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Wie Investments mit Verlust hilfreich sein können

In diesem Artikel behandeln wir ein Thema das gerne verschwiegen wird: Fehlschläge beim Investieren. Ob du es glaubst oder nicht, Fehlschläge beim Investieren sind nichts das, was dich arm macht. Sie sind nur in den wenigsten Fällen vermeidbar und jeder der lange (und richtig) investiert, kennt sie. Das was gute und schlechte Investoren unterscheidet ist, wie sie mit Niederlagen umgehen. In diesem Artikel werden wir deshalb beantworten, wie du mit Verlusten gut umgehst und sie zu Gewinnen machst.

Geld verloren? – Das darfst du jetzt auf keinem Fall tun!

Rein objektiv gesehen hast du Fehler gemacht. Ein Investment mit Verlust bleibt natürlich immer ein Investment mit Verlust und das lässt sich nun nicht mehr ändern. Doch der viel größere Fehler wäre es, falsch auf deinen Verlust zu reagieren. Die meisten tun nämlich genau das. Sie können mit dem Verlust nicht leben, weil sie denken, dieser würde sie zu schlechten Investoren machen. Deshalb versuchen sie auf Teufel komm raus den Verlust wieder reinzuholen und machen durch unüberlegte emotionale Handlungen nur noch weitere Verluste. Diese führen dann irgendwann zur alternativen Reaktion: Dem Aktienmarkt die Schuld geben und wieder auf das gute alte Sparkonto vertrauen. Beides schlechte Ideen. Die „Schuld“ von sich zu weisen, entzieht einem auch die Kontrolle und das Geld aufs Sparkonto einzuzahlen sorgt dafür, dass man langfristig immer Geld verliert.

Wenn du von Verlusten profitieren willst, dann folge nicht deinen Gefühlen, sondern diesen 5 Schritten:

Schritt 1: Akzeptanz

Gleich zu Beginn solltest du dich beruhigen. Natürlich ist es verdammt ärgerlich, verdammt viel Geld zu verlieren. Du hättest dir davon schließlich sicher einen neuen Computer, einen Urlaub oder vergleichbares leisten können. Doch du hast eine andere Entscheidung getroffen. Du hast dein Geld weggegeben, damit es sich vermehrt und dich langfristig absichert und bereichert. Die grundlegende Entscheidung war also die richtige und nur ihre Ausführung ist fehlgeschlagen. Du hast nun keine andere Wahl, als das zu akzeptieren, deswegen werde warm mit dieser Akzeptanz. Halte inne und gestehe dir ein, einen kleinen Fehler gemacht zu haben, aus dem du nun aber lernen wirst.

Schritt 2: Interpretation

Setzte dich nun intensiv mit deiner internen Reaktion auf den Verlust auseinander und leite daraus ab, warum du dich überhaupt ärgerst. Wer Investments als das sieht, was sie nun mal sind, der wird von Verlusten nämlich selten aus der Bahn geworfen. Wenn dich ein Verlust aus der Bahn wirft, dann gibt dir das die Chance an deiner Interpretation von „Investment“ zu arbeiten. Jetzt ist es an der Zeit, dass du „Investment“ für dich neu definierst.
Eine falsche Definition kann z.B gewesen sein: „Wenn ich in Wert X investiere, dann mache ich ziemlich sicher Y Gewinn bis zum Jahresende. Investieren bedeutet, das Geld anzulegen und zu wissen, dass es sich vermehrt.“
Die richtige Definition könnte lauten: „Ich investiere in viele verschiedene Werte, weil ich weiß, dass der Markt im großen und ganzen wachsen wird. Die Werte bei denen ich das größte Wachstum vermute kaufe ich und gebe ihnen genügend Zeit um zu wachsen. Langfristig werde ich bei einigen der Investments Glück haben und bei anderen Pech, ein paar wenige werden zum Totalverlust. Unterm Strich werde ich aber sehr wahrscheinlich im grünen Bereich landen.“
Du verdienst bei Investments immer nur dann Geld, wenn die Gegenseite verliert. Und manchmal gewinnt die Gegenseite eben und du verlierst. Du kannst nicht erwarten, dass du aus den Verlusten anderer Gewinnst, aber aus den Gewinnen anderer zugleich nicht verlierst.

