Mit diesen 9 Tipps sparen Sie viel Geld bei den Nebenkosten

Sie sind gerade umgezogen, haben Ihre neue Nebenkostenabrechnung bekommen oder wollen generell weniger Nebenkosten zahlen? Dann ist dieser Artikel für Sie bestens geeignet, weil wir Ihnen die besten Tipps nennen, wie Sie viel Geld bei den Nebenkosten sparen können.

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Tipp 1: Auf energiesparende Geräte umsteigen!

Zu den Nebenkosten zählen sowohl Heizkosten, Wasserkosten als auch Stromkosten innerhalb Ihrer Wohnung. Entscheidend bei den jeweiligen Kosten ist die Höhe des Verbrauchs und der jeweilige Anbieter.

Um Ihre Nebenkosten gering zu halten, sollten Sie zunächst einen Blick auf die Energieeffizienzklasse Ihrer Elektrogeräte werfen. Je besser diese ist, umso weniger Strom verbrauchen Sie und umso geringer fallen die Nebenkosten am Ende des Jahres aus.

Inwiefern sich die Neuanschaffung eines Gerätes rentiert, hängt vom Alter, vom Zustand und auch von den Kosten des alten Gerätes ab. Wenn Sie beispielsweise eine neue Küche kaufen möchten, lohnt es sich, beim Kauf auf energiesparende Geräte zu achten, um den Verbrauch dauerhaft zu senken.

Eine Lupe, ein Sparschwein und hei Haus
Quelle: Photo by Tierra Mallorca on Unsplash

Tipp 2: Geräte ausschalten, wenn sie nicht in Betrieb sind!

Hier ist eine Steckdosenleiste eingesteckt, da blinkt ein Gerät im Stand-by-Modus und das nächste Handy hängt am Ladekabel, obwohl es schon aufgeladen ist. All dies sind Stromfresser, die Sie leicht eliminieren können.

Achten Sie darauf, dass keine Geräte eingesteckt sind, die Sie aktuell nicht benutzen und vermeiden Sie den Stand-by-Modus. Ebenso wichtig ist das Ausschalten von Beleuchtung und das Herunterdrehen der Heizung, wenn Sie den Raum gerade nicht aktiv nutzen.

Somit können Sie viel Strom sparen, da Ihnen die Nutzung keinen Vorteil bringen würde.

Tipp 3: Ist Ihr Anbieter für Wasser, Strom und Gas der Günstigste?

Um zusätzliche Nebenkosten sparen zu können, bietet sich ein Blick auf die Kosten Ihres aktuellen Gas- und Stromanbieters an. Möglicherweise sind die Preise seit Ihrem Einzug deutlich gestiegen oder ein anderer Anbieter kann einen günstigeren Tarif anbieten.

Beim Wechsel des Anbieters gibt es häufig Prämien, sodass Sie zusätzlich viel Geld sparen können. Bei einem Preisvergleich der verschiedenen Anbieter ist es sinnvoll den aktuellen Verbrauch von Strom und Gas zu kennen und die Kosten für diesen Wert zu ermitteln.

Mithilfe der anderen Tipps werden Sie wahrscheinlich zusätzlich den Verbrauch senken können, haben aber durch den alten Wert einen besseren und direkten Vergleich.

Tipp 4: Heizen auf das Nötigste beschränken!

Die Raumtemperatur sollte in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus angenehm, nicht zu kühl oder zu warm sein.

Wenn Sie zu viel heizen, haben Sie deutlich höhere Nebenkosten, welche durch ein paar einfache Tricks vermeidbar wären. Zunächst sollten Sie die Heizung nachts runterdrehen, damit Ihr Schlafzimmer eine angenehme Temperatur hat und Sie besser schlafen können.

Eine Temperatur von 16 Grad sollte nicht unterschritten werden, damit die Heizung am nächsten Morgen ohne zu hohen Energieverbrauch aufheizen kann. Ein weiterer Tipp, um die Heizkosten zu senken, ist das Vermeiden von Zugluft.

Bringen Sie an Ihren Türen, zum Keller oder zum Eingang hin, Zugluftstopper an, sodass keine kalte Luft in Ihre Wohnung einströmen kann. Wenn Sie keine speziellen Zugluftstopper zur Hand haben, können Sie bei Bedarf eine Decke zusammenrollen und diese vor die Türe klemmen.

Außerdem sollten Sie Ihre Wohnung regelmäßig lüften, um ausreichend mit Frischluft versorgt zu sein. Vergessen Sie nicht die Fenster anschließend wieder zu schließen, ansonsten werden die Heizkosten weiter steigen.

Tipp 5: Ist Ihr Wasserverbrauch angemessen?

Auch die Wasserkosten werden zu den Nebenkosten gezählt. Wasser wird hauptsächlich beim Duschen, Baden oder beim Spülen verbraucht. Hier lautet der erste Tipp: Duschen Sie etwas kürzer und baden Sie bei einer halbgefüllten Wanne, anstatt ein Vollbad zu nehmen.

