Erwartet uns alle der Jahrhundertcrash? – Szenario 5 von 5 für 2021

War Corona erst der Anfang? War es nur der Vorbote für die Katastrophe, die uns allen bevorsteht? Schauen wir uns das letzte Szenario für 2021 an: Ein Jahrhundertcrash überrollt Wirtschaft, Bankensystem und die Finanzwelt.

Disclaimer: Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 unterschiedlicher Szenarien für 2021. Sie sind keine Anlageberatung, keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren, sondern nur eines: Möglichkeiten.

Was eintritt, weiß keiner, deshalb spielen wir fünf Szenarien durch – und hangeln uns von überragend zu katastrophal. Und wie schließen wir ab? Mit dem Jahrhundertcrash!

Was bedeutet der Jahrhundertcrash für die Welt?

zerstörtes Haus
Quelle: Foto von Matthias Groeneveld von Pexels

„In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald“ – Friedrich Dürrenmatt, deutscher Dramatiker

“Schaffe, dass alles, was mein Leib berührt, in funkelndes Gold sich wandle.”

Das forderte König Midas als Belohnung dafür, dass er den Lehrer des Gottes Dionysos gerettet hatte.

Und der Gott erfüllte den Wunsch:

Nun streifte Midas Steine, Grashalme, Äpfel, Wasser und alles erstrahlte im kalten Glanz des Goldes.

Anfangs strahlte auch der König, doch bald verzogen sich seine Mundwinkel zu blankem Entsetzten – er konnte nichts essen, nichts trinken… Alles wurde zu Gold!

Midas verzweifelte, doch fand sich ein Ausweg. Er musste sich im Fluss Paktalos baden und der Zauber würde ihn verlassen.

Der Zauber verließ ihn auch – doch König Midas liebte das Gold nicht mehr.

Vergoldete Ähren
Quelle: Foto von Pixabay von Pexels

Ebenso werden wir das Gold (Geld) nicht mehr lieben, denn in Szenario 5 erwartet uns der Jahrhundertcrash.

Ausgelöst wird er durch die Notenbanken, die alles in Geldscheine verwandeln, was sie berühren – doch eins nach dem anderen:

Wir beginnen wieder wie in Szenario 4 mit „Zombieunternehmen“: Es sind kapitalschwache Klitschen, die die Zinsen auf ihre Kredite nicht mehr begleichen können.

Trotzdem atmen sie noch – warum?

Weil Banken billige Kredite in ihre Bilanzen pumpen; und mit diesen Krediten begleichen sie alte Kredite.

Es gilt das Prinzip, rechte Tasche, linke Tasche, bis die Tasche löchrig, zerfetzt ist und keinen Cent mehr hält.

Wieso lassen sich die Banken auf so ein Spiel ein?

Sie bekommen billiges Geld von den Notenbanken und das müssen sie in Umlauf bringen – sonst zahlen sie Negativzinsen, wenn sie das Geld selbst wieder einlagern.

Doch wie viele Zombieunternehmen gibt es?

VOR der Corona-Krise betrug die Anzahl an börsennotierten Unternehmen 20 Prozent in Amerika, 15 Prozent in Europa; Corona dürfte jedoch weit mehr infiziert haben.

Sie werden nur noch am Leben gehalten von Corona-Hilfen und der verspäteten Insolvenzanmeldung.

Solange diese Unternehmen noch vegetieren, machen sie Geschäfte, verbrauchen Ressourcen, stellen ahnungslose Angestellte ein.

Kurz: Fallen diese Unternehmen aus, brechen gesamte Lieferketten zusammen wie eine Bruchbude im Sturm – sie reißen gesunde Unternehmen mit in den Abgrund.

Das legt die Wirtschaft lahm, stoppt die Produktion, setzt Angestellte auf die Straße.

Diesen Schaden könnte man jedoch beheben; schließlich sind Insolvenzen eine Heilung: Schlechte Unternehmen gehen und gute füllen die Lücke.

