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Tether Gefahr – kommt jetzt der große Bitcoin-Crash?

150 Jahre sollte er absitzen und 170 Milliarden Dollar Strafe zahlen.

Das war das letzte Urteil über Bernie Madoff – dem größten Betrüger aller Zeiten.

17 Jahre lang hatte er seinen Opfern Milliarden aus der Tasche gezogen, darunter Stiftungen, Filmstars und Professoren.

Wie ihm das gelang?

Bernie blendete sie alle mit dem Image eines führsorglichen, unbescholtenen und angesehenen Fondsmanagers.

Doch im Hintergrund rollte ein brutales Schneeballsystem:

Leute zahlten ein – Millionen über Millionen – und wer rauswollte, wurde mit dem Geld der anderen ausbezahlt.

Bis das System zusammenbrach:

Als 2008 das Finanzsystem zusammenschmolz, brach Panik aus, die Leute verlangten ihr Geld, bloß raus, schnell weg, Hauptsache etwas retten.

Doch Bernie konnte nicht mehr zahlen…

Vielleicht steht uns bald Ähnliches bevor, doch nicht an der Wall Street, sondern am Kryptomarkt.

Ein anonymer Krypto-Insider hat am 14. Januar auf Medium einen Artikel veröffentlicht (hier verlinkt), wo er den Stablecoin Tether beschuldigt, ebenfalls ein Schneeballsystem aufgebaut zu haben.

Mittlerweile sei der Schneeball auf 25 Milliarden angewachsen und könnte in einer Lawine Bitcoin, Ethereum, Polkadot, kurz: den gesamten Markt unter sich begraben.

Jetzt erfährst du, was Tether überhaupt ist, worin die Tether Gefahr besteht und was passieren könnte, sollten die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen.

Zum Abschluss verrate ich dir natürlich, wie du dich schützen kannst.

Die Tether Gefahr – crasht der Bitcoin 2021?

Was ist Tether? – Ein Dollar auf der Blockchain

Krypto-Börsen sind überreguliert:

Willst du dich anmelden oder Geld abheben, wirst du mit Fragen durchlöchert wie ein Schweizer Emmentaler:

Können Sie sich ausweisen? Können Sie bitte Dokumente hochladen? Woher kommt das Geld?

Deshalb nehmen Investoren lieber eine Abkürzung über Stablecoins, Kryptowährungen, die an einen festen Wert gebunden sind – sei es der Dollar, Euro oder Yen.

Das bedeutet: Ein Dollar-Stablecoin ist genauso wertvoll wie ein Dollar.

Nur muss der Dollar-Stablecoin mit einem Dollar gedeckt sein, sonst hättest du nur einen Zahlen-Code, keinen Wert.

Ist das gegeben, sind die Vorteile enorm:

  • Du kannst schnell über die Blockchain Geld transferieren.
  • Der Stablecoin schwankt nicht im Wert.
  • Du kannst ihn wieder in Euro, Dollar, Yen umtauschen.
  • Du entgehst den Regulierungen an den Krypto-Börsen, wenn du wirkliche Dollar abheben wolltest.

So weit, so gut.

Der größte Stablecoin ist Tether (USDT) – von ihm sind knapp 25 Milliarden im Umlauf (25 Milliarden Dollar).

Aber an ihm nagt ein Problem:

Tether gibt es seit 2014, doch bis jetzt konnte die Firma dahinter (Tether Ltd.) nicht nachweisen, dass wirklich ein Wert dahintersteckt und er gedeckt ist.

Millionen Krypto-Investoren nutzen also täglich einen Stablecoin, der weniger Wert sein könnte als Eiszapfen am Nordpol.

Aus dieser Ungewissheit kriecht die Gefahr hervor:

Die Tether Gefahr – bricht der Bitcoin zusammen?

Um diese Frage zusammen, schauen wir uns die Anschuldigungen gegen Tether an:

1. Fast alle Bitcoins werden mit Tether gekauft

Geld von Tether, das in Bitcoin hineinfließt
Quelle: https://coinlib.io/coin/BTC/Bitcoin

Täglich fließen umgerechnet etwa 12 Milliarden Dollar in Bitcoin – das Problem:

Allein für 10 Milliarden ist Tether verantwortlich.

Euro, Dollar, Yen, sie alle kannst du vernachlässigen.

Auf den drei größten Börsen (Binance, Bit-Z und HitBTC) wird mit Tether Bitcoin gekauft und gegen Tether verkauft.

Aber kannst du das nicht ignorieren?

