Warum Frauen die besseren Investoren sind – 8 faszinierende Gründe

Frauen sind hysterisch, gefühlsduselig – und können in keiner Aktie parken. Investieren ist Männersache. Falsch gedacht! Studien zeigen immer wieder: Frauen sind die besseren Investoren.

Jetzt erfährst du die 8 Gründe, warum Frauen beim Investieren erfolgreicher sind – und wie du deine Selbstzweifel abstreifst und endlich selbst investierst.

8 Gründe, warum Frauen die besseren Investoren sind und wie du das Selbstvertrauen entwickelst, endlich zu investieren

1. Frauen machen ihre Hausaufgaben

Wie im Klassenraum, so auf dem Börsenparkett – Männer machen keine Hausaufgaben.

Vielmehr schreiben sie bei anderen die Aktien ab, die sie schnell reich machen könnten.

Fundamentaldaten? Management? In welcher Branche das Unternehmen tätig ist? – Egal: Hauptsache das Ding geht durch die Börsendecke!

Manchmal geht das gut, meistens nicht und dann werden sie kleinlauter als ein Chihuahua vor einem Dobermann.

Bis sie den nächsten heißen Tipp erhaschen.

Frauen dagegen sind die besseren Investoren, weil sie Tipps nicht blind vertrauen und darauf auch noch Geld setzen.

Sie sind gründlich, studieren die Zahlen, wägen die Fakten ab und versuchen das Unternehmen ganz zu verstehen.

Kurz: Sie müssen sich mit einem Investment wohlfühlen und es muss zu ihnen passen.

(Deshalb begeistern sich eher Frauen als Männer für nachhaltiges Investieren).

Erst, wenn sie sich sicher sind, investieren sie.

2. Frauen gestehen Fehler ein

„Nein, wir haben uns nicht verfahren! Ich werde nicht anhalten und jemanden Fragen. Ich sage dir: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Klischees sind faszinierend, weil sie zu oft stimmen, um falsch zu sein.

Männer verplempern lieber eine Stunde Lebenszeit, fluchen, schreien und drohen der Karte mit dem Leben als zuzugeben:

„Ich habe keine Ahnung, wo wir sind!“

Das beschränkt sich keinesfalls auf den Irrgarten eines Straßennetzes, sondern setzt sich im Irrgarten der Börse fort:

Männer trennen sich ungern von ihren Losern im Depot – die Aktie kann sinken, sinken, sinken; die wird schon wieder auftauchen wie das Ungeheuer von Loch Ness.

Frauen hingegen zerschneiden früher das Seil und sind bereit, sich von ihren Losern zu trennen.

(Zumindest am Aktienmarkt).

Damit begrenzen sie ihre Verluste und machen langfristig mehr Rendite – nur, weil sie Fehler vor sich selbst und den anderen zugeben.

Umgedreht stimmt das aber auch:

Männer verkaufen Aktien schneller als Frauen, wenn sie nicht so schnell steigen, wie erhofft.

Frauen bleiben eher bei vielversprechenden Aktien, auch wenn sie sich nicht sofort bewegen.

Tafelbild, wo eins plus eins gleich drei ist
Quelle: Foto von George Becker von Pexels

3. Frauen fragen um Hilfe

Saw 5 ist nicht nur ein schlechter Film, sondern auch ein Beweis dafür: Reden hilft!

Die Figuren verlieren ihre Köpfe, explodieren, sterben an Stromschlägen und müssen sich schließlich die Hände zersägen – und warum das ganze Gemetzel?

Weil sie nicht miteinander reden und um Hilfe fragen!

Das ist der große Twist des Films: Hätten alle zusammengearbeitet, wäre keiner gestorben.

(Bitte entschuldige, falls ich dir Saw 5 ruiniert habe; ich wusste nicht, dass Cineasten anwesend sind).

Ein ähnliches Blutbad überschwemmt manche Depots, weil Männer nicht um Hilfe bitten.

Selbstbewusst investieren sie in eine Aktie, ohne jemanden zu fragen (der Ahnung hat), ob das eine gute Entscheidung ist.

Sie wollen es allein machen; sie wollen der Gewinner sein.

Aber das ist irrational:

Vor einer Darmspiegelung holen sich Männer auch eine zweite Meinung ein – warum nicht auch, ihr Depot schmerzhaft gespiegelt werden könnte?