Schritt 3: Die Nadel im Heuhaufen finden

Sieh den Verlust als Alarmsignal und guten Hinweis für dich selbst. Nur durch den Verlust konntest du dein eigenes Verhältnis zum investieren kritisch betrachten und dazulernen. Investieren eignet sich nur zum langfristigen Profit und ein kurzfristiger Verlust, der dich langfristig belehrt gehört dazu. Denn mit der falschen Haltung hättest du ohnehin früher oder später Verluste eingefahren. Gut, dass es jetzt passiert ist und nicht erst in einigen Jahren. Objektiv gesehen bleibt dein Verlust immer ein Verlust, doch aus subjektiver Sicht (und darauf kommt es wirklich an) lässt sich die Nadel im Heuhaufen dann am besten finden, wenn der Heuhaufen abgebrannt ist. Du kommst viel besser mit Verlusten klar, wenn du sie zu deinen Gunsten uminterpretierst und das auf eine gesunde Weise: Sie sind kein Leergeld sondern Lehrgeld. Du hast Geld bezahlt um an einer wichtigen Lektion teilzuhaben.

Schritt 4: Den Verlust begrüßen

Wir haben nun etabliert, dass es zumindest eine positive Seite am Verlust gibt. Du bist kein Opfer der Umstände, sondern kannst selbst Entscheidungen treffen, die nicht immer die richtigen sind. Das Lehrgeld das du bezahlen musst ist hierbei übrigens unvermeidbar. Du wirst kaum einen Millionär finden, der nicht herbe Rückschläge einstecken musste. Der Unterschied zwischen Pleite und Millionär liegt genau darin, aus den eigenen finanziellen Fehlern zu lernen. Die meisten wohlhabenden Menschen, die sich ihr Geld selbst erarbeitet haben, sind auf ihrem Weg sogar mehrfach pleite gegangen. Danach haben sie sich aber offensichtlich wieder neu orientiert und weiter gemacht. Der Verlust gehört fest dazu und du müsstest dich wundern, wenn er nicht irgendwann kommen würde. Sieh ihn als Chance stärker aus der Misere hervor zu gehen und steh dazu. Übernimm Verantwortung und sieh dich resultierend daraus als steuernde Instanz. Du bist in der Lage deine finanziellen Entscheidungen zu optimieren und solltest dies möglichst bald tun.

Schritt 5: Verlust zum Fundament des Gewinns machen

Fehler geschehen primär aus Emotionalität oder Unwissenheit. Wer sich genügend finanzielles Wissen aneignet, kann gar nicht anders, als emotionales Verhalten zu vermeiden, eben weil so gut wie jeder Investmentratgeber dutzende Male vor Augen führt, dass rationales Handeln der einzige Weg ist. Die vorherigen Schritte haben sich allesamt mit der internen Einstellung beschäftigt. Doch das alleine wird nichts ändern, du musst konkrete Schritte einleiten um von Investments mit Verlust zu profitieren. Der beste Tipp diesbezüglich ist es den nächsten Betrag den du sonst in Aktien oder andere Anlagen gesteckt hättest, stattdessen in Humankapital zu stecken. Investiere zunächst in dich selbst. Schon von wenigen hundert Euro bekommst du dutzende Bücher und Videokurse, die dich zum Top-Investor machen, wenn du sie durcharbeitest. Wissen ist in der heutigen Zeit leicht erhältlich und günstig. Unsere Artikel sind beispielsweise sogar kostenlos und du wirst dutzende Artikel finden, die dir ganz konkret Aktieninvestment beibringen.

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Über den Autor: Maximilian Alexander Koch setzt sich seit seinem 15. Lebensjahr mit dem Geldsystem auseinander und ermittelt wie Gering- und Normalverdiener schaffen können das Beste aus ihrem Geld zu machen. Neben seiner Selbstständigkeit, studiert er Psychologie und schreibt für Wallstreet-Online und Geldhelden. Täglich erreichbar ist er unter: maximilian.alexander.koch.autor@gmail.com und über Facebook: Maximilian Alexander Koch. Sein Finanzroman „Cryptopia“ ist auf Amazon erhältlich.


 

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