Junge verdient mit Play to Earn Geld

Was ist Play to Earn? – Zocken und abkassieren mit diesem neuen Kryptotrend

Deine Arbeitszeit beginnt.

Du setzt dich an deinen Rechner, fährst ihn hoch, öffnest die ersten Tabs – doch was ist das?

Keine Excel-Tabellen, Texte, Kundenanfragen… nein: Du zockst ein Spiel von 9 to 5. Und verdienst dabei Geld.

Verrückt? Keineswegs!

Genauso funktioniert das revolutionäre Konzept „Play to Earn,“ mit dem bereits Millionen Menschen täglich Geld verdienen – und manchmal sogar mehr als ein Arzt, Anwalt oder Bauleiter.

Deshalb erfährst du in diesem Artikel:

  • Was mit der bisherigen Gaming-Industrie falsch läuft,
  • Was Play to earn genau bedeutet,
  • Warum der Trend gerade jetzt hochschwappt,
  • Und die fünf außergewöhnlichen Möglichkeiten, wie du damit Geld verdienen kannst.

Was läuft falsch mit der bisherigen Gaming Industrie?

Zocken vor Play to Earn

Warum stürzten die Franzosen 1789 ihren König und köpften ihn schließlich?

Sie waren unzufrieden – die Steuern waren drückend, das Brot teuer, Mitsprache nicht vorhanden.

Unzufriedenheit ist der Motor der Veränderung; und genau das siehst du in der Gaming-Industrie: Die bisherigen Geschäftsmodelle nützen den Studios, nicht den Gamern.

Was sind diese bisherigen Modelle?

  1. Pay To Play (bezahle, um zu spielen): Ahh, die guten alten Zeiten – du kaufst ein Spiel für 60 Euro, installierst es und zockst so lange, bis dir deine Mutter den Netzwerkstecker deines Computers wegnimmt (die Nostalgie). Später kamen Add-Ons (Erweiterungen) hinzu, die du kaufen musstest; oder Studios integrierten ein Abo-Modell: Du durftest das Spiel kaufen UND musstest monatlich zahlen. Nicht sehr Nutzer-freundlich.
  2. Free To Play (kostenlos spielen): Dieser Trend kam mit den Smartphones. Du lädst dir das Spiel kostenlos herunter und darfst sofort spielen. Der Haken? Du kommst nicht weit: Deine Figur ist zu schwach, die Level zu schwierig, du kommst nicht schnell genug voran… Deswegen kaufst du dir in-Game-Items, um Zeit zu sparen oder deine Spielfigur aufzurüsten. Spieler-freundlicher, dennoch nicht optimal.

Aber das ist nicht der Hauptpunkt!

Schließlich sind Studios Unternehmen: Sie müssen Profite erzielen – für ihre Mitarbeiter, neue Spiele, ihre Aktionäre… Sie sind nicht Mutter Theresa.

Was ist dann der Hauptpunkt?

Was du im Spiel kaufst, gehört nicht dir.

Sagen wir, du bezahlst 500 Euro für eine Superwaffe. Wie ein Hurrikan fegst du über das Schlachtfeld, alle fürchten dich, du stehst ganz oben auf der Rangliste – wie ein Formel-1-Fahrer unter der Champagner-Dusche… doch dann:

Das Spiel schließt – und du verlierst alles. Dein Geld und deine Lebenszeit. Es war alles umsonst.

Das ist kein Einzelfall. Unter der Kategorie „Inactive massively multiplayer online games“ in Wikipedia findest du 218 Einträge. Das übersetzt sich in Millionen Stunden verlorene Lebenszeit und Millionen Euro verlorenes Geld.

Warum gehören die Gegenstände nicht dir?

Die Items (Spiel-Utensilien) sind nur lizenziert – wie ein geleastes Auto darfst du sie nur benutzen.

Die Rettung? Play To Earn auf Blockchain-Basis. Wie dieses Erdbeben gerade die Gaming-Industrie umwälzt, erfährst du jetzt:

Was ist Play To Earn? – Für’s zocken bezahlt werden!

Das Konzept bedeutet: Du wirst bezahlt, indem du spielst.

Doch nicht in Euro, Dollar oder Pfund – nein –, sondern in NFTs und In-Game-Währungen (Token). Was bedeuten diese Begriffe?

NFTs oder Non fungible Tokens sind eine Besitzurkunde auf der Blockchain. Sie garantieren dir zu 100 Prozent: Ja, dieses „Mächtige Drachenschwert des Grauens“ gehört Spieler XYZ.

Das Besondere daran? Niemand kann sie dir wegnehmen! Schließt das Spiel, hast keine Lust mehr oder möchtest auf ein anderes wechseln, gehört das NFT weiterhin dir – du kannst es behalten, tauschen oder verkaufen. Es liegt weiterhin in deiner Web-3-Wallet wie Metamask oder der Binance Wallet.

Vorher ging das nicht. Deine „Spielsachen“ saßen im Spiel fest. Jetzt kannst du sie aus dem Spiel herausnehmen und gegen Kryptowährungen tauschen.

