fbpx

Der schnelle Weg zu den besten Dividendenaktien

Dividendenstarke Aktien performen jede Anlagestrategie aus

Immer wieder lesen wir beeindruckt von Aktien die vielleicht 100%, 500% oder sogar 1000% in einer Zeitperiode gestiegen sind. Ob es nun Cannabis, Gold oder Wasserstoff ist ñ es gibt immer wieder Trendthemen, die mit solchen Kurssteigerungen auf sich aufmerksam machen. Was total klasse und nach einer nachahmenswerten Strategie klingt, muss aber mit zweierlei Maß gemessen werden. Rein auf die Anlagestrategie bezogen ist es richtig, dass die Performance beeindruckend ist. Jedoch muss sich jeder Anleger an dieser Stelle die elementar wichtigen Fragen beantworten:

  • Bin ich bereit das Risiko zu tragen?
  • Bin ich bereit die notwendige Zeit zu investieren?

Derartige Kurssteigerungen abzusehen bedeutet mitunter einen sehr hohen Zeitaufwand für die Analyse. Und diese ist gerade bei kleineren Unternehmen oder auch Start-Ups sehr schwierig, da es keine oder nur wenige historische Daten gibt. Ferner müssen die Unternehmensdaten in Relation zur Branche und zur Konkurrenz gesetzt werden, damit eine Bewertung möglich ist.

Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Siemens-Aktie oder auch ein Unilever-Anteil sich um mehrere 100% steigert. Im Umkehrschluss ist allerdings die Wahrscheinlichkeit auch sehr gering, dass Siemens oder Unilever ein Totalausfall wird. In Trend-Branchen ist das Risiko einer Pleite sehr präsent, was Anlegers vor dem Investieren bewusst sein muss.

Wer große Gewinne will, muss viel Zeit investieren

Sich mit der Investition in Start-Ups zu beschäftigen bedeutet gleichzeitig einen sehr hohen Zeitaufwand. Ohne Information wird ein sehr großes Risiko getragen, was dem Setzen auf eine Zahl beim Roulette gleicht. Der Zeitaufwand die notwendigen Informationen zu beschaffen kann oft sehr zeitaufwendig sein.

Folglich muss die verwendete Zeit dazu gleichermaßen als Rendite eingerechnet werden. Wäre die Zeit beispielsweise für Arbeit verwendet worden, steht dem Aufwand ein entsprechend Einnahmenausfall gegenüber, der in der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden muss.

Der durchschnittliche Deutsche verdient 3.880 Euro brutto in Vollzeit, was abhängig von der Steuerklasse einem Netto-Stundenlohn von circa 15 Euro entspricht. Eine intensive Recherche für ein Start-Up kann gut und gerne mehrere Stunden in Anspruch nehmen, sodass hier mit 45-60 Euro je Unternehmen gerechnet werden sollte.

Um das Risiko bei einer Investition zu minimieren gilt es mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen zu analysieren. Unterstellen wir, dass zehn Mal 1000 Euro investiert werden sollen, so entstehen durch die Recherche entsprechende Opportunitätskosten in Höhe von 600 Euro, eine Negativ-Performance von 6% also.

Gute Informationslage bei Dividenden-Aktien

Die sogenannten Dividendenaristokraten sind diejenigen Unternehmen, die seit mehr als 25 Jahren eine ständig steigende Dividende zahlen. Sie sind entsprechend an der Börse notiert und veröffentlichen die vorgeschriebenen Berichte. Unter anderem auch dazu, wie sie mit den Dividenden umgehen und beabsichtigen diese zu zahlen. Zudem gibt es andererseits eine Vielzahl von Analysten-Meinungen, die unter Umständen behilflich sein können bei den Bewertungen.

Wer hier diszipliniert vorgeht, kommt mit einer Stunde je Unternehmen aus. Gerade das Prädikat des Dividendenaristokraten minimiert für den Anleger das Ausfallrisiko der Dividende, da das Unternehmen einer entsprechenden moralischen Verpflichtung den eigenen Anlegern gegenüber unterliegt. Die Opportunitätskosten durch die Recherche betragen bei den dividendenstarken Aktien entsprechend 150 Euro, also 1,5% Negativrendite.

