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Durch Sparen reich werden? Nur, wenn du diese 10 Fehler vermeidest!

Sparen ist nicht gleich sparen. Klar, du kannst mal hier 10 EURO ins Schweinchen packen und mal dort 50 EURO auf dem Girokonto liegen lassen. Jedoch kann ich dir gleich sagen, dass du so nie dein Ziel erreichen wirst.

Denn, auch beim Sparen gibt es einige Dinge, die du unbedingt beachten solltest. Wenn du also wirklich ein Vermögen aufbauen möchtest, solltest du diese 10 Fehler definitiv vermeiden. Welche das genau sind, verrate ich dir n diesem Blogbeitrag.

1. Du hast keine Spar-Ziele

Bevor du das Sparen lernen kannst, solltest du dir genau anschauen, wie dein Status quo aussieht. Bedeutet, du betrachtest deine finanzielle Ist-Situation.

Welche Einnahmen hast du und welche Ausgaben? Wie viel sparst du derzeit und wie viel könntest du sparen? Wofür möchtest du sparen?

Hast du diese Fragen für dich beantwortet, solltest du mit konkreten Zahlen dein Spar-Ziel formulieren. Achte dabei darauf, dass dein Ziel spezifisch, terminiert und messbar ist.

Ein Beispiel könnte so lauten:

  • Ich spare für einen vierwöchigen Baliurlaub
  • Dafür benötige ich 4.500 EURO
  • Ich habe ein Jahr lang Zeit, um dafür zu sparen
  • Ich habe bereits ein Startkapital von 1.500 EURO
  • Demnach muss ich jeden Monat 250 EURO sparen, um dieses Ziel zu erreichen

Mit diesen expliziten Eckdaten vor Augen, kannst du jederzeit überprüfen, ob du deinem Wunsch nähergekommen bist oder entsprechende Anpassungen vornehmen musst. In jedem Fall wird es das Sparen für dich erheblich erleichtern.

Sparziel festlegen

2. Du führst kein Haushaltsbuch

Wenn du bereits dabei bist dir deine Einnahmen und Ausgaben einmal genauer anzusehen, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um mit einem Haushaltsbuch zu starten.

Nein, ein Haushaltsbuch ist kein dröges, kleinkariertes Heftchen, das du ständig mit engbeschriebenen Seiten füllen musst.

Dein Haushaltsbuch ist das perfekte Tool für dich, um wirklich sinnvoll und effektiv zu sparen. Warum?

Weil du dort eine detaillierte Auflistung all der Dinge findest, für die du in den vergangenen Monaten Geld ausgegeben hast. Du kannst so schnell Kostenfallen aufdecken und unnötige Ausgaben streichen.

Zudem lassen sich so auf einen Blick deine Einkommensquellen erfassen. Natürlich kannst du dafür auch eine Excel-Tabelle oder eine App verwenden. Am besten kannst du mit deinem Haushaltsbuch arbeiten, wenn du es für mindestens drei Monate führst.

So lassen sich gewisse Regelmäßigkeiten erkennen und du kannst mit einer genauen Aufschlüsselung deiner Finanzströme einen exakten Sparbetrag festlegen.

Sprich eine Summe, die jeden Monat mit Sicherheit übrigbleibt. Diese kannst du also bereits zu Beginn auf in anderes Konto überweisen.

3. Du drehst nur an einer Stellschraube

Im ersten Schritt kannst du deine Ausgaben so weit wie möglich minimieren, doch irgendwann ist hier eine Grenze erreicht.

Schließlich willst du dich nicht wochenlang von Bohnen aus der Dose ernähren. Das ist weder besonders gesund noch zielführend.

Doch es gibt noch eine weitere Stellschraube an der du drehen kannst. Richtig, deine Einnahmen!

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um deinen positiven Cashflow zu erhören, dabei muss es nicht immer das Gespräch zur Gehaltserhöhung sein.

