Das darfst du über Geld nicht wissen! – Die Geschichte des Geldes Teil 2

Kennst du die Geschichte von Alice im Wunderland? Alice folgt einem Kaninchen in seinem Bau – und betritt das Tor zu einer verborgenen Welt. Genau das ist diese Artikelserie: Ich werde dir die verborgene Geschichte des Geldes offenbaren.

Nur im Gegensatz zum Wunderland ist beim Geld selbst das Unglaublichste wahr:

“Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!” – Meyer Rothschild

“Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.” – Voltaire.

Ob 5, 10, 100 Euro deinen Geldschein zieren, der reale Wert geht gegen null. Es ist nur Papier, hinter dem nichts steht – kein Gold, kein Silber, kein Platin.

Nur Vertrauen in die Regierung, Politik und das Finanzystem. Doch seit 2008 wissen wir, dass Vertrauen schnell verpufft wie eine geplatzte Seifenblase.

Deshalb ist es wichtig, die Geschichte des Geldes zu kennen; zu wissen, wie Geld funktioniert. Dadurch schützt du dein Vermögen, deine Familie und deine Altersvorsorge.

Falls dir das nicht genügend Gründe sind, darum solltest du die Geschichte des Geldes kenne:

Warum du die Geschichte des Geldes kennen solltest

Grund 1: Es tut mir leid: Allein mit harter Arbeit wird niemand reich. Jeder braucht ein Händchen für Geld, um ihn Wohlstand zu leben.

Grund 2: Wissen ist Fundament unserers Handelns und Denkens – leider geistert in unseren Hirnwindungen viel Falschwissen. Vor allem bzgl. des Geldes musst du dieses Falschwissen aushebeln – so wirst du erfolgreich.

Grund 3: Ohne Geld geht gar nicht – egal, was dir spirituelle Gurus vorschwatzen. Es geht jeden etwas an, ist universelles Tauschmittel und bestimmt deinen Alltag. Wissen über Geld ist darum unentbehrlich.

Grund 4: Geld ist dein Traumfänger – er verwirklicht dir fast alles. Sei es Freizeit, Zeit für die Familie oder Luxus.

Grund 5: Reiche Menschen leben länger als Arme – sie sind gesünder, ernähren sich besser und leiden weniger unter Stress. Lass deshalb Armut nicht der Herold sein, der dich zu früh ins Graf ruft.

Dieser Artikel erklärt dir nicht, wie du in 30 Tagen reich wirst – aber er zieht ein paar Nägel aus dem Sarg, in dem du eventuell bereits liegst.

Achso: Falls du Teil 1 verpasst hast, hier kommst du zurück. Der Artikel setzt nahtlos am letzten an.

Zurück zur unendlichen Geschichte des Geldes:

Wo waren wir stehen geblieben? – genau: Gold und Silber waren die festen Zahlungsmittel.

Die Edelmetalle bewährten sich; waren jedoch nur Wertgeber des Papiergeldes. Der Handel nach Amerika, Expeditionen nach Asien, Flotten nach Down Under – sie alle wurden mit Papiergeld finanziert.

Doch Papier bleibt Papier, weshalb im innerer Wert abging. Hier sprang Gold ein: Jede Zahl auf einem Geldschein hatte einen Gegenwert in Gold.

Dennoch: Der Großteil des Geldes war nicht mehr in Gold gedeckt. Deshalb bestimmten die Regierungen: Nur sie dürften die Geldscheine ausstellen – nicht die Goldschmiede.

Jetzt hatte die Regierung das Geldmonopol – das gebahr ein neues Problem: Niemand stand über der Regierung; niemand konnte sie kontrollieren.

Geschichte des Geldes: Kolonialzeit

Vor knapp 150 Jahren beherrschte Großbritannien die Welt – ein Viertel der Weltkugel trank 16 Uhr Tee, hatte im Sommer nur Regenwetter und fuhr in roten Bussen. Damals noch von Pferden gezgen.

So viel zu Klichees, doch etwas stimmte: In seiner Blüte beherrschte GB knapp 90 Prozent des weltweisten Goldvorkommens.