Du möchtest mehr über Dividendenaristokraten wissen, dann kann ich dir folgende Podcast-Folge empfehlen: Kontinuierlich steigende Dividenden Erträge mit Dividendenaristokraten

Dividendenaktie versus Trend-Unternehmen auf lange Sicht

Experten gehen davon aus, dass bei den Trend-Unternehmen nur eines aus zehn den Markt deutlich outperformen wird. Der größere Teil wird auf dem gleichen Level bleiben und das eine oder andere Unternehmen wird einen Totalausfall erleiden.

Setzen wir nun voraus, dass alle Unternehmen den gleichen wirtschaftlichen Schwankungen unterworfen sind und beachten diesen Faktor nicht, steht gemäß der Erfahrung ein Totalausfall eine Kursrallye gegenüber. Welchen Wert sollen wir für diese nehmen? 100%, 500% oder gar 1000%?

Wenn wir uns die ganze Zeit an Mittelwerte halten, nehmen wir auch nun die 500% und damit einen Wert, der nicht besonders häufig in der Praxis vorkommt. Die 10.000 Euro verlieren also 1.000 Euro durch den Totalausfall. Sie gewinnen aber 5.000 Euro durch das eine Unternehmen, das am Markt explodiert. Folgerichtig müssen noch die fiktiven 600 Euro Opportunitätskosten abgezogen werden, womit der Wert nach einem Jahr also 14.400 Euro ist.

Das Depot aus dividendenstarken Aktien mit langer Historie macht lediglich die erwähnten 5%, also 500 Euro im ersten Jahr abzüglich der 150 Euro fiktiver Kosten. Somit steht der Depot-Wert am Ende des ersten Jahres bei 10.350 Euro. Nun muss allerdings die Wahrscheinlichkeit miteinbezogen werden, mit dem ein solcher 500%-Treffer nach einem Jahr realisiert werden kann?

Rechnet man über einen Zeithorizont von 5 Jahren, bleibt das Trend-Depot bei 14.400 Euro. Dagegen nimmt das Depot der Dividendenaktien auf 12.350 Euro zu (ohne Reinvestition und Zinseszins). Nach 10 Jahren steht das Depot sogar bei 14.850 Euro.

Ist es die Zeit und das Risiko wert?

Wie erwähnt bewegen wir uns im Bereich der Wahrscheinlichkeiten und statistischen Werte. Statistiken sind genau so viel wert, wie man dort hineininterpretiert. Wer als Börsenneuling seine Strategie sucht, muss sicherlich weitaus höhere Zeitaufwendungen einkalkulieren. Erfahrungen mit Start-Ups oder auch der Branche können einem Investor viel Zeit einsparen bei der Bewertung. Aber ist das der Normalfall? Sicherlich nicht.

Insofern scheint es der deutlich sinnvollere Ansatz zu sein auf Aktien zu setzen, die eine jahrelange Historie und Bewertungsgrundlage haben. Dabei stechen zwar immer wieder Aktien mit hoher Dividende hervor, allerdings gilt auch hier der Grundsatz: Die Rendite steht immer in Korrelation mit dem Risiko.

Folglich ist es die Aufgabe des Investors hier diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die mit großer Wahrscheinlichkeit in der Zukunft ohne weiteren, größeren Zeitaufwand zu seinem Vermögen positiv beitragen.

Diese Kennzahlen gilt es bei Dividendenaktien zu beachten

Nur selten ist es notwendig bei Dividenden-Aktien die Unternehmensanalyse selbst vorzunehmen. Diverse Portale und Anbieter aber auch Analysten haben dies auf Basis der veröffentlichten Daten bereits getan. Und so geht es bei der Analyse vorzugsweise darum die Kennzahlen zu verstehen, nachvollziehen und interpretieren zu können.

