Kein Geld? Kein Problem! – 7 einfache Wege, wie du dir unkompliziert etwas dazuverdienst

In der Brieftasche hängen schon die Motten. Die Taschen sind leer wie die Klopapier-Regale in der Corona-Zeit. Und auf dem Konto spukt es bereits – so verlassen ist es. Keine Panik! Hier findest 7 Tipps, wie du das Problem „Kein Geld“ schnell behebst. Dafür fange ich mit der leichtesten Methode an; dann wird sich langsam gesteigert.

1. Plasma-Spenden

Ich weiß: Captain Obvious hisst die Segel. Trotzdem verkennen die meisten diese leichte Art, Geld zu machen (es ist der Volkssport der Studenten). Private Blutspende-Dienste zahlen pro Plasmaspende 20 – 40 Euro. Das deutsche Rote Kreuz zahlt hingegen nichts – dort gibt es nur Wiener und Kartoffelsalat.

Jetzt eine einfache Rechnung: Du darfst pro Jahr 60 Mal Plasma spenden. Ich empfehle dir: Du solltest zweimal pro Woche spenden gehen. So schöpfst du die 60 Mal wirklich aus, weil du sowieso manche Wochen versäumst. Insgesamt sind das 40 – 80 Euro pro Woche – im Monat ganze 160 oder 240 Euro. Gehst du dazu noch regulär Blutspenden (du darfst i. d. R. alle 2 Monate), sind das alle zwei Monate nochmal 20 € obendrauf.

Aber das ist nicht alles: Es gibt Spenden-Marathons, Programme zum Freunde-Werben… Dort kannst du kräftig absahnen – und musst nichts weiter tun, als dich 45 Minuten auf einer Liege einzulullen! Insgesamt kannst du dir jährlich über 3000 Euro hinzuverdienen. Eine ausgezeichnete Salbe gegen den Juckreiz „Kein Geld“. Das zeigt: Wie einfach es doch ist, am Monatsende etwas überzuhaben.

Hier erkläre ich dir, wie du auf 3000 Euro jährlich kommst und Blutspenden überhaupt funktioniert(Klick).

Hier findest du alle Blutspende-Dienste in Deutschland (Klick).

2. Medizin-Proband

Wir bleiben bei sterilen Betten und dem Geruch desinfizierter Hände – melde dich als Medizin-Proband. Bei mir in Jena kann ich kaum über die Straße gehen – geschweige denn durch die Uni –, ohne dass mir wüste Zettel in die Augen blitzen: „Proband gesucht! 35 Euro Vergütung.“ “Suchen Studienteilnehmer! 5 Euro pro Stunde!”

Je nach Studie (und Angebot in deiner Nähe!) kannst du monatlich 50 – 100 Euro dazuverdienen. Der Aufwand ist gering: Experimente machen, irgendetwas Essen, vielleicht länger wach bleiben (meist keine überfordernde Situation). Ist das etwas für dein Leben, kannst du dich auf diesen Websites informieren und bewerben:

Du tust sogar etwas Gutes für die Gesellschaft!

3. Auto-Werbung

Jeder kennt diese vollgepinselten Peugeots, Volkswagen oder Hyundais – kleines Auto, große Farbkleckse. In schrillen Farben stechen sie ins Auge: „Pizza-Express“, „Autohaus soundso“, „Malerfirma Pinselstrich.“ Vertragen deine Augen diese fahrenden Farbpaletten, kannst du dir mit Auto-Werbung ordentlich die Taschen füllen. Bis zu 300 Euro monatlich sind möglich. Natürlich nur, wenn du viel fährst.

So kannst du deine monatlichen Ausgaben für dein KFZ wieder reinholen – zumindest der Sprit ist geschenkt.

Aber wie vermarktest du dein KFZ? Zuerst kannst du dich an regionale Händler wenden – aber das ist oft mühsam und aufwendig. Erfolgreicher geht’s über das Internet (Seiten habe ich dir unten verlinkt): Dort meldest du dich an und es wird ein Fahrerprofil erstellt – wo fährst du z.B. lang?

Dieses Fahrerprofil wird an Unternehmen weitergeleitet. Sie entscheiden, ob sich Werbung an deinem Auto lohnt. Falls ja, bekommst du den Auftrag und wirst zu einem KFZ-Folier geschickt. Er bringt professionell die Werbung an – deiner fahrenden Braut kann nichts passieren! Dann fährst du los und hast dein „Kein-Geld-Problem“ wieder etwas gelindert.

Hier kannst du dich bewerben:

4. Mitfahrgelegenheit

Viele beißt schmerzhaft das Gewissen: Soll ich wirklich einen Kollegen mit zur Arbeit nehmen und jede Woche 20 Euro verlangen ? Klar, mit einem Kumpel würdest du es nicht machen – aber irgendeinen Kollegen? Du kannst ja mal Fragen. Vielleicht sagt jemand ja und ist froh, nicht mehr täglich in der Straßenbahn zerquetscht zu werden.