Darum war GB die reichste Nation der Erde; eben, weil jeder Geldschein in Gold hinterlegt war. Mittlerweile gab die britische Zentralbank das Geld aus – in jeder Filiale hättest du es gegen Gold eintauschen können

Doch absolute Macht korrumpiert – sie verdirbt wie eine Banane in der Obstschale:

Die Zentralbank missbrauchte ihre Monopolstellung. Sie vergab unmäßig Kredite; weit über die Golddeckung hinaus. Die genauen Zahlen sind unbekannt, fest steht nur:

Vor Beginn des 20. Jahrhunderts war der Goldstandard zu einem Goldkern zusammengeschmolzen. Der Kern war nur ein Bruchteil des ausgegebenen Papiergeldes.

Wenn ein Apfel die Geldmenge war, war die Goldmenge nur der Kern. Jetzt begann die tragische Geschichte des Geldes: Der Apfel blähte sich immer mehr auf, während er Kern zusammenschmolz.

Doch nicht nur die Kredite waren das Problem – auch die Zinsen goßen Spiritus ins Feuer.

Zinsen erschufen weiteres Geld ohne Deckung. Zudem häuften sich die Kriege und auch diese hielten die Hand auf wie verwöhnte Kinder.

Geld wurde ungebremst gedruckt und entwertete sich entsprechend.

Doch warum ist das ein Problem?

Warum ist jeder Geldschein ohne Gegenwert ein Problem?

Scheine ohne Gegenwert verringern den Wert jedes einzelnen Geldscheins im Umlauf.

Das hat zwei Gründe:

1. Nur ein knappes Gut ist wertvoll – ist die Menge zu hoch, hat es keinen Wert. Deshalb liegen auch keine Kieselsteine in den Tresoren der Zentralbanken.

2. Wird Geld ungezügelt gedruckt (Inflation), übertrifft es dir Warenmenge. Das heißt es gibt prozentual viel mehr Geld als Waren. So muss ein Händler für seinen Kaffee mehr Geld verlangen, um den gleichen Wert zurückzubekommen.

Damit steigen die Preise – dein Geldschein kann weniger kaufen; er ist weniger Wert.

Die Geschichte des Geldes zum Zweiten Weltkrieg

Durch zwei Weltkriege wurden die Karten neu gemischt – jedes Land erhielt eine neue Hand Pokerkarten am Spieltisch der Macht.

Und den Royal Flush, die beste Hand, hatte die USA. 1944 wurde das Breton-Woods-System eingeführt und erhob den US-Dollar zur Leitwährung.

Dem neuen Universaltauschmittel wurden fixe Wechselkurse zu sämtlichen relevanten Währungen der Welt zugeordnet. Der USD war angeblich noch immer mit Gold hinterlegt. Einer Unze Gold entsprachen 35 Dollar.

Die Federal Reserve (FED) – eine private Zentralbank – wurde mit der Einlagensicherung betraut. Das bedeutet, sie übernahm die Lagerung des Goldes und die Einhaltung des Goldstandards.

Als private Zentralbank mit Kontrolle über die Leitwährung vergab die FED nun Kredite aus dem nichts an Banken aus der ganzen Welt. Nichts neues in der Geschichte des Geldes.

Der USD war weltweit nachgefragt und das Ausmaß der Geldentwertung entsprechend verheerend. Lange Zeit blieb dieser Umstand verborgen, bis er endlich durch politische Unruhen aufgedeckt wurde.

Im Jahr 1969 tobte der Vietnamkrieg, einer der kostspieligsten Kriege der Geschichte. Sowohl an Menschenleben wie an Geld. Entsprechend fleißig liefen die Druckerpressen.

Frankreich misstraute der FED zu dieser Zeit zunehmend und so setzte sich Charles de Gaulle dafür ein, die Dollarreserven wieder in Gold einzulösen. Wie erwartet, funktionierte dies nicht, weil die FED das Gold überhaupt nicht in diesem Maße vorrätig hatte.

Der Skandal ging in den politisch brisanten Ereignissen des Jahres zwar einigermaßen unter, jedoch musste Präsident Nixon sehr bald das Breton-Woods-System für gescheitert erklären.

Infolge dessen wurde der Dollar vom Gold entkoppelt.

Die Geschichte des Geldes am Wendepunkt – es sei Geld.

