Spartipps für Studenten: Wie du als Student hunderte Euro sparst – 16 geniale Tipps

Der Auszug ins Studium ähnelt Moses Auszug in Gelobte Land – 5 Jahre Wüste, Wasser, Brot und ein Studiengott, launisch wie in den Wechseljahren. Doch keine Angst: Mit den richtigen Spartipps für Studenten wird auch das Studium wie Hotel Mama. Nur das Erbrochene in der Dusche – das musst du selbst wegmachen!

16 geniale Spartipps für Studenten

Abos im Sixpack

Sparen ist wie Trinken – gemeinsam macht es mehr Spaß.

Nutzt deshalb Netflix, Amazon Prime oder was gerade in ist, einfach gemeinsam:

Einer meldet sich an und alle teilen sich rein. Gerade für WGs ideal.

Nur einen Vertrag solltet ihr aufsetzen und mit Blut besiegeln: Sonst redet sich irgendwann ein Zahl-Muffel raus mit den Worten:

„Ich habe das doch gar nicht genutzt!“

Pech gehabt! Kohle her oder drei Monate Klo putzen!

Spartipps für Studenten sind wie die Mafia – du musst eben konsequent bleiben.

Essen frisch aus der Mensa – oder frisch aus der Discounter-Werbung

Iiiihhhhh Mensa – so viele Leute, ekliges Essen und Küchenpersonal – freundlich wie Gefängniswärter.

Zugegeben: Mensa-Essen hat einen Ruf wie das Haus von Amityville Horror.

Zu Unrecht! – Das Essen ist streng kontrolliert, unschlagbar günstig und das Küchenpersonal ist freundlicher als ich schreibe:

Entenkeule, Klöße und Rotkohl zu Weihnachten für 3,5 €; das ist ein Schnäppchen und war letztes Jahr in meiner Mensa Programm.

Doch wenn ihr gemeinsam kocht oder du allein, was dann?

Dann rubbel den Aufkleber vom Briefkasten „Bitte keine Werbung einwerfen“; denn er ist wie ein Hammerschlag auf ein Sparschwein: ein Sparkiller!

Über die Werbungen der Discounter und Supermärkte erstellst du deinen Speiseplan, schreibst deinen Einkaufszettel und schlenderst gemütlich durch die Regale.

So hast du Abwechslung UND billige Lebensmittel.

Und endest nicht wie ein Bekannter von mir, der seit zwei Semestern nur Bolognese aus der Dose ist:

Wenn Bobby Henderson ein Bild vom fliegenden Spaghetti-Monster im Kopf hatte, dann sieht es aus wie mein Kommilitone.

Vergisss Excel-Tabellen – nimm eine Haushaltsbuch-App

Um niemals den Überblick über Ihre Finanzen zu verlieren, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, alle Ausgaben genau in einer Excel-Tabelle zu protokollieren, sodass….

Tut mir leid, da bin ich eingenickt – was haben Sie gesagt?

Ach Haushaltsbuch? Genau, Herr Prof. Nutzen Sie doch einfach eine Haushaltsbuch-App wie Finanzguru, Money Manager oder Monefy…

Sie ist meist mit Ihrem Konto verbunden und verzeichnet automatisch:

  • Ihre Einnahmen
  • Ausgaben
  • Versicherungen
  • Verträge und Tarife

So sparen Sie sich die Excel-Tabellen, wirken nicht wie ein Sparstreber mit Schnauzer und Nerd-Brille – nein, ich habe nicht Sie gemeint – und haben mehr Geld als ihre Kommilitonen.

Kaufe NIE die Bücher, die ein Prof empfiehlt

Der wohl wichtigste Spartipp für Studenten ist: Egal, wie viele Bücher dein Prof in seine Power-Point kleistert, er auf einer Liste empfiehlt oder er bei der Anmeldung vorgibt, kaufe sie nicht!

KEINESFALLS!

Außer du studierst Jura.

Warum?

Weil einigie Jura-Studenten Säcke sind: Sie verstecken die Bücher aus der Bibliothek, damit sie kein anderer findet und sie ungestört lernen können.