Welchen Schaden man jedoch nicht beheben kann, sind die Banken:

Sie bleiben sitzen auf ihren maroden Krediten – und werden die Corona-Krise nicht überleben.

Davor warnt selbst der Chef der BaFin, Felix Hufeld. Ebenso negativ auf europäische Banken blickt die Ratingagentur Moody‘s:

Es drohen viele Kreditausfälle, die Banken arbeiteten ineffektiv und ihre Fundamentaldaten seien schwach.

Was dann?

Dann könnte uns eine Wirtschaftskrise UND Bankenkrise drohen – Staaten und Notenbanken injizieren daraufhin Billionen in die Wirtschaft, um einen Zusammenbruch zu verhindern.

Doch es funktioniert nicht mehr!

Aber wie drucken die Zentralbanken überhaupt Geld?

Sie kaufen von Banken Anleihen der Staaten und Unternehmen; dadurch erhalten die Banken frisches Geld, was sie in Umlauf bringen können.

Das Problem: Das kann man nicht endlos fortsetzen. Bereits dieses Jahr hat die EZB ihre Bilanz stark ausgeweitet – um ca. 3 Billionen.

Irgendwann übersteigt ihre Bilanz die Wirtschaftsleistung EU – es gibt mehr Geld, als produziert, gefertigt und gedienstleistet wird.

Und damit ist Schluss.

Doch wohin gehen jetzt diese Milliarden?

Dieses „gedruckte“ Geld landet bisher nur im Immobilienmarkt und im Aktienmarkt – die Kurse steigen und steigen.

Doch was, wenn dieses Geld auch im Wirtschaftskreislauf ankommt?

Bisher sind wir in einer leichten Deflation; weshalb so viel Geld gedruckt wird, um die Wirtschaft zu stimulieren.

Aber es braucht nur einen Auslöser, dann kippt es in Inflation – und sie kann sich schnell galoppierend entwickeln, wenn die Leute das Vertrauen in das Geld verlieren.

Und was passiert, wenn die Menschen das Vertrauen in das Geld verlieren?

Sie fliehen aus dem Geld: Sie kaufen Güter, weil sie noch Wert speichern – das Geld nicht.


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Parallelwährungen könnten entstehen – früher waren es Zigaretten, Alkohol, Lebensmittel, Gold –, die die Leute als Tauschmittel verwendet haben.

Dann müsste der Staat Zwang anwenden, damit die Leute den Euro weiter benutzen. Kritiker sehen in der schleichenden Abschaffung des Bargelds und dem Digitalen Euro diesen Schritt.

Denn ein Digitaler Euro gehört nicht dir – Bargeld schon.

Aber ewig lassen sich Bürger zu nichts zwingen – wer will schon schlechtes Geld?

So wird eine Währungsreform unausweichlich. Und was ist immer die Folge?

Der Staat saniert sich auf Kosten der Bürger: Sie dürfen ihre Euros in weniger Geld umtauschen.

Und dann beginnt wohl das gleiche Spiel von neuem.

Was bedeutet der Jahrhundertcrash für dich?

Zwei Autos crashen ineinander
Quelle: Foto von Pixabay von Pexels

„Bankier: ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.“ – Mark Twain, amerikanischer Autor

Wenn so etwas tatsächlich eintreten sollte – sehr unwahrscheinlich –, endet für viele erst einmal das normale Leben: Arbeitslose, Kurzarbeit, Schlangen vor Geldautomaten, Unmengen Hamsterkäufe…

Viele werden ihr Vermögen verlieren; denn, wenn das gesamte System crasht, was ist dann eine Einlagensicherung noch wert?

Vielmehr wird das Geld genommen, um die Banken zu sanieren – mit SAG alles kein Problem.

Für Vermögende droht eine Vermögensabgabe und eine Abgabe auf Immobilien.

Doch die Mittelschicht könnte wieder die meiste Last tragen – mehr Steuern, mehr Abgaben, um den Staatshaushalt zu sanieren.