Dann kam das Fiatgeld. Das Wort Fiat mutet im Kontext der Wertschöpfung an wie Zauberei. “Fiat” lässt sich mit “es sei” übersetzen und diese Worte sind bei unserem Geld Programm.

Vom Gold entkoppelt ließ sich praktisch gesehen nun weltweit Geld aus dem Nichts drucken. Es mussten keine Werte mehr hinterlegt werden und keiner hatte mehr direkten Anspruch auf Gold oder Silber.

Trotzdem wurde Fiatgeld gesetzlich legitimiert. Die beiden wichtigsten Währungen US-Dollar und Euro werden von Zentralbanken emittiert.

Ein großer Teil anderer Währungen ist außerdem durch Dollar und Euro gedeckt. Es existiert zwar noch zusätzlich Münzgeld, das von Nationalbanken geprägt wird, jedoch machen Münzen nur einen winzigen Teil des Gesamtgeldes aus.

Wenn wir nun zu unserem Bild des Apfels zurückkehren, dann ist der Apfelkern des realen Wertes mittlerweile so klein, dass wir ihn mit bloßem Auge kaum noch erspähen könnten. Fiatgeld gibt zwar nicht vor, durch Gold gedeckt zu sein, dennoch ist es nicht minder problematisch, dass ein Wert ohne Gegenwert geschaffen wird.

Da die Zentralbanken zu Niedrigzinsen an andere Banken Kredite vergeben dürfen, stehen wir selbst dann, wenn alles 100% korrekt abläuft vor einem großen Problem.

In das Auge – Aus dem Sinn

Das ohnehin problematische Fiatgeld wurde mittlerweile um ein noch viel größeres Problem erweitert. Die Geschichte des Geldes wird immer krasser:

In der Tat ist der Großteil deines Geldes nicht einmal mehr Fiatgeld, sondern nur eine Information in einem digitalen Notizbuch. Die Rede ist deshalb von Buchgeld.

Buchgeld wird auch als Sichtgeld oder Giralgeld bezeichnet und ist kein gesetzlich legitimiertes Zahlungsmittel. Stattdessen handelt es nur noch sich um ein Versprechen auf Geld.

Dieser Umstand wäre kein großes Problem, wenn das Buchgeld mit Fiatgeld gedeckt wäre. Das ist allerdings nicht der Fall. Und dennoch wird ein Großteil aller Kredite in Form von Buchgeld vergeben.

Auch hier musst du dir vor Augen führen, dass der Großteil des Bankengeldes, von einem Buchgeld-Kredit stammt.

Nur ein winziger Teil des Geldes auf der Bank kann also ausgegeben werden. Deshalb ist die Bank immer auf neues Fiatgeld angewiesen. Sobald du dein Geld auf die Bank bringst, wird es deshalb direkt in Giralgeld umgetausch.

Was dir bleibt ist ein Eintrag im digitalen Register, der dich dazu ermächtigt, Fiatgeld anzufordern.

Das schockierende Fazit zur Geschichte des Geldes:

Aus Gold wurde ein Anspruch auf Gold, das zum Großteil nicht existierte. Aus diesem Anspruch wurde widerum ein Anspruch auf einen Anspruch auf ein Wertversprechen.

Was wie Science-Fiction klingt, hat sich bereits bewiesen. Sogenannte Bankruns sind real. Große Massen an Menschen versuchen ihr Geld von der Bank abzuheben und scheitern daran, weil die Bank das Geld einfach nicht hat.

Am deutlichsten sieht man dies an Griechenland, wo eine Zeit lang keiner mehr Geld abheben konnte. Bis heute lassen sich dort fast nirgendwo größere Noten als 50-Euro-Scheine auszahlen.

Auch, dass der 500 Euro Schein abgeschafft werden soll, spricht Bände. Dein Geld ist nur eine Information in einem digitalen Verzeichnis.

Alles, was dieser Information, die das Geld ist, ihren Wert verleiht, ist das Vertrauen der Allgemeinheit.

Und selbst dieses dürfte eben deshalb schon lange nicht mehr bestehen. Henry Ford behielt also Recht mit seiner Äußerung:

“Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.”

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Anders als in Matrix verschenken wird diese Pille jedoch nicht einfach und erwarten auch nicht, dass du anschließend die Welt rettest – dich selbst reicht völlig!

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