True Story.

Für den Rest: Kaufe nicht die Bücher, sie stehen in der Bibliothek, und das in ausreichender Anzahl.

Ich habe im ersten Semester Unsummen ausgegeben, um schließlich festzustellen: Ich habe die Schinken überhaupt nicht gelesen!

Falls du dennoch musst, kaufe sie gebraucht im Internet, auf Flohmärkten oder von Studenten höherer Semester.

Sie trennen sich bereitwillig davon wie Faust von seiner Seele.

Als Spartipp für Studenten kauft Student nur noch gebrauchte Bücher
Quelle: Photo by Patrick Tomasso on Unsplash

Cashback vor Cashweg

Spartipps für Studenten können etwas nicht vermeiden: Klimawandel? Kriege? Das Sommerhaus der Stars?

Das auch, aber nein: Du musst immer noch Geld ausgeben.

Warum gibst du nicht Geld aus und holst dir Geld zurück, indem du Geld ausgibst, was du danach zurückbekommst?

Häähhh?

Mit Cashback-Apps gehst du einkaufen – online oder im Supermarkt –, scannst nach dem Einkauf den Kassenbon ein und bekommst Geld zurück – also Cashback.

Solche Cashback-Apps sind:

Second Hand – immer noch im Trend

Ok, die Überschrift ist genauso peinlich, wie „Cherry Cherry Lady“ in der Dusche zu trällern.

Punkt für dich.

Dennoch lässt sich mittlerweile bequem von den Sachen fremder Leute leben, indem du alles Second-Hand kaufst:

Bücher, Jeans, Hemden, Laptops…

Nur Essen wird schwierig, aber das wird ein pfiffiges Start-up noch lösen.

Bis dahin verlinke ich dir verschiedene Plattformen, wo du günstig deinen Second-Hand-Warenkorb vollhauen kannst:

Lass dich von der GEZ befreien

Musik nur noch auf Spotify, Streamen auf Netflix und Radio – was bitte ist ein Radio?

Gut, dann habe ich wohl meine Zielgruppe punktgenau getroffen.

Denn als Student kannst du dich von der GEZ befreien lassen; das sind 17,50 im Monat, 210 € im Jahr, 1.260 € für Medizinstudenten, bis sie fertig sind.

Trotzdem ist Student-sein allein kein Freifahrtschein, kostenlos die Tagesschau zu suchten.

Folgende Voraussetzungen musst du erfüllen, wenn du dich von der GEZ befreien willst – du bekommst:

  • BAföG
  • BAB
  • Hartz IV
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Blindenhilfe
  • Pflegegeld

Und das gilt drei Jahre rückwirkend! Bist du erst jetzt über meine Spartipps für Studenten gestolpert, kannst du dir bis zu 630 € zurückholen.

Hey, das ist einmal Miete in München für eine 10 m² Wohnung.

Sorry, der musste sein.

Gutscheine sind auch Scheine

Im Stripclub sind sie zwar nicht der Hit, dafür für dein Konto: Gutscheine.

Ja, diese Rabatt-Karten, die dir deine entfernten Verwandten immer zum Geburtstag schenken, weil sie zu knausrig sind für Geld, jedoch zu faul für richtige Geschenke.

Familie ist etwas Großartiges.

Hier kannst du günstig Gutscheine und Rabatt-Aktionen ergattern:

Die Schnäppchen sind zwar ganz nett, aber das Umwerfende sind die Momente: Du kannst günstig in ein feines Restaurant gehen, Grillen lernen, Wein verkosten, eine Show genießen.

Dinge, die sonst unerschwinglich sind.

Auch dafür sind Spartipps für Studenten da: schöne Momente, die ausnahmsweise nicht auf einer Parkbank oder in fremden Betten enden.

