„Geld investieren, ist böse!?“ – Daniel Wagners 5 Schritte, wie Du negative Glaubenssätze über Geld loswirst

Schon als Kleinkind löffelst Du negative Glaubenssätze wie Beikost aus dem HiPP-Glas. „Geld ist schlecht“, „Investieren ist riskant“, „reichen Menschen sind moralisch verwerflich“. Diese Sätze bleiben hängen wie eine Fliege im Spinnennetz, indem dein Unterbewusstsein sie anzapft und sich an ihnen mästet – sie sitzen fester und fester. Wie nur wirst Du sie wieder los?

Diese Frage beantwortet dir Marcos heutiger Gast Daniel Wagner; er ist Investor und führt den Blog/Podcast „Investor Storys“. Darin interviewt er Anleger – und das mit einem Ziel: Zuhörer motivieren, damit sie endlich loszulegen. Seine Gäste sprechen über ihre Anfänge, Stolpersteine und Erfolge; so erwirbst Du das nötige Wissen für deinen Börsengang.

Achtung: Der Beitrag ist keine wörtliche Übertragung des Interviews. Aussagen wurden zusammengefasst, gekürzt und auf einen Fließtext angepasst.

Daniels Anfänge und seine negativen Glaubenssätze

Warum hast Du überhaupt angefangen, dich mit Finanzen zu beschäftigen?

Ich habe mich schon immer für Finanzen interessiert. Deshalb machte ich zuerst eine Lehre zum Bankkaufmann – aber lange hielt sie mich nicht. Ich holte schließlich mein Abi nach und studierte Wirtschaftsinformatik; ab da begannen die Probleme.

Denn jetzt hatte ich wirklich Geld in der Tasche; mein karger Studenten-Lohn wuchs plötzlich auf 2500 €. „Boah, was mach ich jetzt mit der ganzen Kohle?“ Natürlich versenkte ich sie in den feuchten Träumen jedes Konsumenten: eine schicke Wohnung, ein viel zu breiter Fernseher, ein neuer Computer…

Über Monate zerrann das Geld zwischen den Fingern wie der weiße Sand der Karibik. Doch irgendwann war Schluss; ich sagte mir: „Es ist genug! Wie kann ich das Geld bei mir halten?“ Ich fing an, mich intensiv mit Finanzen zu beschäftigen.

Welche Rolle haben deine Glaubenssätze dabei gespielt?

Mein Vater war Handwerker, meine Mutter Hausfrau, die ab und zu putzen ging. Ich kam also aus einem soliden Elternhaus, das Sparen ehrte wie Hindus den Ganges. Dafür bin ich auch dankbar, weil es mich positiv prägte: „Überlege, ob Du es (das Produkt) wirklich brauchst und ob es dich glücklich macht!“ Das werde ich auch meiner Tochter vermitteln.

Allerdings war nur das Sparbuch der heilige Gral – der Rest war Teufelszeug. Alles viel zu riskant, gefährlich und heikel. Das wurde mir vehement eingebläut: „Geld investieren ist böse.“ Das hat mich lange geprägt und behindert, endlich mit dem Investieren anzufangen. Es war wie eine Sträflingskugel, die mich am Gehen hinderte.

Daniels 5 Schritte, wie Du negative Glaubenssätze über Geld loswirst

Wie hast du diese Glaubenssätze überwunden?

Es war ein geistiger Marathon – ein langer Lernprozess. Ich habe mich gefragt: Sind diese Glaubenssätze über Geld wahr? Dann habe ich versucht sie zu widerlegen und habe positive Glaubenssätze in mein Unterbewusstsein gestanzt. Wie das genau funktioniert, habe ich handlich in 5 Schritte eingeschmolzen.

Schritt 1: Welche negativen Glaubenssätze über Geld habe ich?

Stelle dir zuerst die Frage: Was ist Geld für mich? Ist es etwas Gutes – wunderbar: Du gehst den richtigen Weg. Nur wenn Geld negativ ist, musst Du tiefer bohren: Warum bin ich so geprägt? Wo kommt das her? Meist aus der Kindheit, als unser Unterbewusstsein formbar war wie Knetmasse.