Aber, das ist natürlich auch eine Option, die du in Betracht ziehen solltest. Ebenso kann ein Arbeitgeberwechsel unter Umständen von Vorteil sein.

Darüber hinaus kannst du Umfragen ausfüllen, Produkttester werden, Gebrauchtes verkaufen oder etwas längerfristig angelegt Online Kurse anbieten, You-Tube Videos erstellen oder Micro Influencer werden.

Manchmal bieten mitunter beispielsweise Krankenkassen ein Bonusprogramm zum Sammeln von Schritten an. Ich bin mir sicher, dass du die richtigen Maßnahmen für dich findest, um dein Einkommen weiter zu erhöhen.

mehr Einkommen erwirtschaften

4. Du investierst dein Geld nicht

Ja, du hast richtig gelesen, zum Sparen gehört auch das Investieren. Denn was nützt es dir, wenn dein Geld auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto einfach immer weniger wird.

Doch warum, wirst du dich vielleicht fragen, wenn die Zahl auf dem Konto sich doch gar nicht verändert. Das liegt an der von der Europäischen Zentralbank angestrebten Inflationsrate von 2%.

Mal liegen wir darüber, mal darunter. Versteh mich nicht falsch, eine leichte Inflation ist nichts per se Schlechtes. Zeugt sie doch von der Wirtschafts- und Kaufkraft eines Landes.

Dennoch hat die Inflation einen erheblichen Einfluss auf den Wert deines Geldes. Wenn du heute für einen vollen Einkaufskorb 100 EURO bezahlst, so musst du in zehn Jahren bereits rund 120 EURO dafür aufwenden.

Und da du auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto nahezu nicht existente Zinsen bekommst, verschwindet auch nach und nach Geld.

Doch, wie kannst du dem Ganzen entgegenwirken? Indem du dein Geld investierst.

Eine gute Alternative können beispielsweise ETFs oder andere Wertpapiere an der Börse bieten. Informiere dich hier ganz genau, welche Investitionen zu dir und deinen Lebensumständen passen.

5. Du minimierst deine Fixkosten nicht

Ein teurer Handyvertrag hier, ein Amazon Prime Konto dort. Langzeitverträge und unnötige Abos können auf Dauer jede Menge Geld kosten.

Schließlich werden die anfallenden Kosten regelmäßig jeden Monat von deinem Konto abgebucht. Aus diesem Grund solltest du deine fixen Ausgaben ganz dringend unter die Lupe nehmen.

Brauchst du wirklich iTunes und Spotify? Muss es das teure Fitnessstudio sein? Könntest du durch eine Kündigung bessere Konditionen bei deinem Telefonanbieter heraushandeln? Lohnt sich ein Versicherungswechsel?

Bei Überarbeitung all dieser Punkte, kann am Ende für dich ein dickes Plus herausspringen. Am besten machst du dir dazu in deinem Haushaltsbuch eine zusätzliche Übersicht, in der du alle Fixkosten notierst.

Dann hast du alle Aufwendungen auf einen Blick und kannst entscheiden, welche Kündigungen und Wechsel du vornehmen möchtest. Zusätzlich kannst du dir günstigere Anbieter notieren und wie viel du dadurch sparen kannst. Das motiviert!

Verträge kündigen und Anbieter wechseln

6. Du hast kein Kontenmodell

Geschenke, Urlaube, jährlich anfallende Versicherungssummen. All das sind Kosten, die man nicht einfach mal so zwischendurch aus der Portokasse begleichen kann.

Daher macht es Sinn diese größeren Posten über einen längeren Zeitraum anzusparen. Aus diesem Grund solltest du dir überlegen für welche Bedürfnisse du ein extra Konto anlegen möchtest. Derzeit sind so gut wie alle Tagesgeldkonten noch kostenlos.

Du fragst dich nun vielleicht, warum du dein gespartes Geld nicht einfach auf deinem Girokonto lassen solltest. Eine strikte Trennung deiner fixen Abbuchungen und deiner Sparsummen hat mehrere Vorteile.

