Hedgefonds: Parasiten oder attraktive Geldanlage?

Ein Zeitreisender reist in die Vergangenheit und töten seinen Großvater – hätte er dadurch nicht seine Geburt verhindert und könnte seinen Großvater gar nicht töten? Verwirrend, nicht wahr? Genauso verwirrend sind Hedgefonds: Hedge heißt absichern; trotzdem überleben diese abgesicherten Fonds nur durchschnittlich fünf Jahre. Doch was sind überhaupt Hedgefonds? – das erfährst du jetzt.

Hedgefonds gnadenlos einfach erklärt

Was sind Hedgefonds?

Mann denkt über Hedgefonds nach
Quelle: Photo by Valentin Salja on Unsplash

„Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten – sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter.“ – Franz Müntefering.

Hedgefonds haben ein Image wie deutsche Urlauber auf Mallorca. Doch abseits der Politik, was sind Hedgefonds?

Zuerst sind sie beschränkte Partnerschaften (Limited Partnerships): Manager und Klienten tun sich zusammen mit dem Ziel, Geld zu vermehren.

Der Manager haftet hierbei vollständig für die Schulden des Fonds (Vollhafter) – die Partner nur mit ihrem Investment (Limited Partners).

Dafür müssen die Partner stillhalten, schweigen und am Rand stehen, während der Manager seine Aufgabe erfüllt – Gewinne erwirtschaften – oder jämmerlich versagt.

Hierdurch gleichen sie klassischen Investmentfonds; doch damit enden die Gemeinsamkeiten. Was Hedgefonds außergewöhnlich macht, entdeckst du jetzt:

Die Merkmale auf einen Blick:

  • Sie werben mit „Absolute Return.“
  • Sie dürfen in alle Anlageklassen investieren.
  • Sie dürfen Aktien Leerverkaufen.
  • Sie dürfen Fremdkapital aufnehmen (Leveraging).
  • Sie haben oft eine Kostenstruktur von 2/20 (Two an Twenty).
  • Sie sind illiquide.
  • Sie sind kaum reguliert.
  • Sie sind nur bestimmten Investoren zugänglich.

1. Sie werben mit „Absolute Return“

Alle Investmentfonds vereinigt ein Ziel: Sie wollen einen Index übertrumpfen wie den DAX oder den S&P 500 – das ist ihre Benchmark oder Vergleichsindex.

Erzielt der Dax ein Minus von -30 Prozent, der Fonds jedoch nur -20 Prozent, ist der Fonds der Sieger. Seine relative Rendite (relative Return) ist höher.

Doch Hedgefonds sind allergisch gegen Minus-Zeichen; diese jucken, stechen, brennen und verscheuchen die Investoren wie fettige Haare ein Blind-Date.

Nein, sie wollen nicht nur den Markt schlagen, sondern ebenso im Plus stehen, wenn der Markt im tiefen Minus badet.

Das ist absolute Rendite: überragender Gewinn, unabhängig in welcher Marktlage. Doch werden sie ihrem Anspruch gerecht?

Am Ende des Beitrags wirst du sehen, dass diese überragenden Renditen recht kleinwüchsig aufs Konto der Anleger einrücken.

2. Sie dürfen in alle Anlageklassen investieren

„Derivate sind finanzielle Massenvernichtungswaffen.“ – Warren Buffet

Gewöhnliche Investmentfonds sind in ihrer Auswahl beschränkt wie Ladentheken in der DDR – Aktien und Anleihen, das war’s.

Hedgefonds hingegen wählen von der Speisekarte aller Finanzinstrumente; für sie gilt keine Beschränkung: Sie investieren mit Derivaten, Immobilien, Gold, Kryptowährungen, Patenten, Währungen…

Sie könnten sogar eine Position in Whiskey-Flaschen eröffnen, wenn es sich mit ihrer Anlagestrategie vertrüge.

