Auch mit kleinen Mitteln kannst du viel erreichen!

- Taschengeld und kleine Geschenke werden im Idealfall auf einem Kinderkonto oder Tagesgeldkonto aufgehoben. Da es sich um kleine und kurzfristige Sparmaßnahmen handelt, ist die geringe Rendite zu verschmerzen.
- Große Geschenke haben das Potential, eine hohe Rendite abzuwerfen und langfristig passiv Einkommen zu erwirtschaften. Hier empfiehlt sich die Anlage in ein ETF-Depot.
- Für regelmäßiges und langfristig orientiertes Sparen bietet sich ebenfalls die Geldanlage in ETFs an, hier aber in ETF-Sparpläne.
Wieso Aktien? Wieso ETFs? Wieso Börse?
Die Geldanlage in Aktien ist die einzige Form der Geldanlage, die Flexibilität, faire Renditeaussichten und ein Grundmaß an Sicherheit in sich vereint. Möglicherweise fragst du dich – falls dir das Thema neu ist – wieso du ausgerechnet dein Geld in Aktien anlegen solltest. Die Antwort ist simpel: Sparbücher und Festgeldkonten werfen derart geringe Zinsen ab, dass sie die Inflation nicht ausgleichen und das angelegte Geld eher entwerten als vermehren. Gleiches gilt für Altersvorsorge-, Bauspar- und andere festverzinsliche Verträge zum Geld sparen. Immobilien hingegen sind in der Anschaffung derart teuer, dass sie für den Ottonormalverbraucher nicht zur Debatte stehen. Im Falle einer ausreichenden Zahlungskraft würden Immobilien wiederum das Problem der geringen Flexibilität aufweisen. Denn das Geld ist in einer Immobilie gebunden und nicht liquide jederzeit zugriffsfähig. Gold als weiterer Sachwert als Alternative zu Immobilien ist mit Lagerungsaufwand verbunden. Zudem weist Gold kurzfristig höhere Schwankungen auf als eine Geldanlage in Immobilien. Kryptowährungen sind (noch) nicht als eine Geldanlage anzusehen, bei der eine ausreichende Sicherheit gegeben wäre. Es verbleibt also nur die Börse mit Aktien, Anleihen, Fonds und weiteren Anlageklassen, unter denen die Fonds spezielle Vorzüge aufweisen:- Risikostreuung auf mehrere einzelne Titel, sodass Verluste einzelner Aktien durch die Gewinne der anderen abgefangen werden.
- Keine Vorerfahrungen an der Börse notwendig, weil Fondsmanager das Management aktiv übernehmen oder – wie bei ETFs – das Management passiv anhand fester Regeln erfolgt.
- Große Produktauswahl bei Brokern und Anbietern, da Geldanlagen in Fonds zunehmend beliebt werden.
ETFs mit geringen Kosten
ETFs sind ein Typus der Aktienfonds. Den Unterschied im Vergleich zu klassischen Fonds kannst du dir wie folgt vorstellen: Beim klassischen Fonds sitzt ein Manager vor dem Bildschirm und kauft Titel für den Fonds an bzw. verkauft sie. Das Ziel ist es, mit diesem Vorgehen eine bessere Performance als auf dem Markt zu erreichen. Da Arbeit durch Menschen teurer als automatisierte Arbeit durch Computer ist, musst du für diesen Service zahlen. Bei ETFs erfolgt die Zusammenstellung des Fonds automatisiert durch Computer: ETFs bilden Indizes ab. Indizes sind Verzeichnisse mit Aktien, wie es beispielsweise der DAX (Deutscher Aktienindex) und der US-amerikanische Dow Jones sind. Durch die Nachbildung eines existierenden Verzeichnisses bereiten ETFs kaum Arbeit. Die laufenden Gebühren und Zahlungen für den Kauf eines ETFs sind im Vergleich zu Aktienfonds gering. Zudem gibt es kaum Aktienfonds, die den Markt übertreffen. Demnach ist eine Investition in den Markt, wie es bei ETFs gegeben ist, wahrscheinlich das Beste, was du für das Konto deines Kindes tun kannst. Passiv gemanagte ETFs sind also der Weg zum profitablen Sparen für deine Kinder. Aber eine Komponente wurde bisher außer Acht gelassen. Denn um zu sparen, muss Geld vorhanden sein. „Kein Problem, dann mache ich eben 50 bis 100 Euro pro Monat oder 200 Euro alle sechs Monate für mein Kind locker.