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Was haben (oder hatten) Steve Jobs, Mark Zuckerberg und Warren Buffet gemeinsam? Sie gehören (oder gehörten) zu den reichsten Menschen unserer Zeit. Doch es kommt noch etwas hinzu: Sie sind (oder waren) Minimalisten.

Minimalismus, das bedeutet, weniger ist mehr. Wie du durch weniger mehr erreichst, darum dreht sich dieser Artikel. Erfahre jetzt, warum du weniger Geld ausgeben solltest um ein besseres Leben zu führen.

Warum du weiterlesen solltest:

Minimalismus betrifft auch dich und kann auch dir helfen. Minimalismus macht dich beweglich, schenkt dir Unabhängigkeit, spart Geld, Zeit und Aufwand. Minimalismus ist einfach und für jeden Anwendbar. Minimalismus bringt Ruhe und Ordnung in eine hektische Welt und schenkt dir Selbstbewusstsein.
Auch, wenn es sich durch meine eigene Überzeugung wie eine Religion anhören mag, ist Minimalismus mehr Werkzeug als Ideologie. Du kannst Minimalismus so nutzen, wie du willst. Du kannst selbst bestimmen, in welchen Lebensbereichen du Minimalismus anwendest. Unabhängig davon, ist es in der heutigen Zeit für jeden wichtig, Minimalismus wenigstens zu kennen.

Minimalismus und finanzieller Erfolg

Es heißt „Geldhelden“ und nicht „Alltagshelden“. Warum also thematisieren wir hier Minimalismus?
Ganz einfach: Minimalismus korreliert mit finanziellem Erfolg. Die genauen Gründe dafür müssen noch ermittelt werden, grob gesagt ist es jedoch die Sichtweise, die entscheidet. Als Minimalist wendet man die Grundprinzien von Investments regelmäßig überall an. Dadurch schult man seinen Verstand und bildet Gewohnheiten aus, die reich machen.

Wie entwickelst du jetzt ein minimalistisches Mindset?

Frage dich bei alles und jedem, ob es dir bei deinen Zielen hilft. Richte deinen Fokus auf Ursache und Wirkung. Wenn du einkaufst, dann spiele das Langzeitszenario durch. Was wird innerhalb von 20 Jahren passieren, wenn du jedes Mal ungeplant das einpackst, worauf du grade Lust hast? Und was wird innerhalb von 20 Jahren passieren, wenn du dich auf 15 Lebensmittel konzentrierst, von denen du weißt, dass sie gesund, günstig und schmackhaft sind?
Von außen betrachtet hast du bei ersterem Szenario mehr Auswahl und dadurch höherem Komfort. In Wahrheit ist es jedoch weitaus bequemer, nur einmal eine Entscheidung zu treffen, im Bewusstsein, dass es eine gute ist.

Vorteil 1: Spare Kraft

Entscheidungen kosten mentale Kraft und erschöpfen. Aus diesem Grund münden Berufe wie der des Piloten oder Managers so oft in Überforderung. Körperlich ist der Aufwand lächerlich gering, doch mental sind diese Berufe irrsinnig kraftzehrend. In letzter Konsequenz ist der Effekt hiervon verheerend. Er sorgt dafür, dass viele der ärmsten Länder der Erde zu den glücklichsten zählen. Wer nur zwischen zehn Gerichten entscheiden kann, der macht sich keine Sorge das falsche gewählt zu haben. In der modernen Welt gibt es so viele Möglichkeiten für uns, dass wir müde, träge und faul werden. Wir wissen, dass theoretisch zu jeder Zeit alles in Frage kommt und entscheiden daher nicht mehr aktiv. Stattdessen lassen wir die Zeit entscheiden und nehmen was übrig bleibt oder uns zufällt. Wir werden gelebt und sind Opfer des Zufalls, anstatt Entscheidungen zu treffen. Aus biologischer Perspektive ist es klug, sich so viele Optionen offen zu halten, wie möglich. Vor nicht allzu langer Zeit war nämlich eben das überlebensnotwenig. Aus diesem Grund neigen wir in einer freien Welt zur Stagnation, anstatt unsere Freiheit voll und ganz zu nutzen.

Die Lösung des Problems ist einfach: Ursache und Wirkung analysieren und all das aus unserem Leben verbannen, das dich arm, krank und unglücklich macht.

Kappe die Möglichkeiten, welche du ohnehin nicht nutzen solltest. Schränke dich ein, um besser von dem profitieren zu können, was dir danach bleibt. In einem Wort: Minimalismus. Eine historische Anekdote hierzu ist der Eroberer Hernando Cortez . Er und seine Truppen waren in Schiffen angereißt um Mexiko einzunehmen. Bevor es zu der großen Schlacht kam, ließ er die Schiffe allesamt niederbrennen. So gab es nicht mehr die Option zu fliehen und nur eine Entscheidung: Gewinnen. Und so kam es dann auch.