Spar-Lektionen im Haushalt

Bringen wir es zügig hinter uns; hier ein paar Spartipps für Studenten, damit Strom, Wasser und Heizung nicht Schwarze Löcher in deinen Geldbeutel fressen:

  • Benutze weitestgehend kaltes Wasser: 1 Liter kalt kostet 5 Cent, 1 Liter warm 10 Cent. Täglich brauchst du 125 Liter; davon kannst du nicht alles kalt nutzen, aber sagen wir pauschal 30 Liter – dann hast du übers Jahr 547,5 € gespart.
  • Koche nur mit geschlossenem Deckel, mit Herdplatten, die der Kochtopf GANZ abdeckt; und mache den Herd früher aus und nutze die Restwärme.
  • Im Backofen koche mit Umluft, öffne die Klappe nur, falls nötig und nutze die letzten 10 bis 15 Minuten lang die Restwärme.
  • Schmeiß deine alten Glühbirnen weg und nutze LED-Lampen (Sind zwar teurer, verbrauchen jedoch nur maximal 10 % des Stroms)
  • Trinke Leitungswasser statt Mineralwasser – ist gesünder und über hundertmal billiger (kein Scherz!).
  • Essensreste nicht wegschmeißen, sondern einfrieren.
  • Nur die Wäsche waschen, wenn die Waschmaschine voll ist
  • Deine Heizkörper nicht zu stellen und zweimal täglich Stoßlüften, anstatt die Fenster gekippt zu lassen.
  • Wenn du länger deine Wohnung verlässt, Heizung ausschalten oder Heizkörper abdrehen.

Puh, das klingt trostlos wie Opas Geschichten aus der Nachkriegszeit. Ist zwar spießig, aber spart dir jährlich mehrere hundert Euro:

Geld, das du zum Feiern verbraten kannst. Immer noch spießig?

Drei Studenten kochen zusammen
Quelle: Photo by Edgar Castrejon on Unsplash

Verdiene Geld nebenbei

Studenten sind klammer als die Wände einer Tropfsteinhöhle.

Deshalb nützen Spartipps für Studenten wenig, wenn du an Nichts sparen kannst.

Wie füllst du also dein Konto? Hier sind ein paar elegante Wege:

  • Gehe Blut- und Plasmaspenden – klingt billig, aber pro Monat sind mindestens 200 € drin.
  • Verdiene in den Pausen Geld mit Apps.
  • Werde Spieletester (Achtung: Lohnt sich nur, wenn du in einer großen Stadt lebst).
  • Vermiete mit Airbnb ein Zimmer weiter
  • Falls du ein Auto hast, vermiete es unter der Woche (einfach Carsharing googlen) – auf dein Auto kannst du verzichten, Studenten fahren doch eh alles kostenlos.
  • Schreibe Texte auf Content.de und Textbroker
  • Verdiene online Geld
  • Suche dir auf „Machdudas“ Online-Minijobs verschiedenster Kategorien.

Nutze die Studententarife

Studenten sind privilegiert, sie sind nicht wie das gemeine Volk – sie dürfen vor vier Bier trinken, haben unter der Woche frei und bekommen alles billiger.

Mit dem Studententicket fahren sie sogar im jeweiligen Bundesland kostenlos Bus und Bahn.

Doch was machen die Studenten?

Sie spuken auf ihre Privilegien wie missratene Adelssprösslinge!

Sie vergessen die Studententarife – Studentenrabatte beim Friseur, Kino, Konzerte, Events…

Also frage in jedem Geschäft nach, ob es einen Studentenrabatt gibt; und willst du außerdem online absahnen, nutze www.studententarife.org.

So viel zum Knigge für Studenten!

Nutze die Abos der Bibliothek

Erste Frage: Wer liest noch Zeitungen und Zeitschriften?

Drei von Hundert heben die Hand

Und bezahlt ihr dafür auch noch?

Die Hände senken sich nicht

Seid ihr eigentlich komplett……..

Egal: Jedenfalls könnt ihr über eure Bibliothek kostenlos Zeitungen lesen – sei es online oder vor Ort.

So könnt ihr euch das teure Abo sparen.

Mache deine Steuererklärung

Aber ich verdiene doch gar nichts! Diese Spartipps für Studenten brauch ich nicht.

