halbwegs komfortabel. Ausgenommen von wahren Problemzonen, in denen Hunger und Konflikt herrschen, hilft es keinem weiter, ganze Bevölkerungen für arm und hilflos zu erklären, wenn sie es schaffen von 200€ im Monat eine fünfköpfige Familie zu ernähren. Vielmehr können wir von ihnen lernen und unsere eigene Sicht auf die Welt erweitern.

Das Ziel dieses Artikels

Hier geht es nicht nur darum, ein paar nette Anekdoten zu erzählen. Das Ziel ist es, dir durch diese Anekdoten ein Gefühl dafür zu geben, was dein Geld auf der Welt wert ist. Jeder kennt das Klischee des bierbäuchigen Rentners, der seine letzten Lebensjahre unter Palmen mit Frauen verbringt, die seine Töchter sein könnten. Und so abstoßend das auch sein mag, finanziell klug ist es dennoch. Deine “Aufgabe” ist es, dir zu überlegen wie du mit deinem Welt-Geld hantieren könntest. Ich selbst habe es als äußerst motivierend empfunden um Geld zu sparen, glücklicher mit dem zu sein, was ich schon habe und nach mehr zu streben.

Erinnerung 1: Thailand (und Laos)

Beginnen wir in Thailand. Das war das erste Land meiner Reise und natürlich hielt sich die Preisgunst zunächst in Grenzen. Denn ich war als Tourist unterwegs und bekam vorerst nur die Touristen-Seite des Landes zu sehen. Sicher, 5€ für eine Nacht im Hostel und 2€ für ein Mittagessen sind günstig, doch so richtig mischte sich das nicht mit den Angaben die ich von Thais zu ihrem Monatseinkommen bekam.

Als ich dann jedoch in ein kleines Bergdorf kam (der Buß hatte Ventilatoren an der Decke und alle sahen mich seltsam an weil ich der einzige weiße war, der Lust hatte für 1,70€ vier Stunden durchgeschüttelt zu werden) bekam ich endlich Einsicht in das richtige Leben. Ich übernachtete komfortabel in einer Bambushütte über dem Plätschern eines Reisfelds und wurde am nächsten Tag zum Essen mit ein paar anderen Dorfbewohnern eingeladen und was soll ich sagen? Es war ein riesiges Buffet bei dem jeder so viel haben konnte wie er wollte. Bohnen, Sprossen, Hühnchen, Eier, Reis, Nudeln, Pilze, noch mehr Nudeln, hausgemachtes Chili, gebackenes Wasauchimmer und noch ein paar andere Sachen, an die ich mich nicht erinnere. Aus Gastfreundschaft (und vielleicht auch weil es so gut schmeckte und ich befürchtete so bald kein Essen der Art mehr zu bekommen) aß ich alles was mir angeboten wurde (eine ganze Menge) bis mein Magen weh tat und trank dazu Milchtee. Meine Gastgeber aßen nicht ganz so viel wie ich und wir brachen bald wieder auf. Als es darum ging, den Anteil unseres Essens zu bezahlen, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Familie erhielt 30 Bath um die Kosten zu decken. Das sind 10 Bath pro Person, oder auf Deutsch: 25 Cent.

Dass alles so günstig ist, hat allerdings auch seine Schattenseiten – wie ich in einer armen Stadt in Laos feststellen musste. Ich litt unter den selben Syntomen, die bei Malaria auftreten und da ich nahe dem gelben Fluss war (dem Hotspot für Malaria) machte ich mir schon bei den ersten drei Sorgen. Als ich dann eine fiebrige, schlaflose Nacht später 5 von 6 aufwies, ging ich schnurstracks zum Krankenhaus um mein Blut überprüfen zu lassen (“Malaria Blood Check, Khrap.”). Dort sprach keiner der Angestellten Englisch, weshalb ich mich mehrfach versichern musste, ob ich die Übersetzung des herbeieilenden Patienten wirklich richtig verstanden hatte. Nach fünfmaligem Nachfragen war es dann klar: Man wollte mich 6 Stunden warten lassen, damit man eine Wartegebühr kassieren konnte und mir anschließend eine Anti-Malaria-Creme verkaufen. Was den Blutcheck anging, so war niemand anwesend, der Blut abnehmen (!) konnte. Ich wusste nichtmal ob ich Malaria hatte, dafür aber, dass wenn ich es hatte keine Creme der Welt helfen würde und man musste auch kein Arzt sein um das zu wissen.

Was auch immer man mir da verkaufen wollte, man riskierte, dass ich starb nur um sich insgesamt knapp 8€ zu erschleichen. Ich fuhr dann für eben jene 8€ zurück nach Thailand und erfuhr dort, dass es eine harmlose verwandte Krankheit war.

Erinnerung 2: Malaysien

In Malaysien landete ich bei Couchsurfing einen Treffer uns war vollkommen überrascht als ich den mir gegebenen Ort erreichte. Mich erwarteten dort ein Tor-Wächter, ein Pool und ein riesiges Loft im neunten Stock. Malaysien ist (zumindestens um die Hauptstadt herum) kein allzu armes Land und dennoch erfuhr ich, dass dieses Loft, in dem mit Leichtigkeit 6 Leute übernachten konnten, ca 300€ pro Monat kostete. Für 300€ im Monat bekam ich hier, was in Deutschland mindestens 2000€ gekostet hätte.

