Mit Bloggen Geld verdienen – eine ultimative Einleitung von der Mission bis zum ersten Euro
1. Die Heldenreise – warum niemanden interessiert, dass du eine tolle Mama bist, über Fitness schreibst oder ein Business gegründet hast

- Was will dein Leser (Luke Skywalker)? – mit seinen Kindern draußen spielen, ohne nach 5 Minuten aus der Puste zu sein und sich hinsetzen zu müssen.
- Was ist das Problem (der Darth Vader) des Lesers? – Er hat 12 Kilo zu viel auf den Rippen und kann sich nicht vom Sofa aufraffen, sie wieder abzutrainieren.
- Der Leser sucht Hilfe und findet seinen Obi-Wan – also DICH.
- Du gibst dem Leser die Lösung des Problems – mithilfe von Blogposts, Kursen, Büchern, etc. schmilzt du sein Bauchfett wie Fondue-Käse über der Wärme-Platte.
- Und du treibst ihn mit der Blogger-Peitsche zum Handeln an.
- Dein Luke Skywalker ist ein erfolgreicher Jedi und damit ein loyaler Kunde und Leser.
- MarathonFitness hilft Leuten dabei, nackt gut auszusehen.
- MAMA Revolution hilft Müttern, gute Mamas UND erfolgreiche Unternehmerinnen zu sein.
- Geldhelden hilft Menschen, Geld für sich arbeiten zu lassen, und setzt sich dafür ein, dass finanzielle Bildung ein Schulfach wird.
2. Wie du eine unvergessliche Domain kreierst und in unter 5 Minuten WordPress installierst

- Thema + Zielgruppe – Beispiel: Aktien für Anfänger
- Thema + Persönlichkeitsmerkmal – Beispiel: Finanzrocker
- Ziel deines Blogs – Beispiel: I will teach you to be rich
- Dein Name
- Es ist kostenlos
- Hat unzählige Plugins
- Tausende Entwickler arbeiten daran
- Anerkannte Seiten vertrauen auf WordPress (Facebook, Bloomberg, Sony)
- Du findest auf YouTube hunderte Tutorials, wie du WordPress richtig einrichtest.
3. Die richtigen Plugins – so animierst du deinen Blog aus der Leichenstarre
Ein langes Tutorial, nicht wahr? Aber jetzt weißt du, wie du WordPress wunderschön einrichtest – so wie Tine Wittler ihr Traumhaus. Trotzdem ist dein Blog immer noch ein Frankenstein – erst mit den richtigen Plugins erweckst du ihn zum Leben. Was sind Plugins? Es sind Zusatz-Programme wie Microsoft Word auf deinem Rechner. Für Anfänger reichen:
- Cookie-Plugin: „Wir verwenden Cookies“ – sobald du auf eine Website kommst, musst du die Cookies bestätigen. Das ist Pflicht im europäischen Raum. Also: Installiere ein kostenloses Cookie-Plugin.

- Antispam Bee: Hält russische Hacker fern, die aus ihrem Kellerloch deinen Blog mit Kommentaren zumüllen.

- Yoast SEO: Mithilfe von Yoast SEO optimierst du deine Posts für Google – das heißt? Du wirst in der Suchmaschine gefunden und Besucher kommen auf deine Seite.

- Click to Tweet und andere „Share-Plugins“: Damit können Leser deine Beiträge sofort auf Social Media teilen und dich promoten.

- Monsterinsights: Du weißt immer, wie viele Besucher auf deine Seite kommen und siehst sofort, ob dein Content ankommt oder nicht.

