Rohstoffe als Inflationsschutz: Warum sie in jedes Vermögensportfolio gehören

Die Integration von Rohstoffen in dein Vermögensportfolio kann eine lukrative Möglichkeit sein, dein Vermögen zu diversifizieren und zu maximieren. Durch Investitionen in Rohstoffe wie Gold, Öl und Agrarrohstoffe kannst du von den Schwankungen anderer Anlageklassen wie Aktien und Anleihen abgeschirmt werden und so das Risiko deines Portfolios reduzieren. Doch wie lassen sich Rohstoffe in dein Vermögensportfolio integrieren und welche Faktoren solltest du bei der Entscheidung berücksichtigen? In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren, die Vor- und Nachteile von Rohstoffinvestitionen im Vermögensportfolio und geben Tipps, wie du Rohstoffe erfolgreich integrieren kannst.

Warum sollten Rohstoffe in ein Vermögensportfolio integriert werden?

Rohstoffe können eine wertvolle Ergänzung für dein Vermögensportfolio darstellen, da sie eine Möglichkeit bieten, von den Schwankungen anderer Anlageklassen abgeschirmt zu werden und so das Risiko deines Portfolios zu reduzieren. Rohstoffinvestitionen bieten auch die Möglichkeit, von der Inflation profitieren zu können, da viele Rohstoffpreise tendenziell mit der Inflation steigen. Zudem können Rohstoffe als Absicherung gegen Währungsrisiken dienen, da sie in der Regel nicht an eine bestimmte Währung gebunden sind.

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Rohstoffe können auch eine stabile Quelle für Renditen darstellen. Während die Preise von Aktien und Anleihen von wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen beeinflusst werden, haben Rohstoffe in der Regel eine stabilere Preisentwicklung, da sie von der Nachfrage nach grundlegenden menschlichen Bedürfnissen wie Nahrung, Energie und Industriematerialien abhängen.

Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es, in Rohstoffe zu investieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren. Eine Möglichkeit ist der Kauf von Rohstoffaktien, die von Unternehmen ausgegeben werden, die in Rohstoffe wie Öl, Gas, Gold oder Agrarrohstoffe investieren. Eine andere Möglichkeit ist der Kauf von Rohstofffonds oder -etfs, die in einen Korb von Rohstoffaktien investieren.

Es ist auch möglich, direkt in Rohstoffe zu investieren, indem man Rohstoffe wie Gold, Silber oder Platin kauft und lagert. Dies kann entweder in physischer Form, zum Beispiel in Barren oder Münzen, oder in elektronischer Form, zum Beispiel in einem Gold-Sparplan, geschehen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Investieren in Rohstoff-Zertifikate, die von Banken ausgegeben werden und die Wertentwicklung von Rohstoffen nachbilden. Rohstoff-Zertifikate sind jedoch häufig mit hohen Gebühren verbunden und es besteht das Risiko, dass die Bank, die das Zertifikat ausgegeben hat, in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Insgesamt gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren, und es ist wichtig, sorgfältig zu überlegen, welche Option am besten zu deinen Anlagezielen und Risikotoleranz passt.

Welche Risiken gibt es und wie kann man sie minimieren?

Es gibt einige Risiken, die bei der Integration von Rohstoffen in ein Vermögensportfolio berücksichtigt werden sollten:

  • Preisschwankungen: Rohstoffpreise können stark schwanken und es gibt keine Garantie für stabile oder hohe Renditen.
  • Lagerungsrisiken: Bei der Lagerung von Rohstoffen in physischer Form, zum Beispiel in Barren oder Münzen, besteht das Risiko von Diebstahl oder Beschädigung.
  • Unternehmensrisiken: Investitionen in Rohstoffaktien oder -fonds sind dem Risiko von Unternehmenspleiten oder -problemen ausgesetzt.

Es gibt einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Risiko bei der Integration von Rohstoffen in dein Vermögensportfolio zu minimieren:

  • Diversifikation: Verteile deine Rohstoffinvestitionen auf verschiedene Rohstoffe und Anlageformen, um das Risiko zu minimieren.
  • Langfristige Perspektive: Betrachte Rohstoffinvestitionen als langfristige Anlage und setze nicht auf kurzfristige Preisschwankungen.
  • Risikomanagement: Setze Stop-Loss-Order ein, um Verluste zu begrenzen, und überwache deine Rohstoffinvestitionen regelmäßig.
  • Erwartungen realistisch halten: Rohstoffpreise können stark schwanken und es gibt keine Garantie für stabile oder hohe Renditen. Halte deine Erwartungen an die Renditen daher realistisch.

Insgesamt gibt es keine Garantie, dass du bei der Integration von Rohstoffen in dein Vermögensportfolio keine Verluste erleiden wirst. Es ist wichtig, das Risiko gründlich abzuwägen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko zu minimieren.

Wie wirken sich Inflation und Wechselkurse auf Rohstoffinvestitionen im Vermögensportfolio aus?

Inflation kann sich auf Rohstoffinvestitionen im Vermögensportfolio auswirken, da viele Rohstoffpreise tendenziell mit der Inflation steigen. Dies kann dazu beitragen, dass Rohstoffinvestitionen als Inflationsschutz dienen und das Vermögensportfolio gegen die Kaufkraftverluste schützen, die durch die Inflation verursacht werden.

Wechselkursänderungen können jedoch dazu führen, dass sich die relative Attraktivität von Rohstoffinvestitionen im Vermögensportfolio ändert. Wenn sich der Wechselkurs zum Beispiel verschlechtert, können Rohstoffe, die in einer anderen Währung als der eigenen Währung gekauft wurden, an Wert verlieren. Um dieses Risiko zu minimieren, kannst du deine Rohstoffinvestitionen in verschiedene Währungen diversifizieren.

Fazit!

Rohstoffe können eine wertvolle Ergänzung für ein Vermögensportfolio sein und dazu beitragen, das Risiko zu minimieren und von Schwankungen anderer Anlageklassen abgeschirmt zu werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren, wie zum Beispiel Rohstoffaktien, -fonds, -zertifikate oder direkt in Rohstoffe.

Es ist wichtig, sorgfältig zu überlegen, welche Option am besten zu deinen Anlagezielen und Risikotoleranz passt und die Risiken sorgfältig abzuwägen. Informiere dich weiter über die verschiedenen Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren, bevor du dich für eine Anlageentscheidung entscheidest.

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