Erinnerung 3: Vietnam

Als sich ein Orkan für die nächsten Tage ankündigte und ich das als Zeichen ansah, die hohen Wellen vor dem Sturm zum surfen ohne Surfbrett zu nutzen (respektive mich von den Wellen umherwerfen zu lassen) traf ich einen Australier. Bei einem grässlichen Kaffee der so süß war, dass er zwischen den Zähnen kleben blieb, erfuhr ich ganz nebenbei was man in Australien für dies und das zahlte und fiel aus allen Wolken. Sofort musste ich an die Schweiz mit ihren 7€-Kaffee denken und lag damit schon sehr nah dran. Er erklärte mir dass ich doch nach Australien kommen könne, schließlich würde ich dort als Ferienjobber für Kistenschleppen, Kellnern oder Tierpflege mindestens einen Stundenlohn von 17€ erhalten. Als ich dann noch Geschichten aus Neuseeland hörte wurde mir klar: Deutschland steht in Sachen Geld auch nicht grade an der Spitze.

Erinnerung 4: Indonesien

Ich schätze die Kultur in Indonesien sehr. Abseits der Touristen-Zentren waren die Leute aufrichtig freundlich und unterhielten sich angenehm normal mit mir. Ich wurde weder übertrieben gut, noch schlecht behandelt und konnte mich ganz menschlich eingliedern. So erfuhr ich sehr viel und gewöhnte mir mit der Zeit einen sehr ähnlichen Lebensstil an. Ich blieb eine ganze Weile dort, duschte mit einem Eimer auf 1m² und aß in den Straßenrestaurants, die jegliche Speisen vollkommen mit Chili und Knoblauch überdecken müssen, damit sich dort keine Tiere und Bakterien tummeln. Meine Gastgeberin galt in ihrer Gegend als wohlhabend, zahlt jährlich 7 Millionen Rupien für ihre 1-Zimmer Wohnung (Bett, Schreibtisch, ein freies Stück Fußboden). Das sind ungefähr 460€. Wir gingen gemeinsam ins Kino (2€ an Wochentagen), aßen All-you-can-eat (1,5€) und fragten bei einem wunderschönen Homestay nach, wie viel der Besitzer für den Bau ausgegeben hatte. Es waren knapp 5200€. Für den Bau eines verdammten Hauses. Noch irrsinniger wurde das Ganze dann, als ich beobachtete wie viele auf das iPhone X sparten, das sie mit Import knapp 1300€ kosten würde. Für das Geld würde ich mir lieber 5 Mopeds kaufen…

Erinnerung 5: Japan

Wieder zurück in einem Land mit westlichen Standards schleiche ich mich zur Zeit regelmäßig nach 21 Uhr in den Supermarkt um Lunchboxen zum halben Preis zu bekommen – sonst ist mir das einfach zu teuer. Die meisten geben hier tausende Euros in ein paar Wochen aus, mit aller Sparkunst schaffte ich es auf 600€ im Monat. Diesen Monat werde ich vorraussichtlich das erste Mal unter 500€ kommen und kann mir immernoch alle paar Tage den Sake im Glas leisten. Die günstigen Hostels hier, würden immernoch zu den guten in Vietnam gehören und ungefähr das Selbe kosten. Es kommt natürlich auch immer auf die Stadt an…

Fazit:

Sei dir immer bewusst, dass dein Geld woanders mehr oder weniger wert ist (meistens jedoch mehr). Begegne anderen Kulturen und lerne von ihnen. Du wirst sowohl Geld, als auch deine eigene Arbeit mehr schätzen. Von dem Singapur-Dollar den jemand auf die Straße gewofen hatte, habe ich mir in Indonesien 15 Liter Trink-Wasser nachfüllen lassen. Nun stell dir vor, was du alles mit einem Monatsverdienst von 2500€ machen kannst.

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Zahnbehandlung im Ausland – Medizintourismus

Ein Erfahrungsbericht über Medizintourismus in Ägypten

Im heutigen Beitrag geht es um Geld sparen. Schon mal vom Medizintourismus gehört? Wir widmen uns heute diesem Thema mit einem Erfahrungsbericht. Ganz speziell der Zahnbehandlung in Ägypten. Urlaub und Zahnbehandlung verbinden und dabei Geld sparen? Die Zahnärzte und deren Praxen hier in Ägypten sind sehr gut ausgestattet und verfügen auch über modernste Technik. Hier gibt es mittlerweile einen regelrechten Zahntourismus. Viele Europäer kommen nach Ägypten, um sich ihre Zähne hier machen zu lassen, sagt uns der Zahnarzt. Die Kosten sind hier sehr gering.

Von der lieben Mira, der Gründerin vom Coworkinn Dahab haben wir den Tipp bekommen, doch in Ägypten eine Zahnreinigung zu machen. Hier in Ägypten? Dein Ernst?  Ja sagt sie, sie hat vor gut einem Jahr sogar ihre Zähne dort machen lassen, und dabei mehr als zwei Drittel gespart gegenüber dem Heimatland.

