Wie du sinnvoll Geld für deine Kinder sparst

Jede Person kann ausreichend Geld mobilisieren und es für die eigenen Kinder sinnvoll anlegen.

Einige Eltern finanzieren ihren Kindern den Führerschein und auch das passende Auto zum 18. Geburtstag. Wenn das Geld besonders gut sitzt, dann bekommen die Kinder zum Studienbeginn für ein finanziell sorgenloses Studium eventuell sogar die passende Immobilie als „Präsent“.

Manche halten hingegen den flexiblen Ansatz für besser und schenken den Kindern als Belohnung für den gelungenen Schulabschluss ein prall gefülltes Girokonto für eine gute Basis im Leben. Aber was machen, wenn der Geldbeutel nicht so locker sitzt, kein Griff nach den Sternen möglich ist und man das Gefühl hat, den Kindern gar keine finanzielle Mittel zur Verfügung stellen zu können? Die Antworten darauf sind nur ein paar Zeilen Lesestoff von dir entfernt. Viel Erfolg!

 

Auch mit kleinen Mitteln kannst du viel erreichen!

Goldener Euro mit denkenden Mann
Pixabay.com © geralt CCO Public Domain

Die erste Lektion, die wichtig ist, ist die der Möglichkeit: Du hast viele Mittel, um für deine Kinder Geld zu sparen und ihnen den Start ins Erwachsenenleben, die Jugend oder schon die Kindheit dadurch zu vereinfachen. Das sagen auch die Experten von Elterngeld.de, die für jeden Individualfall die Optionen zusammengetragen haben, um Geld für die Kinder zu sparen:

  • Taschengeld und kleine Geschenke werden im Idealfall auf einem Kinderkonto oder Tagesgeldkonto aufgehoben. Da es sich um kleine und kurzfristige Sparmaßnahmen handelt, ist die geringe Rendite zu verschmerzen.
  • Große Geschenke haben das Potential, eine hohe Rendite abzuwerfen und langfristig passiv Einkommen zu erwirtschaften. Hier empfiehlt sich die Anlage in ein ETF-Depot.
  • Für regelmäßiges und langfristig orientiertes Sparen bietet sich ebenfalls die Geldanlage in ETFs an, hier aber in ETF-Sparpläne.

 

Wieso Aktien? Wieso ETFs? Wieso Börse?

Die Geldanlage in Aktien ist die einzige Form der Geldanlage, die Flexibilität, faire Renditeaussichten und ein Grundmaß an Sicherheit in sich vereint.

Möglicherweise fragst du dich – falls dir das Thema neu ist – wieso du ausgerechnet dein Geld in Aktien anlegen solltest. Die Antwort ist simpel: Sparbücher und Festgeldkonten werfen derart geringe Zinsen ab, dass sie die Inflation nicht ausgleichen und das angelegte Geld eher entwerten als vermehren. Gleiches gilt für Altersvorsorge-, Bauspar- und andere festverzinsliche Verträge zum Geld sparen.

Immobilien hingegen sind in der Anschaffung derart teuer, dass sie für den Ottonormalverbraucher nicht zur Debatte stehen. Im Falle einer ausreichenden Zahlungskraft würden Immobilien wiederum das Problem der geringen Flexibilität aufweisen. Denn das Geld ist in einer Immobilie gebunden und nicht liquide jederzeit zugriffsfähig. Gold als weiterer Sachwert als Alternative zu Immobilien ist mit Lagerungsaufwand verbunden. Zudem weist Gold kurzfristig höhere Schwankungen auf als eine Geldanlage in Immobilien. Kryptowährungen sind (noch) nicht als eine Geldanlage anzusehen, bei der eine ausreichende Sicherheit gegeben wäre.

Es verbleibt also nur die Börse mit Aktien, Anleihen, Fonds und weiteren Anlageklassen, unter denen die Fonds spezielle Vorzüge aufweisen:

  • Risikostreuung auf mehrere einzelne Titel, sodass Verluste einzelner Aktien durch die Gewinne der anderen abgefangen werden.
  • Keine Vorerfahrungen an der Börse notwendig, weil Fondsmanager das Management aktiv übernehmen oder – wie bei ETFs – das Management passiv anhand fester Regeln erfolgt.
  • Große Produktauswahl bei Brokern und Anbietern, da Geldanlagen in Fonds zunehmend beliebt werden.

Diese drei wesentlichen Vorzüge sind klare Fürsprecher für die Geldanlage in Aktien und darunter speziell in die breit bestückten und im Hinblick auf das Risiko gestreuten Fonds. Zwar bestehen Nachteile wie das Risiko der Kursschwankungen. An der Börse sind Verluste aber nunmal ebenso ein Teil der Geldanlage, die langfristig zu verschmerzen sind.

