Nur, wenn du das System in dem du lebst hinterfragst, und auch die, die es hinterfragen hinterfragst, kannst du von ihm profitieren. In diesem Artikel geht es nun darum, dass du endlich den Glauben verabschieden kannst, das Geld sei an allem Schuld. Es geht darum, wie sehr dein finanzielles Handeln die Welt beeinflusst und wie du dank finanzieller Bildung am aufbau einer besseren Welt teilhaben kannst.

Deshalb will jeder nur das Eine – Geld!

Denkst du, dass es unmoralisch ist, wenn du viel Geld verdienst und andere oder gar das Geld für dich arbeiten lässt? Eventuell. Und wenn dem so ist, dann hält dich diese Einstellung nicht nur davon ab eine Menge Geld zu verdienen, sondern verhindert, dass du dein Leben in vollen Zügen genießt. Wieso? Weil es dich davon abhält dich über Geld und unser weiterzubilden geschweige denn dieses Wissen einzusetzen um dich zu bereichern. Dabei ist es doch voll und ganz verständlich, dass du Geld willst. Jeder will Geld. Nicht deshalb, weil es ein bedrucktes Stück Papier ist, sondern weil es sich gegen so gut wie alles was sich wünscht eintauschen lässt. Und dafür muss man es noch nicht einmal in der Hand halten, denn auf dem Konto ist es am besten aufgehoben und nimmt nicht mal Platz Weg. Wer Geld hat muss nur ein paar Mal mit dem Finger Tippen und hat ein Auto, ein Haus, ein Flugticket ans andere Ende der Welt, eine Weiterbildung, hunderte Bücher, oder was auch immer man sonst noch haben will. Es ist also nicht verwerflich, dass du Geld willst, es wäre in der Tat ziemlich kurz gedacht kein Geld zu wollen. Deswegen schäme dich nicht dafür. Wenn es dir nun aber wirklich um die Moral gehen sollte, dann wartet im folgenden Abschnitt eine gute Nachricht auf dich.

Der Kapitalismus – Problem oder Lösung?

Wir leben im Kapitalismus und das bringt uns zwar viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Sollten wir das Geld dafür verantwortlich machen, die Menschen die mit ihm interagieren und nutzen aus unserem Geldsystem ziehen? Am besten keines von beiden, denn wer wieder seines Wissens keinen Nutzen aus seiner finanziellen Bildung zieht, der handelt entweder hoch moralisch oder sehr irrational. Solange wir also nicht der Überzeugung sind, dass jeder Mensch hoch moralisch handeln wird, sollten wir uns lieber auf das System konzentrieren, dass unmoralisches Handeln belohnt. Also auf, nieder mit dem Kapitalismus? Ganz so einfach ist es leider nicht, denn im Grunde sind es die Rahmenbedingungen unseres Geldsystems die Probleme schaffen. Diese bauen zwar auf dem Kapitalismus auf, aber der Kapitalismus an sich ist in seinen Grundzügen unvermeidbar.

Sobald eine Gesellschaft aus mehr als 100 normalen Leuten besteht, wird es immer Arbeitsteilung und dann Tauschhandel geben. Zivilisationen in denen ersteres nicht besteht sind längst von der Bildfläche verschwunden und in solchen in denen letzter nicht rege vorherrscht, möchte wohl kaum einer leben. Nun ist Tauschhandel überhaupt nicht verwerflich, sondern aus der Notwendigkeit entstanden alle schönen Dinge des Lebens für jeden zugänglich zu machen. Erst Geld ermöglicht es, dass du mit deiner Arbeit die verschiedensten Dinge des Alltags ertauschen kannst. Wenn du z.B. Psychotherapeut bist, dann können der Bäcker, der Autohändler und das schwedische Möbelhaus damit absolut nichts anfangen. Nur dank Geld kannst du deine Therapiestunden gegen Zahlen tauschen und diese Zahlen dann gegen alles was du so brauchst.

Nun gibt es aber riesige Probleme dadurch, dass Interessengruppen (Unternehmen, Politiker, Lobbyisten, ganz egal wer) seit Jahrhunderten den Kapitalismus nutzen um andere auszubeuten. Nun kann man natürlich gegen eben jene reichen Interessengruppen kämpfen, aber man wird voraussichtlich scheitern, denn wer das Geld hat, hat die Macht und sitzt ganz offensichtlich am Längeren Hebel. Viel besser ist es also, bei sich selbst anzufangen. Wenn man selbst sich nicht ausbeuten lässt, dann nimmt man den Ausbeutern die Lebensgrundlage. Um die Probleme unseres Geldsystems zu lösen ist der vorerst einfachste Schritt, finanzielle Bildung salonfähig zu machen.

So rettet finanzielle Bildung unsere Zukunft

Setze also bei dir an. Wenn du das Geld hast, liegt es in deiner Verantwortung das Richtige damit zu tun. Der moralischste Weg wäre es eventuell gar kein Geld zu benutzen. Doch wenn das für dich nicht in Frage kommt, dann musst du dich nicht selbst kasteien, sondern kannst dir selbst stattdessen versprechen verantwortungsvoll mit dem Reichtum umzugehen, den du in Zukunft anhäufen wirst. Geld handelt nie von alleine, es ist immer nur Objekt und Mittel zum Zweck. Subjekt ist in dieser Beziehung sein Benutzer – also du. Wenn du davon ausgehst, dass du besseres mit dem Geld tun wirst als Regierungen und milliardenschwere Konzerne, dann nimm dein Geld verdienen selbst in die Hand. Verdiene Geld nach deinen Regeln und erforsche die unzähligen Möglichkeiten, wie du dieses Geld einsetzen kannst um noch mehr Geld daraus zu machen und noch mehr Gutes zu tun. Indem du dich über die Geldschöpfung, das Geldsystem, dein Geld, Sparen, Investieren und neue Einkommenswege informierst wirst du Teil der Veränderung und kannst damit sowohl dir selbst, als auch der Allgemeinheit helfen.

Fazit:

Unsere Plattform Geldhelden wurde einzig und alleine zu diesem Zweck geschaffen. Dir dabei zu helfen dich einfach und unkompliziert in den verschiedensten Themen rund um Geld weiterzubilden. Hier findest du Artikel zu (fast) jedem Thema und es kommen laufend neue dazu. Folge unserer Facebook-Seite um immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Lies dich quer durch unsere Leseliste mit den wichtigsten Büchern zum Thema Geld und vorallem: Hab Spaß an finanzieller Bildung!


Über den Autor: Maximilian Alexander Koch setzt sich seit seinem 15. Lebensjahr mit dem Geldsystem auseinander und ermittelt wie Gering- und Normalverdiener schaffen können das Beste aus ihrem Geld zu machen. Neben seiner Selbstständigkeit, studiert er Psychologie und schreibt für Wallstreet-Online und Geldhelden. Täglich erreichbar ist er unter: maximilian.alexander.koch.autor@gmail.com und über Facebook: Maximilian Alexander Koch. Sein Finanzroman „Cryptopia“ ist auf Amazon erhältlich.