Hier ist es immer schön ruhig

Etwas skeptisch sind wir trotzdem noch. Wir bekamen recht schnell einen Termin zusammen mit Susi. Alle zur gleichen Zeit. Susi geht als erste, weil es keinen Sinn macht, dass wir alle zur gleichen Zeit auftauchen. Susi schreibt uns, dass die Behandlung ca. 30 min dauern wird und kurze Zeit später machen wir uns auch auf den Weg. Sie hat uns schon von dem Abenteuerlichen Weg vorgewarnt. Da wir uns vorher bereits erkundigt haben, wo der Arzt ungefähr sitzt (typisch Deutsch haha), wissen wir, wo es lang geht. Wir gehen in ein leeres Einkaufszentrum, eigentlich gar nicht schlecht angelegt, wenn dort Geschäfte wären.

Im dunkeln könnte man hier auch wunderbar Teil 28 von Saw drehen schiesst es mir durch den Kopf. Aber zum Glück scheint die Sonne und es laufen ein paar Gärtner durch die Anlage, warum auch immer. Egypt Style.

Marco geht eine Treppe hoch und ich denke noch, warum hier? Aber oben angekommen, entdecken wir das Schild mit der Zahnarztpraxis. zahnarztpraxis-auslandGut dass wir die Treppe hoch mussten, das gibt mir etwas Hoffnung, dass hier kein Kamelzahnarzt praktiziert. Wobei..

Wir hören schon Schleifgeräusche, klingt jetzt nicht vertrauenserweckend. Ich schaue durch das Fenster und entdecke Susi wie sie gerade behandelt wird. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter hinter dem Fenster an der Rezeption lacht und wundert sich, dass ich filme. Nein eigentlich nicht.

Wir sind sehr erstaunt, die Praxis ist modern eingerichtet. Moderner als einige deutsche Praxen. Freundlich werden wir empfangen und ich darf mich in der Praxis umschauen, hier hat keiner was dagegen, dass ich Fotos und Videos mache. Dr. Adel Ramadan hat schöne, weiße Zähne und sieht aus wie ein Bollywood-Star.

 

Er freut sich, dass wir den Weg zu ihm gefunden haben. Ich frage ihn, seit wann seine Praxis dort ist und warum das Einkaufszentrum nicht genutzt wird.

Er lacht und sagt, er ist seit 9 Jahren dort und ganz froh, weil es schön ruhig ist. Ägyptischer Humor. Der Platz auf dem Susi gerade lag, wird direkt gereinigt und ich darf in den anderen Praxisraum. Es geht sofort los, das Besteck ist in Plastik eingeschweißt, schon mal ein gutes Zeichen.

Zum Glück kein Perserteppich

Schon geht`s los, jeder Zahn wird behandelt und begutachtet. Dr.Adel Ramadan erklärt jeden Schritt.

zahnarzt-in-ägyptenErst wird der Zahnstein entfernt und danach noch schön poliert. Mit der Politur könnte würde ich bei Halloween ganz groß punkten. Na doch lieber nur die Zahnreinigung. Am Ende soll ich die Zunge raus stecken. Er reinigt unsere Zungen. Das hat in Deutschland noch kein Zahnarzt gemacht. Er erklärt, die Zunge ist wie ein Teppich, auf dem sich alles ansammelt. Ab und zu muss der mal ausgeklopft werden. Zum Glück hatte ich keinen Perserteppich im Mund.

 

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Da ich mich auch als Local Guide angemeldet habe, ist die Bewertung für Dr. Adel Ramadan auch dort zu finden, falls du auch dorthin möchtest.

Also ich finde wir sind jetzt mindestens 200 Kamele wert, jeder versteht sich!

Wir tragen uns ins Gästebuch ein, ich erkläre ihm, dass dies über Google doch mehr Wirkung hat. Susi und ich erstellen direkt eine Intagram Storie und er freut sich wie ein Schneekönig. Wir freuen uns über die Rechnung von 17,50€ für eine professionelle Zahnreinigung und verabschieden uns strahlend.

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Falls du jetzt immer noch Bedenken hast, so von wegen Sicherheit in Dahab, hier speziell auf der Sinai Halbinsel. Schau doch hier vorbei, ich habe einen Artikel über die Sicherheit in Dahab veröffentlicht.

Möchtest du mehr über finanzielle Intelligenz wissen? Dann komme in unsere Geldhelden Community, tausche dich mit gleichgesinnten aus und erfahre alles über finanzielle Intelligenz und den Umgang mit Finanzen.

 

“Ich investiere in Waschmaschinentabs!” 3 fatale Alltagsfehler

Was ist schon eine Investition? Wenn wir dem allgemeinen Sprachgebrauch hinterherhören ist fast alles eine Investition.

  • Das neue Auto
  • Der Kaffee um die Ecke
  • Die Waschmaschinentabs

Wir sollten jedoch vorsichtiger mit unseren Begrifflichkeiten umgehen, denn Begriffe die wir nutzen sind Platzhalter für reale Dinge und Handlungen.

Wenn wir den Kaffee um die Ecke als Investition bezeichnen, dann können wir uns durchaus darüber bewusst sein, dass es sich nicht um etwas handelt das uns mehr Geld bringt, doch unser Unterbewusstsein interessiert dies nicht. Solange wir den Begriff Investition benutzen, nehmen wir das auf was wir diesen Anwenden tatsächlich als Investition wahr.