Das ist eine Möglichkeit. Natürlich geht es immer professioneller! Du kannst über das Internet eine Mitfahrgelegenheit verkaufen (Seiten wieder unten). Hier erstellst du ein Profil über dich und dein Auto; und schon können dich Reisende/Mitfahrer buchen. Sobald die Fahrt glücklich vorbei ist, sprudelt das Geld auf dein Konto. Hier sind bekannte Anbieter:

5. Auto vermieten

Du hast richtig gehört! Du kannst dein Auto vermieten. Wahrscheinlich döst es am Wochenende eh in der Einfahrt oder schnarcht tagsüber auf dem Parkplatz deiner Firma? Warum schickst du es nicht anschaffen? Du meldest dich und dein PKW/Camper auf einer Plattform an und wartest auf Interessenten. Meldet sich jemand, mache einen Termin aus.

Jetzt wird es ernst: Er muss seinen Führerschein zeigen und ihr kontrolliert jede Delle, Kratzer und Schönheitsfleck – protokolliere alles! So hast du Beweise, falls dein Auto-Mieter Mist baut (sonst blechst du im Schadensfall). Ist alles notiert, lässt du ihn fahren und bekommst dein Geld, sobald er wieder zurück ist.

Die Miete für dein Auto lindert einige Sorgen: Die Kosten für den Auto (Kredit, Versicherung…) sind damit bezahlt und so bleibt am Ende des Monats sogar etwas übrig – vor allem, wenn du Vermietung mit Auto-Werbung verbindest.

Eigentlich ist es ein Kinderspiel; es erfordert nur Nerven deinerseits. Vertraust du dein Wagen nicht einmal deinem Partner an, – geschweige denn deinen Kindern oder Freunden -, dann ist das nichts für dich. Dann solltest du auf die paar Euros verzichten und deine Nerven schonen.

Hier sind einige Anbieter:

6. Airbnb

Wir bewegen uns in noch heiklere Gefilde. Hattest du gerade schon ein Schweißausbruch, brauchst du jetzt wahrscheinlich einen Schwimmring. Warum vermietest du nicht ein Zimmer, deine Wohnung oder dein Haus?

Dafür erstellst du ein Profil auf Airbnb und machst ein paar hübsche Bilder deiner Unterkunft. Jetzt wartest du, bis dich ein möglicher Gast anschreibt – schon handelt ihr den „Mietvertrag“ aus. Sobald der Vertrag steht, schickst du ihm Ort und Wegbeschreibung und empfängst ihn persönlich. Wenn alles geklappt hat, bekommst du gute Bewertungen – damit hast du noch mehr Gäste zur Verfügung, die bald bereitwillig Schlange stehen.

Gleichzeitig sind die Bewertungen die Kontrolle: Wird ein Gast schlecht bewertet, verschließen sich ihm viele Zimmer. Deshalb wird er sich tadellos benehmen – versprochen! Aber vergiss nicht: Du brauchst die Erlaubnis deines Vermieters – sonst ist es illegal (so sparst du dir große Probleme). Denn in Deutschland ist das Gesetz strenger als in anderen Ländern.

Mit Airbnb kannst du erfolgreich deinen Konsum finanzieren – vielleicht deckt es sogar die eigene Miete? Womöglich ist es auch eine bequeme Lösung für deine Schulden, Überschuldung und die Kredite bei der Bank?

Hier haben wir genau beschrieben, wie du finanziell ergiebig auf Airbnb vermietest und dir ein passives Einkommen aufbaust – für deine finanzielle Zukunft.

7. Fiverr

Das Schwierigste zum Schluss: Denn jetzt musst du richtig arbeiten. Auf Fiverr kannst du dein Können verkaufen – Videos drehen, Blogartikel schreiben, Logos designen. Halt! Halt! Hier geblieben! Ich kenne deine Ausreden: „Ich kann das alles nicht!“. Vielleicht stimmt das, aber du musst es gar nicht können. Im Internet findest du geschwind Programme mit Vorlagen (kostenlos oder bezahlbar), wie du Videos drehst oder Designs erstellst.

So verdienst du etwas dazu ohne viel Anspruch!

Für Designs hast du beispielsweise Canva – in der kostenlosen Version kannst du unzählige Texte, Bilder oder Grafiken in ein Design einfügen. Fertig! Schon hast du etwas, was du für 5 Euro ganz einfach verkaufen kannst. Hast du einmal den Bogen raus, kannst du damit in der Stunde locker 20–30 Euro machen. Damit vermauerst du deine leckenden Finanzen und erhöhst deine Einnahmen.

Wie du richtig auf Fiverr vorgehst, habe ich hier beschrieben (Klick).


Junge lächelt in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

Hier geht’s zu meinem YouTube-Kanal (Klick).

Robin Prock

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