Frauen hingegen fragen einfach nach, suchen Hilfe bei (hoffentlich) seriösen Beratern und lassen es bleiben, wenn sie es nicht verstehen.

Und diesen Charakterzug können sich Männer abschauen:

Peter Lynch (er hat über drei Jahrzehnte durchschnittlich 29 Prozent pro Jahr gemacht) hat oft seine Frau und seine Tochter konsultiert, bevor er eine Aktie gekauft hat.

Reden hilft und deshalb sind Frauen die besseren Investoren (und Männer können es werden).

Denn zu sagen „Ich weiß es nicht“ ist kein Zeichen von Schwäche – es ist eine Möglichkeit zu lernen:

Wer es nicht weiß und lernt, wird besser; wer es nicht weiß und nicht zugibt, bleibt stecken und endet als geistige Moorleiche.

4. Frauen sind als Investoren risikoscheuer

Bevor eine Blase platzt, wer peitscht die Stimmung hoch, geht immer halsbrecherische Wetten ein und lichtet den Anker aus der Realität?

Leider sind es Männer – in heißen Marktphasen werden sie Opfer von „Über-Selbstvertrauen“ und „Über-Optimismus“

Das nennt sich Gewinner-Effekt und wird angetrieben von Dopamin und Testosteron:

Erzielst du hohe Kursgewinne (eine Aktie verdoppelt sich schnell), wird der Chemiecocktail in deinem Hirn neu geschüttelt – du wirst bestimmender und sogar schlauer.

Das Problem: Umso mehr du gewinnst, desto rücksichtsloser wirst du; bis die Blase platzt und deine Gewinne in die Tiefe rauschen.


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Frauen hingegen haben nur 10 Prozent des Testosterons von Männern; sie geraten weniger in die Fänge von Risiko und übergreifendem Selbstvertrauen.

Zwar gewinnen sie weniger in heißen Marktphasen, sichern jedoch ihre Gewinne, wenn der Markt abkühlt und den Null-Punkt unterschreitet.

Dieses Risiko-Scheu macht Frauen zu besseren Investoren.

Frau sitzt auf einer Schaukel
Quelle: Foto von Artem Beliaikin von Pexels

5. Frauen haben weniger Ego

In jedem Mann lebt ein kleines Rumpelstilzchen, dass täglich um das Gehirn tanzt und singt:

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich hier der Beste bin.“

Dieser Selbstglaube muss jedoch ständig gefüttert werden – er braucht Bestätigung, sonst bricht er zusammen wie eine eingeschlagene Windschutzscheibe.

Sie wollen die besten Aktien und wollen darüber vor ihren Kollegen und Freunden prahlen.

Frauen sind (meistens) anders: Sie konzentrieren sich darauf, was am Ende rauskommt, nämlich das gewonnene Geld.

Nicht, wie gut sie vor anderen mit ihren Aktien dastehen.

Also: Investieren ist keine Cocktail-Party, wo sich jeder, den Martini in der Hand, mit seinen Aktien brüstet.

6. Frauen sind geduldiger und rationaler

Auch wenn uns „Die Braut, die sich nicht traut“, „Notting Hill“ oder „Bridget Jones“ anderes erzählen: Frauen handeln rationaler – zumindest mit Geld.

Jetzt magst du sagen: „Aber, aber, Frauen geben jährlich mehr Geld für Schuhe aus als das gesamte Bruttoinlandsprodukt von Afrika!“

Dafür kaufen sich Männer elektronischen Schnickschnack, spielen mehr Lotto oder andere Glücksspiele.

Und es ist statistisch bewiesen: Frauen handeln weniger an Börse – und erzielen mehr Rendite, weil hin und her die Taschen leer macht.

Sie bleiben geduldiger bei ihren Investments und verfallen nicht so schnell dem Fehler, irgendetwas tun zu müssen; Hauptsache, es passiert etwas.

Ihr Horizont ist einfach langfristiger.

7. Frauen teilen lieber Informationen

Männer beäugen sich untereinander als Konkurrenten, jeder will der Beste sein und den anderen ausstechen wie ein Weihnachtsplätzchen.

Deshalb teilen sie nicht gerne Informationen – warum sollte der andere auch gewinnen?

Frauen sind anders: Sie sind vernetzter, kommunizieren mehr und teilen freiwilliger ihre Informationen.