Dazu möchte ich dir einige elementar wichtige Kennzahlen an die Hand geben. Sie sind so gewählt, dass du die Unternehmen miteinander vergleichen und eine Investmentstrategie daraus ableiten kannst. Besonders wichtig: Nicht alle Anbieter dieser Zahlen aktualisieren sie auch regelmäßig. Hier empfiehlt es sich diese mit Hilfe der Unternehmensdaten auf der Investor Relations-Seite abzugleichen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV wohlbekannt, aber …

Das KGV errechnet sich aus dem Kurs der Aktie geteilt durch den Gewinn des Unternehmens. Dabei ist der Wert grundsätzlich keine schlechte Indikation, aber er muss auch immer im Unternehmens- und Marktumfeld betrachtet werden. So könnten intensive Investition des Unternehmens den Gewinn schmälern, obgleich die Investitionen in der Zukunft zu einem höheren Gewinn beitragen werden. Ein Wert von 20 und niedriger gilt es unterbewertet.

Es empfiehlt sich als das KGV einerseits historisch zu betrachten aber auch gleichermaßen mithilfe der geplanten Zukunftsdaten. Zusätzlich sollten neben dem KGV weitere Kennzahlen in Betracht gezogen werden, da das KGV alleinstehend kein eindeutiger und guter Indikator ist. Eine sinnvolle Ergänzung können das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) oder das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) sein.

Gesamtkapitalrendite GKR mit Substanz oder auch Pump?

Die GKR errechnet sich relativ simpel aus dem Gewinn plus Zinsaufwand geteilt durch das Gesamtkapital. Folglich gibt diese Kennzahl an, wie rentabel das Unternehmen ist. Bei einer Betrachtung im zeitlichen Verlauf sollte dieser tendenziell steigen. Auch hier lässt sich mit der historischen und zukünftigen Bewertung ein Chart aufzeigen, der eine Tendenz darstellt. Je höher der Wert, desto besser, da entsprechend mehr Geld verdient wird.

Eine zusätzliche, wichtige Kennzahl für die Bewertung ist dabei die Eigenkapitalquote (oder Fremdkapitalquote). Ein Unternehmen mit einem hohen Zinsaufwand durch viel Fremdkapital unterliegt tendenziell mehr dem Risiko von Zinsänderungen als ein mit Eigenkapital finanziertes Unternehmen.

Dividendenrendite und Pay-Out Ratio

Die Ausschüttung errechnet sich mit Hilfe der Dividende geteilt durch den Aktienkurs. Sie stellt die Verzinsung des an der Börse gehandelten Kapitals dar. Bei der Bewertung der Dividendenrendite jedoch gilt es einen üblichen Wert anzupeilen. Dieser kann branchenspezifischen sein und ist im Gesamtkontext zu betrachten.

Während in Deutschland notierte Unternehmen zumeist zwischen 3% und 4% liegen können Unternehmen aus den USA oder Großbritannien Werte bis 6% erreichen. Die Dividendenrendite lässt sich nur historisch betrachten, weshalb hohe Werte von größer 10% auf ein Problem hinweisen können (Dividende aus dem Vorjahr geteilt durch stark gefallenen Kurs = scheinbar hohe Dividende).

Besonders wichtig bei der Betrachtung von Dividenden Aktien ist die sogenannte Pay-Out Ratio. Diese Kennzahl gibt an, wieviel Prozent des erwirtschafteten Gewinns für die Auszahlung der Dividenden an die Aktionäre verwendet werden müssen. Umgekehrt bedeutet es wie viel Geld nach der Dividende für Investitionen und Wachstum überbleibt. Eine Ratio kleiner 50% gilt als gut bis sehr gut. Ab Werte oberhalb der 75-80% sollten die Alarmglocken schellen und die Begründung gesucht werden.

Wo findest du wichtige Kennzahlen?

Es gibt im Internet eine Reihe von Portalen, die diese Daten automatisiert bereitstellen. Bei der Auswahl deines Portals des Vertrauens solltest du darauf achten, dass die Zahlen möglichst korrekt und aktuell sind. Nur so lässt sich eine vernünftige Bewertung vornehmen, die zu deinem finanziellen Erfolg durch Dividenden Aktien beiträgt.

