5 Gründe wegen denen Du in Deutschland arm wirst

Träumst du nicht auch davon, dein Leben lang das Selbe zu tun? Einfach Tag für Tag da zu sitzen, deinen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und dir selbst nichts zu leisten? Ist es für dich auch eine wundervolle Aussicht dir niemals im Leben ein Haus leisten zu können? Dann bist du hier genau – FALSCH! Wir sind hier bei Geldhelden.org und es geht uns darum darum, dir zu finanziellem Reichtum zu verhelfen. Dieser Artikel befasst sich endlich mit dem Gegenstück dazu: Armut in Deutschland. Wie wirst du arm, wie bleibst du arm, wie schaffst du es, finanziell absolut nichts zu schaffen, außer Probleme? Lies weiter, dann erfährst du es.

Tipp 1: Sei passiv und naiv

Spätestens seitdem Rentner – die ihr ganzes Leben gearbeitet haben – wie Bettler durch die Straßen humpeln um Pfandflaschen zu sammeln (Altersarmut sei Dank), sollte jedem klar sein: Die Reichen sind schuld. Und böse und gemein. Spaß beiseite. Es sollte jedem klar sein, dass finanzielle Bildung essentiell ist, und das man in monetären Fragen nicht blind auf das Staatssystem vertrauen kann. Denn einem Staat geht es um das Kollektiv-Interesse und dir in erster Linie um dein eigenes und dann um das deiner Familie und Freunde. Erst wenn diese beiden wichtigen Bereiche bedient sind, kann ernsthaft etwas für die Gemeinschaft gegeben werden. Das vergessen wir gerne und geben schon aus Reflex alles ab, was uns im Augen anderer zu den bösen Reichen machen könnte. Allen voran unsere finanzielle Mündigkeit und die Optionen von unserem jetzigen Geldsystem zu profitieren.

Denn so gehören wir zu denen, die es schlecht haben und können es uns leisten gegen „die da oben“ zu wettern. Dass „die da oben“ eigentlich im selben Boot sitzen wie wir und dieses Boot von Regierungen und Zentralbanken auf das schlimmste ökonomische Unwetter aller Zeiten zusteuert. Es tut immer gut mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn es nicht nach den eigenen Vorstellungen läuft. Es ist verständlich, dass viele von uns erwarten, dass wir ihnen folgen und für sie arbeiten, doch deshalb muss es nicht dein Selbstverständnis sein.

Kurzum, wenn du arm sein willst, dann solltest du unbedingt darauf achten, bloß keinen durch Gedanken ans Investieren zu verärgern. Ziehe zudem keine eigenen Projekte in Betracht und arbeite in jedem Fall stets in einem Angestelltenverhältnis für andere. Enge in jedem Fall deine Zukunftsperspektive durch eine künstliche „Arm und Reich“-Dichotomie ein auf der Arm böse und Reich gut ist.

Tipp 2: Denke nicht über Geld nach

„Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.“ Dieser Ausspruch wird John D. Rockefeller nachgesagt. Es ist wichtig, dass du ihn missachtest. Wer über Geld nachdenkt, der läuft Gefahr es besser zu verstehen. Wer Geld besser versteht, der kann es effizienter verdienen, einfacher sparen, erfahrener investieren und es im schlimmsten Fall sogar für die Manifestation der eigenen Träume verwenden. Wenn du wirklich arm sein willst, dann mache es unbedingt wie alle anderen auch. Der Großteil der Menschen ist arm, also ist es eine hervorragende Idee in Geldfragen auf den Großteil der Menschen zu hören, anstatt auf die wenigen Reichen.

Tipp 3: Verachte Geld

Die Reichen sollten für dich nicht deshalb böse sein, weil sie handeln, wie sie handeln, sondern, weil sie Geld haben. Eigne dir die Denkweise an: „Je mehr Geld, desto schlechter ist die Person.“ Denn im Umkehrschluss macht dich als Armen das zu einem Heiligen. Du musst dann auch gar nicht mehr nach Wohlstand streben und auch nichts an deinem Leben ändern. Dass du deine Arbeit nicht leiden kannst, liegt dann schließlich nicht an dir sondern an deinem Chef, denn der hat ja das Geld. Tipp 3 geht übrigens Hand in Hand mit Tipp 2. Du darfst tatsächlich nicht zu viel über Geld nachdenken, denn so könnte dir klar werden, dass dieses erst ermöglicht, dass es komplexere Jobs gibt als: Fischer, Farmer, Schuhmacher. Geld muss für dich für das Böse stehen. Nicht sein Mangel darf für dich problematisch sein, sondern sein reichhaltiges Auftreten.

Tipp 4: Rede nicht über Geld

„Über Geld spricht man nicht.“ Solltest du arm werden wollen, dann beherzige diesen Rat. Er bürgerte sich nicht ohne Grund in den Zeiten der Industrialisierung ein um die Arbeiterklasse ruhig zu stellen. Damals war das Ziel, dass sich niemand über Gehaltsunterschiede beschweren konnte und die soziale Ungleichheit nicht zu sehr auffiel. Dieses Modell wurde knapp 100 Jahre später in der Organisationspsychologie aufgegriffen, die beweisen konnte, dass Motivation am Arbeitsplatz von der empfundenen Gerechtigkeit seitens der Bezahlung abhängt. Es wäre doch schade, wenn du heute anfängst deine Bezahlung zu hinterfragen und hinterher gar die Form in Frage stellst, in der du Arbeit verrichtest. Wer sich mit anderen über Geld austauscht, mit den bösen Reichen redet und von ihnen lernt, der hat ganz schnell ein soziales Netzwerk aus dem er Kapital schlagen kann. Das solltest du tunlichst vermeiden. Genau so, wie du auf keinen Fall ins Geldhelden Camp darfst, wo sich alles darum dreht Kontakte zu erfolgreichen Menschen aufzubauen, die entweder schon reich sind, oder auf dem Weg dahin.