Schließlich hat Bitcoin eine Marktkapitalisierung von über 600 Milliarden Dollar – die 10 Milliarden aus Tether doch fallen weniger ins Gewicht als eine McFlurry mehr oder weniger bei McDonalds?

Das stimmt, nur bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis; und wenn 70 Prozent der Nachfrage aus Tether kommt, ist Tether die Nachfrage.

Bricht Tether weg, fällt die Nachfrage hinterher.

2. Respektable Börsen verweigern Tether

Die drei genannten Börsen von oben sitzen alle in Asien, ans US-Finanzsystem angeschlossen sind sie nicht.

Das bedeutet: Keine US-Bank deckt sie als Korrespondenzbank und wickelt das Auslandsgeschäft ab.

Deshalb nutzen Investoren Tether als Dollar-Ersatz, um Bitcoin zu kaufen.

Andererseits: Bitstamp und Coinbase haben eine Bank hinter sich, weil sie die strengen Auflagen von KYC und Anti-Geldwäsche-Gesetzen erfüllen.

Und jetzt das Auffallende: Diese durchregulierten, sicheren und geschätzten Börsen akzeptieren kein Tether.

Nicht grundlos werden diese Börsen auf Gebühren verzichten, die aus dem gefragten Handelspaar BTC-Tether sprudeln.

3. Ermittlungen gegen Tether

Seit dem 25. April 2019 untersucht der New Yorker Staatsanwalt Tether Ltd. (“iFinex Inc., et al”).

Der Grund:

Bitfinex (Mutter von Tether) hat 850 Millionen Dollar verloren und wird nun beschuldigt, sie mit Tether gedeckt zu haben – wie es dazu kam, will sich der New Yorker Staatsanwalt genau ansehen (hier Anklage-Verlauf).

Tether blieb jedoch nicht untätig, legte mehrmals Beschwerde ein, sandte Dokumente – doch umsonst:

Am 9. Juli 2020 wies der oberste Gerichtshof New Yorks alle Beschwerden ab und verordnete, dass Tether Ltd. den Untersuchungen zu gehorchen habe.

Der zuständige Richter, J. Gesmer, widerlegte sogar alle Einwände Tethers gegen die Untersuchung, darauf anspielend, dass Einwände nur darauf abgezielt hätten, die Ermittlungen auszubremsen.

4. Seit Untersuchung mehr Tether in Umlauf

Zeitstrahl, wann Tethers gemint werden
Quelle: https://coinmarketcap.com/currencies/tether/ Der erste rote Pfeil bezeichnet den Anfang der Ermittlung; der zweite die Ablehnung der Einsprüche.

Während jedoch Tether Beschwerde über Beschwerde verschickte, ratterte ihre „Geldpresse“ unermüdlich:

Vor der Ermittlung betrug die Marktkapitalisierung ca. 2 Milliarden – und, wo stehen wir heute?

Bei knapp 25 Milliarden, eine Vervielfachung von 1.150 PROZENT.

Und wann hat Tether den Turbo eingelegt und seine Anzahl massiv erhöht?

Seitdem am 9. Juli 2020 alle Einwände abgelehnt wurden.

Die Marktkapitalisierung ist angewachsen von ca. 9 Milliarden auf die knapp 25 Milliarden von heute.

Verdächtig, nicht wahr?

Vor allem, wenn du bedenkst, dass statistisch gesehen, immer der Bitcoin Preis hochkletterte, nachdem große Mengen Tether in Umlauf gebracht wurden.

Dennoch ist das NUR eine statistische Beobachtung – kein Beweis wie ein Fingerabdruck auf einer Mordwaffe.

5. Tethers werden in runden Zahlen gemint

Anzahl der Tether, die gemint werden
Quelle: https://twitter.com/coloradotravis/status/1347010065509752834

Wenn die Nachfrage nach Tether dessen Anzahl bestimmen würde, müsste etwas auffallen:

Ungerade Zahlen, die aus den Blöcken kommen.

Schließlich wollen die Leute nicht exakt 200 Millionen Tether, sondern 2.457 Millionen oder 10.467 Millionen.

USDC macht es so, ein anderer Stablecoin, den Rechnungsprüfer Monat für Monat inspizieren.

Doch Tethers Zahlen sind gerade, als wären sie mit einer Wasserwaage abgemessen: 200 Millionen Tether gelangen in Umlauf, dann 400 Millionen, dann 300 Millionen (hier bei Whale-Alert kannst du es überprüfen).

Tether gibt jedoch zu, diese Mehr-Coins pro forma zu minen, falls der Bedarf steigt.

Ihrer Aussage nach, seien diese noch nicht autorisiert.

