Sparsam leben: Vergiss Spartipps, bevor du diese 8 Regeln NICHT befolgst!

Vergiss Spartipps – zumindest vorerst! Ohne Plan sind sie wie ein Mentos-Bonbon in einer Cola-Flasche: Aufgestauter Druck, der sprudelnd explodiert. Du hältst ein paar Wochen durch, bis du in alte Gewohnheiten zurückschlitterst. Deshalb erfährst du jetzt 8 konkrete Regeln, um für immer sparsam zu leben.

Sind die fest verwurzelt wie ein Mammutbaum im Redwood-Nationalpark, erst dann wird richtig gespart:

Die 8 unverzichtbaren Regeln, um sparsam zu leben

Stecke deine finanziellen Ziele ab

Frau läuft eine Treppe hinauf
Quelle Bild: Photo by Bruno Nascimento on Unsplash

„Nimm die Armbrust –

Du hast sie gleich zur Hand – und mach dich fertig,

Einen Apfel von des Knaben Kopf zu schiessen“ – Schiller, Wilhelm Tell

Tells Sohn waren die Hände gebunden, er stand an einem Baum und sein Haar trug einen Apfel – seine Rettung oder sein Todesurteil.

Tell legte die Armbrust an, zitternd, doch innen fest; würde er seinen Sohn töten oder ihn retten? Sein Pfeil entschied:

Und er traf sein Ziel, der Apfel war gespalten – nicht der Kopf seines Sohnes.

Warum nerve ich dich wie ein Deutschlehrer in der 10. Klasse?

Weil auch du einen Apfel brauchst, ein Finanzziel, das du unbedingt erreichen willst, als ginge es um Leben und Tod.

Etwas hochgegriffen, aber wahr:

Viele versteifen sich nur aufs Sparen, weil sie gerade klamm sind wie Roulette-Spieler fünf Uhr morgens im Casino.

Vielleicht war der Urlaub zu teuer, eine Hochzeit steht an oder sie folgen einer Laune – jetzt kremple ich mein Leben um, endlich wird sparsam gelebt.

Doch diese Entscheidungen sind Eintagsfliegen; sie sterben schnell, wenn das Konto wieder gepolstert ist oder die Motivation abschwellt.

Dann fallen sie wieder in ihren alten Trott – willst du wirklich so sparsam leben?

Ich glaube nicht.

Deshalb brauchst du ein festes Ziel, ein Warum, wieso du sparsam leben willst.

Es muss konkret sein, messbar und überprüfbar, mit kleinen Erfolgen, die dich bei der Stange halten wie eine strenge Balletlehrerin.

Richtige Geld-Ziele steckst du dir so:

  1. Spezifisch: Arbeite mit genauen Zahlen, nicht mit wagen Floskeln.
  2. Messbar: Hast du diesen Monat dein Sparziel erreicht?
  3. Ausführbar: Übernimm dich nicht, du sollst nicht jeden Cent sparen.
  4. Relevant für dein Leben: Sparst du für deine Altersvorsorge, finanziell Freiheit?…
  5. Zeitlich gebunden: Bis wann willst du es erreichen?
  6. Bleibe auf Kurs: Bewerte regelmäßig, ob du deinem Ziel näher kommst oder etwas ändern muss.
  7. Belohne dich: Feiere Etappen-Erfolge, nur so hältst du durch.

Nun kennst du die Formel für finanzielle Ziele, doch wie könnte eines aussehen?

  • Bsp. Frugalisten: Bis zum 31.12.2020 – mit dreißig Jahren – bin ich finanziell frei; d. h. meine Geldanlagen bezahlen mir jeden Monat 2000 € passiv. Dafür spare ich jeden Monat 50 Prozent meines Einkommens und lege es in ETFs an.
  • Bsp. Altersvorsorge: Bis zum Renteneintritt spare ich 200.000 € und lege sie in Dividendenaktien an, um damit meine gesetzliche Rente monatlich um 500 € aufzubessern.
  • Bsp. Familie: Bis unsere Kinder 18 Jahre alt sind, haben wir für sie 100.000 € gespart, um ihnen ein Platz an einer Elite-Uni zu ermöglichen.

(Falls finanzielle Freiheit dein Ziel ist, klicke auf Rentenrechner und wisse sofort, wie viel Geld du sparen musst.)

Diese Ziele sind wie ein Kletterseil – sie halten dich, bevor du in wieder in abgelebte Gewohnheiten hinabstürzt.

Sie sind unverzichtbar, um sparsam zu leben.

