MeinungsOrt Erfahrungen 2021 – seriös oder Zeitverschwendung?

MeinungsOrt Erfahrungen 2021 – seriös oder Zeitverschwendung?

Wer will es nicht. Auf dem Sofa sitzen und schnell im Internet etwas Geld verdienen. Viele schwören hierfür auf bezahlte Umfragen – und dabei auf den Anbieter MeinungsOrt. Doch lohnt sich das für dich? Ist der Anbieter seriös? Und mit wie vielen Euronen wird deine Arbeit belohnt? Das erfährst du in diesem Artikel:

Was ist MeinungsOrt?

Das Meinungs-Panel MeinungsOrt gehört zum gewaltigen Marktforschungsunternehmen Dynata – vorher: Survey Sampling International (SSI).

Die Firma sitzt in den USA, ist einer der größten Marktforscher der Welt und beschäftigt über 3300 Mitarbeiter in 18 Ländern.

Dynata arbeitet dabei nicht nur mit Unternehmen, sondern auch mit Regierungsbehörden, Hilfsorganisationen oder Universitäten – sie alle wollen deine Meinung und über das Umfrageportal kannst du sie servieren wie ein Kellner ein Steak Tatar.

Der europäische Arm ist dabei Survey Sampling Europe BV; diese Marktforschungsgruppe sitzt in Rotterdam und lenkt MeinungsOrt in Deutschland.

Und mit der Größe der Unternehmen läppert sich einiges zusammen:

Jeden Monat bearbeiten die Nutzer ÜBER 3 Millionen Umfragen.

Doch was macht das Unternehmen genau?

Marktforschung:

Es sammelt Meinungen wie der Teufel Seelen sammelt – bloß nett, ohne Pferdehufen und ohne Fegefeuer und den ganzen Kram…

Unternehmen wollen wissen, was Kunden wollen: Welche Produkte oder Dienstleistungen nutzen sie? Wie gehen sie einkaufen? Wo sehen sie Werbung für ein Produkt?

So können sie wie Daniel Düsentrieb an ihren Angeboten schrauben, an ihren Produkten feilen und an ihren Werbeanzeigen tüfteln.

Kurz: Du bestimmst indirekt, wie Unternehmen Produkte entwerfen.

Zwar ist deine Stimme nur piepsend und leise, aber immerhin.

Jetzt einmal Butter bei die Backfische – wie funktioniert MeinungsOrt?

Wie funktioniert Meinungsort?

Umfragen auf der Seite MeinungsOrt

Umfragen auf MeinungsOrt (Screenshot MeinungsOrt)

Zuerst musst du dich anmelden – die Teilnahme ist natürlich kostenlos und zügig –, wobei du folgende Angaben machst:

  • persönliche Daten wie Name, Vorname, Geschlecht für dein Profil,
  • Geburtsdatum, Postleitzahl,
  • und E-Mail-Adresse, Passwort und Sicherheitsfrage (z.B. Was ist deine Lieblings-Autofarbe?)

(Alternativ kannst du dich über Google registrieren).

Schwups!

Sofort flattert eine Mail in dein Postfach; sie musst du öffnen und auf den Link klicken – schon ist die Anmeldung bei MeinungsOrt erledigt und du kannst die ersten bezahlten Umfragen ausfüllen.

Bevor du dich jedoch auf die erste Umfrage stürzt wie ein Berglöwe auf eine Gazelle, bekommst du zur Begrüßung Bonuspunkte: 10 Stück.

Wie viel ist das umgerechnet?

Das erfährst du unter der nächsten Überschrift.

Ätsch!

Doch zuvor die Frage: Wie laufen die Umfragen ab?

Zuerst wählst du die Umfragen im Dashboard aus oder wirst per Mail angestupst, dass neue verfügbar sind.

Dann kannst du Umfragen solcherlei Themen bearbeiten:

  • Soziale Themen,
  • Ernährung,
  • Heim & Familie,
  • Unternehmen…

Zwischendurch schummeln sich ebenfalls exotische Themen in den Katalog – beispielsweise hatte ich eine Befragung über Hilfsorganisationen.

Wie lange dauert nun eine Umfrage auf MeinungsOrt?