Vielleicht würde es ihre Überlebenschancen stark erhöhen: Manche Whiskey-Sorten machen über 10 Prozent pro Jahr.

3. Sie dürfen Aktien leerverkaufen

„Ein Leerverkäufer ist, der sich selbst eine Grube gräbt, in die jemand anderes hineinfällt.“

Verkaufst du etwas, was du nicht besitzt, bist du ein Scharlatan – verkaufst du Aktien, die du gar nicht hast, bist du ein Leerverkäufer.

Doch was nützt dir das?

Leerverkäufer spekulieren auf fallende Kurse; und so stellen sie es an:

  1. Der Kurs von Apple klemmt bei 100 € und der Leerverkäufer denkt: Der muss fallen wie jede Stadt, in der Gerald Butler seinen Präsidenten beschützt.
  2. Er leiht sich von einer Bank 1000 Apple-Aktien, um sie pronto zu verkaufen – er erzielt 100.000 €.
  3. Am nächsten Tag kommt der Fall auf 98 €; jetzt kauft er die Aktien zurück für 98.000 €.
  4. Der Leerverkäufer macht 2000 € Gewinn, abzüglich der Gebühr für die Leihe.

So die Theorie; natürlich klappt das nicht immer. Steigt Apple hingegen, wird der Leerverkäufer zwischen den Rädern zweier Zwickmühlen zermahlen:

  1. Kauft er Apple jetzt zurück, macht er Verluste.
  2. Wartet er noch länger, bedrängen ihn die Leihgebühren für die Aktien.

Tesla-Shortseller können davon ein Galgenlied pfeifen: Sie haben bereits Milliarden verloren, weil Tesla über die Jahre immer wieder stieg und die Pessimisten enttäuschte – besonders prominent: Hedgefondsmanager David Einhorn von Greenlight Capital.

4. Sie dürfen Fremdkapital aufnehmen (Leveraging).

„Wenn du Unwissenheit und Leverage verbindest, bekommst du erstaunliche Resultate.“ Warren Buffet.

Leveraging bedeutet: Du erzielst – oder eben nicht – eine Überrendite, indem du dir Fremdkapital leihst.

Das ist das Geheimnis von CFDs, die dir auf Börse-Online oder Finanzen.net feilgeboten werden. Und so funktioniert der Leveraging-Effekt, falls er funktioniert:

  • Hedgefondsmanager A glaubt, Apple steigt demnächst von 100 € auf 110 € – beachtliche 10 % Rendite.
  • Der Fonds ist jedoch klamm und kann nur 10.000 € zusammenkratzen; der Gewinn wären lausige 1000 €
  • Deshalb nimmt der Manager 90.000 € Kredit auf und kauft insgesamt für 100.000 € Apple Aktien.
  • Der Kurs steigt von 100 auf 110 € und der Manger macht statt 1000 € kernige 10.000 € Gewinn.
  • Er verzehnfacht seinen Gewinn und verdoppelt damit sein Grundkapital – das ist die Hebelwirkung.
  • Zuletzt zahlt er das geliehene Geld zurück und die angefallenen Zinsen.

Dass das riskant ist wie Eislaufen mit Stöckelschuhen, ist kaum der Erwähnung wert: Fällt der Kurs, muss er trotzdem den Kredit zurückzahlen – und die Zinsen tilgen. Diese Risiken sind nichts für zimperliche Nerven.

5. Sie haben eine Gebühr von two and twenty

„Der Hauptberuf eines Hedgefonds-Managers ist nicht, dass du mit einem Lächeln in Rente gehst – sondern dass er mit einem Lächeln in Rente geht.“ – Mark Cuban.

Two and Twenty steht für 2 Prozent Management-Gebühr plus 20 Prozent Performancegebühr, falls der Manager Gewinn erwirtschaftet.

Das sind die Kosten der meisten Hedgefonds.

Das heißt: Selbst, wenn der Manager nur stillsitzt, bezahlen ihm seine Kunden jährlich 2 Prozent – oft summiert sich das zu Millionenbeträgen.