6. Nicht genug Reserve in der Bank

Tether Ltd.‘s Bank ist die Deltec Bank auf den sonnigen Bahamas.

Glücklicherweise legt die bahamische Zentralbank offen, wie viel Dollar auf den ganzen Bahamas als Einlagen verfügbar sind.

Wie viel es wohl sind?

Von Januar bis September 2020 ist die Reserve von 4,7 Milliarden auf 5,3 Milliarden gestiegen.

Und wie viel Tether kamen hinzu?

5,4 Milliarden – von 4,6 auf ungefähr 10 Milliarden.

Das bedeutet: In Tether Ltd.‘s Bank liegen nicht ansatzweise so viele Dollars, um Tether zu decken.

Zur Verteidigung muss man jedoch einbringen: Das behauptet Tether gar nicht.

Der Rest sei – ihrer Aussage nach – durch andere Vermögenswerte gedeckt – was das sei?

Vielleicht Pokémon-Karten, Titanic-Gedächtnismünzen oder Kryptowährungen.

Suche es dir aus, wissen tut es keiner.

Am wahrscheinlichsten ist, dass sie die Menge in Bitcoin halten.

Tethers Bank Deltec gibt an, für seine Klienten Bitcoin gekauft zu haben, und das bei einem Preis von ungefähr 9,300 Dollar.

7. Das Schneeballsystem

Mann hält Schneeball in der Hand
Quelle: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Schmelzen wir das Gesagte zusammen, verrühren es und kneten einen schlüssigen Teig: Wie rollt nun Tethers Schneeballsystem über die Blockchain?

Nach der Meinung des anonymen Autors sei das Tethers Schlachtplan:

  1. Investoren kaufen mit hartem Dollar auf Coinbase Bitcoin.
  2. Diese Bitcoins transferieren sie an Börsen, die an keine US-amerikanische Bank angeschlossen sind. Dort können sie Bitcoin hebeln und werden zudem mit Promotionen in Tether überschüttet.
  3. Sie schließen ihre Position in Bitcoin, indem sie die Gewinne gegen Tether verkaufen.
  4. Über einen Strohmann kauft Tether Ltd. die Bitcoins, schickt sie an Coinbase und tauscht sie gegen harte Dollar ein.
  5. Tether hat folglich den Handel mit falschem Dollar gestartet, ihn aber mit echten verlassen. Ein lukratives Geschäft.

Was könnte passieren, wenn die Bombe platzt?

Jetzt hat uns alle die rechte Gruselstimmung gepackt, uns überzieht Gänsehaut und wir fürchten um unsere Bitcoin.

Doch der Horrorfilm ist noch nicht vorbei, das Finale steht noch aus und damit die Frage, wie es sich abspult:

Hat der anonyme Autor recht, was könnte passieren?

Von allein wird Tether nicht zusammenbrechen, das ist Aufgabe der Justiz, deren Untersuchungen weiter fortschreiten.

Hier scheint eine Entscheidung zu dämmern, weil am 15. Januar war Zapfenstreich: Tether Ltd. hätte geforderte Finanz-Dokumente einreichen müssen, nach welcher Methode Tether nun seine Tethers in die Welt setzt.

Ob sie gehorcht haben, wird sich zeigen – bisher ist alles in der Schwebe wie eine Zeichentrick-Figur, die von einer Klippe stürzt, sich aber noch in der Luft hält, weil sie ihre Misere noch nicht begriffen hat.

Dann schaut sie nach unten, erschreckt, paddelt mit den Füßen, doch fällt schließlich hinunter.

Was könnte nun passieren?

Stellt sich öffentlich Tether als Betrug heraus, werden sie wertlos, der Kurs stürzt ins Rot und plumpst von einem Dollar auf ein paar Cents.

Damit sind die Tether-Halter zuerst die Geprellten, doch wie ein Virus breitet sich die Infektion aus, bis alle Coin-Halter husten und prusten.

Denn Investoren halten nicht grundlos Tether; es ist ein reiner Dollar-Ersatz, um sowohl Bitcoin als auch Altcoins zu kaufen.

Wie gesagt: Das Geld, das täglich in Bitcoin fließt, kommt aus Tether – Dollar, Euro, Yen oder andere Stablecoins sind zu vernachlässigen.

Tether ist also die gesamte Nachfrage auf den Börsen – und wenn die Nachfrage wegbricht?

Dann bricht auch der Bitcoin-Preis weg wie die Steilküsten auf Rügen.

Bitcoin, Ethereum, Polkadot… Alle schwimmen Sie im Rot wie nach einer Piranha-Attacke.