So bietet beispielsweise finanzen.net je Aktie umfangreiche Informationen an. Die oben aufgeführten Kennzahlen lassen sich relativ simpel finden. Zudem gibt es hier einen Reiter Fundamentalanalyse bei dem bereits viele der Werte dargestellt werden.

Quelle: https://www.finanzen.net/fundamentalanalyse/basf

Ähnliche Datenanalysen finden sich bei auch ariva.de. Anders aufbereitet lasse sich hier die Daten und im historischen Verlauf entsprechend darstellen. Während sich bei finanzen.net die Daten per Mausklick in einem beschränkten Maß auswählen und darstellen lassen, bekommt der User bei ariva.de komplette Daten-Breitseite.

Quelle: https://www.ariva.de/basf-aktie/bilanz-guv

Zusätzlich möchte ich an der Stelle noch onvista.de erwähnen. Hier lassen sich die Daten relativ einfach anzeigen. Wer tiefer gehen möchte und mehr Details benötigt kann hier durch die Auswahl der Darstellung bestimmte Daten gegenüberstellen und vergleichen. Die Auswahl der Kennzahlen ist dabei beeindruckend groß und verwirrend groß, sodass dieses Portal für den Einstieg eher nicht geeignet ist. Zugleich bietet die Darstellung dem versierten Anfänger aber viele Möglichkeiten.

Quelle: https://www.onvista.de/aktien/fundamental/BASF-Aktie-DE000BASF111

Zahlen finden und richtig deuten

Des Deutschen liebste Aktieninvestments sind deutsche Aktien aus dem DAX. Aus diesem Grund wollen wir einmal eine DAX-Aktie bewerten und interpretieren. Wer eignet sich dazu besser, als ein traditioneller deutsche Autobauer wie Daimler.

Quelle: https://www.finanzen.net/bilanz_guv/daimler

Aus dem Chart wird ersichtlich, dass das KGV sich zwischen 2012 und 2018 nur marginal verändert hat. Hält man nun den Aktienchart dagegen, lässt sich der Verlauf des KGV rechnerisch durch den höheren Kurs bei gleichbleibendem Gewinn (Ergebnis je Aktie) erklären.

Quelle: https://www.finanzen.net/chart/daimler

Auffällig ist die Veränderung von Dividendenrendite und Ergebnis je Aktie im Vergleich zu den Umsatzerlösen von 2017 auf 2018. Hier springen die Ausschüttungen auf 7% hoch, wobei das Ergebnis deutlich fällt ñ und das bei nahezu gleichem Umsatz. Bereits im Jahr 2018 veröffentlich Daimler zwei Gewinnwarnungen und auch in 2019 gab es davon bereits eine. Das sind entsprechende Risikofaktoren, die vor dem Investment bedacht werden sollten.

Quelle: https://www.finanzen.net/bilanz_guv/fresenius

Ebenfalls vom deutschen Markt, aber mit einer anderen Bewertung stellt sich hier der Chart von Fresenius dar. Während auch hier die Dividendenrendite deutlich steigt, sinkt das KGV drastisch und das Ergebnis je Aktie steigt. Das freut die Aktionäre, da mehr Gewinne verdient werden.

Quelle: https://www.finanzen.net/chart/fresenius

Der Aktienkurs zeigt auch hier einen deutlichen Kursrutsch. Setzt man aber hier die Charts ins Verhältnis zu Daimler ist das Ergebnis je Aktie beständig gestiegen. Zudem befindet sich die Ausschüttung mit ca. 2% in einem typischen Rahmen für DAX-Werte, wohingegen die Rendite bei Daimler untypisch hoch ist und auf Schwierigkeiten hinweisen könnte.

Wie finde ich nun die richtige Investment-Strategie?

Es gibt eine Vielzahl von Anlegern auf der Welt, die mit den verschiedensten Strategien und Investmentansätzen Vermögen aufgebaut haben. Während die einen dazu ein sehr hohes Risiko gegangen sind, haben es andere vergleichsweise ruhig angehen lassen. Was davon ist nun richtig?