Plane eine Finanzen

Frau erstellt ihre Finanzplanung, um sparsam zu leben
Quelle Bild: https://unsplash.com/photos/flRm0z3MEoA

Private Finanzplanung – ein garstiges Wort für ein einfaches Konzept: Ermittle den Status quo – deine Einnahmen und Ausgaben – und bestimme, wie viel du monatlich ausgeben willst.

Ein Beispiel:

Familie Sparfuchs möchte sparsam leben, weil die Kinder bald flügge werden und die Rente in zwanzig Jahren kommt – leider kommt sie mit einer riesigen Lücke.

Diese Lücke muss zugemauert werden, weswegen Herr und Frau Sparfuchs möglichst viel Geld anlegen möchten.

Doch zuvor bestimmen sie, wie sie finanzielle aufgestellt sind:

Monatliche Einnahmen Monatliche Ausgaben
Gehalt der Eheleute: 3750 € Lebenshaltung: 800 €
Konsum: 600 €
Versicherung: 300 €
Strom, Gas, Wasser: 300 €
Kredit: 500 €
Verkehr: 300 €
Rücklagen Haus: 450 €

Familie Sparfuchs ist überrascht: 500 € bleiben jeden Monat übrig, wenn sie alles zusammenrechnen – 500 €, die zuvor auf dem Kopf gehauen wurden wie Biergläser in einer Kneipenschlägerei.

Dennoch ist das Sparpotenzial nicht erschöpft, die Familienmitglieder überprüfen ihre Versicherungen, ihre Konsum-Ausgaben unter der Woche und ihre Essgewohnheiten. Auch hier können sie extrem sparen:

  • Sie kündigen sinnlose Versicherungen und wechseln alte Verträge.
  • Sie drosseln unnötige Ausgaben wie jedes Jahr ein neues Smartphone.
  • Das Essen wird umgestellt: Von jeder Woche Fertigpizza hinzu schon zu Hause fertig gekocht.

Die Ausgaben purzeln und dazu wird ein Budget erstellt, um messbar sparsam zu leben:

Monatliche Ausgaben Betrag
Fixkosten (Essen, Versicherungen, Strom…) 2450 €
Konsum/Spaß 400 €
Sparen für unvorhergesehene Ausgaben (z.B. Auto kaputt) 350 €
Investieren in ein ETF Dividenden Portfolio 500 €

Ich gebe zu: Diesen Abschnitt zu schreiben, hat mich dreißig Minuten gekostet, doch die Ausführung kann eins bis zwei Tage dauern.

Damit der Aufwand nicht deine Motivation zerschlägt wie ein Frühstücksei, findest du jetzt eine kleine Hilfestellung:

Mache dir ein sparsames Leben einfach – nutze Finanztools

Mann nutzt Finanztools, um sparsam zu leben
Quelle Bild: https://unsplash.com/photos/9BuubT2lFKs

Sei kein Sumoringer – mache dir das Leben nicht unnötig schwer.

Zwar kannst du Kontoauszüge durchwuseln, Ordern durchforsten und Akten durchkämmen, aber sehr erregend ist das nicht; und glücklicherweise auch nicht notwendig:

Wir hausen im 21. Jahrhundert, wo uns Apps helfen, um sparsam zu leben.

Denn deine ganze Finanzplanung ist wie ein Projekt von Hombacher – sage es mit den richtigen Finanz-Tools, schon lebst du automatisch sparsam:

1. Haushaltsbücher

Haushaltsbücher haben einen Zweck: Sie verfolgen deine Einnahmen und Ausgaben, setzen dir ein Budget und alarmieren dich, wenn du es übertrittst wie ein Weitspringer die Absprungzone.

Erhältlich sind Haushaltsbuch-Apps mit Konto-Anbindung (z. B. Finanzguru) oder du trägst deine Ausgaben jedesmal selbst ein (z.B. Monefy).

2. Multi-Banking-Apps/Softwares

Mit Multi-Banking Apps verbindest du alle deine Konten; du überweist von einer App aus, überblickst deine Ausgaben und erstellst Lastschriften wie Daueraufträge.

Das Grandiose kommt jedoch noch: Diese Apps scannen automatisch deine Verträge und Versicherungen und erinnern dich, wenn die Kündigungsfrist abläuft, oder du einen günstigeren Vertrag abschließen könntest.

Außerdem wagen sie einen Blick in die Zukunft: Sie sagen dir jetzt, wie viel du wahrscheinlich zukünftig – nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr – einnehmen und ausgeben wirst.

Empfehlenswert sind:

  • Outbank
  • Numbrs
  • StarMoney

Nur einen Nachteil muss ich ansprechen: den Datenschutz.