In der Regel 5 bis 20 Minuten – und wie viel Euro du dabei erhalten kannst, das erfährst du jetzt:

Wie viel Geld kannst du auf Meinungsort verdienen?

Zu McDonalds gehst du nicht, um Salat zu essen; und zu MeinungsOrt klickst du nicht, um Unternehmen unter die Arme zu greifen wie Türsteher, die einen Betrunkenen aus dem Club schmeißen.

Du möchtest Kohle – und zwar pronto, reichlich und ohne Wenn und Aber.

Klappt das mit dieser Plattform?

Leider bedingt!

Lass es mich erklären:

Deine Vergütung kannst du dir entweder über PayPal auszahlen lassen oder du wählst Gutscheine.

Diese Gutschein-Prämien stehen dir zur Auswahl:

Prämien auf MeinungsOrt

Prämien auf MeinungsOrt (Screenshot MeinungsOrt)

  • Amazon (mindestens 100 Punkte)
  • App Store & iTunes (ab 200 Punkten)
  • TK Maxx (Was immer das ist?) (ab 200 Punkten)
  • Zalando (ab 200 Punkten)
  • Virtuelle Mastercard (ab 200 Punkten)

Die Auszahlung ist innerhalb weniger Stunden erledigt.

100 Punkte, 200 Punkte… – Schluss mit Punkten, ich möchte Bargeld!

Wie viel ist das umgerechnet:

Je Punkt erhält man 5 Cent.

PayPal-Auszahlungen sind möglich ab 100 Punkten = 5 € Eurovergütung.

Wie lange brauchst du jedoch, um diese 100 Prämienpunkte zu erumfragen?

Da beginnt das Trauerspiel – mit Paukenschlag, schiefen Streichern, und verstopften Oboen:

Durchschnittlich brauchst du 10 Minuten für 10 Punkte.

Das macht pro Stunde 60 Punkte, also 3 Euro.

Autsch!

Klar: 3 Euro sind 3 Hamburger bei MC’s – satt macht es schon, nur viel ist es nicht.

Wer schnell ist, schafft vielleicht 4 bis 5 Euro pro Stunde – trotzdem:

Es immer noch ein halber Mindestlohn.

Dafür kannst du von zu Hause aus Geld verdienen, musst das kuschelige Sofa nicht verlassen und kannst bereits mit 14 Jahren loslegen.

Ob dir 3 Euro pro Stunde genug sind, musst du entscheiden.

Denke also darüber nach; und während dein Gehirn rattert wie das Uhrwerk des Big Bens, beantworte ich dir folgende Frage:

Wie seriös ist das Portal eigentlich?

MeinungsOrt: Top oder Flop?

Eigentlich sollte alles klar sein:

Dynata ist groß, klingt solide und verdient damit den Anstecker: Seriosität.

Punkt!

Nur möchte ich lieber ein Komma setzen, weil der Fall doch etwas kniffliger ist:

Das zeigt sich bereits an den teils negativen Erfahrungsberichten auf Trustpilot:

Bewertung der Seite MeinungsOrt auf Trustpilot

3,3 Sterne – eine nur akzeptable Leistung.

Zum Vergleich: LifePoints, ein anderes Portal für bezahlte Umfragen, glänzt mit 4,5 Sternen.

Woran liegt das?

Folgende Probleme häufen sich wie Maulwurfshügel:

  1. Profil gesperrt: Einige Nutzer beschweren sich, dass ihnen plötzlich das Konto dichtgemacht wurde. Kein Zugriff mehr. Keine Punkte. Kein Teilnehmen mehr an Umfragen. Ärgerlich!
  2. Fehlermeldung bei Auszahlungen: Manche Mitglieder wollen sich ihre Belohnungen auszahlen lassen, dennoch blinkt eine Fehlermeldung auf: Die Auszahlung sei nicht möglich. Mmh…
  3. Abbruch: Einzelne Teilnehmer bemängeln, dass die Umfrage kurz vor Ende abbricht, weil man nicht zur Zielgruppe gehört. Somit war alles umsonst.

Punkt 1 und 2 kann ich nicht bewerten:

Ich habe zum Test einige Umfragen abgearbeitet, aber mir nichts auszahlen lassen (nicht genügend Punkte).

Zum Punkt 3 sage ich:

Ja, auch bei mir brachen Umfragen ab, jedoch direkt am Anfang – nicht am Ende.