Auf lange Sicht führt uns das zu fatalen Fehlern, die uns das Geld aus der Tasche spülen. Der Durschnittsmensch nutzt den Begriff “Investition” überwiegend für etwas, das ein Geldheld wohl eher als “unnötige Ausgabe” bezeichnen würde. Dadurch verwischen die Grenzen zwischen Verschwendung und effektiver Geldvermehrung. Gegen dieses Verwischen sollten und können wir uns schützen indem wir drei Dinge tun um die es in diesem Artikel geht.

1. Den Begriff Investition verstehen

Das Prinzip einer Investition ist einfach. Eine Investition ist der Einsatz von ungenutztem Geld, mit dem mehr Geld erwirtschaftet werden soll.

Beispiel:

Wir investieren 150€ in Apple-Aktien, weil wir davon ausgehen, dass diese bis Ende des Jahres 200€ wert sind.

Stellen wir dem das Kaufen von einer Tasse Kaffee gegenüber:

Wir “investieren” 2,50€ in einen Cappuccino, weil wir davon ausgehen, dass wir diesen gerne austrinken und uns dann wacher fühlen.

Sicher, man könnte jetzt argumentieren, das das Koffein im Kaffee es uns ermöglicht uns besser zu konzentrieren und zügiger zu arbeiten, sodass wir mehr Arbeit erledigen können und dadurch mehr Geld verdienen. Doch, sehen wir uns den Sachverhalt genauer an und spielen es mit Waschmaschinentabs und dem neuen Auto durch, dann erkennen wir, dass es sich hierbei um Selbstbetrug handelt. Wir wollen lediglich Dinge Kaufen und dieser Tat einen Wort-Anstrich verleihen durch den wir uns besser fühlen. Dabei ist es vollkommen egal, ob wir diese Dinge brauchen oder nicht. Solange sie als primären Beweggrund nicht die Geldvermehrung haben, sind es keine Investitionen.

Du als Leser wirst mich eventuell schon einmal bei der Formulierung “Investiere in dich selbst” erwischt haben. Abgesehen davon, dass die Investition in deine Wissen tatsächlich oftmals Geld hervorbringt, besonders wenn es um finanzielle Intelligenz geht, ist “Investieren” oftmals eine Methapher, was den Sachverhalt zusätzlich verkompliziert. Hier gilt es darauf zu achten, wer diese Methapher nutzt. Es ist ein Unterschied ob eine Stiftung für finanzielle Weiterentwicklung von “Investements” spricht oder ein Kneipenbesucher, der noch damit die Bestellung eines weiteren Glas Bier umschreibt.

Zusammengefasst bleibt es aber bei dem Grundsatz:

X = X + Y ist eine Investition

X = X und X = X – Y sind keine Investitionen.

2. Den Begriff Investition nur dann verwenden, wenn er zutrifft

Sobald wir uns angewöhnt haben, den Begriff “Investition” ausschließlich für richtige Investitionen zu verwenden, verändert sich automatisch unser Investitionsverhalten. Dadurch dass wir im Hinterkopf behalten, dass wir versuchen aus X mehr zu machen als nur X überprüfen wir kritischer, ob wir diesem Ziel auch wirklich näherkommen. Wir beginnen Investitionsmöglichkeiten, die keine sind, strenger zu filtern und gehen außerdem seltener Hypes auf den Leim bei denen jeder investiert, weil der Kurs nach oben geht.

3. Investieren zur Gewohnheit machen

Je häufiger wir investieren und dabei nach dem Prinzip “Aus X muss X+Y werden” handeln, desto besser werden wir darin unterbewertete Aktien aufzuspüren. Wenn wir unsere Sicht auf Investitionen durch exakte Wortverwendung neu ausrichten, dann sehen wir auch unser Umfeld anders. Wir bemerken, wenn Mitmenschen ihr Konsumverhalten rechtfertigen, aber auch, wo Geld zu holen ist und wo wir einen Weg finden sollten um daran teilzuhaben.

Hinweis:

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel weitergeholfen. Behalte bitte im Kopf, dass es sich hierbei um meine subjektive Wahrnehmung handelt und in keinster Weise um eine professionelle Anlageberatung. Investiere kein Geld, welches du nicht bereit bist auch zu verlieren.

Langsam reich werden! – klingt nicht sexy ist es aber! Dank dieser 3 Prinzipien…

Das schnelle Geld gilt nicht.

Zugegeben diese Platitüde ist noch nicht besonders gehaltvoll, deshalb folgt nun ein Artikel, der dir erklärt, warum reich werden nicht über Nacht funktioniert. Jeder der wohlhabend werden möchte und jeder der finanzielle Intelligenz an den Tag legt, muss diesen wichtigen Grundsatz beachten und danach handeln, denn mit Kurzfristigkeit verliert man als Investor.

Die Gewinne der Börse müssen irgendwo herkommen und tatsächlich steckt hinter jedem Verdienst der Verlust eines Anderen. Im Umkehrschluss müssen wir dafür sorgen, dass wir öfter gewinnen als verlieren. Wir treten dabei mittlerweile gegen eine beachtliche Zahl von Computeralgorithmen an, doch können es noch immer schaffen die meisten unserer menschlichen Kollegen zu übetrumpfen. Wie? Dafür gibt es diesen Artikel. Wir gehen hier die Tricks und Kniffe durch, die dich als Geldhelden von der Masse abheben können.