- Contact Form 7: Ermögliche Leser, mit dir in Kontakt zu treten
4. Wie du deinen Blog in eine A4 des Traffics verwandelst
Der Blog steht! Doch wie verwandelst du ihn in eine Straßenkreuzung, auf der Besucher hin und her fahren? Jetzt erfährst du 4 Profitaktiken, deinen Traffic (Besucherzahl) zu erhöhen, um mit Bloggen Geld zu verdienen:1. Schreibe Gastbeiträge, die Leute deinen Blog einrennen lassen
Gastbeiträge sind Beiträge auf fremden Blogs. Warum soll ich auf fremden Blogs schreiben?- Du wirst bekannter, weil dich Leser sehen, deinen Beitrag lesen und vielleicht zu deinem Blog klicken.
- Du bekommst einen Backlink – einen Link zu deinem Blog. Das zeigt Google: Jemand vertraut deiner Seite; dadurch erhalten deine Beiträge einen sonnigeren Platz weiter oben in den Suchergebnissen.
- Du kommentierst auf die Beiträge, teilst sie auf Social Media, kommentierst unter Posts des Bloggers – so wirst du ein grüner Punkt auf dem Radar.
- Schreibe dem Blogger eine Mail, wo du dich für den umwerfenden Content bedankst und vielleicht eine Frage stellst – so entsteht ein Gespräch.
- Frage irgendwann, ob du einen Gastartikel veröffentlichen darfst.
2. Starte eine Blogparade