Und was sind In-Game-Währungen?

Das sind Kryptowährungen, mit denen du im Spiel bezahlst. Beispielsweise gewinnst du im Spiel Axie Infinity SLP (Smooth Love Potion).

Mit ihnen kannst du deine Axies (Spielfiguren) züchten… gleichzeitig ist es eine Kryptowährung (ERC-20-Token) – das heißt: Du kannst sie beispielsweise gegen Ether eintauschen, Ether gegen Euros; und die fließen auf dein Konto.

Fassen wir kurz zusammen: Was macht Play To Earn auf der Blockchain so außergewöhnlich?

  • Die Gegenstände im Spiel gehören dir.
  • Du kannst sie (und „Spiel-Währungen“) gegen “echtes” Geld eintauschen.

Aber wie verdienen die Studios Geld? Bisher klingt das verdächtig nach einem Schneeball-System:

Die frühen Spieler verdienen das Geld (die NFTs), verkaufen sie teuer an andere Spieler weiter… bis keiner mehr übrig bleibt, der kauft – und das ganze System auseinander fliegt wie der gesprengte Todesstern.

Könnte man meinen, ist jedoch nicht so:

  • Viele Games sind NICHT Free To Play. Du musst Geld investieren, bevor du zocken darfst. Beispielsweise brauchst du bei Axie Infinity ein Team von drei Axies, ehe du gegen andere antreten kannst. Die Kosten? 200 bis 2000 Dollar.
  • Die Spiele haben „Spielwert“: Klar, einige zocken nur für Geld, andere lieben das Spiel. Sie wollen besser werden, sie wollen ihre hart-erspielten Items behalten. Das heißt? Sie lassen Wert im Spiel.
  • Das Spiel muss süchtig/Spaß machen: Bereits heute investieren Gamer jährlich Milliarden in ihre Lieblingsspiele. Warum sollte das in Krypto anders sein? Solange das Spiel dich belohnt (Freude, soziale Kontakte, Erfolgserlebnisse), geben einige dafür Geld aus – es bleibt Geldwert im Spiel.

NFT Gaming ist also kein Schneeball-System – genauso wenig wie Fortnite, GTA oder League of Legends.

Doch warum gerade jetzt? Warum explodieren nun solche Spiele wie ein Vulkan, der lange geschlafen hat und auf einmal Lava und Asche in den Himmel spuckt?

Warum kommt der Megatrend von Play to Earn gerade jetzt?

Drei Gründe:

  1. Corona: Leider war das Virus auch ein Job-Killer – vor allem in armen Regionen der Erde. Die Lösung? Viele „jobben“ nun in Spielen, wo sie Geld verdienen. Beispiel Philippinen: Das durchschnittliche Monats-Einkommen liegt bei 250 Euro. Mit Axie machst du als guter Spieler 20 bis 40 Dollar pro Tag allein durch SLP. Oder Brasilien: Dort ist das Spiel Plant vs Undead sehr beliebt geworden.
  2. Krypto in den Nachrichten: Wie ein Bergsteiger erklimmt Krypto immer mehr Köpfe, mehr Gehirnzellen, mehr Aufmerksamkeit. Bitcoin hat fast jeder schon einmal gehört, Ethereum wird populärer… und NFTs haben Krypto in den Mainstream katapultiert mit Prominenten wie Snoop Dog oder Gary Vaynerchuk. Etwas davon schwappt auch ins Gaming hinüber.
  3. Layer 2 Lösungen/ Neue Layer 1 Chains: Gerade bezahlst du wieder 100 Dollar für eine Transaktion auf Ethereum – wer soll sich das leisten? Vor allem in einem Spiel? Deshalb laufen erfolgreiche Blockchain Games auf Layer 2 Lösungen (Axie auf der Ronin Sidechain) oder auf neuen, günstigeren Blockchains wie das kommende Star Atlas auf Solana oder Mist auf der Binance Smart Chain. Kurz: Endlich kannst du es bezahlen, auf der Blockchain zu spielen.

So viel zu den Hintergründen. Kommen wir nun zu dem wichtigstem: Wie kannst du mit Blockchain-Gaming Geld verdienen?

Schauen wir uns jetzt fünf Wege an:

5 geniale Wege, wie du mit Play To Earn Geld verdienst

1. Züchte, erspiele, gewinne oder ziehe In-Game-Assets

GESUCHT! Haben Sie dieses Axie gesehen?

Play to Earn mit NFTs auf Axie Infinity

Es gehört zu den Reptilien, ist lila und beißt mit dem „Venom Bite“ – ach ja, und ist 110 ETH Wert: derzeit 440.000 Dollar!

Das heißt?

In Axie kannst du extrem seltene Exemplare züchten, in „Gods Unchained“ eine seltene Karte ziehen, in „Along with Gods“ ein wertvolles NFT gewinnen… und schließlich auf einem NFT-Marktplatz verkaufen.