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Genau deswegen ist das Sparen mit Fonds empfohlen: Weil die Risiken gestreut werden und am Ende ein großer Teil der Wirtschaft durch einen Fonds abgebildet wird – und dass sich eine Wirtschaft nicht vorwärts entwickeln würde, ist langfristig in den letzten Jahrzehnten in den Industriestaaten nicht der Fall gewesen. Werden große Beträge per Einmalzahlung investiert oder wird regelmäßig gespart, so gibt es kaum eine bessere Geldanlage als Aktienfonds.

 

ETFs mit geringen Kosten

ETFs sind ein Typus der Aktienfonds. Den Unterschied im Vergleich zu klassischen Fonds kannst du dir wie folgt vorstellen: Beim klassischen Fonds sitzt ein Manager vor dem Bildschirm und kauft Titel für den Fonds an bzw. verkauft sie. Das Ziel ist es, mit diesem Vorgehen eine bessere Performance als auf dem Markt zu erreichen. Da Arbeit durch Menschen teurer als automatisierte Arbeit durch Computer ist, musst du für diesen Service zahlen.

Bei ETFs erfolgt die Zusammenstellung des Fonds automatisiert durch Computer: ETFs bilden Indizes ab. Indizes sind Verzeichnisse mit Aktien, wie es beispielsweise der DAX (Deutscher Aktienindex) und der US-amerikanische Dow Jones sind. Durch die Nachbildung eines existierenden Verzeichnisses bereiten ETFs kaum Arbeit.

Die laufenden Gebühren und Zahlungen für den Kauf eines ETFs sind im Vergleich zu Aktienfonds gering. Zudem gibt es kaum Aktienfonds, die den Markt übertreffen. Demnach ist eine Investition in den Markt, wie es bei ETFs gegeben ist, wahrscheinlich das Beste, was du für das Konto deines Kindes tun kannst.

Passiv gemanagte ETFs sind also der Weg zum profitablen Sparen für deine Kinder. Aber eine Komponente wurde bisher außer Acht gelassen. Denn um zu sparen, muss Geld vorhanden sein. „Kein Problem, dann mache ich eben 50 bis 100 Euro pro Monat oder 200 Euro alle sechs Monate für mein Kind locker.“

Wenn du das denkst, dann lege direkt los und suche dir den Sparplan deiner Wahl aus. Sparpläne auf Indizes, wie den MSCI World, DAX und andere Industriestaaten-Indizes, gelten weitläufig als geeignet. Manchmal sind 50 Euro aber nicht einfach so locker zu machen. Stattdessen ist es notwendig, für sich selbst zu sparen, um anschließend für das eigene Kind sparen zu können.

 

Geld sparen, um es für das eigene Kind anzulegen

Damit du einen Betrag X in regelmäßigen Zeitabständen für dein Kind anlegen kannst, musst du diesen Betrag besitzen. Entweder übst du dich dafür im Verzicht, machst Sparpotentiale aus oder sicherst dir eine weitere Einkommensquelle.

Bei einer Entscheidung für den Verzicht ist dir unser Artikel über den Frugalismus eine hilfreiche Informationsquelle. Im Falle einer guten Umsetzung sparst du sogar hohe Summen ein und kannst hohe Beträge für deine Kinder zurücklegen. Da der Verzicht nicht im Vordergrund dieses Artikels stehen soll und du eine möglichst hohe Lebensqualität genießen möchtest, führen wir die beiden Optionen zum Sparen und Geld verdienen auf.

 

Einsparpotentiale entdecken und wahrnehmen

Grünes Sparschwein mit Sonnenbrille
Pixabay.com © Alexas_Fotos CCO Public Domain

Sparen lässt sich durch Rabattaktionen, sorgsamen Umgang mit Technik und einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Die Einsparpotentiale sind dank der Digitalisierung und der damit einhergehenden schnellen Verbreitung und Plattformen zur Übersicht für Einsparungen schier grenzenlos. Bei Lebensmitteln und Drogerien lässt sich durch Coupons sparen, die auf Plattformen zum Sparen ausgegeben werden.

So erhältst du deine üblichen Einkäufe umsonst oder zum reduzierten Preis. Gleiches trifft auf den Bereich der Mode zu. Gebrauchtwaren tummeln sich im Internet und sind oft nahezu in der Qualität von Neuwaren. Käufe in Outlets sind eine gute Option, um an Markenware zum reduzierten Preis zu gelangen.

Der häufige Kauf neuer Technik lässt sich verhindern, indem möglichst viel Initiative für eine lange Nutzungszeit der Produkte ergriffen wird. Zum Beispiel allein die Vermeidung von Fehlern beim Aufladen von Smartphones vermag es, die Zyklenfestigkeit der Smartphones erheblich zu erhöhen. Fehler sind allem voran das komplette Entladen und Aufladen. Für die heutigen Lithium-Ionen-Akkus sind Ladezustände zwischen 20 und 80 % oder noch besser zwischen 30 und 70 % ideal.