Natürlich liefern alle Anbieter vorzügliche Sicherheit, trotzdem mögen es einige nicht, wenn ein Unternehmen pausenlos in ihren sensiblen Daten planscht.

Das musst du mit dir selbst ausmachen; persönlich habe ich es mir abgewöhnt, mich ständig darum zu sorgen; aber nicht jedem geht das so – das verstehe ich voll und ganz.

Lehnst du solche Apps ab, kannst du trotzdem sparsam leben – nur mit mehr Aufwand: Mit Zeit, Kaffee und Excel-Tabellen bewaffnet stürzt du dich auf deinen Haushaltsplan wie ein Blauwal auf einen Plankton-Schwarm.

Ans Ziel kommst du auch – nur langsamer.

Stelle deine Finanzen auf Autopilot

Flugzeug Cockpit
Quelle Bild: Photo by Andrés Dallimonti on Unsplash

Autopilot einschalten, sich zurücklehnen und langsam in den Sonnenuntergang düsen – geht nicht nur im Flugzeug, sondern auch, wenn du sparsam leben willst:

Über Daueraufträge, Lastschriften und Sparpläne verteilst du dein Geld auf deine Spar- und Investmentkonten.

So könnte es aussehen:

  1. des Monats: Zahltag für Rechnungen wie Strom, Internet, Versicherungen…
  2. des Monats: Dein Geld stapft aufs Sparkonto – sei es ein Unterkonto wie bei der Norisbank, ein Tagesgeldkonto wie bei DKB oder ein eigenes Girokonto wie bei N26.
  3. des Monats: Dein Geld trudelt auf deinem Aktiendepot ein; von dort wird es über Sparpläne auf deine Investments verteilt.
  4. des Monats: Der Rest ist für Lebensmittel, Kleidung… und für Konsum – viel Spaß!

Am 4. des Monats bist du frei von Geldsorgen; und was übrig bleibt, ist nur für dich, dass du es genießt, ausgibst und schlampampst – ja, das Wort gibt es wirklich.

Außerdem sind automatisierte Finanzen unerlässlich, um sparsam zu leben – du würdest sonst nur Zeit verschwenden, deine Nerven abnutzen und an inneren Konflikten kauen.

Jeden Monat müsstest du überlegen: Wie viel Kapital bleibt mir noch zum Konsumieren, kann ich mir das noch leisten und habe ich eigentlich schon gespart?

Frage dir also keine Löcher in den Bauch wie ein Bauchredner bei „Wer wird Millionär“, sondern habe jederzeit Klarheit im Alltag: Ein Blick ins Online-Banking genügt.

Dennoch waren diese vier Schritte nur der Schnelldurchlauf ohne viel Erklärung.

Wie du deine Finanzen richtig automatisiert, um per Autopilot sparsam zu leben, erfährst du noch einmal hier in Zeitlupe:

Mache ein sparsames Leben zur Gewohnheit

Sparsam Leben als Gewohnheit
Quelle Bild: Photo by Drew Beamer on Unsplash

„Motivation treibt dich an. Gewohnheit hält dich am Ball.“ – Jim Rohn.

Fast 40 Prozent des Tages bist du im Schnarchmodus – deine Gewohnheiten führen dich: Sie putzen deine Zähne, fahren dich zur Arbeit und binden deine Schuhe.

Du schwelgst derweil in Gedanken und erfüllst wie mechanisch deine Aufgaben.

Das sollte dich keinesfalls abschrecken, begrüße es als biologische Haushaltshilfe: Du verschwendest nicht Ressourcen an belanglosen Dingen.

Stattdessen hast du Kraft und Freiheit, dich auf wichtige Dinge zu konzentrieren – die Familie, die Arbeit, Beziehungen…

Doch was hat Zähneputzen mit einem sparsamen Leben zu tun? Mehr als du denkst:

Auch die Finanzen sind nur ein Material, aus dem dein Gehirn bereitwillig Gewohnheiten knetet, töpfert und schließlich hart brennt.

Finanzielle Angewohnheiten bringen dich voran, weil du dich nicht ständig aufraffen musst, sie zu erledigen.

Doch was sind solche Gewohnheiten?

Ein paar willkürliche Beispiele, um sparsam zu leben:

  • Jeden Sonntag überfliegst du die Prospekte der Supermärkte und Discounter und formst aus den Lebensmitteln im Angebot deinen Essensplan.
  • Jeden Abend 19:30 Uhr setzt du dich hin und beschäftigst dich 30 Minuten mit Aktien.
  • Jedes zweite Buch, das du liest, ist ein Finanzbuch.
  • Immer am letzten des Monats überprüfst du, ob du mit deinen finanziellen Zielen noch auf Kurs bist.