Prinzip 1: Langsames Geld

Jeder der an der Börse investiert oder spekuliert will nur das eine: Geld. Und weil es in der menschlichen Natur liegt, wollen wir unsere Ziele und Träume so schnell wie möglich erreichen. Ein Großteil der Investoren folgt somit dem Traum vom schnellen Reichtum und springt deshalb von Kursanstieg zu Kursanstieg. Schnelles Geld erfordert schnelles Hin- und Herbewegen des Geldes, insbesondere weil der Aktienmarkt keine hohe Volatilität aufweist. 5% Kursveränderungen an einem Tag sind schon als “extrem” zu bezeichnen. Wer sein Geld also in ein paar Wochen und Monaten verdoppeln oder verdreifachen will, der muss zwangsläufig von Anlage zu Anlage springen.

Wir sollten genau den entgegengesetzten Weg gehen. Auch wir können uns Reichtum erträumen, doch wir müssen uns beibringen, dass uns tägliche, wöchentliche und sogar monatliche Werte garnicht erst interessieren brauchen. Wir setzten auf Informationen die bereits jeder kennt und nutzen Tendenzen aus, die so kinderleicht zu verstehen sind, dass wir mit ihnen kaum scheitern können.

Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Investition in Coca Cola. Die Firma ist nicht nur für Cola bekannt, sondern besitzt den Großteil sämtlicher Softdrinkmarken, zudem verfügt sie über einen riesigen Teil der lebensnotwendigen Wasser-Reserven unseres Planeten. Eine solche Firma innerhalb von 10-30 Jahren in den Ruin zu treiben ist selbst der schlechtesten Führungsetage nicht möglich. Wenn wir einer Sache überall in unserem Alltag begegnen und sich diese Tendenz noch verstärkt, dann gibt uns dies ein klares Kaufsignal. Weltweit ist Cola ein Begriff, fast jeder einzelne Mensch dieses Planeten ist Kunde und je mehr Menschen es gibt, desto mehr Kunden hat Coca Cola. Zudem wird die Rolle von Coca Cola immer dominanter und bedeutet im Fall der Trinkwasserversorgung Leben und Tod. Gleichzeitig ist Cola ein Symbol der ersten Welt und dadurch stark begehrt, bei allen, die sich ein solches Leben erhoffen.

Prinzip 2: Emotionalität

Mit Herzblut bei der Sache zu sein ist zwar allzumenschlich, jedoch der größte Investementfehler den es gibt. Emotionales Investieren ist unangebracht und jeder, der Erfolg haben möchte, muss lernen sich selbst im Zaum zu halten. Wer entspannt und auf Faktenbasis basierend Kauft und Verkauft, der gehört dadurch ganz automatisch zu den überdurchschnittlichen Investoren. Wichtiger noch als beim Kauf ist diese Regel beim Verkaufen. Grundsätzlich sollten wir überwiegend in Werte investieren, bei denen wir uns keinerlei Sorgen um die Zukunft machen oder eine dramatische Verbesserung erwarten. Haben wir einmal eine solche Entscheidung getroffen, sollten wir bei ihr bleiben. Notfalls sinkt der Wert unter den Einkaufspreis, doch mit mehreren Jahrzehnten Horizont haben wir ausreichend Zeit vor uns, um eine solche Bewegung durchzustehen und können dann immernoch Verkaufen, sobald es wieder nach oben geht.

Prinzip 3: Zukunft

Es hilft beim Investieren enorm, sich mit der Welt der Zukunft auseinanderzusetzen. Um hierbei keiner Science-Fiction auf den Leim zu gehen sollten wir uns mit so vielen Zukunfts-Visionen wie möglich auseinandersetzen und den größten gemeinsamen Nenner zu unserem hier und jetzt finden. Besonders vielversprechend sind hierbei Zukunftsvisionen die bereits mehrfach in der Durchführung gescheitert sind. Warum? Weil kaum jemand danach ein plötzliches Comeback mit Erfolgen auf dem Schirm hat. Wir neigen als Menschen dazu überall Gewohnheiten auszubilden, wo es nur geht. Deshalb gehen wir unterbewusst davon aus, dass alles andere ebenfalls seinen “Gewohnheiten” folgt, selbst wenn es kein Lebewesen sondern ein Modell ist. Wir glauben also grundsätzlich: “Es war so, es bleibt so. Das Projekt ist bisher immer gescheitert, es wir also auch in Zukunft immer scheitern.”

Dabei verpassen wir jedoch, dass gute Projekte auf Fehlern aufbauen und diese als Treibstoff für ihre Entwicklung und Verbesserung nutzen.

Kurzgesagt: Je häufiger ein Projekt gescheitert ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es beim nächsten Mal gelingt. Die meisten denken jedoch das genaue Gegenteil und Verpassen deshalb tolle Investitionsgelegenheiten.