Der richtige Umgang mit den eigenen technischen Mitteln lässt sich glücklicherweise durch das Lesen der Produktblätter und etwas Eigenstudium im Internet sicherstellen. Dann wird unter Umständen das neue High-End-Smartphone nicht alle zwei Jahre neu gekauft, sondern alle drei oder vier Jahre, was Ersparnisse von 500 bis 1.000 € alle drei bzw. vier Jahre zur Folge hat.

Ferner lohnt es sich, zu hinterfragen, wann Konsum außerhalb der eigenen vier Wände notwendig ist und wann nicht. Das Essen eines Burgers außer Haus lässt sich durch einen Familienabend gemeinsam beim Kochen ersetzen. Vier Mal Burger auswärts können inklusive Getränken schon über 50 € kosten, daheim ist es im Schnitt mehr als die Hälfte günstiger.

Zu guter Letzt sind Versicherungen ein kniffliges Thema. Häufig mag man sie nicht, aber man braucht sie nun mal. Die beste Art des Abschlusses von Versicherungen ist es, über einen unabhängigen Versicherungsmakler zu agieren. Der Versicherungsmakler verlangt keinerlei Vergütung, da er diese von der Versicherung erhält. Dir kommen keine Zusatzkosen auf, aber dafür ein enormer Mehrwert.

Denn ist ein Versicherungsmakler unabhängig und nicht für eine Versicherungsgesellschaft engagiert, so bietet er dir stets die für deine Bedürfnisse günstigsten Versicherungen mit den besten Tarifen an. Versicherungsmakler kannst du sowohl vor Ort als auch digital zur Betreuung beauftragen.

Beachtest du all diese Punkte oder zumindest zwei davon, dann sind die 30 bis 100 € Ersparnis monatlich absolut realistisch und fast immer ist sogar mehr drin. Dieses Geld sparst du direkt für deine Kinder – oder du behältst einen Teil für dich und sparst den anderen Teil für deine Kinder. So steigerst du deine Lebensqualität und legst zugleich etwas für den Nachwuchs beiseite. Maximaler Ertrag bei minimalem Aufwand sind dein Mehrwert.

 

Neue Einkommensquelle erschließen

Möchtest oder kannst du nichts sparen, hast dafür aber etwas Zeit im Monat, dann wäre ein Nebenjob eine plausible Überlegung. Sowohl vor Ort als auch im Internet gibt es reichlich Minijobs. Im Internet kannst du schon durch banale Tätigkeiten, wie die Aktivität als Produkttester oder Chat-Support, gute Nebenverdienste einfahren und damit den Sparkurs zum Wohle deiner Kinder finanzieren.

Möchtest du einen kreativen Weg wählen, dann machst du dich nebenbei selbstständig, wobei du deine Talente nutzen kannst. Personen mit einer künstlerischen Begabung können beispielsweise Gemälde malen und diese verkaufen. Ohne künstlerische Begabung lassen sich aber ebenso Verdienstmöglichkeiten finden.

Beispielsweise ist die Anschaffung eines 3D-Druckers möglich, um Gegenstände aus verschiedenen Materialien zu drucken und zu verkaufen. Ferner lassen sich sportliche Talente fördern, indem du Trainerlizenzen erwirbst und dann eine bezahlte Tätigkeit als Trainer aufnimmst.

Mit dem Zusatzverdienst ist es wie mit fast allem im Leben: Die Möglichkeiten sind da und deren Umsetzung ist fast jeder Person möglich. Du musst es nur machen!

 

Mache Geld locker und spare langfristig

Durch einfachste Maßnahmen machst du Geld zum Sparen locker. Hierfür verzichtest du auf einzelne Ausgaben, nimmst Ersparnispotentiale wahr oder verdienst Geld dazu. Nachdem du die finanziellen Mittel mobilisiert hast, legst du sie für deine Kinder an.

Diese Geldanlage erfolgt bestenfalls mit einem langfristigen Anlagehorizont über mehrere Jahre oder Jahrzehnte in ETFs. Bei diesen fällt das Risiko, verglichen mit anderen Anlageklassen zum Sparen, gering aus, während die Rendite auf lange Sicht beste Aussichten bietet.

Tagesgeldkonten und andere kurzfristige Anlageklassen sind zu meiden, weil keine lohnende Rendite möglich ist. Je früher du mit dem Sparen anfängst, desto stärker macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar und umso mehr wird es sich für deine Kinder lohnen.

Für kurze Zeit zum Einführungspreis verfügbar!
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