Ganz am Ende ist beides richtig. Wir Menschen tendieren in eine Richtung bei der Fragestellung nach dem Risiko. Und dementsprechend sollte die Strategie von dir als Anleger ausgerichtet sein. Bevor du nun aber beginnst deine eigene Strategie zu entwickeln, empfehle ich dir eine vorhandene, passende Strategie zu wählen und umzusetzen. Ausgehend davon kannst du diese weiter entwickeln und für dich anpassen, sodass du dich vollumfänglich wohl fühlst.

Auch zum Thema der Dividendenaktien gibt es eine Reihe von Strategien. Damit du eine Auswahl hast werde ich dir im Folgenden einige der Strategie kurz vorstellen. Richtig ist dabei für dich als Aktionär, was sich für dich richtig anfühlt. Es bringt dir persönlich nichts eine Strategie an der Börse umzusetzen, bei der du ein hohes Risiko gehst, gleichzeitig aber ansonsten eher ängstlich bist. Die schlaßosen Nächte und Panikhandlungen machen dir letztlich mehr kaputt als das es zum Vermögen maßgeblich beiträgt. Also sei ehrlich zu dir selbst und wähle etwas, dass zu deiner Risikoeinstellung und deiner Depotgröße passt.

Dividendenadel-Strategie von Christian W. Röhl

Christian W. Röhl bewertet dann eine Aktie als Dividendenadel, wenn seine vier Kriterien vollumfänglich erfüllt sind. Dazu gehört unter anderem die Kontinuität, die dann gegeben ist, wenn das Unternehmen in den vergangenen 10 Jahren keine Dividendenkürzung vorgenommen hat und die Ausschüttungen der vergangenen mindestens fünf Jahre größer 1% p.a. ist. Zudem muss der Titel seine Dividenden im Vorjahr angehoben haben, darf aber gleichzeitig bei der Pay-Out Ratio nur zwischen 25% und 75% liegen.

Simple, einfach und vermutlich mit den entsprechenden Nerven auch für kleinere Depotgrößen geeignet. Wer hier konsequent umsetzt, regelmäßig kauft und die Zahlen im Fokus behält, kann sich sehr schnell ein Dividendenaktien-Depot aufbauen, welches gute Dividendenerträge abwirft.

Das magische Viereck wird von Christian W. Röhl an dieser Stelle bestens erläutert.

Dividenden-Alarm von Alex Fischer

Ähnlich wie der Dividendenadel, aber mit einem deutlich schärferen Fokus auf die Einstiegs- und Ausstiegskurse geht Alex Fischer vor. Er vereint den Ertrag aus den gezahlten Dividenden mit einer historischen Unterbewertung von Aktien. Gleichermaßen stößt er Aktien im Rahmen einer Überbewertung gleichermaßen wieder ab.

Auch diese Strategie ist mit der entsprechenden Disziplin für jede Depotgröße geeignet. Gerade am Anfang heißt es aber Nerven zu bewahren, wenn der Markt in den Keller rauschen sollte. Regelmäßig investiert ergibt sich aus der Strategie des Dividenden-Alarm aber schon bald ein dividendenstarkes Depot mit einem guten Einkommen ñ Kursgewinne durch Verkäufe kommen im Zeitverlauf immer wieder dazu.

Weiterführende Informationen zur Dividendenstrategie Dividenden-Alarm von Alex Fischer findest du an dieser Stelle.

Levermann-Strategie von Susann Levermann

Eine sehr bekannte Growth und Value Strategie kommt von Susann Levermann. Sie versammelt bei ihrem Ansatz diejenigen Unternehmen in ihrem Depot, die besonders starke Aussichten haben (Growth) und bei denen mit Hilfe von Kennzahlen ein starker Anstieg des Wertes (Value) zu erwarten ist.

Der Aufwand für diese Strategie ist gering, wenngleich höher als bei den beiden vorgenannten Strategien. In regelmäßigen Abständen müssen die im Depot befindlichen Aktien hinsichtlich ihrer Daseins-Berechtigung geprüft werden. Ergeben sich Abweichungen, wird verkauft und ein neuer Kandidat zum Investieren muss gefunden werden.