Auch Schuldner sollten sich nicht zu früh freuen, wenn eine Hyperinflation kommt – denn Gläubiger und Staaten werden sich dagegen wehren, dass du mit wertlosem Geld deine Schulden zurückzahlst.

Beispielsweise konnten zur Hyperinflation 1923 sich Schuldner nicht einfach mit der wertlosen Papiermark entschulden. Nein: Nur die Goldmark galt; eine Mark, die mit Gold gedeckt war.

Und als Investor?

Überall siehst du fallende Kurse; nur Sachwerte werden ihren Wert halten oder verbessern – wie Gold.

Doch dazu jetzt mehr:

Wie kannst du das Beste aus deinem Geld machen?

ein Schloss vor einer Tür
Quelle: Foto von Pixabay von Pexels

„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit“ – John F. Kennedy

Wie kann man Vermögen in Krisen, Pandemien, Weltkriegen oder Hungerkatastrophen retten?

In seinem Buch „Wealth, War and Wisdom“ analysierte der Investor Barton Biggs, welche Anlageklassen in Katastrophen Wert gespeichert und erhalten haben.

Seine Antwort: Aktien.

Und warum?

Weil sie Sachwerte sind, also Anteile an einem Unternehmen – echte Menschen dahinter finden Ideen, suchen Lösungen und machen Profit.

Unternehmen sterben schließlich nicht aus – wer kann schon seinen eigenen Schuh herstellen?

Trotzdem wird der Aktienmarkt in solch einer Krise nicht steigen; vielmehr gibt es ein Massaker:

Steigen könnten nur Bitcoin, Edelmetalle (hauptsächlich Gold) und Staatsanleihen, weil Anleger in sichere Häfen fliehen wie Fischerboote im Sturm.

Sollte tatsächlich eine Hyperinflation kommen, könnten Kryptowährungen sogar zu einer weit verbreiteten Parallelwährung aufsteigen – mit unglaublichen Kursgewinnen.

Und wie in Szenario 4 beschrieben, sind auch Immobilien Freiwild, sofern sie nicht abbezahlt sind:

Kannst du den Kredit nicht bedienen, zieht die Bank die Immobilie ein und wirft sie auf den Markt – das drückt die Preise weiter und weiter.

Mit dem Immobilien-Boom ist es dann erst einmal vorbei.

In Szenario 5 gibt es also kaum Gewinner, fast nur Verlierer. Glück hat nur der, der auf abbezahlten Immobilien sitzt und viele Sachwerte besitzt – deren Wert kann er erhalten.

Fazit: Was solltest du aus den gesamten Szenarien mitnehmen?

Verkehrsschild
Quelle: Foto von Pixabay von Pexels

„Die Welt nimmt sich selbst zu ernst. Das ist ihre ursprüngliche Sünde. Hätte der Höhlenmensch gewusst, wie man lacht, wäre unsere Geschichte anders verlaufen“ – Oscar Wilde, britischer Autor

Zuallererst: Nimm sie nicht so ernst!

Wie gesagt: Keiner weiß, was passiert.

Deshalb haben wir auch 5 Szenarien vorgestellt – und es gibt hunderte mehr!

Was ist aber das Schlimmste, was du machen kannst?

Du bereitest dich NUR auf ein Szenario vor. Du denkst, der Crash kommt, und packst alles in Gold und Staatsanleihen; dann kommt kein Crash und du stehst dümmer da als Jim Carrey neben Jeff Daniels.

(Tja, wer den versteht)

Was ist also die beste Lösung?

Du bereitest dich auf alles vor: Du streust dein Geld über verschiedene Anlageklassen; so ist es dir gleichgültig, was passiert.

Zudem baust du dir schrittweise mehrere Einkommensquellen auf und bist weniger abhängig von deinem Chef, der Wirtschaft und dem Staat.

(Das wäre doch einmal ein Neujahrsvorsatz!)

Das ist das Sicherste, was du tun kannst – egal, welches Szenario dir 2021 auf den Kopf fällt.

Und damit wünsche ich dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Quelle Beitragsbild:Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

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