Die Gewohnheiten müssen jedoch zu deinem Leben passen – ich beispielsweise liebe es, Aktien zu analysieren; andere machen darum ein Bogen wie um pöbelnde Jugendliche um 3 Uhr morgens.

Doch Gepflogenheiten sind hinterhältig, sie entwickeln sich nicht von heute auf morgen; ein paar Wochen musst du dich schon durchbeißen, bevor sie sitzen wie ein Maßanzug.

Doch wie formst du Gewohnheiten für ein sparsames Leben? – sie folgen einer einfachen Formel:

  • Signal: Die Discounter-Prospekte sind im Briefkasten, Zeit für meinen Wochenplan.
  • Routine: Du durchwühlst die Seiten nach Angeboten.
  • Belohnung: Der Plan ist erstellt und du belohnst dich mit einem Kaffee, deiner Lieblingssendung, einem Spaziergang – Hauptsache, es entspannt dich.

Folgst du diesem Plan, fällt es dir nicht nur leichter, sparsam zu leben, es fühlt sich auch kribbelig, fipsig und wuselig an, wenn du die Gewohnheit auslässt.

Als würdest du einen kratzenden Pullover tragen – kein Scherz: Es ist ein fühlbar unangenehmes Gefühl.

Verzichte auf Verzicht

Frau sagt deutlich nein
Quelle Bild: Photo by Isaiah Rustad on Unsplash

„Ein Geizhals gönnt sich einen Genuss und liest in einem Kochbuch.“ – Christian Friedrich Hebbel

Was ist der Tod eines sparsamen Lebens? – ein zu sparsames Leben.

Zu viel Verzicht ist die Mutter der Menschen, die immer auf Toilette müssen, wenn die Rechnung kommt.

Doch was ist überhaupt zu großer Verzicht?

Nur um sparsam zu leben, kürzt du die Dinge, die eigentlich zu deiner Lebensqualität gehören:

  • Du trinkst im Restaurant nur noch Wasser.
  • Du gehst nicht mehr feiern.
  • Reisen ist verpönt (Tipp am Rande: Du kannst sogar mit Reisen sparen und billiger leben als in Deutschland).

Innerlich vertrocknest du dadurch:

Du hebst Geld auf ein Podest; nichts ist mehr wertvoll genug – kein Gefühl, kein Erlebnis, keine Erinnerung –, um dafür Geld auszugeben, weil deine Gedanken nur noch um Preise kreisen:

Wenn ich mir die Vorspeise versage und die vier Euro jetzt spare und zu 8 Prozent anlege, habe ich in 20 Jahren 37,29 € – hehe, Kellner, streichen Sie das Sorbet, ich bestelle erst zum Hauptgang!

So sollte keiner leben, denn wer alles in Geld umrechnet, endet so:

  • Unausstehliche Geizhälse, deren Gesellschaft erfreut, wie mit dem Gesicht voran in Brennnesseln zu stolpern.
  • Geschüttelte Bierdosen: Sie sparen, sparen, sparen, doch innerlich staut sich Druck auf. Irgendwann explodieren sie und verprassen, verschleudern und verballern ihr Geld. Dann packt sie die Reue, sie sparen noch strenger und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Stelle also deine Lebensqualität VOR ein sparsames Leben. Liebst du es, einmal wöchentlich essen zu gehen, dann verzichte NICHT darauf.

Plane es in deinem Spar-Program ein, genieße es und mache dir kein schlechtes Gewissen:

Es wäre nur Gefühlsverschwendung, solange du nebenbei sparst.

Mache DICH glücklich, NICHT deine Erben – sparsam leben und Genießen schließen sich nicht aus.

Befreie dich von kleinen Schulden

Mann kann nicht sparsam leben und ertrinkt in Schulden
Quelle Bild: Photo by Ian on Unsplash

Was glaubst du, warum schlittern unbescholtene Bürger – Ärzte, Professoren, Angestellte… – in die Privatinsolvenz?

Werden sie plötzlich übermütig, leisten sich einen Porsche und kaufen sich ein imposantes Haus, dessen Kredit sie erdrückt wie eine Mausefalle eine Wanderratte?

Nein! Fragt man Schuldnerberater zu diesem Thema, kommt alles ganz anders:

Die Leute verlieren meistens den Überblick über ihre Finanzen – dort ein 50 € Ratenkredit für den Urlaub, da 80 € monatlich für den Fernseher, hier 30 Eur für eine Stereoanlage.

Bis sie irgendwann geschockt aufwachen und entdecken: Ich habe tausende Euro Schulden – wie soll ich diese Schulden wieder abbauen?