Zum einen, kannst du nur das ausgeben, was du tatsächlich für diesen Zweck angespart hast und zum anderen, wirst du weniger verleitet das Geld zwischendurch für etwas anderes auszugeben.

Unterschiedliche Konten können beispielsweise auch in der Partnerschaft für klare finanzielle Strukturen sorgen.

So sollte jeder sein eigenes Konto behalten und es werden zusätzliche Rücklagen für Lebensmittel, Einrichtung und den Notgroschen gebildet. Vor allem Letzteres solltest du dir ebenfalls als alleinstehende Person zulegen.

Ein Notgroschen sollte mindestens drei Netto-Einkommen umfassen. So können plötzlich anfallende Reparaturen oder Verdienstausfälle im Notfall überbrückt werden. Dieses Geld solltest du auf keinen Fall anderweitig ausgeben.

7. Du fällst auf Schnäppchen herein

„Wenn ich zwei Pullis zum Preis von einem kaufe, dann habe ich 35 EURO gespart!“ Falsch! Leider nicht. Du hast 35 EURO ausgegeben. Lass dich nicht von vermeintlichen Schnäppchen locken.

Am besten machst du dir eine Liste mit Dingen, die du unbedingt benötigst. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass du dir einen neuen oder auch gebrauchten Pullover kaufst, wenn in deinem Kleiderschrank gähnende Leere herrscht.

Natürlich brauchst du etwas zum Anziehen. Aber ein neues Kleid, das aktuelle Smartphone oder das perfekte Soundsystem sind keine Konsumgüter, die du kaufen solltest, weil sie gerade günstig sind. Ein reduzierter Preis ist kein Argument.

Hast du ein zusätzliches Konto für derlei Wünsche, bedenke, dass du nur das ausgeben kannst, was du angespart hast.

Versuche nicht dich damit auszutricksen, dass du dir selbst einen kleinen Kredit gewährst und dafür die nächsten drei Monate nichts kaufst, um das verprasste Geld wieder zurückzulegen.

Daraus kann sich ein Muster entwickeln und aus deinen Minikrediten werden riesige schwarze Löcher. Es gehört ein gewisses Maß an Disziplin dazu, aber du solltest dich nicht selbst übers Ohr hauen.

nicht auf Schnäppchen hereinfallen

8. Du bist nicht vorbereitet

Schnell unterwegs noch einen Coffee to go. Im Urlaub eine neue Sonnenbrille und Flip-Flops, die sich dann zu Hause zu den anderen zwanzig gesellen. Zum Mittagessen einen Snack, weil im Kühlschrank der Aufstrich fürs Brot fehlte.

Am 23. Dezember fällt dir ein, dass du ja noch gar keine Weihnachtsgeschenke besorgt hast und musst nun auf den letzten Drücker die überteuerten übriggebliebenen Waren aus dem Regal klauben.

Ganz ehrlich, keine dieser Situationen ist unvorhersehbar. Du weißt ganz genau, dass du am nächsten Tag für einen Termin das Haus verlässt, wann du verreist oder zu welchem Zeitpunkt üblicherweise Mitbringsel angebracht sind.

Also plane vor. Mit etwas Voraussicht kannst du hier im Alltag bares Geld sparen. Lass dir auch diese kleinen Momente nicht entgehen. Diese neuen Routinen werden dir ein enormes Plus einbringen.

9. Du hast nicht das richtige Mindset zum Sparen

„Nie werde ich mir etwas schönes leisten können. Immer muss ich sparen. Das nervt.“

Mit dieser Einstellung wird das Sparen für dich zur Qual. Nichts könnte für dich unangenehmer sein und es kommt dir vor als müsstest du dafür die größten Opfer erbringen.

Blockierende Glaubenssätze und ein negatives Money Mindset können deinen Plan, etwas Geld zur Seite zu legen, immer wieder durchkreuzen. Du wirst dich sowohl beim Einkaufen unwohl fühlen als auch wenn du es nicht tust.