Ein Beispiel hierfür sind virtuelle Realitäten. Schon vor 23 Jahren hat man bei Nintendo versucht, eine Virtual Reality Brille für Videospielszene umzusetzen. Diese scheiterte jedoch kläglich. Über die Jahre häuften sich die Misserfolge und jeder der Virtual Reality wieder auf den Markt bringen wollte, musste so sehr beeindrucken, dass die potentiellen Käufer die vorangegangenen Misserfolge außer Acht ließ. Ein Umstand der, gemeinsam mit dem allgemeinen technischen Fortschritt, unglaubliche Innovationen hervorbrachte. Es brauchte immer größere Konzepte um hier zu brillieren und mittlerweile sind beinahe alle großen Technik-Konzerne involviert: Facebook, Sony, Google, Microsoft, etc.. Nun kann die Branche kaun noch scheitern und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bald ihren lang erwarteten Durchbruch erfahren. Sämtliche Nischenprodukte der Virtual Reality werden somit der Allgemeinheit zugänglich und wer nun in die vielversprechendsten Firmen investiert, der verdient ordentlich an diesem Boom mit.

Vielversprechend ist hierbei jedes Unternehmen, das bereits jetzt eine große Kundenanzahl in seinen Bann zieht und ein Alleinstellungsmerkmal aufweißt, das es von allen anderen Firmen abhebt.

Fazit:

Um gut zu investieren, müssen wir uns auf die Zukunft konzentrieren und einerseits in Unternehmen investieren, die bereits so essentiell für uns sind, dass sie nicht mehr aus unserem Leben verschwinden werden. Andererseits sollten wir in die Märkte investieren, die noch nicht in unserem Alltag angekommen sind, aber von so großen Marktteilnehmern vorangetrieben werden, dass sich das in Zukunft zweifelsohne ändern wird.

Ein perfektes Beispiel hierfür sind Kryptowährungen. Seitdem Bitcoin wieder unter die 10.000$-Marke gefallen ist, gelten sie in der breiten Öffentlichkeit gescheitert und das obwohl Facebook und Apple mehrfach ihr Interesse an der Technologie bekündet haben und Milliardenkonzerne Projekte wie IOTA, Vechain und Walton unterstützen und implementieren wollen.

Wir haben dir einen Videokurs zusammengebaut der dir kostenlos zeigt, wie du erfolgreich in Kryptowährungen investierst!

Dein kostenloser Krypto-Kurs

Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Ich stehe voll und ganz hinter dem, mit diesem verbundenen, Projekt und finanziere dadurch meine Arbeit. Wenn dir der Artikel also gefallen hat und du lernen willst wie du einfach und schnell in Kryptowährungen investierst, dann freue ich mich über deine Unterstützung. Wenn nicht, dann über deine Meinung und Verbesserungsvorschläge. Hab in jedem Fall noch einen schönen Tag! 🙂

Hinweis:

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel weitergeholfen. Behalte bitte im Kopf, dass es sich hierbei um meine subjektive Wahrnehmung handelt und in keinster Weise um eine professionelle Anlageberatung. Investiere kein Geld, welches du nicht bereit bist auch zu verlieren.

Fatale Anfängerfehler Krypto

7 fatale Anfängerfehler, die du im Kryptomarkt unbedingt vermeiden solltest

Du stehst am Anfang mit den Kryptowährungen?

Sehr schön.

Da beginnen wir alle.

Es ist gut, dass du diesen Artikel jetzt liest.

Denn gerade zu Beginn kann man in der Kryptowelt sehr viele, fatale Anfängerfehler machen, die man teuer zahlt.

Ich preise die Frage:

“Welche Tipps würdest du deinem alten Ich geben, damit du manche Fehler schnell überspringst?”

Heute bin ich dein Zukunfts-Ich. Und zeige dir 7 fatale Anfängerfehler, die du heute schon vermeiden kannst.

Klingt gut? Dann lies weiter.

Falls du etwas mit den Begriffen haperst, findest du hier unser Krypto-ABC.
Da findest du alle wichtigen Begriffe einfach und verständlich erklärt.

1. FOMO & impulsive Entscheidungen

Zu den fatalen Anfängerfehlern gehören definitiv Entscheidungsfindung auf unsicherer Basis.

FOMO (Fear of missing out) wird die Angst bezeichnet, etwas zu verpassen.
Dein Kauf basiert auf Angst.
So kaufst du impulsiv, emotional und von der Gier getrieben.

Was löst FOMO aus?

  • Ein Hype um einen Coin löst FOMO aus.
  • Das plötzliche, astromische Steigen oder Sinken eines Coinstückpreises.
  • Oder Youtuber wie “How I made 10 Million Dollaarrs in only in one hour with Bitcoin”.

Diese Emotionen sind auch total berechtigt, da der Kryptomarkt einer Achterbahnfahrt gleicht.

Doch gerade deswegen brauchst du einen kühlen Kopf und rationale Entscheidungen. Und ein bisschen Demut.

Stell dir vor, du kaufst impulsiv diesen Coin, der gerade durch die Decke geht. So schnell, wie er gestiegen ist, fällt er morgen wieder. Und du verlierst eher Geld, als du gewinnst.

Du reißt dir ein Bein aus, Bitcoins auf die Exchange zu transferieren, mit Kredit- und Transaktionsgebühren, und dann steigt der Preis wieder. Ziemlich viel Stress.

Weshalb solltest du also nicht auf Basis eines Hypes kaufen?

Weil ein Hype nicht direkt etwas über den Wert des Coins aussagt. Ein Hype bedeutet, viele Leute sprechen über etwas, was wieder mehr Leute anspornt, darüber zu sprechen. Bis eben alle darüber sprechen.

Bedeutet das automatisch, dass das Konstrukt hinter dem Coin auch wertvoll ist? Nicht wirklich, meinst du nicht?

