18 originelle Ideen, wie du mit Fotos Geld verdienst
1. Stockfotos
Websites sind digitale Litfaßsäulen: Überall Bilder lächelnder Menschen, Strände, farbensatte Emotionen. Diese Bilder steigen jedoch nicht aus der hauseigenen Dunkelkammer, sondern sind gekauft, heruntergeladen und auf der Website eingefügt. Woher gekauft? Von Stockplattformen: Stelle sie dir vor wie Lagerhallen für Fotografien, wo Millionen Bilder lagern, die Menschen aus aller Welt geschossen haben. Diese Seiten durchstöbern Agenturen und kaufen, was ihnen gefällt. Darauf erhalten sie eine Lizenz an den Bildern und dürfen sie benutzen. Wie kannst du jedoch hierbei mit deinen Fotos Geld verdienen? Kauft jemand die Nutzungsrechte an deinen Fotos, bekommst du eine Provision – das reicht von ein paar Cents bis 1-2 Euro. Je nach Plattform. Nur so wenig? Ja, dafür kann dein Bild, zwei, fünf, zehn oder hundertmal gekauft werden. Eine Grenze gibt es nicht. Hier zahlt sich Fleiß aus: Wer gut ist und viele Fotos schießt, gewinnt den Wettlauf um die gefragtesten Bilder. Hast du dann ein paar tausend Fotos zusammen, verdienst du damit locker ein passives Einkommen: Täglich kaufen Agenturen deine Fotos und eine Provision sprudelt auf dein Konto. Was für Bilder sind jedoch gefragt? Augenturen wollen:- Ein lachendes Kind, ein angstverzerrtes Gesicht, Entsetzen in den Augen – kurz: Menschen in verschiedenen Situationen und mit satten Gefühlen geschminkt.
- Symbolkräftige Objekte: Uhren, Termine, Schachfiguren…
- Obst, Salate, Gourmet-Gerichte – im Grunde alles, was zum Essen gehört.
2. Bilder spenden
Bilder spenden? Ich bin nicht die Caritas, ich möchte mit meinen Fotos Geld verdienen! Verstehe ich, verstehe ich. Deshalb ist spenden manchmal lukrativer als Fotos verkaufen. Wie bitte? Ganz einfach: Stockfoto-Plattformen sind überlaufen wie chinesische Badestrände – jedes Motiv stand schon einmal im Blitzlichtgewitter, als hätte Zeus seinen Blitz daraufgeschleudert. Auf kostenlosen Stockplattformen hingegen sind Hochglanz-Bilder rar. Jetzt dein Vorteil: Auf solchen Plattformen können Leute spenden und einige machen das aus Dankbarkeit. Lädst du dort also sehr gute Stockfotografie hoch, spendet man auch dir. Zudem bedrängt dich nicht die brutale Konkurrenz wie auf den Seiten der Bezahl-Stockfotografie. Zuletzt gilt wieder das Prinzip der großen Zahl: Lade viel hoch und dein Spendentopf füllt sich wie der Gitarrenkoffer eines Stadtmusikanten. Probiere es aus und überzeuge dich selbst. Auf welchen Plattformen kannst du deine Fotos online stellen? – hier eine Auswahl: Für eine komplette Liste mit 21 Plattformen, schaue bei unserem Beitrag „Fotos verkaufen“ vorbei.3. Verdiene Geld mit Apps

- Streetspotr
- AppJobber
- Roamler
- BeMyEye (Nur Android)
- Clickworker
4. Fotos privat verkaufen
Mit Lust, Leidenschaft und Spaß beginnen die ersten Schritte der Fotografie. Du schnappst dir eine Kamera und probierst dich als Fotograf – natürlich nur als Hobby. Doch irgendwann werden die anderen aufmerksam: Sag mal, du fotografierst doch so gerne – könntest du nicht eine kleine Serie von unserem Bauernhof machen – von unserem Pferd, Kühen und so weiter? Wir wollen einen Kalender zusammenstellen. Schon hast du deinen ersten Kunden, der dir etwas zusteckt. Machst du deinen Job gut, spricht sich das rum und deine Kundschaft wächst wie Popeyes Arme nach einer Spinat-Infusion. Du bekommst Aufträge für Hochzeiten, ein 18. Geburtstag, eine Geburt – wer’s mag… Was heißt das für dich? Mache in deinem Bekanntenkreis Werbung und erreichst du erst eine kritische Masse, kannst du locker mit deinen Fotos nebenbei Geld verdienen. So schaffst du den Sprung in den Traum der Auftragsfotografie. Denn es gibt immer einen der, einen kennt, der einen kennt, der einen kennt.5. Fotowettbewerbe
„The Winner Takes It All“ – ABBA hat vollkommen recht: Auf Wettbewerben zählt nur, was wirklich zählen sollte: deine Qualität als Fotograf. Und ist deine Qualität hervorragend, gewinnst du als Fotograf Geld, Fotoequipment wie hochwerte Kameras und Ausrüstung, aber vor allem Anerkennung: Als Gewinner steht dein Foto im Vordergrund und du machst dir einen Namen in Szene. Und wie du weißt, hängen an bekannten Namen die besten Aufträge. Du gewinnst Klienten, Kunden und Platz in Artikeln, Magazinen und Zeitschriften. Vielleicht denkst du jetzt: Das schaffe ich doch nie! Schaffst du: Ein Bild deines Geldcoaches Marco wurde auf einer Londoner Ausstellung aufgenommen. Wie ihm das gelang? Na, mit der geheimen Taktik, die ich dir oben im Flüsterton verraten haben: FOTOGRAFIEREN, FOTOGRAFIEREN, FOTOGRAFIEREN! Jetzt habe ich es dir noch einmal ins Ohr geschrien – einige muss man wirklich zu ihrem Glück zwingen. Wettbewerbe findest du hier:6. Affiliate Marketing