Und es war nicht sehr häufig; ganz im Gegensatz zu Toluna, wo ich tatsächlich aus 90 Prozent der Umfragen geworfen wurde wie ein Schläger aus der Kneipe.

Macht folglich MeinungsOrt einen seriösen Anbieter?

Ich sage: Du musst es testen!

Auf Trustpilot überwiegen die positiven Bewertungen des Unternehmens.

Probiere also selbst die Plattform aus und versuche, dir so schnell wie möglich die Gutschrift auszahlen zu lassen – entweder in Bargeld oder in Gutscheinkarten, falls du kein PayPal hast.

(Versuche also nicht, ein hünenhaftes Guthaben zu sammeln).

Wenn alles funktioniert: Super – falls nicht: Zieh weiter zu anderen Umfrageportalen wie ein Indianerstamm.

Fassen wir nun das Gesagte zusammen: Was sind die Vor- und Nachteile von MeinungsOrt?

Was sind die Vor- und Nachteile des Portals?

Neben schlechten Manieren, Schimpfwörtern und Rauchen auf dem Pausenhof hat mir die Schule vor allem eines beigebracht:

Fange mit dem Positiven an!

Und das tue ich auch:

Die Vorteile von MeinungsOrt:

  • Große Anzahl an Umfragen stehen zur Verfügung: Im Gegensatz zu LifePoints sind Befragungen reichlich vorhanden – lange warten muss man nicht, bis man eine neue bekommt.
  • Zu anderen Plattformen vergleichsweise niedrige Auszahlungsgrenze: Bereits ab 5 € kannst du dir Geld auszahlen lassen – genauso wie bei unseren Swagbucks Erfahrungen.
  • Abzeichen als Belohnung und Motivation: Erumfrage dir Auszeichnungen, die dir einen persönlichen Vorteil sichern und deinen Status erhöhen (mehr Einladungen zu Umfragen, du kannst als Produkttester an Produkttests teilnehmen oder du bekommst als Belohnung extra Umfragen). Zudem ist es eine nette Motivation.
Verfügbare Abzeichen auf MeinungsOrt

Abzeichen auf MeinungsOrt (Screenshot MeinungsOrt)

Doch wir sind hier nicht in der kommunistischen Partei Chinas: Das Negative darf NICHT verschwiegen werden:

Die Nachteile von MeinungsOrt:

  • Passable Bewertung auf Trustpilot wegen der genannten Gründe.
  • Geringe Bezahlung: 3 Euro pro Stunde schlägst du locker mit jedem Nebenjob.
  • Punkte verfallen nach einem Jahr.
  • Keine Gewinnspiele mehr: Früher konntest du alle 3 Monate 2000 € gewinnen

Kommen wir zum Fazit!

Fazit: Was taugt MeinungsOrt?

Wer glaubt, mit bezahlten Umfragen wird man reicht, glaubt auch, Erbeeren seien echte Beeren.

Nein: Es sind Sammelnussfrüchte!

Solltest du MeinungsOrt deshalb gleich verwerfen?

Das kommt darauf an:

Möchtest du ordentlich Geld verdienen, sind bezahlte Umfragen genauso ungeeignet wie Stöckelschuhe für Männerfüße.

ABER!

Bist du Schüler oder Student, sitzt im Bus, langweilst dich in der Vorlesung, verödest in einem Wartezimmer oder hockst gelangweilt auf dem Sofa … dann ist MeinungsOrt als Möglichkeit okay (Solange das Portal dich nicht rauswirft).

Hierbei kannst du dir unter der Woche einfach etwas dazuverdienen und die Zeit totschlagen.

Das ist mit MeinungOrt problemlos möglich.

Was ist dein Feedback zu MeinungsOrt? Sei anderen hilfreich und schreibe es in die Kommentare!

PS. Natürlich kannst du online tüchtig Geld machen – abseits von knausrigen Umfragen.

Wie fragst du dich?

Unter „online Geld verdienen“ findest du 40 Möglichkeiten.

(Na gut: 39 – Umfragen sind auch dabei).

Aber einige davon können dich eher in einen Millionär verwandeln

Also: Warum nicht ausprobieren?

Quelle Beitragsbild: Pixabay

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