Nichtstun wird also kaiserlich entschädigt, Verluste ebenso.

Gewinnt er hingegen, ist er Vorkoster der Gewinne und säbelt sich ein großes Stück des Kuchens selbst ab – der Manager ist also wie das Casino, er gewinnt immer.

Frau ist pleite
Quelle: Photo by Annie Spratt on Unsplash

6. Hedgefonds sind illiquide

Aus Investmentfonds kannst du theoretisch jederzeit dein Geld abziehen, was nicht sehr weise ist, wenn die Märkte einmal kentern. Trotzdem hält der Investmentfonds die Anleger nicht ab; Hedgefonds schon:

Einmal investiert, ist das Geld für eine bestimmte Zeit festgekettet – es ist illiquide, nicht flüssig. Wer trotzdem türmen will, muss oft Strafe zahlen.

Außerdem sind die Fonds Closed-End; d. h., sobald sie eine Zielsumme erreichen, werden sie für Anleger gesperrt.

Beispielsweise schluckte Bridgewaters Pure Alpha Fonds 51 Milliarden; dann wurde er geschlossen für neue Investoren.

7. Hedgefonds sind kaum reguliert

“Erst beim Abfassen der Einkommensteuererklärung kommt man dahinter, wie viel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte.” – Fernandel

Hedgefonds sind oft idyllisch stationiert – sie sonnen sich an Steueroasen wie den Bermudas, Bahamas oder den Cayman Island.

Nicht nur verschönern dort viele Briefkästen die Landschaft, auch die Steuern sind bescheiden und die Regulierungen lasch: Keine aggressive Finanzaufsicht kontrolliert, beschneidet oder schmälert die Operationen der Hedgefonds.

8. Nur ausgewählte Anleger dürfen mitmachen

Falls du immer noch vom großen Geld durch Hedgefonds träumst, hier die Ernüchterung: Für Privatanleger sind sie zugenagelt, zumindest in Deutschland.

Zulangen dürfen nur professionelle Anleger (z. B. Versicherungen) oder Semiprofessionelle Anleger (ab. 200.000 € Anlage).

Doch nicht nur die Gesetze sind streng, auch die Fonds selbst sind wählerisch: Einstiegshürden sind oft Millionen- oder Milliardensummen, bevor der Investor dem Club beitreten darf.

Doch wie können – was sie nicht sollten – Privatanleger in Hedgefonds investieren? Mit drei Möglichkeiten:

  1. Dachfonds: Ein Dachfonds investiert in mehrere Hedgefonds und reicht die Rendite – wie die hohen Kosten – an die Anleger weiter.
  2. ETFs auf Hedgefonds
  3. Aktien des Hedgefonds.

Die Anlagestrategien der Hedgefonds

Mann spielt Schach als Versinnbildlichung für Hedgefonds
Quelle: Photo by Mesh on Unsplash

Zwei Dinge machen Hedgefonds so spannend: Sie halten sich bedeckt wie Kinder zu Halloween und quetschen mit waghalsigen Methoden hohe Renditen aus den Markt – Methoden, die Privatanleger nicht nutzen können oder dürfen.

Sechs dieser Strategien spüren und setzten wir nach, damit auch du weißt, wie Hedgefonds den Markt behandeln:

1. Long/Short Equity

Wir kaufen die Gewinner und verscherbeln die Loser – das ist kurzgefasst diese Strategie.

Unterbewerte Aktien (günstige bei guter Qualität) werden gekauft und überbewerte Aktien (überteuerte) leerverkauft. Meist stammen beide Unternehmen aus einer Branche wie Daimler und Volkswagen.

Ein Manager könnte jetzt Daimler leerverkaufen und Volkswagen kaufen; Gewinne fährt er ein, wenn Daimler fällt und Volkswagen steigt.