7. Halte Workshops
Sobald du aus dem Anfänger-Stadium geschlüpft bist, kannst du anderen mit deinem Wissen helfen – und dich dafür bezahlen lassen. Dafür hältst du Workshops, und zwar entweder online oder offline. Offline kannst du einen Schulungsraum mieten und den Workshop auf deiner Website bewerben; außerdem kannst du Google AdSense Werbung dafür schalten. Eine weitere Möglichkeit ist, deinen Workshop auf Foren „auszuhängen“ wie dem DSLR Forum. Raum buchen, Stühle rücken, Miete zahlen – alles zu stressig, geht es nicht einfacher? Klar: Mit deinem Wissen kannst du ebenfalls mit Livestreams Geld verdienen und dort deine Workshops halten. Plattformen dafür sind:- Eventbrite
- Amazon Explore (noch nicht in Deutschland)
- OnZoom (noch nicht in Deutschland)
- YouTube
- Twitch
8. Videokurse
Workshops sind eine saftige Sisyphos-Arbeit: Wieder und wieder musst du neue Workshops halten – ist einer vorbei, stehst du vor dem nächsten. Wer auf diese ständige Arbeit keine Lust hat, erstellt einen Videokurs zu bestimmten Themen. Auf deiner Website bewirbst du deinen Kurs und schöpfst somit aus einer passiven Einkommensquelle, sooft er gekauft wird – erneut und erneut so lange du ein zeitloses Thema behandelst und nicht die berauschendsten Fototrends 2021. Hast du bisher keine Reichweite, kannst du trotzdem mit deinen Fotos Geld verdienen. Dafür wählst du eine Videokurs-Plattform, wo du dich als Dozent registrierst. Der Anbieter übernimmt den Vertrieb, dafür ist er jedoch am Gewinn beteiligt. Solche Plattformen sind: Geschickt ist ebenso, wenn du Workshops mit Videokursen verbindest: Im Workshop beeindruckst du die Teilnehmer, weckst Lust auf mehr und weitest ihre Augen wie nach einer Nase Kokain. Und am Ende verkaufst du den begeisterten Teilnehmern deinen Fotokurs.9. Kalender und Wandbilder

- Du verkaufst die Produkte auf deinem Blog (brauchst jedoch Reichweite).
- Du lädst sie auf Plattformen hoch wie Calvendo und Zoomwork – sie vertreiben deine Bilder, sacken aber das meiste des Gewinns ein.
10. Ein eigener Online-Shop
Gerade habe ich es angesprochen: Du verkaufst deine Kalender, Bilder, Portraits… über deinen Blog – doch machen wir es wie auf der Baustelle und legen noch eine Schippe drauf: Integriere deinen eigenen Online-Shop auf deiner Website. Das gelingt dir kinderleicht mit Plugins wie: So kannst du mit deiner Fotografie Geld verdienen und bleibst Herr über deine Werke.11. Dropshipping mit Fotoprodukten
Einen Shop installierst du problemlos, setzt ihn auf und gestaltest ihn wie ein italienisches Renaissance-Gemälde – aber halt, etwas fehlt noch… Genau: Die Produkte! Was kannst du tun, wenn du keine hast? Du besetzt eine Nische im Dropshipping – Drop, bitte was? Dropshipping beutet: Du produzierst kein Produkt, lagerst es nicht und lieferst es auch nicht aus – was machst du dann? -, du bist ein reiner Vermittler. Dein Online-Shop ist gefüllt mit Produkten einer anderen Firma; kauft dort jemand, schickt der Produzent das Paket zum Kunden. Du bist nur die Schnittstelle zwischen Produkt und Kunden – zugleich aber auch das Aushängeschild: Der Käufer bestellt bei DIR; hat das Objekt eine Schwachstelle wie der Todesstern, musst du dich darum kümmern. Prüfe also, was du verkaufst. Wie kannst du mit Dropshipping starten?12. Schalte Bannerwerbung
Ist deine Website gut besucht wie ein Stadion zur Fußball-WM, schalte dort Bannerwerbungen mit Equipment. Ja, ja ich weiß: Du selbst klickst Werbungen immer weg, sie belästigen und nerven dich wie Wespen zum Grillabend – doch nicht allen geht es so. Einige klicken darauf, freuen sich sogar – Mensch, das habe ich gesucht – und schicken dir damit eine nette Provision. Wie schaltest du solche Werbungen? Über Google AdSense: Du meldest dich an, generierst einen Bannercode und bindest ihn in auf deiner Seite ein – das war’s.13. Influencer werden

