Vergiss den Crash! Warum 2021 eines der besten Jahre seit langem wird – Szenario 1 von 5 für 2021

2020 wird als Jahr der schlechtesten Frisuren in die Geschichte eingehen – nach den 80er. Doch wenn die Lockdown-Matte fällt, was dann? Zieht die Wirtschaft wieder an? Erklimmt der Aktienmarkt neue Höhen? Oder behalten die Crashpropheten recht? Werfen wir heute ein Blick auf Szenario 1 für 2021: Das Jahr wird perfekt!

Disclaimer: Dieser Artikel ist Teil 1 von 5 unterschiedlicher Szenarien für 2021. Sie sind keine Anlageberatung, keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren, sondern nur eines: Möglichkeiten.

Was eintritt, weiß keiner, deshalb spielen wir fünf Szenarien durch – und hangeln uns von überragend zu katastrophal. Und was beginnt? Unnachahmlicher Optimismus!

Schnelle Erholung: Was bedeutet es für die Welt?

Frau steht im Sonnenuntergang und breitet ihre Arme aus
Quelle: Foto von Jill Wellington von Pexels

Untergangspropheten, die vom Pessimismus leben – und gar nicht schlecht – empfinden jede Art von Zuversicht zwangsläufig als Existenzbedrohung.“ – Bob Hope, US-amerikanischer Komiker

Joshua Norten stand vor den Trümmern seiner Existenz. Er hatte als Kaufmann alles verloren.

Doch gab er sich geschlagen? Niemals!

Vielmehr schlug er sich selbst zum „Kaiser der Vereinigten Staaten.“ (Später setzte er in seiner Gnade noch „Schutzherr von Mexiko“ dazu).

Und was tat er nun? Tag für Tag paradierte er durch die Straßen von San Francisco, und zwar in Uniform, mit Degen, Epauletten und Straußenfedern an seinem Hut.

Er war ein kurioser Anblick – aber ein geliebter: Die Einwohner San Franciscos machten ihn zum inoffiziellen Maskottchen; er bezahlte nichts im Restaurants und im Theater war für ihn immer eine Loge reserviert.

Gefeiert wurden außerdem seine Verordnungen, die in der Presse verbreitet wurden wie heute Corona-Zahlen.

Beispielsweise ließ er den Kongress in Washington gewaltsam auflösen oder befahl eine Brücke über den San Francisco Bay zu spannen (heute die Bay Bridge)…

Und setzte unverzüglich Gouverneur und Armee ab, als meinen seinen Verordnungen nicht gehorchte.

Als er starb, begleitete ganz San Francisco seinen Sarg und auf seinem Grabstein stand: „Joshua Norten, Kaiser der Vereinigten Staaten, Schutzherr von Mexiko“ – und das ohne Anführungszeichen.

Bay Bridge von San Francisco
Quelle: Foto von Mohamed Almari von Pexels; Bay Bridge von San Francisco

Zwar ist dies die Geschichte eines Irren, aber vor allem eine Geschichte von Selbstvertrauen, Zuversicht und Optimismus.

2020 erlebten wir eine Katastrophe – viele haben alles verloren –, trotzdem können WIR 2021 Kaiser werden – wie könnte das beste aller Szenarien aussehen?

Mindestens 235 Impfstoffe – nein, du hast dich nicht verlesen – werden entwickelt, getestet und warten auf Zulassung.

Wer glaubt da noch, Covid tanzt uns weiter auf den Lungenbläschen herum?

Innerhalb der ersten drei Monate 2021 könnte ein Viertel der Bevölkerung (Europa, Amerika) geimpft werden.

Bis zum Sommer hätten wir die nötigen 60 Prozent der Immunen zusammen (die bereits Geheilten mit eingerechnet).

Die Herdenimmunität greift und als Herde machen wir eines: Wir holen nach!

Reisen, Einkaufen, essen gehen, ins Kino schlendern… Du glaubst an eine neue Normalität? – dann hast du falsch gedacht.

Die Geschichte zeigt immer wieder: Nach einer Krise trauert man nicht um die Toten, man feiert.

Denke nur an die goldenen Zwanziger, das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg, warum sollte Covid die Sektkorken in der Flasche halten?

Allein in den USA warten Billionen darauf, endlich ausgegeben zu werden. Denn die Amerikaner haben gespart (Zwischenzeitlich lag die Sparrate bei 33 Prozent!).

Und die US-Wirtschaft lebt zu 60 bis 70 Prozent von inländischen Konsumausgaben.

Auch für Europa und Deutschland wird 2021 ein Wachstum von 5 bis 6 Prozent vorausgesagt – diese Zahlen hatten wir seit den 90er nicht mehr.

Zudem war Covid nicht so katastrophal wie gedacht: Zur Finanzkrise 2009 bedrückte uns ein Wirtschaftseinbruch von 5,7 Prozent – was war es dieses Jahr?

„NUR“ 5,1 Prozent – trotz Lockdowns, Corona-Podcasts und Markus-Lanz-Coronasendungen in Dauerschleife.

Und was ist mit den Pleiten? Arbeitslosen? Faulen Krediten?

Natürlich gab es Pleiten – Vapiano, Galeria Karstadt… – und dahinter stehen tragische Schicksale, aber Pleiten sind im Kapitalismus notwendig:

Schlechte Unternehmen gehen, die guten bleiben. Das heißt?

Die überlebenden Unternehmen gehen gestärkt aus der Krise – sie sind besser finanziert, arbeiten effizienter und rücken in die verwaisten Plätze.