Einen umfangreichen Artikel zum besseren Verständnis der Levermann Strategie, findest du in diesem Blogartikel.

Traderfox mit einer breiten Auswahl an Möglichkeiten

Traderfox ist vorzugsweise ein Anbieter eines sehr umfangreichen Aktienscanners. Dieser bietet dem User aber die Möglichkeiten einerseits vorgefertigte Strategien umzusetzen und/oder Veränderungen daran vorzunehmen. Simon Betschinger, selbst erfolgreicher Investor, gibt dazu immer wieder interessante Ansätze und verfolgt mit verschiedenen Depots unterschiedliche Strategien.

Gerade am Anfang ist die Masse der Daten eher verwirrend. Insofern bietet es sich an eine Strategie bis zu einem guten fünfstelligen Depotwert aus den vorgenannten Strategien umzusetzen um dann die Feinjustierung selbst vorzunehmen. Hierbei hilft der Aktienscanner von Traderfox sowie die Investment-Ideen enorm.

Mydividends.de zum Selbstentscheiden

Die Auswahl der Aktien auf der Seite beschränkt sich auf Aktien mit hoher Dividende, die gleichermaßen ausreichend Bestandswert haben. Zur Auswahl stehen verschiedene Dividendenstrategien, mit denen der Investor sein Einkommen aus Dividendenaktien steigern kann. Neben Dividendenwerten aus dem DAX, TecDAX oder auch dem Dow Jones wird auch das Depot von Warren Buffett dargestellt. Buffett gilt als einer der erfolgreichsten Investoren der Welt und besitzt eine Vielzahl von Beteiligungen. Wem die Strategie gefällt und wer sie kopieren möchte, findet diese entsprechend auf der Seite zum Nachahmen.

Es gibt eine große Auswahl, die im Kern sehr ähnlich ist

Gerade Strategien mit Dividendenaktien sind darauf ausgelegt ein Einkommen und Dividenden zu erwirtschaften. Je nach Risikobereitschaft und Disziplin sind die Ansätze hier verschieden und führen zu den entsprechenden Ergebnissen.

Dabei ist keine der Strategien in dem Sinne Ñfalschì oder Ñrichtigì. Vielmehr geht es darum die Strategie und ihre Ausmaße zu verstehen, um dann zu prüfen, ob die Strategie zu einem selbst passt. Du solltest bei der Auswahl vermeiden mehrere Strategien zu fahren oder ständig zwischen verschiedenen Strategien hin und her zu hüpfen, denn da gewinnt nur Bank deine Gebühren.

Noch einfacher geht es mit einem Dividenden-ETF

Wer sich nicht entscheiden kann, will oder mit vergleichsweise kleinen Beträgen starten will, sollte sich einmal über Dividenden-ETFs informieren. Dabei übernimmt die ETF-Gesellschaft die Umsetzung der Strategie an der Börse und kauft sowie verkauft danach. Du als Investor und Aktionär einer Vielzahl von Firmen stellst nur dein Geld zur Verfügung und partizipierst an den Dividenden-Einnahmen.

Bei der Auswahl eines Dividenden-ETF solltest du auf der Verteilung der Aktien achten. Je breiter das Portfolio gestreut ist, desto sicherer ist es. Ein Dividenden-ETF nur auf Wasserstoff-Aktien in Europa beinhaltet wiederum ein sehr hohes Risiko.

Eins der besten Portale um Dividenden-ETFs zu finden, ist JustETF.

Schneller Vermögensaufbau ohne Zeitaufwand

Die oben genannten Strategien bedürfen alle in irgendeiner Art und Weise eines Pflegeaufwands. Bei einem Dividenden ETF entfällt dieser Aufwand, da die Gesellschaft dies für dich als Investor erledigt. Dafür lässt sich mit einer sogenannten Verwaltungsgebühr bezahlen, die allerdings häufig unter 1% liegt.