Ständig wird diese innerliche Dissonanz ein unangenehmes Gefühl in dir hervorrufen. Aber, das muss nicht auf Dauer so sein. Du kannst an deinen Glaubenssätzen und an deinem Money Mindset arbeiten.

Keine leichte Aufgabe, jedoch eine die sich wahrlich lohnt. Nimm dir Zeit deine vermeintlichen Wahrheiten zu überarbeiten, du wirst sehen, wie leicht dir der Umgang mit deinen Finanzen nun erscheint.

Dann heißt es nicht mehr: „Ich darf mir nie dies oder jenes kaufen.“, sondern, „Ich spare für die Zukunft.“, „Auf meine Fernreise.“, „Mein neues Fahrrad.“ Kurzfristiger Verzicht für langfristigen Erfolg.

positives Money Mindset

10. Du hast keinen langen Atem

„Wenn ich heute noch 200 EURO zur Seite packe und nächste Woche noch einmal 100 EURO, dann habe ich mein Sparziel ja schon fast erreicht.“ Und in besagter nächster Woche fällt dir auf, dass du nun leider nichts mehr zu Essen kaufen kannst.

Nur selten gelingt es, in einem Monat mehrere hundert oder gar tausende EURO zu sparen. Die wenigsten deiner Wünsche wirst du innerhalb kürzester Zeit erfüllen können.

Vor allem, wenn es um deine Altersvorsorge geht, ist ein sehr langer Atem gefragt. Um so höher die geplante Summe, umso länger dauert es bis du diese angespart hast.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir immer wieder klar machst, wofür du neue Prioritäten setzt.

Anstatt des neuen PlayStation Spiels kommen 60 EURO ins Depot. Anstatt der neuen Sneaker wandern 120 EURO aufs Urlaubskonto.

Sparen ist kein Sprint, sondern auch Marathon. Freue dich mit dem Gedanken an und gestalte deine Sparpläne so, dass du viele Monate oder gar Jahre damit gut leben kannst.

Schränke dich nicht zu sehr ein und motiviere zwischenzeitlich, indem du dir anschaust, was du schon alles geschafft hast.

Gönn dir ab und zu auch mal eine Kleinigkeit, aber übertreibe es nicht. Teste aus, wo für dich eine angenehme Balance liegt.

Pass deine Sparsummen immer wieder an deine derzeitige Situation an. Nutze eine Gehaltserhöhung oder neue Einkommensquellen, um direkt davon etwas beiseite zu legen. Was du vorher nicht brauchtest, brauchst du nun auch nicht.

Nutze am besten Daueraufträge direkt am Anfang des Monats zur Überweisung auf andere Konten. So kommst du seltener in Versuchung und kannst umso stolzer auf dich sein, wenn die wachsenden Beträge siehst.

 

Welchen dieser Fehler hast du schon mal gemacht? Ich bekenne mich eindeutig zu Punkt 6. Schreib es in die Kommentare!

P.S. Möchtest du tief ins kalte Wasser springen und das Sparen lernen? Warum versuchst du nicht die No Money Challenge?


Jessica Howad Autorenbox

 

Über die Autorin:

Hallo! Mein Name ist Jessi, ich bin 30 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Mann und meinem kleinen Sohn in Berlin. In den letzten 15 Jahren habe ich so ziemlich jeden Euro, den ich zusammenkratzen konnte, für Bekleidung oder anderen Schnick Schnack ausgegeben.

Bis ich eines Tages auf das Thema Börse, Aktien und ETFs gestoßen bin. So schaffte ich es, nicht nur ein Jahr lang keine Kleidung zu kaufen, sondern gleichzeitig noch mein Geld für mich arbeiten zu lassen. Alles zu meiner persönlichen Weiterentwicklung und, wie du das auch schaffen kannst, findest du unter themoneygirl.de

 

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