3. Werde zum Social Media Gott
Lasse deine Freunde für dich arbeiten! Hast du einen Artikel fertig, leite den Befehl durch: bitte teilen! So werden ihre Freunde darauf aufmerksam, teilen vielleicht auch, so werden deren Freunde darauf aufmerksam… Und schon hast du eine Lawine losgetextet. Sei aber selbst nicht untätig! Mit Social-Share-Plugins können Leser automatisch deine Beiträge teilen und mit dem Plugin „Blog2Social“ werden deine Beiträge automatisch auf Social Media verbreitet. Zuletzt kannst du in verschiedenen Gruppen Moderator spielen, Leuten helfen und dann deine Beiträge teilen – so nimmt man dich dankbar auf und akzeptiert dich als hilfsbereiten Mentor = mehr Traffic für dich.4. Mache Google zu deinem Sklaven
Google ist der grässliche, muskelbepackte und vernarbte Türsteher, der dich breitschultrig von deinen Lesern trennt. Steht dein Beitrag nicht oben in den Suchergebnissen, lässt er keinen Leser rein. Und du kannst mit Blogging KEIN Geld verdienen. Was kannst du tun? Lerne SEO – Suchmaschinenoptimierung. Mit SEO schreibst du für die Suchmaschine UND für den Leser. Denn Google will eines: So viele Leute wie möglich sollen Google nutzen, damit Google viel Geld mit Werbungen verdient. Deshalb bestimmt Google, welche Seite relevant ist und welche nicht. Dahinter steckt ein vertrackter Algorithmus und ca. 200 Rankingfaktoren – sie bestimmen, ob du auf Seite 1 oder 100 stehst. Beispiele für solche Rankingfaktoren sind:- Verweildauer: Wie lange bleiben Leser auf deiner Website – Beispielsweise hat unser Text „Private Finanzplanung“ eine Verweildauer von 10,52 Minuten. Das ist eine Menge.
- Backlinks: Wie viele andere vertrauenswürdige Seiten verlinken auf dich? Indem sie dich verlinken, sagen sie Google: Ich vertraue der Seite. Also vertraut Google auch dir.
- Verteilung des Keywords: Ist das Wort oder die Wortgruppe, wofür dein Beitrag ranken soll. In diesem Beitrag ist es „Mit Bloggen Geld verdienen.“ Das Keyword sollte in der Überschrift stehen, im Permalink, in der Einleitung, in Zwischenüberschriften, ungefähr alle 100 Wörter und am Ende des Textes.
5. Lasst die Scheine regnen! – 10 Möglichkeiten, um mit Bloggen Geld zu verdienen
Geschafft! Dein Blog platzt vor Besuchern.
Aber Geld tröpfelt immer noch nicht auf’s Konto.
Vielleicht ist der Hahn verstopft?
Deshalb verrate ich dir jetzt 10 bewährte Möglichkeiten, wie du den Geldhahn auf deinem Blog sprudeln lässt:
1. Schreibe ein Buch oder E-Book
Wenn du gierige Leser hast, die sich nach deinen Texten die Pupillen lecken, hast du bereits das perfekte Publikum für dein Buch: Garantierte Käufer. Sie lesen dich gerne, wissen, wie ausgezeichnet du bist, empfehlen dich weiter und halten treu zu dir. So machst du aus deinem Buch eine passive Einkommensquelle. Dennoch ist ein Buch viel magischer als stumpfes Geldverdienen: Du positionierst dich als Experte in deiner Nische. Dann kannst du sagen: Ich bin Experte, ich habe ein Buch geschrieben. Das zieht wie ein Schlag mit einem nassen Handtuch. Willst du wissen, wie du dich als Experte mit einem Buch positionierst, auf den die Leser fliegen wie Teenies auf Justin Bieber, dann schaue dir am 28. März, um 18 Uhr den KOSTENLOSEN Workshop von Sophie Beck an. Sie ist Multi-Unternehmerin und Bestsellerautorin – sie weiß, wie du mit einem Buch 2000 bis 5000 Euro pro Monat verdienst. Melde dich hier zu dem Workshop an und erfahre, wie du mit einem Buch zum unangefochtenen Experten deiner Nische wirst.2. Werde zum Coach und Lebensretter
Marco Lachmann-Anke ist Gründer der Geldhelden und ein begeisterter Coach. Er schiebt deine inneren Geld-Blockaden aus dem Weg, löscht deine negativen Glaubenssätze über Geld und zeigt dir, wie Geld ein Thema der Freude in deinem Leben wird – nicht der Angst und des Mangels. Falls du Probleme mit deinem Money Mindset hast oder endlich in die Umsetzung kommen willst, buche hier ein Coaching. Aber das war nur ein Beispiel: Denn auch du hast ein Talent, du hast eine ganz besondere Fähigkeit – sonst würdest du ja nicht bloggen. Mit ihr kannst du deinen Lesern helfen und ein Coaching anbieten, um ihr Leben zu bereichern, ihre Hürden zu sprengen, Dankbarkeit zu ernten und ja, auch mit Bloggen Geld zu verdienen. Denn kannst du deinen Lesern helfen, tust es aber nicht, ist es unterlassene Hilfeleistung. Biete also ein Coaching an – verkaufe dich jedoch nicht unter Wert!3. Veröffentliche gesponserte Posts
Wird dein Blog bekannter, werden auch Marketing-Agenturen auf dich aufmerksam und schreiben dich an: Sehr geehrter Herr/Frau…, wir sind bei unserer Recherche auf Ihren Blog gestoßen und waren begeistert von ihrem Inhalt und Schreibstil. Deshalb wollen wir Ihnen eine Zusammenarbeit vorschlagen…. Und so weiter und so weiter. Diese Agenturen wollen einen Gastartikel platzieren, der auf ihren Kunden verlinkt. So erhalten sie einen Backlink und ihr Kunde gewinnt Vertrauen. Für diese Platzierungen kannst du dich bezahlen lassen und online Geld verdienen. Umso mehr Aufrufe du hast, desto mehr kannst du verlangen.4. Affiliate Marketing