Wie tief es geht, kann keiner absehen; doch schlimmer sogar als der Kursrutsch ist vielleicht der Image-Schaden:

Wieder prügeln die Medien auf Kryptowährungen ein, wieder ziehen sich Investoren zurück, die vielleicht investiert hätten, und wieder verzögert sich die Salonfähigkeit von Kryptowährungen.

Ein Tether-Absturz wäre ein Beben, das womöglich noch Monate oder sogar Jahre danach den Kryptomarkt erschüttert.

Kleines Update: Tether wurde noch ein wenig Frist gewährt; nun haben sie bis zum 30. Januar Zeit, Dokumente vorzulegen, die den Zweifel zerstreuen.

Was spricht dagegen?

Überfliegt man das Gesagte, kristallisieren sich zwei Anschuldigungen:

  1. Tether Ltd. hat ungedeckte Tethers gemint und damit den Bull Run auf Bitcoin angestoßen.
  2. Zudem kauft Tether Ltd. mit seinen Tethers Bitcoins auf und tauscht sie gegen Dollars um.

Letzteres lässt sich womöglich etwas entkräften, denn wir kennen ja die Dollar-Versorgung der bahamischen Banken.

Würde Tether täglich Dollar scheffeln, müssten die Dollar-Reserven stark ansteigen – trotzdem sind sie nur 600 Millionen dazugekommen, nämlich von Januar bis September 2020.

Etwas wenig, wenn man bedenkt, dass allein durch Binance täglich 50 Milliarden an Tether fließen.

Trotzdem könnte Tether Ltd. das Geld immer noch über Strohmänner auf Börsen oder anderen Banken halten; das will ich nicht ausschließen.

Nun zur anderen Anschuldigung: Hat Tether 2020 den Bull Run auf Bitcoin ausgelöst?

Verdächtig ist, wie der Bitcoin Preis gestiegen ist, immer, wenn viele Tether in den Umlauf gekommen sind:

  1. April bis Juli 2019.
  2. April bis Juli 2020.
  3. September 2020 bis heute.

Wie gesagt: nur eine statistische Korrelation, kein definitiver Beweis. Schließlich könnte der Anstieg ebenso mit steigendem Interesse in Bitcoin erklärt werden.

Ist es jedoch wahrscheinlich, dass Tether den Bull Run im Oktober ausgelöst hat?

Schauen wir uns dafür an, wie er überhaupt gestartet ist:

Er begann, als PayPal verkündete (12. Oktober), dass Nutzer Kryptowährungen kaufen, halten und verkaufen könnten.

Vom Oktober bis zum Januar hat sich Bitcoin dadurch verdreifacht – auch Tether hat nachgezogen und sich ungefähr verdoppelt.

Steckt nun allein Tether dahinter? Das ist unwahrscheinlich wie ein Schneesturm in der Sahara:

  • Schätzungsweise kaufen PayPal und Square täglich mehr als 100 Prozent aller neu geminten Bitcoin (Quelle: Bitcoin.com).
  • Zudem hat der Bitcoin Trust Grayscale seit dem vierten Quartal 2020 wöchentlich über 200 Millionen an Bitcoin gekauft ebenso mehr als der Output der Miner. Allein am 15. Januar hat Grayscale 700 Millionen Kapital gesammelt.
  • Bitcoin ETFs: Obwohl die USA noch keinen Bitcoin-ETF hat, sind andere Länder bereits vorangeschritten. Deutschland hat einen, Schweden auch, ebenso die Bermudas. Zusammen verwahren sie mehrere Milliarden Assets under Management – ebenfalls durch physische Bitcoin gedeckt.
  • Firmen: Bisher haben mehrere Firmen angegeben, Bitcoins in der Bilanz zu halten – darunter Square (4.709 BTCs) und MicroStrategy (70.470 BTC).
  • Steigendes Interesse bei High-Net-Worth-Individuals und institutionellen Anlegern: Auch sie pumpen mehrere Milliarden in den Markt. Wenn jemand 500 Millionen besitzt und 5 Prozent in Bitcoin investiert, sind das immerhin 25 Millionen.

Und werden diese Firmen, Fonds, Personen und ETFs an die Börse gehen und mit Tether ihre Bitcoins kaufen?

Eher nicht.

Sie kaufen entweder in privaten Geschäften, direkt von den Minern oder Over The Counter (OTC).

Deswegen halte ich es persönlich für unwahrscheinlich, dass Tether ganz allein einen Bull Run auf Bitcoin auslösen könnte.

Sie können sich dranhängen, auf den Zug aufspringen, aber die Kohlen in den Ofen schaufeln und den Zug allein starten – eher weniger.