Was ist also das Erfolgsrezept der Strategie? Glück und das Talent des Managers, die richtigen Papiere aus dem Aktienpool zu angeln.

2. Markt-Neutralität

Hedgefonds brüsten sich oft mit Markt-Neutralität: Ob der Markt kippt oder steigt, Renditen werden trotzdem eingeheimst. Wie soll das gehen?

Indem man tatsächlich marktneutral handelt: Der Fonds kauft beispielsweise 50 Aktien und verkauft 50 Aktien leer – so ist er neutral, 50 positiv, 50 negativ.

Damit ist er abgesichert, weil er bei fallenden und steigenden Märkten Gewinn macht – vorausgesetzt, er hält die richtigen Wertpapiere.

Problem dieser Strategie: Investoren sind oft entweder optimistisch oder pessimistisch – sie treiben den Markt (meist) entweder nach unten oder nach oben.

So ist es für marktneutrale Fonds zuweilen ein Nullsummenspiel: Die Verluste fressen die Gewinne und die Rendite bleibt kläglich.

3. Event Driven (Ereignisbasiert)

Diese Strategie benutzen Hedgefonds, wenn am Markt die Sonne scheint. Sie suchen Unternehmen, die straucheln, aber wahrscheinlich nicht untergehen – sogenannte Turnaround-Kandidaten.

Deren Schulden (Anleihen) werden billig aufgekauft, weil sie beglichen werden, sobald das Unternehmen aus dem Tief ausbricht.

Auch in die entgegengesetzte Richtung kann der Fonds wetten: Ein Unternehmen ist ruiniert und muss Insolvenz anmelden – doch zuvor verkauft der Fonds ausgiebig die Aktien leer:

Sofort, wenn die Insolvenz des Unternehmens angemeldet ist, sollte der Kurs fallen und dem Fonds saftige Gewinne einbringen.

4. Global Macro (globbale Makroökonomische Trends)

Wie könnte ein höherer Leitzins den Devisenmarkt verquirlen, umstülpen und durchschütteln? Wie beutelt ein möglicher Handelskrieg zwischen der USA und China den Aktienmarkt?

Global Macro spekuliert auf solche globalen Trends; wie reagieren weltweit Währungen, Rohstoffe, Aktien… auf gesamtwirtschaftliche Veränderungen?

Ein sehr riskantes Manöver mit häufigem Schiffbruch, wenn die Wirtschaft nicht die Wette des Fondsmanagers berücksichtigt.

5. Short only (nur Leerverkäufe)

An der Börse herrscht grob der Gegensatz zweier Lager: Optimisten und Pessimisten – die letzte Gruppe arbeitet nur mit Leerverkäufen.

Sie graben in Geschäftsberichten nach verstecken Krisen; sie sprechen mit Unternehmen, Zulieferern und Großhändlern, um verborgene Flauten aufzuspüren.

Oder sie decken Bilanzbetrüge auf, tätigen Verkäufe und profitieren von nach unten schießenden Kursen.

Nur mit einem allgegewärtigen Risiko kämpfen Short-Only-Fonds: Meistens steigen die Kurse.

6. Quantitativer Ansatz

Diese Strategie bildet die Realität in Zahlen ab; Mathematik und Statistik suchen nach Chancen im Markt (Marktanomalien), die ausgebeutet werden können.

Der ganze Ansatz steht und fällt mit überlegener Technik: schnelle Computer und überlegene Algorithmen.


Natürlich fahren Hedgefonds noch andere Strategien, prominent ist noch die Arbitrage – das Ausnutzen von Preisunterschieden verschiedener Märkte, Börsen oder Papiere.

Doch genug der Strategien, kommen wir zu den Renditen:

Die Renditen der Hedgefonds

Man zeigt Rendite seiner Hedgefonds
Quelle: Photo by Austin Distel on Unsplash

Mittlerweile ist das Angebot an Hedgefonds überfüllt wie eine japanische U-Bahn – über 10.000 Stück balgen sich um gut 3000 Milliarden Dollar der Anleger.