Sie wollen, dass sich alle wohlfühlen und alle gewinnen.

Männer wollen, dass SIE sich wohlfühlen und sie gewinnen – zwar darf der andere auch gewinnen, nur ein Kinkerlitzchen weniger als man selbst.

Deshalb schlagen Investment-Gruppen, die nur aus Frauen bestehen, ihre männlichen Kollegen.

 

Frauen reden in einer Gruppe
Quelle: Foto von ELEVATE von Pexels

8. Frauen halten mehr Cash

Männer haben andere Money Mindsets als Frauen:

Sie sind immer “all in” – jeder nicht investierte Euro ist nur ein Opfer der Inflation, die ihn aussaugt wie ein Vampir.

Deshalb sind sie lieber voll-investiert.

In Boom-Phasen machen sie dadurch mehr Rendite, aber in einem Börsencrash?

Dann zittern sie wie ein Schlittschuhläufer, der ins Eis einbricht.

Weil mehr Vermögen in Aktien liegt, schmerzen die Verluste mehr.

Und gleichzeitig können sie nicht günstig nachkaufen – sie haben ja keine Cashreserve.

So leiden sie doppelt: Im Crash verlieren sie nur und gewinnen kaum in der Erholung.

Frauen sind bessere Investoren, weil sie eine Liquididätsreserve halten, die sofort einsatzbereit ist, wenn der Markt schwächelt.

Dadurch packt sie die Panik weniger und sie können günstig nachkaufen.


Wie Frauen mehr Selbstbewusstsein beim Investieren aufbauen

Jetzt weißt du, warum Frauen die besseren Investoren sind; nur nützt dir das kaum, wenn dich Investieren abschreckt wie ein Weinfleck auf dem Wohnzimmer-Teppich.

Wie entwickelst du das nötige Selbstvertrauen?

Jetzt erfährst du 7 Tipps, wie es dir gelingt:

  1. Informieren: Was du nicht kennst, schreckt immer ab. Lese deshalb Blogartikel, schmökere in Büchern oder schaue Videos – alles über das Investieren. Nimm dir dafür täglich mindestens 20 Minuten Zeit. So baust du über Wochen die Gewohnheit auf, bis du investierst, wie du deine Zähne putzt – ganz automatisch.
  2. Glaubenssätze hinterfragen: Kriecht der Satz durch dein Hirn „Geld ist Männersache“, kommst du nie ins Machen. Ändere deshalb zuerst deine negativen Glaubenssätze über Geld.
  3. Vorbilder suchen: Wenn man sieht, wie es andere schaffen, gedeiht das eigene Selbstvertrauen. Suche dir deshalb eine erfolgreiche Investorin wie Cathie Wood oder Beate Sanders und lasse dich inspirieren.
  4. Investmentkonto anlegen: Das Wichtigste ist, ins Machen zu kommen. Denn baust du einmal Bewegung auf, schleppt sie dich von allein über die Ziellinie. Eröffne deshalb ein Investmentkonto, worauf du monatlich einen Betrag überweist. Der Betrag ist NUR zum Investieren! Zwar musst du noch nicht anfangen, aber der Gedanke hakt sich fest: Ich habe ein Investmentkonto, also sollte ich langsam mal loslegen.
  5. Hilfe suchen: Wie gesagt – Frauen sind die besseren Investoren, weil sie sich Hilfe suchen. Doch keinesfalls bei dem netten Berater in der Bank! Er erhält eine Provision, wenn er dir ein Produkt verkauft. Suche dir stattdessen einen Honorarberater, den DU bezahlst – ihn beeinflusst kein Interessenskonflikt.
  6. Mit kleinen Summen anfangen: Bereits 25 € monatlich reichen, schon kannst du in ETFs investieren. Viele müssen sich erst mit der Börse vertraut machen und erkennen, dass es kein Haifisch-Becken ist. Diese Tuchfühlung gelingt am besten mit kleinen Summen.
  7. Mit Freundinnen vernetzen: Vielleicht kannst du im Freundeskreis eine Investment-Gruppe ins Leben rufen? Ihr lernt und investiert gemeinsam – und schleift euch über die Ziellinie, sollte einer die Puste ausgehen.

 

Quelle Beitragsbild: Foto von Moose Photos von Pexels

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