2. Gier statt Investitionsstrategie

Der zweite, fatale Anfängerfehler, ist keine Investitionsstragie zu besitzen.

Um rationale Entscheidungen zu treffen, brauchst du eine klare Investitionsstrategie (komm hierzu gerne in dein Millionaire Mindset…).

Wir wünschen uns alle, im “all time low” zu kaufen, und im “all time high” zu verkaufen. Mit einer Investitionsstrategie kommen wir dem am nächsten.

Eine Investitionsstrategie lässt dich nämlich auf einen Hype warten, statt ihn zu jagen.

Ohne Strategie kaufst und verkaufst du wild hin und her, und fährst (hoffentlich nicht, aber wahrscheinlich doch) mehr Verluste, als du Gewinne machen würdest.

Eine Investitionsstrategie könnte folgendermaßen aussehen:
Du hast 1000€.

  • 50% davon investierst du in den Coin, an den du felsenfest glaubst.
  • 25% davon in Coins, in denen du Potenzial siehst.
  • 25% in welche, in denen du zwar Potenzial siehst, aber du zum heutigen Stand keine Prognosetendenz geben könntest.

Folgende Tipps könntest du in deine Investitionsstrategie mit einbeziehen:

  • Investiere nur 25% deines Vermögens in Kryptowährungen, da der Markt doch noch sehr spekulativ ist. Wir wissen auch heute nicht, welche staatlichen Regulierungen noch eintreten könnten.
  • Streue deine Gewinnquellen, sei nicht von einer Quelle abhängig.Wie das geht, lernst du in unserem kostenlosen Grundlagenkurs.
  • Veräußere niemals alles. Lass etwas Spielraum für eventuelles Preissinken.
  • Investiere einen bestimmten Betrag, und zahle dir diesen später selbst wieder aus, wenn du eine gute Summe Return-On-Investment erreicht hast.
  • Behalte das Langzeitpotenzial im Auge. Behalte bei Tiefgängen einen kühlen Kopf. Erfahrungsgemäß erholt sich der Markt immer.
  • Beziehe den Steueraspekt mit ein: Ist es für dich in Deutschland steuerlich sinnvoll, viel zu traden? Lies hier dazu mehr.
  • Sieh eine Investition mehr als einen Marathon, als einen Sprint.
  • Setze dir Zielpreise fest. Verkaufe erst, wenn der Zielpreis erreicht ist. Und verkaufe auch hier nur einen Teil. So bleibt im Falle eines Anstiegs noch Luft nach oben.
  • Lass nur etwas Geld auf der Exchange liegen. So kannst du im Falle einer günstigen Gelegenheit schnell darauf reagieren. Denn bis du Geld auf die Exchange gebracht hast (zzgl. Kreditkarten- und Transaktionsgebühren), kann ein Preisfall gar nicht mehr so attraktiv sein.Hier kannst du nachlesen, wie du deine restlichen Coins wirklich sicher lagern kannst.

Fatale Anfängerfehler Krypto

3. Sicherheit vernachlässigen bzw. Unwissen

In meinem letzten Artikel predigte ich

Sicherheit über Bequemlichkeit

Fataler Anfängerfehler Nummer 3: Sicherheit vernachlässigen, aus Bequemlichkeit oder Unwissen.

Ich kann dich sehr verstehen, am Anfang ist die Kryptowelt alles andere als einfach zu begreifen.

Da machen wir schnell Unachtsamkeitsfehler.

Solche Fehler beinhalten zum Beispiel:

  • Hohe Summen auf einer Exchange liegen lassen.
  • Online Seed Generatoren zu nutzen.
  • Dich nicht selbstständig über die Kryptowährung zu informieren.
  • Copy&Paste für deinen Private Key.
  • Deinen Private Key auf deinem Computer abspeichern.
  • Unseriöse ICOs unterstützen.
  • Dich bei Fake-Exchanges anzumelden.

Lies hier mehr über Sicherheit & deine Kryptowährungen.

4.Falsche Investitionskriterien

Fataler Anfängerfehler Nummer 4: Investition aufgrund falscher Investitionskriterien.

Falsche Investitionskriterien sind zum Beispiel:

  • Investition aufgrund einer Person auf Youtube, die Ripple in den Himmel lobt.
  • In Coins investieren, an die du eigentlich gar nicht glaubst.
  • Hype-basierte Entscheidungen.
  • Nur aufgrund der Technolgie investieren.

Stelle dir folgende Fragen:
In welchen Kryptowährungen siehst du ein echtes Langzeitpotenzial? Für die wirst du geduldig sein und einen kühlen Kopf bewahren.

In einer Nische kann die Transaktionsgeschwindigkeit ein bevorzugendes Einsatzkriterium sein.

Doch glaubst du, der Masse ist es wichtig, ob Transaktionen eine halbe Sekunde schneller durchgehen?

Welche Coins siehst du als massentauglich an? Welche würden verwendet werden? Welche könnten zum Standard in unserer Welt werden?

Wenn du dir den Bitcoin anschaust, die Mutter der Kryptowährungen. Es gibt Systeme, die technisch sehr viel durchdachter sind. Viel effizienter. Und vielfältiger. Doch der Bitcoin könnte sich als weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel durchsetzen.

Nimm eine simple Technologie, eine neue Idee und etwas Hype – und es wird sich massentauglich durchsetzen.