Somit bezahlst du 1% oder weniger von deinem Depotwert per anno dafür, dass die Gesellschaft die Strategie umsetzt und du keine Zeit dafür investieren musst. Eingangs dieses Beitrags hatten wir den Netto-Stundenlohn mit 15 Euro beziffert. Wenn du also mit 2-3 Stunden pro Monat rechnest, sind dies 360 bis 540 Euro pro Jahr. Folglich fährst du mit einem Dividenden-ETF bis zu einem Wert von 54.000 Euro günstiger, als wenn du eine entsprechende Strategie umsetzt.

Möglichkeit des regelmäßigen Sparens

Sparen klingt so sexy wie Hausstaub. Doch wer hier regelmäßig etwas auf die Seite legt, kann sich deutlich schneller Vermögen aufbauen, als es ein verzinster Festbetrag kann. Viele Dividenden-ETFs bieten die Möglichkeit der Einzahlung per Sparplan.

Zu einem fixen Datum wird eine festgelegte Rate von mindestens 25 Euro auf den Dividenden-ETF eingezahlt und der zusätzliche Anteil zum jeweiligen Marktpreis gewertet. Somit wird dein Anteil monatlich größer ebenso wie deine Auszahlungen. Reinvestierst du diese gleichermaßen, kommst du in den Genuss vom sogenannten Zinseszins. Das ist der Anteil deiner Einnahmen, der durch wieder investierte vorherige Einnahmen entsteht und folglich kein Sparbetrag ist.

Gerade für Anfänger und Einsteiger bieten die Dividenden-ETF eine gute Möglichkeit das erste Vermögen aufzubauen. Zudem lassen sich die Prozesse entsprechend automatisieren, sodass es im Hintergrund mitläuft und kein aktives darum kümmern von dir braucht.

Fazit zu Geldanlage mit Dividendenaktien

Die Investition in Dividendenaktien ist der einfachste Investment-Ansatz. Viele Menschen versuchen immer wieder mit hohem Risiko die Marktperformance zu schlagen ñ und viele scheitern daran und nehmen große Verluste hin. Warum also nicht einfach mit der Marktperformance anfangen und im Weiteren dann auf eine Strategie setzen, mit der die Einnahmen sukzessiv erhöht werden können.

Der schnelle Weg zu Dividendenaktien geht über die Einfachheit. Es erfordert viel Zeit und Kenntnisse besondere Renditen zu erwirtschaften und ist zudem mit einem hohen Risiko belastet. Wer nicht als Investmentbanker arbeitet sollte entsprechend einer einfachen, sichereren Variante der Anlagestrategie wechseln.

Eine Investmentstrategie mit Dividendenaktien fokussiert sich vorrangig darauf ein Einkommen aus Kapitalinvestitionen zu generieren und somit unabhängig von der eigenen Zeit Geld zu verdienen. Wer dann noch lernt die richtigen Einstiegs- und Ausstiegskriterien zu definieren, darf sich über zusätzliche Kursgewinne freuen und hat den Turbo für seinen Vermögensaufbau gefunden.

  • Klasse Beitrag, vielen Dank. Ich bin zwar niemand mehr, der damit reich wird, aber es ist auch nicht mein Anspruch. Wenn ich davon ein paar fixe Kosten decken kann und vielleicht mal einen Urlaub hier oder eine Handy Reparatur da, dann reicht mir das auch schon.

  • Danke Marco für diesen wirklich guten und verständlich geschriebenen Artikel! Eine klasse Übersicht über die verschiedenen Strategien 😍👌🏼 Seit ich die Mastermind bei dir im Sommer gemacht habe, bin ich ein richtiger Finanznerd geworden und sauge jegliches Wissen gerade nur so auf 😄 gerade stehe ich tatsächlich vor der Herausforderung: welche Aktien als Sparplan anlegen, wie lese ich die Unternehmenswerte, welche Strategie fahre ich für kurzfristigen Vermögensaufbau, langfristigen Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Danke dass du an der Stelle so hilfreiche Tipps geteilt hast. Die Analyseseiten werde ich direkt mal checken 🙏🏻

  • >