“ Wenn du das denkst, dann lege direkt los und suche dir den Sparplan deiner Wahl aus. Sparpläne auf Indizes, wie den MSCI World, DAX und andere Industriestaaten-Indizes, gelten weitläufig als geeignet. Manchmal sind 50 Euro aber nicht einfach so locker zu machen. Stattdessen ist es notwendig, für sich selbst zu sparen, um anschließend für das eigene Kind sparen zu können.Geld sparen, um es für das eigene Kind anzulegen
Damit du einen Betrag X in regelmäßigen Zeitabständen für dein Kind anlegen kannst, musst du diesen Betrag besitzen. Entweder übst du dich dafür im Verzicht, machst Sparpotentiale aus oder sicherst dir eine weitere Einkommensquelle. Bei einer Entscheidung für den Verzicht ist dir unser Artikel über den Frugalismus eine hilfreiche Informationsquelle. Im Falle einer guten Umsetzung sparst du sogar hohe Summen ein und kannst hohe Beträge für deine Kinder zurücklegen. Da der Verzicht nicht im Vordergrund dieses Artikels stehen soll und du eine möglichst hohe Lebensqualität genießen möchtest, führen wir die beiden Optionen zum Sparen und Geld verdienen auf.Einsparpotentiale entdecken und wahrnehmen

Neue Einkommensquelle erschließen
Möchtest oder kannst du nichts sparen, hast dafür aber etwas Zeit im Monat, dann wäre ein Nebenjob eine plausible Überlegung. Sowohl vor Ort als auch im Internet gibt es reichlich Minijobs. Im Internet kannst du schon durch banale Tätigkeiten, wie die Aktivität als Produkttester oder Chat-Support, gute Nebenverdienste einfahren und damit den Sparkurs zum Wohle deiner Kinder finanzieren. Möchtest du einen kreativen Weg wählen, dann machst du dich nebenbei selbstständig, wobei du deine Talente nutzen kannst. Personen mit einer künstlerischen Begabung können beispielsweise Gemälde malen und diese verkaufen. Ohne künstlerische Begabung lassen sich aber ebenso Verdienstmöglichkeiten finden. Beispielsweise ist die Anschaffung eines 3D-Druckers möglich, um Gegenstände aus verschiedenen Materialien zu drucken und zu verkaufen. Ferner lassen sich sportliche Talente fördern, indem du Trainerlizenzen erwirbst und dann eine bezahlte Tätigkeit als Trainer aufnimmst. Mit dem Zusatzverdienst ist es wie mit fast allem im Leben: Die Möglichkeiten sind da und deren Umsetzung ist fast jeder Person möglich. Du musst es nur machen!Mache Geld locker und spare langfristig
Durch einfachste Maßnahmen machst du Geld zum Sparen locker. Hierfür verzichtest du auf einzelne Ausgaben, nimmst Ersparnispotentiale wahr oder verdienst Geld dazu. Nachdem du die finanziellen Mittel mobilisiert hast, legst du sie für deine Kinder an. Diese Geldanlage erfolgt bestenfalls mit einem langfristigen Anlagehorizont über mehrere Jahre oder Jahrzehnte in ETFs. Bei diesen fällt das Risiko, verglichen mit anderen Anlageklassen zum Sparen, gering aus, während die Rendite auf lange Sicht beste Aussichten bietet. Tagesgeldkonten und andere kurzfristige Anlageklassen sind zu meiden, weil keine lohnende Rendite möglich ist. Je früher du mit dem Sparen anfängst, desto stärker macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar und umso mehr wird es sich für deine Kinder lohnen.Im kostenlosen Freiheits-Call analysieren wir gemeinsam deine Situation und zeigen dir deine besten Optionen auf.
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