14. Als Freelancer Bilder bearbeiten
Manche Fotografen lieben nur die Natur, die Wellen, die steilen Küsten; sie wollen als Künstler draußen sein, fotografieren – nicht am PC hocken und ihr Werk nachbearbeiten. Jetzt kommen deine Dienste ins Spiel: Als Freelancer wirst du Experte für die Nachbearbeitung. Beispielsweise mit Photoshop, Lightroom oder anderen Tools. Was jedoch einfach scheint, ist ein mühsamer Prozess. -Hey, bei SpaceX sind die ersten Raketen auch beim Start explodiert, es dauert- Denn du musst dir erst einen Namen machen, Erfahrungen sammeln und eine treue Kundschaft aufbauen. Dabei könnten einige Monate ins Land ziehen. Hast du dich allerdings festgesetzt, sprudeln die Einnahmen. Deine Dienste kannst du auf diesen Plattformen anbieten:15.Youtuber werden
Du merkst: Du solltest dich nicht auf eine Quelle versteifen, um mit Fotos Geld zu verdienen. Du beginnst deine Reise unter den Hobbyfotografen, gelangst zu Ausstellungen, Aufträgen, ziehst deine Website hoch… Und irgendwann wird YouTube eine weitere Einkommensquelle, die an den Strand deines Kontos schlägt. Du machst Videos über deine Reisen, dein Fotoequipment, deine Jobs und beglückst deine Zuschauer mit grandiosen Tipps. Bis dir genügend zusehen, dauert es jedoch, keine Frage – aber nebenbei Abonnenten aufbauen, wenn du bereits mit anderen Sachen gut verdienst? Warum nicht: Ein Tisch steht auf vier Beinen auch fester als auf einem. Doch ab wann verdienst du Geld? Sobald du 1000 Abonnenten hast und deine Zuschauer mindestens 4000 Stunden deine Videos angeschaut haben. Danach kannst du deinen Kanal monetarisieren.16. E-Books schreiben

17. Leute in Fotografie coachen
Wenn deine Website ausgebaut ist und du Traffic hast wie die A7, hilf Privatpersonen mit ihrer Karriere. Biete ein Online-Coaching an (oder offline, falls du das willst). Dort beantwortest du alle Fragen und pflasterst anderen den Weg zu ihrem Erfolg. Das kannst du ebenso mit Workshops und Videokursen verbinden – wiederum als Upsell: Wer den Kurs kauft, kann vergünstigt ein Coaching dazubuchen. Wichtig: Sei geduldig und nimm dir Zeit für den anderen; bist du menschenscheu wie ein Flamingo, lasse es lieber.18. Halte Vorträge
Ich erinnere mich noch: Als ich einmal durch Jena schlenderte, starrte er mich plötzlich an. Markus Lanz! Eigentlich recht unangenehm so eine Starr-Attacke, aber es war nur sein Plakat – also ließ ich es ihm durchgehen. Das Plakat warb mit einem Vortrag über seine Reise nach Grönland – was er erlebt, gesehen und gefühlt hatte. Jetzt die Frage: Was hast du erlebt, gesehen und gefühlt, wenn du mit deiner Kamera die Welt bereist? Reisen prägt wie ein Münzstempel in der Antike. Warum verwandelst du deine Erlebnisse nicht in einen Vortrag und verschnürst ihn mit deinen Bildern? Mit diesen Vorträgen ziehst du durch mehrere Städte; mietest Räume und verkaufst Tickets. Einziger Nachteil: Du brauchst wiederum Reichweite; beginne deshalb mit einer anderen Möglichkeit, um Fotos Geld zu verdienen. PS: Falls du dich immer noch fragst: Wer verdammt nochmal ist James Clear? Es ist der Bestseller-Autor von „Atomic Habits“ – Autor, kein Fotograf? Ja, irgendwann hat er seine Kamera in den Trockenschrank gehängt und ist Unternehmer geworden. Fotografieren bleibt trotzdem seine Leidenschaft; falls es dich interessiert, hier kannst du seine Fotos bestaunen. Verdienst du bereits mit deinen Fotos Geld? Schreibe es in die Kommentare 🙂 Quelle Beitragsbild: Photo by Benjamin Combs on Unsplash
Über den Autor:
Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin Prock. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.
Im kostenlosen Freiheits-Call analysieren wir gemeinsam deine Situation und zeigen dir deine besten Optionen auf.
Wie frei bist du wirklich?
Mach den kostenlosen Freiheits-Check und entdecke dein persönliches Freiheits-Potenzial in nur 3 Minuten.
Jetzt Freiheits-Check starten →