Sie denken, diese Kleinstbeträge bringen sie nicht um; doch auch tausend kleine Schnitte bluten dich aus wie ein Pulsader-Schnitt.

Finanziere deshalb NIEMALS Konsumausgaben auf Kredit bzw. Raten – weder mit einem Minikredit noch mit einer Kreditkarte, sofern du sie nicht RECHTZEITIG begleichen kannst.

Nicht nur jagen dich unbezahlte Rechnungen in die Schuldenfalle, sie führen auch zu negativen Schufa-Einträgen, wenn du Mahnungen nicht nachkommst.

Und das kann dich in Zukunft tausende Euro kosten:

  • Du bekommst grundsätzlich nur Kredite mit zu hohen Zinsen – Bye, bye Eigenheim!
  • Du kannst nicht zu günstigen Strom und Gas-Anbietern wechseln.
  • Sogar online auf Rechnung zu bestellen ist dann vorbei

Halte dich bitte an deinen Konsumplan, gib nicht mehr aus und vermeide unnötige, größere Ausgaben, auch wenn du dir vielleicht sagst:

Ach, das Angebot ist so verlockend; da muss ich zuschlagen – vor allem, weil die Raten so günstig sind.

NEIN!

Programmiere dein Mindset auf Langfristigkeit

Mann mit Uhr in der Hand
Quelle Bild: Photo by Lukas Blazek on Unsplash

Heutzutage ist Geduld eine verlorene Tugend – alles, was nicht in Lieferheld-Geschwindigkeit vor der Tür steht, ist nichts wert.

Lese dir nur die Bewertungen durch zur 2. Staffel „The Boys“ auf Amazon. Knapp ein Viertel der Bewertungen sind 1 Stern und fast alle habe die gleiche Beschwerde:

  • Wöchentliche Veröffentlichungen, was soll das; leben wir etwa in den 90er Jahren?
  • Amazon, das geht gar nicht – ich habe für Prime bezahlt, ich will jetzt alle Folgen!
  • Am liebsten null Sterne! Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wann ich eine Serie schauen darf.
  • Amazon veröffentliche sofort alle Folgen!

Viele können nicht mehr warten.

Mir passen die wöchentlichen Folgen auch nicht; doch anstatt zu maulen, warte ich, bis alle Folgen draußen sind; dann binge ich die Staffel – ich übe Geduld.

Und nur so kannst du erfolgreich sparsam leben.

Erwarte nicht, nach eins, zwei Monaten große Veränderungen auf deinem Konto zu sehen. So läuft das Spiel der Sparsamkeit nicht.

Vermögensaufbau ist kein rasender Adrenalin-Schub, sobald jemand am Bankschalter in die Decke schießt. Es ist ein Sparziergang mit Wanderstock.

Doch ich verspreche dir: Nach drei bis fünf Jahren wirst du eine Verbesserung sehen, die du niemals für möglich gehalten hast:

  • Dein Konto platzt aus allen Nähten.
  • Du verdienst kräftig am Zinseszins.
  • Und du beschäftigst dich mehr mit Finanzen und findest lukrative Geldanlage:
  • Dein Vermögen steigt in der Folge noch weiter.

Alles läuft zusammen und legt unglaubliches Potenzial frei – dafür lohnt es sich, länger zu warten, die Hast zu vermeiden und sparsam zu leben.

Fazit: Wie lebst du sparsam?

Spartipps sind wie die Kirsche im Martini – sie versüßen das Getränk, doch der Rausch kommt vom Alkohol.

Genauso wächst dein Konto NICHT, indem du nur noch No-Name-Produkte kaufst, deinen Wagen am Hang rollen lässt oder Tomaten selbst im Garten anbaust.

All das ist nützlich, doch bringt nichts, wenn dein Spar-System nicht steht:

Wie sich 15-Jährige heimlich am Alkohol probieren, probierst du Spartipps aus, diesen da, den da; doch verlierst schnell die Lust und gibst wieder auf, weil dein Konto nicht wie erhofft wächst.

Um sparsam zu leben, brauchst du darum ein System mit den acht Regeln, die ich dir vorgestellt habe.

Steht das System, kommen die Spartipps von allein – denn du beschäftigst dich von selbst mit deinen Finanzen und stolperst über Tipps wie Glückspilze über 20 Euro-Scheine.

Gib dir nur etwas Zeit, danach wird alles zum Selbstläufer – sparsam leben, Frugalismus oder Geldanlegen.

Quelle Beitragsbild: Photo by Portuguese Gravity on Unsplash


Junge schaut in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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