5. Werde zum Held der Online-Kurse
Wenn du etwas gut kannst, warum hilfst du nicht den anderen? Deine Leser wollen lernen, wollen sich verbessern, sie brennen darauf ihr, Potenzial zu entfalten wie Tulpen ihre Blütenblätter. Du bist ihre Rettung – du und deine Online-Kurse. Sie verkaufst du auf deinem Blog und kannst mit Bloggen Geld verdienen. Und wieder gilt das Gleiche wie bei Buch und Coaching: Die Leute kennen dich, sie vertrauen dir; deshalb zücken sie auch bereitwillig ihre Kreditkarte. Also: Erstelle einen Online-Kurs zu deinem Thema. Beispielweise leitet unser Geldheld Maximilian Alexander Koch einen hervorragenden Kurs zum Thema Frugalismus, der dir Schritt für Schritt zeigt, wie du sparst, investierst und mit den wirklich wichtigen Dingen glücklicher wirst als mit einer dreistöckigem Villa und dem Porsche in der Einfahrt. Willst du mehr zum Thema Frugalismus erfahren, dann klicke hier zum Frugalismus Kurs.6. Schalte Google AdSense Werbung
Google AdSense sind Werbe-Anzeigen, die über Websites schwirren wie die 7 Fliegen über das Mus-Brot des tapferen Schneiderleins. Sie sind nicht hübsch, bringen aber Geld. Du meldest dich bei Google Adsense an, stellst alles ein und schon schaltet Google ausgewählte Werbungen bei dir. (Ein Algorithmus bestimmt, was zu deiner Seite passt). Bezahlt wirst du pro Klick – aber klicke bitte nicht selbst: Sonst reißt Google die Werbebanner wieder herunter wie eine alte Tapete.7. Werde zum gefragten Influencer
Als großer Blog erntest du auch auf Social Media Anerkennung und Reichweite, sofern du dein Gesicht zeigst und regelmäßig postest. Deshalb kommen irgendwann Unternehmen auf dich zu, damit du ihre Produkte als Produktplatzierungen bewirbst – beispielsweise eine Kamera. Bewirbst du dieses Produkt auf deinen Kanälen, wirst du fürstlich belohnt.8. Verwöhne deine Mitglieder mit einem Abo-Bereich

9. Dein Blog auf einem T-Shirt
Bist du ein Superstar in deiner Nische, wird es Zeit, dass dein Gesicht berühmt wird: Drucke T-Shirts, Kaffeetassen oder anderes Merchandise mit deinem Logo oder eingängigen Sprüchen. Dafür erstellst du einen Shop-Unterseite und bewirbst deine Produkte. Natürlich klappt das nicht bei jeder Nische: Ein Fitness-Shirt kommt besser an als das T-Shirt mit dem Aufdruck: „Der härteste Steuerberater im Viertel!“10. VG Wort
Wie das alte Sprichwort sagt: Das Fürchterlichste, Grässlichste und Abscheulichste kommt zum Schluss. Sagt man nicht? Gut, dann habe ich mich im Sprichwort vertan. Jedenfalls hilft die “Verwertungsgesellschaft Wort” Autoren und Verlagen, ihre Urheberrechte zu wahren. Dafür nimmt sie Abgaben auf „Kopierhilfen“ wie Drucker und Brenner oder sammelt Einnahmen aus Hörfunk und Fernsehen. Diese schüttet sie an Autoren und Verlage aus – also auch an dich, sofern du die Friemelei überstehst, VG Wort einzustellen. Dafür musst du mindestens 1500 Leser erreichen und verdienst daraufhin pro Jahr einige hundert bis einige tausend Euro. Hier habe ich dir VG Wort verlinkt – und hier eine Anleitung, wie du VG Wort richtig einstellst. PS. Um mit Bloggen Geld zu verdienen, brauchst du nur eins: Ausdauer. Liebe das Schreiben, liebe deine Leser, liebe deine Nische. Arbeitest du ständig an deinem Blog, lernst und verbesserst dich, kannst du irgendwann problemlos davon leben. Das kann Jahre dauern oder Monate – je nachdem wie viel Zeit und Energie du investierst. Aber am Ende winkt ein Leben in Freiheit: Kein Wecker pfeift dich hoch, kein Chef nörgelt über deine Arbeit und deine Gedanken kreisen nicht ständig: „Wann ist endlich Freitag, 16Uhr?“ Also: Kremple die Ärmel hoch und fang an! Quelle Beitragsbild: Photo by Mateus Campos Felipe on Unsplash
Über den Autor:
Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin Prock. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.
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Super geschrieben. Danke!
Vielen Dank 🙂
LG Robin