Zudem hat man uns seit März eine katastrophale Pleitewelle angedroht. Wo ist sie geblieben?

2020 mussten bloß 16.300 Unternehmen in Deutschland Insolvenz anmelden – der niedrigste Stand seit der Insolvenzordnung 1990.

Doch was ist mit den Schulden der Unternehmen?

Wenn der Konsum wieder voranprescht, steigen die Umsätze exorbitant – die meisten Kredite sollten leicht zu bedienen sein.

Damit sind auch die Angestellten abgesichert und die Banken bleiben keinesfalls auf faulen Krediten hocken wie eine Schwalbe auf einem Kuckucks-Ei.

Zudem schwappt der technologische Wandel endlich nach Deutschland: Aus Corona hat man gelernt, ohne eigenes Google geht es nicht mehr.

Jetzt investieren Unternehmen mehr in Digitalisierung und eine neue Start-up-Szene entfaltet ihr Blüten.

Vielleicht werden Europa und Deutschland verstärkt in Megatrends investieren, sodass auch wir wieder mitreden, wenn USA und China künstliche Intelligenz, Energien der Zukunft oder Robotik besprechen.

Was bedeutet die schnelle Erholung für dich und dein Leben?

Frau breitet ihre Arme aus und dreht sie im Laubregen
Quelle: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“ – Theodor Heuss, ehemaliger Bundespräsident

Wenn du nicht gerade in einem Pleite-Unternehmen arbeitest, beginnt für dich wieder Normalität:

Keine Kurzarbeit mehr, normaler Gehalt, Ende der Sorgen.

Zudem werden Abstandsbeschränkungen auf Abstand gehalten, du kannst wieder feiern, deine Freunde umarmen und mit Ryanair für 20 € nach Mallorca fliegen.

Und falls du Schulden hast, wird der gerettete Arbeitsplatz sie wieder bezahlen können.

Als Investor erwartet dich ein wundervolles Jahr: Zwar ist der Aktienmarkt JETZT überbewertet, aber bald nicht mehr:

Die erholte Wirtschaft wächst in ihre Bewertung.

Zwar werden einige Tech-Highflyer verlieren, aber die Tendenz ist klar: Der Crash hat Verspätung – 2021 kommt er nicht.

Warum die guten Aussichten?

Das billige Geld der Zentralbanken schwappt in die Märkte; die Aktien steigen weiter.

Zudem haben Anleger keine Alternative: Lebensversicherungen, Anleihen, Sparbücher – wer daran als sinnvolle Geldanlage festhält, telefoniert wahrscheinlich auch mit E.T.

Wie kannst du das Beste aus deinem Geld machen?

Mann zählt Geld
Quelle: Foto von Kuncheek von Pexels

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden“ – Oscar Wilde, britischer Schriftsteller

Im besten aller Szenarios werden die Verlierer die Gewinner sein: Hotels, Airlines, REITs, Öl… Alles, was 2021 tiefes Rot sah, schaltet nun auf Grün.

(Beispielsweise hat sich Öl im November um gut 20 Prozent erholt)

Zudem könnten die Dividenden-Aktien gewinnen; mit weiterhin niedrigen Zinsen wollen die Leute ihr Geld ausschüttungs-stark parken – und gehen mehr Risiko ein.

Auch die Immobilienpreise werden weiter anziehen, weil das überschüssige Geld der Zentralbanken in Immobilien und in den Aktienmarkt fließt.

Zudem bleiben die Zinsen so lange niedrig, bis die amtliche Inflation über 2 Prozent klettert – darum können Immobilien-Investoren günstig Kredite aufnehmen, um Immobilien zu kaufen.

Anleihen und Gold hingegen werden verlieren – sie taugen nichts im Boom. Sie eignen sich nur für Krisen.

Dennoch werden auch am Aktienmarkt einige Tech-Aktien unter die Räder kommen: Wer von Corona profitiert hat, blutet, wenn Corona den Hut nimmt.

Allerdings betrifft das nur Einzelwerte; Tech insgesamt wird weiter boomen, weil Unternehmen und Staat gelernt haben: Ohne Tech geht es nicht mehr!

Das rechtfertigt auch die teilweise hohen Bewertungen an den Märkten.

Szenario 1 sagt ganz klar: 2021 wird eines der besten Jahre seit langem!

Achtung an alle Geldhelden Academy Pro Mitglieder

Geldhelden Academy Pro Landing Page

Auch für die Geldhelden verändert sich einiges 2021, denn wir STREICHEN die Geldhelden Academy Pro.

Es war ein Experiment, das nicht gut ankam – und Fehlschlägen sollte man nicht nachtrauern.

Das bedeutet für dich: Wer jetzt noch bis zu Silvester in die Academy Pro will, kann das gerne tun. Danach schließen die Türen zum Abo Modell:

Investment Held, Cashflow Held, Mindset Held… Alle Kurse werden nur noch einzeln angeboten.

Falls du bereits in der Geldhelden Academy Pro bist, hast du etwas zu befürchten?

Nein: Für dich läuft die Pro Mitgliedschaft ganz normal weiter.

Silvester 00:00 Uhr fällt also die Entscheidung – wer alle Kurse dauerhaft für 29 € monatlich nutzen möchte, sollte sich jetzt entscheiden.

Danach kosten die VIP-Kurse wieder 1500 € – du hast die Wahl.

Melde dich hier in der Geldhelden Academy Pro an und profitiere von einer stetig wachsenden Anzahl von Kursen, die dich fit machen im Sparen, Investieren und Geld verdienen.

Quelle Beitragsbild: Foto von Wendy Wei von Pexels

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