Trotzdem widerlegt das nicht, was ich oben gesagt habe: Wenn Tether crasht, ist das Gemetzel groß, sodass jeder Bitcoin-Halter mit Shakespeare sagen könnten:

„Ich bin einmal so tief in Blut gestiegen,

Daß, wollt’ ich nun im Waten stille stehn,

Rückkehr so schwierig wär’, als durch zu gehn.“ (Macbeth, Akt 3, vierte Szene).

Was du jetzt tun kannst

Mann zeigt mit dem Finger in die Kamera
Quelle: Photo by Adi Goldstein on Unsplash

Dieses hin und her zwischen Für und Wider lindert kaum deine dringendste Frage:

Sind meine Bitcoins in Gefahr und was kann ich tun, um sie zu schützen?

Das läuft auf deinen Zeithorizont hinaus, deine Risikotoleranz bei der Geldanlage und dein Vermögen in BTC:

  • Planst du sowieso, mehrere Jahre zu hodlen, sollte dich Tether null interessieren. Der BTC Preis ist wahrscheinlich für ein paar Monate unten, das sollte es gewesen sein. Wer kann, sollte nachkaufen.
  • Bist du in BTC über-investiert, nimm etwas heraus. Auch wenn BTC zurzeit das beste Investment ist, solltest du nicht „all in“ gehen. Geht etwas schief und versickert ein Teil deines Vermögens in roten Zahlen, kommt die Panik, die schlaflosen Nächte und die nagenden Selbstzweifel. Willst du dir das antun?
  • Willst du erst in Bitcoin investieren, investiere nicht sofort alles. Gehe mit einem kleinen Teil hinein und lege alle zwei, drei Wochen nach.

Im Grunde läuft die Antwort auf eine Frage hinaus: Kannst du es mental ertragen, wenn über Monate deine Bitcoins nur noch ein Viertel, ein Fünftel oder weniger wert sind?

Wenn nicht, solltest du deine Position reduzieren.

Nur alles rausnehmen würde ich nicht, denn Bitcoin ist zurzeit das spannendste Investment überhaupt.

Wer aus Angst vor Tether am Rand steht, könnte viel verpassen.

Und, bevor ich es vergesse: Nutze gefälligst kein Tether! Schwenke um auf andere Stablecoins wie USDC.

Fazit zur Tether Gefahr

Ist Tether wirklich eine Blase, könnte sie Bitcoin mit verdammt roten Zahlen überziehen, sobald sie platzt wie ein angestochener Luftballon.

Ob es eine Blase ist, wird sich dieses Jahr entscheiden, denn der New Yorker Staatsanwalt ermittelt und Tether Ltd. muss seine Bücher offen legen.

Trotzdem sollte sich jeder Hodler wünschen, dass jetzt die Blase platzt, wenn es eine gibt.

Dann sind wir das Damoklesschwert endlich los und der Schaden wäre (noch) nicht irreparabel.

Denn, das Bitcoin sich erholt, dass ist wohl sehr wahrscheinlich. Wer Mt.Gox überlebt, der überlebt auch Tether.


Steigst du gerade erst in Kryptowährungen ein und bist erschlagen von den ganzen Begriffen wie hodlen, minen oder Blockchain…?

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Quelle Bild: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

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Das Finanzmagazin GELDMAG

  • […] Tether Gefahr: Tether ist ein Stablecoin, eine Art Dollar auf der Blockchain; mit ihm werden zu ca. 70 Prozent aller Bitcoins gekauft. Fast die gesamte Nachfrage an Bitcoin kommt also aus Tether. Problem: Niemand weiß, ob Tether wirklich gedeckt ist – ob also hinter diesem Stablecoin ein Dollar-Wert steht. Tut es das nicht, ist Tether wertlos und sinkt gegen null; damit vernichtet er kurzfristig beinahe die ganze Nachfrage nach Bitcoin und der Bitcoin Preis 2021 fällt. […]

  • Ja, ihr habt recht. So wie Nawallny. Nur bringt das nix, außer ihr könnt viele Menschen wie bei gamestop mobilisieren.

    • Hallo,

      Danke für deinen Kommentar!

      Ob wir recht haben, wird sich zeigen.

      Ich warte neutral ab und sehe was passiert.

      Das Problem ist bekannt, trotzdem gehen gerade so viele Millionäre, Fonds und Milliardäre in den Markt.

      Die schätzen Tether scheinbar nicht als allzu große Gefahr ein oder haben andere Informationen.

      Deshalb würde ich persönlich das Risiko nicht überbewerten.

      Beste Grüße
      Robin

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