Wenn Sie eine Toilettenspülung mit einem kleinen und großen Druckknopf besitzen, betätigen Sie, wenn möglich den kleinen, um den Wasserverbrauch zu minimieren. Ein weiterer Tipp ist das Ausstellen des Wassers, wenn Sie es nicht benötigen.

Wenn Sie unter der Dusche stehen und sich das Shampoo in den Haaren verteilen oder gerade am Waschbecken die Zähne putzen, benötigen Sie kein laufendes Wasser. Auch wenn es keine großen Mengen sind, kann diese Gewohnheit wassersparend sein und Ihre Wasserkosten reduzieren.

Ein zusätzlicher Tipp ist das Reparieren von tropfenden Leitungen, wie beispielsweise bei einem Wasserhahn. Dadurch geht täglich eine große Menge an Wasser ungenutzt verloren und Sie zahlen bei den Nebenkosten drauf.

Umfallendes Glas mit Geld
Quelle: Photo by Michael Longmire on Unsplash

Tipp 6: Eine nachhaltige und umweltbewusste Lebensweise entwickeln!

Sie fragen sich, wieso eine umweltfreundliche Lebensweise zum Senken der Nebenkosten beitragen kann? Ganz einfach: Auch Abfallkosten zählen zu den Nebenkosten und je mehr Abfall Sie erzeugen, desto höher die Kosten.

Deshalb ist es sinnvoll beim Einkaufen auf Verpackungen und Tüten zu verzichten. Kaufen Sie beispielsweise lieber loses Obst und Gemüse statt verpacktes und greifen Sie zu einer Mehrweg-, statt einer Einwegflasche.

Bei Waschmitteln oder Spülmitteln können Sie Müll sparen, indem Sie große Nachfüllpackungen kaufen und nicht immer die jeweilige Flasche ersetzen.

Bei dem Kauf von Konserven sollten Sie lieber zu Gläsern, statt zu Plastikverpackungen greifen und die Gläser nach dem Gebrauch ordnungsgemäß in einem Altglas Container entsorgen. Dadurch sparen Sie Müllkosten und tun gleichzeitig Gutes für die Umwelt!

Tipp 7: Setzen Sie die Nebenkosten von der Steuer ab!

Falls Sie die Nebenkosten Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses bisher nicht bei der Steuer angeben haben, wird es höchste Zeit!

Sie können einen Teil der Nebenkosten bei der Steuer absetzen, beispielsweise Leistungen durch den Hausmeister, durch den Schornsteinfeger oder durch andere Leistungen.

Dazu zählen unter anderem die Pflege von Außen- und Innenanlagen, sowie die Wartung von gemeinschaftlich genutzten Aufzügen. Beim Absetzen der Nebenkosten können jeweils 20 % der Arbeits- und Fahrtkosten von der Steuer abgesetzt werden.

Tipp 8: Nebenkosten im Vorfeld höher kalkulieren!

Wenn Sie neu eingezogen sind und noch keine Nebenkostenabrechnung erhalten haben, sollten Sie die Nebenkosten lieber höher als gedacht ansetzen.

Legen Sie etwas Geld zur Seite, damit Sie am Ende des Jahres nicht von einer zu hohen Nachzahlung überrascht werden.

Wenn möglich können Sie bei Ihrem Anbieter auch mit einem höheren Verbrauch kalkulieren, damit Sie am Ende des Jahres eine Rückzahlung, aber keine Nachzahlung erhalten.

Ein Tschenrechner
Quelle: Photo by Clayton Robbins on Unsplash

Tipp 9: Kontrollieren Sie Ihre Nebenkostenabrechnung!

Wenn Sie Ihre Nebenkostenabrechnung am Ende des Jahres erhalten, sollten Sie diese auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen. Es passiert häufig, dass Fehler unbemerkt bleiben und Sie mehr bezahlen, als Sie eigentlich müssten.

Durch eine Kontrolle möglichst durch das Vier-Augen-Prinzip vermeiden Sie zu hohe Zahlungen. Auch dies ist eine bewährte Methode, um bei den Nebenkosten Geld zu sparen.

Allerdings sollten Sie nicht darauf hoffen, dass bei Ihrer Abrechnung ein Fehler auftaucht. Setzen Sie stattdessen die anderen Tipps um und sehen Sie diesen Tipp als Zusatz.

Mit diesen Tipps sollte Ihre Nebenkosten Abrechnung in Zukunft geringer ausfallen und Sie können viel Geld sparen. Damit Sie keinen der Tipps vergessen, haben wir diese hier zusammengefasst aufgelistet:

  • Energiesparende Geräte verwenden
  • Geräte ausschalten (kein Stand-by-Modus!)
  • Einen günstigeren Anbieter suchen
  • Beim Heizen gilt: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich!
  • Wasserverbrauch reduzieren
  • Nachhaltig leben
  • Nebenkosten von der Steuer absetzen

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