Vorteil 2: Selbstbewusstsein

Entscheidungen bewusst zu treffen und sich in Mäßigung zu üben beweißt Charakterstärke. Entscheider zu sein ist in der Natur nur übergeordneten Mitgliedern einer Gemeinschaft möglich und löst deshalb Glücksgefühl bei uns aus. Wie gut, dass die meisten von uns in aller Sicherheit zu bewussten Entscheidern werden können. Probiere es aus: Setze dir Limitierungen und halte sie ein. Du wirst sehen, dass es deinem Selbstempfinden hilft. Entscheidungen treffen macht zudem attraktiv und löst Respekt aus, denn es zeigt, dass du klare Positionen und Ziele hast. Wenn du beispielsweise abnehmen möchtest, dann kauf dir keine Laufschuhe und Smoothie-Mixer, sondern setzte dir ein konkretes Ziel. Eine simple Recherche zeigt dir, dass du ca. 1 Kilogramm pro Monat abnehmen kannst. 1 weiteres Kilogramm kannst du durch Kraftsport abnehmen. Durch eine Low Carb Ernährung (der Verzicht auf Kohlenhydrate) nimmst du vermehrt Eiweiß und gesunde Fette zu dir und lieferst damit die perfekten Trainingsvorraussetzungen. Gleichzeitig nimmst du durch Lowcarb ab, ohne Hunger zu leiden. Kommen wir jetzt zum Minimalismus: Schreibe dir die 15 Low-Carb Lebensmittel auf, die perfekt für das Training sind und erstellen eine Einkaufsliste, sowie einen Ernährungsplan. Du wirst Geld und Zeit sparen.

Konkret: Setze dir Grenzen die deinen eigenen Zielen entsprechen. Erweise dir den Respekt diese einzuhalten und schränke dein Leben bewusst auf das ein, was dich weiterbringt.

Vorteil 3: Leben im Luxus

Wir leben im Materialismus und du kennst sicher auch jemanden, der sich alle paar Tage darüber beschwert. Es wird so getan, als könne man nichts dagegen tun. Die Konsumgesellschaft wird angeprangert und so weiter und so fort. Das Klagen hilft nicht wirklich viel. Lass besser Taten sprechen und erkenne für dich, welche Alternativen es gibt. Besonders die, welche sich alles auf der Welt kaufen können, entdecken diese schnell. Warren Buffet ist viele Milliarden schwer und lebt noch immer im selben Haus wie vor 50 Jahren. Teure Lofts und Hotels überhäufen ihre Räumlichkeiten nicht, sondern setzten nur wenige Einrichtungsgegenstände ein – dafür aber die richtigen. Genau das ist Minimalismus. Es gab einen riesigen Aufschrei, als das Macbook Air kein CD-Laufwerk darbot und nur über 2 USB-Schnittstellen verfügte. Doch in Wahrheit ist es Luxus diese Dinge nicht zu haben. In einer Zeit, in der alles digital erhältlich ist und in Clouds gespeichert werden kann, haben externe Speichermedien ausgedient. Sie sind störend und nehmen Platz in der realen Welt weg. Und so verhält es sich mit den meisten Dingen. Küchenmaschinen wie ein Donutmaker werden im Schnitt nicht öfter als 10 Mal pro Jahr eingesetzt und selbst dann produzieren sie nur ungesundes Fastfood. In der Zwischenzeit nehmen sie Platz weg und weiter nichts. Fünf solcher Küchengeräte füllsn bereits einen kleinen Schrank, der dort sonst nicht stehen müsste.

Konkret: Besitztümer erfüllen nur dann einen Nutzen, wenn sie eingesetzt werden. Die meisten von ihnen werden jedoch selten eingesetzt und müllen in ihrer Gemeinsamkeit dein Zuhause zu. Sie kosten zudem Geld und sind darauf ausgelegt schnell kaputt zu gehen, damit sie das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Auf die meisten Dinge kannst du verzichten und bereicherst dafurch sogar dein Leben.

Vorteil 4: Minimalismus macht reich

Wer wohlhabend oder gar reich werden will, muss investieren. Investieren bedeutet sich über Einsatz und Ertrag bewusst zu werden. Solange du häufiger richtig als falsch liegst verdienst du hierdurch. Du liegst häufiger richtig, wenn du das Prinzip von Ursache und Wirkung verstehst und danach handelst. Genau darum geht es beim Investieren. Betrachte deine Zeit wie ein Investment, deinen Wohnraum, deine Einkäufe und auch deine Kontakte. Wenn du ein Portfolio aufstellst, dann musst du zwar diversifizieren, doch das bedeutet nicht, dass du so viele verschrieben Aktien wie möglich kaufen solltest. Behalte immer den Überblick und konzentriere dich auf die Unternehmen, bei denen du am sichersten über einen Gewinn bist. Ordnung ist das halbe Finanzleben, deshalb sorge dafür, dass du weißt was du tust.

Vorteil 5: Minimalismus macht glücklich

Krankheiten wie Depression, Mediensucht und Burnout werden immer häufiger. Dies liegt vor allem an der Überforderung unserer Reize, mit der jeder täglich zu kämpfen hat. Meditation und Entschleunigung werden immer populärer, weil sie ein Gegenpol dazu sind. So verhält es sich auch mit Minimalismus. Es macht uns glücklich uns voll und ganz mit einer Sache zu beschäftigen. Ablenkung unwichtiger Dinge ist deshalb eine Kerndisziplin. So wie Glück für jeden wichtig ist, ist es besonders für Investoren von Bedeutung. Der Weg zum Wohlstand benötigt nicht nur einen klaren Geist, sondern auch ein ausgelassenes Privatleben. Wir können schlecht arbeiten und finanzielle Entscheidungen treffen, wenn wir keinen Ausgleich in unserer Freizeit haben.

Fazit:
Hilf dir selbst, indem du dein Leben auf die guten und einfachen Dinge begrenzt. Betrachte Kosten und Ertrag langfristig. Sowohl bei Investments, als auch bei normalen Dingen, für die du dein Geld ausgibst. Sei dir darüber im Klaren, dass deine Dinge für dich da sind und nicht du für deine Dinge. Verzicht macht dich in den meisten Dingen reicher als Konsum und Besitz. Dabei sparst du zudem Ressourcen und dadurch Geld. Du handelst finanziell klug und bereicherst sowohl dein Leben als auch dein Konto.

Dieser Kurs zeigt dir alles was du über Geld wissen musst!