Für deine Langzeitinvestitionen empfiehlt es sich somit, dir zu überlegen, welche Projekte sich tatsächlich in der Zukunft etablieren könnten.

5. Kaufentscheidung aufgrund des Coinstückpreises statt des Marketcap

Was ist der Marketcap? Der Marketcap ist der Coin-Strückpreis multipliziert mit Anzahl der Coins im Umlauf. Auf Deutsch nennen wir ihn die Marktkapitalisierung.

Die Marktkapitalisierung ist der Wert des ganzen Marktes. Des Gesamtmarktes, oder nur auf eine Kryptowährung bezogen.

Auf coinmarketcap.com kannst du diesen sehen.

Schauen wir uns ein Beispiel eines Kaufentscheidungsprozesses an.

Coin1 kostet 1,50€ pro Coin. Dieser hat einen Market Cap von 30 Mrd.€.
Je mehr investiert wird, desto mehr steigt der Wert des Coins.
Um diesen Coin nun auf 3,00€ zu bringen, müssten noch einmal 30 Mrd.€ in Coin1 gesteckt werden.

Coin2 kostet 30€ pro Coin. Dieser hat aber nur einen Market Cap von 5 Mrd. €.
Um diesen Coin nun auf 60€ zu bringen, müssten weitere 5 Mrd. €. in den Coin investiert werden.

Was wäre aber theoretisch, wenn man die 30 Mrd. von Coin1 in Coin2 investieren würde?
Richtig, der Stückpreis versechsfacht sich zu 180€ pro Coin2.

Was wäre im Verhältnis also lukrativer? Richtig, Coin2.
Auf den ersten Blick ist er zwar teurer, im Verhältnis mit der Marktkapitalisierung jedoch viel preiswerter.

Willst du dein Investment also verdoppeln, muss sich der Market Cap sich verdoppeln, und nicht der Stückpreis deines Wunschcoins.

Den echten Wert des Coins kannst du nur im Zusammenhang mit der Marktkapitalisierung einschätzen.

Du möchtest mehr von dieser Denkweise lernen? Dann schnapp‘ dir jetzt unseren kostenlosen Grundlagenkurs für Anfänger.

6.Kaufen, wenn die Zahl rot und im Minus ist

Fatale Anfängerfehler Krypto

Fataler Anfängerfehler Nummer 6 – Du schaust bei den Altcoins nur den Dollar- oder Eurokurs an, nicht den Bitcoin- oder Ethereumkurs an.

Wie bei unserem letzten Punkt gilt hier dasselbe Spiel: betrachte den Preis aus mehreren Perspektiven.

Ein Beispiel

Du kaufst für 1000 Euro Ethereum.

Ethereum steigt um das 3-fache. Deine 1000 Euro sind jetzt 3000 Euro wert.

Jetzt interessierst du dich für IOTA. IOTA ist um 15% gestiegen. Was tust du jetzt?

Klar kaufst du IOTA. Warum?

Du hast nun zwei Optionen:

  • entweder du schaust dir den IOTA-Preis im Verhältnis zum Eurokurs an.
  • oder du schaust dir IOTA im Verhältnis zu BTC oder ETH an.

Der Unterschied?

Im Vergleich zu ETH, das gerade um das 3-fache gestiegen ist, hat IOTA an Wert verloren.

Im Vergleich zum Euro oder Dollar, hat IOTA an Wert gewonnen.

Nun ist es wahrscheinlich, dass ETH wieder fällt, IOTA wieder steigt oder umgekehrt.

Jetzt kannst du mit den 1000 Euro, die du in ETH investiert hast, die jetzt 3000 Euro wert sind, für 3000 Euro IOTA kaufen, zu dem fast gleichen Kurs.

Du hast deinen Reichtum in IOTA verdreifacht.

7. Keine Kryptowährungen besitzen

Fataler Anfängerfehler Nummer 7 – Deine Chance verpassen, in Kryptowährungen zu investieren.

Nicht in Kryptowährungen zu investieren, bedeutet heute, Geld auf der Straße liegen zu lassen. Und es anderen zu überlassen.

You always miss 100% of the shots you don’t take.

Möchtest du das? Oder möchtest du gemeinsam mit uns einsteigen?

Wir zeigen dir, wie es geht.

>> Sichere dir hier deinen kostenlosen Videokurs <<

Ansonsten kannst du dir hier noch einmal nachlesen, weshalb du heute noch in Kryptowährungen investieren solltest.Um dich ein bisschen wach zu kitzeln.

(Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Auf diese Weise finanziere ich meine Arbeit, das Wissen und die Erfahrung, die ich an dich weitergebe. Ich selbst habe am Anfang meiner Kryptokarriere mit diesem Kurs begonnen und kann ihn dir vollen Herzens empfehlen. Wenn dich das stört, kommst du natürlich auch so oben rechts zum Kurs. Hat dir dieser Artikel gefallen und geholfen, würde ich mich natürlich sehr über einen Klick und Energieausgleich von dir freuen.)

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und du konntest einen Nutzen daraus ziehen. Behalte bitte im Kopf, dass es sich hierbei um meine subjektive Wahrnehmung handelt und in keinster Weise um eine professionelle Anlageberatung. Investiere kein Geld, welches du nicht bereit bist auch zu verlieren.