So verdienst du definitiv das meiste Geld, erfordert jedoch Können, Spielzeit, eine hohes Anfangsinvestment oder Glück.

2. In-Game-Assets verleihen

Oben habe ich gesagt:

Du braucht mindestens drei Axies, um loszulegen. Sie kannst du entweder kaufen oder leihen.

Das Leihen nennt sich „Scholarships.“ Erfahrene Spieler verleihen ihre Axies an Neulinge und bekommen einen Anteil an den SLP, die erspielt werden.

In der Regel 50 bis 75 Prozent – und alles passiv. So kannst du mit Axie auch passiv Geld verdienen.

Ob du In-Game-Assets auch in anderen Spielen verleihen kannst? Bestimmt… nur kenne ich derzeit kein anderes.

Schreibe es gern in die Kommentare, falls dir eines einfällt.

3. In-Game-Token/Währungen

Viele Spiele haben ihre eigenen Währungen wie GODS in Gods Unchained, SAND in The Sandbox oder ASX in Axie Infinity.

Diese Token sind entweder ein Governance Token (Stimmrecht für das Spiel), eine Währung (du kaufst damit Assets) oder Belohnungen.

Sie sind der Motor des gesamten Ökosystems. Stelle dir deshalb Blockchain Spiele nicht wie Tetris vor, sondern wie eine eigene Wirtschaft – nicht anders als der von Deutschland.

Der Punkt?

Diese Token kannst du kaufen, halten, verdienen, gewinnen und staken; und später (vielleicht) teurer verkaufen.

4. DeFi auf NFTs und In-Game-Währungen

Bisher gibt es auf Uniswap ETH/SLP-, SLP/USDT-, oder AXS / SLP-Pools.

Das heißt?

Du kannst deine In-Game-Währungen als Liquidität hinzufügen, um darauf Rewards (“Zinsen”) zu bekommen.

Aber das ist erst der Anfang… NFTs im dezentralen Finanzsystem stecken noch in den Kindersandalen.

Irgendwann wirst du Axies als Sicherheit für ein Kredit benutzen können, eine Gods Unchained Karte fraktionalisieren und schließlich als ERC-20 Tokens traden…

…die Möglichkeiten sind endlos – NFTs, Games und DeFi beginnen gerade erst, sich im entstehenden Metaverse zu verquirrlen.

5. Erstelle Videos, Artikels, Tutorials zu Play to Earn

Tutorials zu Play to earn

Weißt du, wessen Stelle noch frei ist?

Die des „Gronkh“ im Krypto-Bereich.

Kein Witz.

Blockchain Games sind neu; während ich hier über die Tastatur fege wie Herbsturm Ignatz, spielen gerade einmal ein paar Millionen Leute Blockchain Games.  Und schätzungsweise gibt es auf der Welt über 3 Milliarden Menschen, die zumindestens gelegentlich zocken.

Das heißt?

Blockchain Games können wachsen und wachsen – und große Game-Studios können davor nicht mehr die Augen verschließen und werden irgendwann umrüsten. Auf Blockchain. Auf NFTs.

Das bedeutet für dich?

Du kannst informieren, weiterbilden, die Leute anleiten.

Viele brauchen deine Hilfe – eine massive Möglichkeit für Content-Creator.

Fazit: Play to Earn

„Ich glaube, es gibt auf dem Weltmarkt gerade einmal Bedarf für fünf Computer.“

So prognostizierte es 1943 der Chef von IBM, Thomas Watson. Heute sind es über 5^13 Computer auf der Welt!

Genauso konnte sich vor fünf Jahren kaum jemand vorstellen, dass Games auf die Blockchain wandern.

Jetzt sind sie da – Krypto frisst die Gaming-Industrie.

Doch warum?

Weil es fairer für die Spieler ist: Mit Play To Earn gehört dir, was du im Spiel besitzt; und du kannst Geld verdienen.

Und weil die Spieler glücklicher sind, geben sie auch mehr Geld aus – du als Entwickler profitierst genauso.

Wer könnte sich diesem Strudel entziehen?

Irgendwann müssen AAA Studios folgen, weil ihnen sonst die Spieler entgleiten wie ein Regenschirm im Sturm.

Niemand weiß, wie lange es dauern wird, wann Blockchain Gaming in der Masse ankommt. Trotzdem ist es ein Trend, den niemand mehr aufhalten kann.

Auch EA nicht.


Disclaimer: Dieser Text ist keine Anlageberatung! Alles, was du mit den genannten Informationen machst, unterliegt allein deiner Verantwortung.


Junger Mann schaut in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin Prock. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

Inhalte werden geladen
Werbung

Schritt-für-Schritt zum Dividenden-Profi

22 Finanzblogger teilen ihr Dividenden Know-how! Jetzt noch umfangreicher, noch informativer und noch wertvoller für deinen Erfolg! Lies jetzt kostenlos unsere neue Dividenden-Ausgabe!

Das Finanzmagazin GELDMAG

Was ist deine Meinung dazu?