Schritt 2: Hinterfrage deine negativen Glaubenssätze über Geld

Unser Unterbewusstsein ist wie ein Modepüppchen auf Facebook: Es sucht ständig nach Bestätigung. Liege ich hier richtig? Ist dieser Satz wirklich wahr? Das kannst Du beobachten, wenn Du ihn die Zeitung schaust. Steht dort: „Aktienhändler verliert 1 Million Euro durch Schrottpapiere“. Dann jauchzt dein Unterbewusstsein: „Hätte dieser Idiot doch auf mich gehört! Ich habe immer gesagt, Aktien sind riskant.“

Liest Du hingegen: „Aktienhändler wird über Nacht Millionär“, überblätterst Du das wie einen alten Klassiker im Deutschunterricht. Warum? Es bestätigt dich nicht! Diesen Impuls musst Du unterbinden und einhegen. Wie machst Du das? – indem Du dich gezielt informierst: Lese in Finanzblogs, Büchern oder höre Podcasts.

So hinterfragst Du deine Glaubenssätze, weil Du gezielt nach Antworten fahndest: Ist Investieren wirklich riskant?

Schritt 3: Erkenne die wirklichen Risiken

Hast Du dich belesen, kommst Du zu dieser Erkenntnis: Ja, es gibt Risiken. Aber sie sind nicht so schlimm, wie alle sagen. Jetzt hat dein Unterbewusstsein geschnallt, wie falsch es lag. Jetzt bist Du neutral und musst dich nur noch positiv umpolen.

Schritt 4: Forme negative Glaubenssätze in positive um

Jetzt walkst Du neue Glaubenssätze in dein Unterbewusstsein: „Aktien sind Chancen, Aktien bieten Möglichkeiten, Aktien verschaffen mir Rendite, mit Geld kann man positive Dinge bewirken“ Das ist die Grundlage.

Hast Du das einmal verstanden, geht der Rest leicht von der Hand wie ein China Böller an Silvester.

Schritt 5: Handle!

Positive Glaubenssätze über Geld bringen dir nichts, wenn Du nicht danach handelst. Sie sind wie ein Ferrari in der Garage, während Du weiter Fahrrad fährst. Deswegen musst Du ganz klein anfangen: Gewinne ein Gefühl für das Investieren.

Dafür suchst Du dir eine Anlageklasse heraus und liest dich ein. Ich empfehle zu Anfang ETFs – das beste Einstiegsbuch ist hierfür “Souverän Investieren mit Indexfonds und ETFs” von Gerd Kommer. Dann setzt Du einen Sparplan auf und schwups: Schon bist Du an der Börse. Wie leicht es doch wahr – das sagst Du dir immer, sobald Du es geschafft hast.

Aber bitte: Schaue nicht täglich ins Depot! Du wirst wahnsinnig. Schaue nur am Anfang oder Ende des Monats; denn dann machst Du eine Vermögensaufstellung. Ist dein Geld gestiegen, dann freust Du dich – falls nicht: „Alles was fällt, geht auch wieder hoch.“

Gibt es über deine Podcasts hinaus Bücher, die man unbedingt gelesen haben muss?

Absolut: Rich Dad, Poor Dad. Das ist der perfekte Einstieg, weil alle deine Glaubenssätze umgekrempelt werden. Es ist eine tolle Geschichte und besitzt viele Wiederholungen. Denn umso öfter Du etwas liest, desto eher stellt dein Unterbewusstsein seine negativen Glaubenssätze über Geld infrage.

Aber etwas ist das Buch nicht: Es ist keine Anleitung, wie Du richtig investierst. Es vermittelt dir das Wissen, wie Geld funktioniert – über einzelne Investments musst Du dich selbst schlaumachen. Aber das ist kein Problem, weil das Buch super motiviert; ich hatte es in zwei Tagen durch.

So kannst Du Daniel erreichen und von ihm lernen

Was bietest Du persönlich deinen Lesern, um endlich zu investieren?

Auf meinem Blog “Investor Storys” verkaufe ich zwei Videokurse: einmal über ETFs und dann über P2P-Kredite. Sie sind zu 100 % auf Anfänger zugeschnitten. Sie lernen die Grundlagen, Risiken/Chancen und wie man Schritt für Schritt anfängt.

Denn Das will ich erreichen: Meine Schüler sollen nicht nur sagen „Super, wieder etwas gelernt“, sie sollen richtige Erfolge verzeichnen.

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Junge schaut in die Kamera

Über den Autor:

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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Robin Prock

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