Ja, jetzt noch nicht, aber in drei, vier, fünf Jahren? Dann sperrt Gevatter Staat hungrig den Mund auf und verschlingt bis zu 42 Prozent des Einkommens-Kuchens.

Nicht die feine Art.

Deshalb kannst du heute deine Steuern von Morgen senken, indem du sie vorträgst; das nennt sich Verlustvortrag.

Sobald du Steuern zahlst, wird dein Verlust vom Studium automatisch abgezogen.

Und was kann ich abziehen?

  • Semesterbeiträge und Studiengebühren
  • Fahrtkosten zur Uni, Arbeit und Bibliothek.
  • Kosten für Laptop, Drucker, Patronen…
  • Literatur und Arbeitsmittel
  • Binden und Drucken deiner Abschlussarbeit
  • Kosten für Exkursion und Fahrten

Doch wichtig: Hebe dir die Belege auf; zwar gibt es Pauschalen, aber nicht für alles und vielleicht liegst du drüber?

Du willst doch nicht Geld verschenken?

Und noch etwas: Vergiss nicht das Häkchen zu setzen unter „Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages“ – ansonsten wird nur eines vorgetragen, nämlich gar nichts.

Anbieter vergleichen

„Junge Männer wollen treu sein, doch sind es nicht – alte Männer wollen untreu sein, aber können es nicht.“ – Oscar Wilde.

Ob nach einer Nacht, zwei Wochen oder einem Monat – irgendwann ist jede große Liebe vorbei.

Dann weint man kurz, schleckert nur noch Eis und vergießt süße Tränen in die Zellulosefasern seines Regina Softs.

Das verfliegt und schon wacht man wieder auf mit einem Mobilfunkvertrag, der deutlich billiger ist als der letzte.

Ich rede von Strom-, Wasser-, Internet- und Mobilfunk-Anbietern, was denkst du denn?

Mit dem richtigen Tarif kannst du hunderte Euro sparen; also nutze das. Vergleiche beispielsweise mit:

Mann erklärt Studenten Spartipps, um Strom einzusparen
Quelle: Photo by Riccardo Annandale on Unsplash

Pumpe ohne Muckibude

Muckibuden sind Geldverschwendung, außer: Du willst nur noch seitwärts durch Türen laufen, als Sonnenfinsternis über Gehwege spazieren und mehr verdrücken als Jumbo auf Kabel Eins.

Falls nicht, hier ein paar Spartipps für Studenten:

  • Muskeln bauen sich günstiger auf, einfacher und schöner mit Calisthenics – einfach mal bei YouTube eingeben.
  • Joggen kannst du auch ohne Laufband.
  • Deine Uni bietet meist kostenlos Sportkurse an, also trage dich ein (aber schnell, bei mir sind die Angebote schneller weg als Freibier auf dem Campus).
  • Fakt ist: Die meisten melden sich im Fitnessstudio an, gehen stolz drei, viermal und sind danach wie ein Neujahrsgeist – jedes Jahr schweben sie die ersten zwei Wochen durch die Geräte, um ihre Vorsätze einzuhalten. Das restliche Jahr erscheinen sie nicht. Mysteriös.

Nutze ein Studentenkonto

Kannst du es glauben, bis ich 19 war hatte ich kein Konto?

Jetzt habe ich mehrere, dazu Depots, Finanztools, ich investiere….

Was will ich damit sagen? Spartipps für Studenten bringen allein nichts; übernimm stattdessen komplett die Verantwortung über deine Finanzen.

Das ist der beste Tipp, den ich dir geben kann.

Und ein geschmeidiger Einstieg ist ein Studentenkonto:

Du bezahlst keine Kontoführungsgebühren und bist wie ein DDR-Bürger nach der Wiedervereinigung – du bekommst ein Willkommensgeld.

Willst du gleich auf eine mobile Bank umsteigen, ist N26 eine gute Wahl; oder eine von 20 N26 Alternativen.

Ansonsten habe ich dir hier einen Girokonto-Vergleichsrechner für Studenten verlinkt:


Junge schaut in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin Prock. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

Hier geht’s zu meinem YouTube-Kanal (Klick).

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