Bei diesem Überangebot ist es klar, dass nur wenige Musterschüler deftige Renditen erzielen. Die meisten sind enttäuschend; diese Tabelle veranschaulicht es deutlich:

Zeitraum UBS ETF (IE) HFRX Global Hedge Fund Index iShares Core MSCI World
Lfd. Jahr -3,52 -3,47
2019 2,27 30,22
2018 -10,96 -4,30
2017 2,29 7,61
2016 -0,47 11,28

Blubb, da ist die Seifenblase geplatzt; dazu die Träume von der Überrendite durch Hedgefonds. Der UBS-ETF verfolgt den HFRX Global Hedge Fund Index, der die Performance aller Hedgefonds misst.

Und wenn man sie zusammenrührt, hast du nur eine Verlust-Pampe statt köstlicher Gewinne. Diese Grafik verdeutlicht es noch krasser:

Rendite der Hedgefonds der letzten 10 Jahre
Quelle: https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?query=IE00B54DDP56&groupField=index&from=search&isin=IE00B54DDP56

Nur wenn du deine Positionen im Corona-Tiefpunkt eröffnet hättest, hättest du etwas eingefahren, was sich annähernd Rendite nennt.

Die meisten Fonds sind somit Pfeifen, woher stammt folglich der irre Rendite-Glaube? – von den besten: Hedgefonds wie Bridgewater Associates schlagen jährlich den Markt – gut 20 Prozent Rendite p.a. seit Auflegung.

Sie lösen ihr Versprechen ein, überlegene Anlageformen zu sein.

Nur sind diese Top-Fonds institutionellen Anlegern vorbehalten; Pensionskassen, Stiftungen oder sogar Staatsfonds parken dort ihre Investitionen.

Als popeliger Anleger wird man abgewiesen wie ein Metalhead vom Türsteher eines Hip-Hop-Clubs.

Falls es dich interessiert: Der Gründer von Bridgewater, Ray Dalio, hat ein außergewöhnliches Buch über die Prinzipien seines Erfolges mit Bridgewater geschrieben.

Es heißt “Prinzipien des Erfolgs” und ist ein Schmökern wert.

Fazit

Mann schreibt ein Tagebuch
Quelle: Photo by Aaron Burden on Unsplash

Hedgefonds sind wie Katzengold oder Edelsteine aus Glas – nach außen glänzend verführend, innen gefüllt mit Schund.

Denn nur die wenigen großen Hedgefonds sind ein Paradies für Kapitalanleger; die meisten nur Paradiese für Fondsmanager: Sie schröpfen die Kunden durch kolossale Gebühren. Bestechende Gewinne erwirtschaften sie keine.

Warum also wünschen sie viele Privatanleger einen Hedgefonds im Portfolio?

In ihren Bann ziehen der mysteriöse Ruf, öffentliche Kontroversen und die Aufmerksamkeit der Medien, wenn einmal eine Wette glanzvoll gelingt:

  • George Soros mit anderen Spekulanten erschütterte 1992 das britische Pfund, wodurch eine Krise des Europäischen Währungssystems ausbrach.
  • John Paulson wette 2007 erfolgreich gegen die Immobilienpreise und strich für sich und deine Anleger 15,5 Milliarden Dollar ein, während die Welt in der Finanzkrise beinahe ertrank.

Und natürlich grassiert unter Anlegern wie unter allen Menschen der gleiche Denkfehler: Was man selbst nicht besitzen kann oder darf, ist immer reizvoller.

Eine Investition in Hedgefonds begeistert nur, weil der Zutritt zum Club der “Millionärs-Anlagen” per Gesetz verboten ist.

Und zuletzt, fast vergessen: Die Gehälter der Fondsmanager – sie schillern anziehend wie Sonnenstrahlen auf verschneiten Dächern.


Junge schaut in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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