Tipp 5: Mach dich abhängig

Du willst endlich effizienter Geld verlieren, den Verlust von Geld gar automatisieren? Da haben wir einen guten Rat für dich: Mach dich abhängig. Abhängigkeit kann auf vielen Ebenen stattfinden: Du kannst abhängig vom Rauchen sein, aber auch abhängig von deinem Arbeitgeber, der Bank oder dem Staat. Ersteres kostet Geld und macht dich krank, letztere drei bringen dir ein Leben in Gefangenschaft.

  • Abhängigkeit vom Arbeitgeber: Wir alle müssen arbeiten und Stücke unseres Lebens dafür hergeben. Wie viele Stunden das dann letztendlich sind und unter welchen Bedingungen wir sie fristen, können wir zunächst selbst entscheiden. Doch das nur so lange, bis wir den nächsten Monatslohn zum Leben brauchen, denn dann müssen wir aus Bedrängnis handeln und beinahe alles annehmen, was man uns vorsetzt. Wer kein Geld zur Seite schafft, der zimmert einen Sarg für seinen Entscheidungsspielraum. Und auch, wer nur in seinem aktuellen Job Geld verdient und keine Einnahmequelle nebenher hat, der macht sich angreifbar. Niemand will arbeitslos sein, weil Stellen gekürzt wurden und niemand will Überstunden leisten, weil der Chef am längeren Hebel sitzt. Nun kann man nicht von Firmen erwarten, dass sie niemanden entlassen und man sollte auch nicht davon ausgehen, dass kein Arbeitgeber seine Machtposition ausnutzt. Konkreter Tipp zur Umsetzung: Finde bloß nicht heraus, wie du durch Remote Jobs von überall aus Selbstständig Geld verdienen kannst.
  • Abhängigkeit von Banken: Diese Abhängigkeit ist wohl die beste Möglichkeit schnell und einfach arm zu werden. Das Geschäft von Banken ist es, dass sich möglichst viele Menschen möglichst hoch verschulden! Banken haben Macht über uns, wenn wir Schulden bei ihnen haben. Wir arbeiten dann nämlich nicht mehr für uns, denn das erhaltene Geld haben wir schon ausgegeben, sondern für die Bank. In Amerika ist es gang und gäbe fünfstellige Schuldensummen anzuhäufen. Dem sollten wir unbedingt nacheifern und versuchen möglichst viele Dinge haben zu wollen, die uns Werbung und Umfeld empfehlen. Du solltest die Dinge, die du jetzt haben willst auch unbedingt jetzt direkt kaufen. Dank den netten Banken ist es ja möglich, Geld auszugeben, das man nicht besitzt. Wer wirklich arm sein will, der darf diese Magie nicht ungenutzt lassen, denn sie ermöglicht es dir nicht nur kein Geld zu haben… Sie ermöglicht es negatives Geld zu „besitzen“ das verhindert das zukünftig verdientes Geld bei dir bleibt.
  • Abhängigkeit vom Staat: Unser Sozialstaat ist dazu da, jedem ein würdiges Leben zu ermöglichen, in dem die Grundbedürfnisse gedeckt sind. Vertrau blind darauf, dass der Staat für deine Rente sorgt und durch Wirtschaftspolitik für faire Löhne, faire Steuern, faire Arbeitsplätze geboten sind. Eigne dir die Einstellung an: „Nicht ich bin für meine Finanzen verantwortlich, sondern der Staat und generell immer die Anderen.“

Arm und Reich – Fassen wir zusammen: 

Wenn du arm sein willst, dann musst du dich selbst als passiven Spielball der Umstände sehen und dich von Banken, Staat und Arbeitgebern umherschubsen lassen, weil du keine andere Wahl hast. Geld sollte für dich ein peinliches Thema sein, das stets mit Negativem assoziiert wird. Gewöhne dir an, reiche Menschen nicht als Kommunikationspartner oder gar Vorbilder (zumindest wenn es um Geld geht) zu sehen.

Befasse dich am besten gar nicht mit Geld und deiner Beziehung zu ihm, denn sonst läufst du Gefahr zu erkennen, dass du gerade dann dein Leben dem Geld opferst, wenn du es nicht besitzt. Und das wichtigste kommt zum Schluss: Sieh dich bloß nicht weiter auf diesem Blog um, tritt nicht der Geldhelden Community über Facebook bei, und bleib Geldhelden auch sonst so gut wie möglich fern. Schließlich willst du ja nicht wohlhabend werden…

 


Über den Autor: Maximilian Alexander Koch, auch bekannt aus der ARD Reportage „Studieren fast ohne Geld“ ermittelt wie Gering- und Normalverdiener schaffen können das Beste aus ihrem Geld zu machen. Neben seiner Selbstständigkeit, studiert er Psychologie und schreibt für Wallstreet-Online und Geldhelden. Täglich erreichbar ist er unter: maximilian.alexander.koch.autor@gmail.com und über Facebook: Maximilian Alexander Koch. Sein Finanzroman „Cryptopia“ ist auf Amazon erhältlich.