Du weißt nich so recht, was du von Frugalismus halten sollst? Bewusster Umgang mit Geld ist wichtig, aber geizig und allein willst du nicht sein? Dann lies jetzt unbedingt weiter, denn es ist an der Zeit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Wenn z. B. einige wenige Veganer fordern, man solle Menschen durch staatliche Mittel dazu zwingen kein Fleisch mehr zu essen, dann heißt das nicht, dass es zwangsläufig zum Veganismus dazu gehört, andere Menschen systematisch zu unterdrücken. Das kann zwar eine Konsequenz sein, die Extremisten aus dem Grundgedanken des Veganismus ableiten, aber hat mit dem durchschnittlichen Veganer, der einfach nur auf den Verzehr von tierischen Produkten verzichtet, wenig zu tun.
Nur weil es extreme Frugalisten gibt, die absolut nie in ein Hotel gehen würden, heißt das nicht, dass es keine Frugalisten gibt, die mit ihrem Partner gemeinsam in den Urlaub fliegen. Kommunikation, Respekt und wechselseitige Toleranz gehören zu einer funktionierenden Beziehung dazu. Dem steht der Frugalismus nicht im Wege, denn es geht eben nicht um zusätzliche Vorschriften und Engpässe für alle Menschen im eigenen Umfeld, sondern um adaptive Lösungsstrategien mit denen Herausforderungen des Alltags besser entgegengetreten werden kann.
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Frugalismus, das selbe wie Veganismus?
Wie bei jedem anderen Lebensstil, ist es auch für Frugalisten wünschenswert, wenn der Beziehungspartner den Grundideen des Frugalismus gegenüber nicht abgeneigt ist. Dennoch ist dies nicht zwingend nötig, denn ein Frugalist kann auch dann frugal leben, wenn es andere Menschen nicht tun. Eine Beziehung, die nicht als reines Abhängigkeitsverhältnis ausgelegt ist, sondern, wie durch den Begriff “Partnerschaft” impliziert, aus zwei gleichberechtigten Individuen besteht, bietet genügend Raum für beide Seiten sich frei zu entfalten. Der Einfachheit halber empfiehlt sich eine getrennte Kontenführung, doch auch im Falle gemeinsamer Vermögensverwaltung kann jeder frei über seinen Teil des gemeinsamen Geldes verfügen. Solange dies gewährleistet ist, werden keine Grenzen überschritten und niemanden wird eine andere Denkweise aufgezwungen. Von der konzeptionellen Seite her stellt sich das vermeintliche Problem also als gelöst heraus. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Beziehungsebene nicht beeinflusst wird und dies unter Umständen zu Problemen führen kann. Jede vertretene Idee bietet Grundlage für Reibungspunkte. Entsprechend kann ein ganzes Bündel von Ideen prinzipiell zu verheerenden Auseinandersetzungen führen. Ob dem auch wirklich so ist, ist allerdings von der Art und Weise abhängig wie dieses Ideenbündel umgesetzt wird.
Wenn z. B. einige wenige Veganer fordern, man solle Menschen durch staatliche Mittel dazu zwingen kein Fleisch mehr zu essen, dann heißt das nicht, dass es zwangsläufig zum Veganismus dazu gehört, andere Menschen systematisch zu unterdrücken. Das kann zwar eine Konsequenz sein, die Extremisten aus dem Grundgedanken des Veganismus ableiten, aber hat mit dem durchschnittlichen Veganer, der einfach nur auf den Verzehr von tierischen Produkten verzichtet, wenig zu tun.
Nur weil es extreme Frugalisten gibt, die absolut nie in ein Hotel gehen würden, heißt das nicht, dass es keine Frugalisten gibt, die mit ihrem Partner gemeinsam in den Urlaub fliegen. Kommunikation, Respekt und wechselseitige Toleranz gehören zu einer funktionierenden Beziehung dazu. Dem steht der Frugalismus nicht im Wege, denn es geht eben nicht um zusätzliche Vorschriften und Engpässe für alle Menschen im eigenen Umfeld, sondern um adaptive Lösungsstrategien mit denen Herausforderungen des Alltags besser entgegengetreten werden kann.
So sorgt Frugalismus für ein reiches Beziehungs-Leben
Frugalismus kann die Beziehung sogar wortwörtlich bereichern, denn Wünsche und Lebensziele können offen kommuniziert und aufeinander abgestimmt werden. So können auch der gemeinsame Urlaub am Meer realisiert und gemeinsame Anschaffungen getätigt werden. Es wird zudem dafür gesorgt, dass diese auch tatsächlich das gemeinsame Glück fördern. Nicht zuletzt kann das sonst oft so leidige Thema Geld in einen neuen Kontext gesetzt werden. Finanzen sind in vielen Haushalten noch immer ein Tabu, weshalb finanzielle Probleme lange unter Verschluss bleiben und sich erst in Form einer Katastrophe offenbaren. Transparenz im Rahmen gemeinsamer Zukunftsplanung hilft dabei, dies schon im Vornherein zu verhindern. Mitunter genießen Ehepaare zwar steuerliche Vorteile, doch Problematiken die mit dem eventuellen Scheitern der Beziehung einhergehen, können sich selbstredend auch auf finanzieller Ebene äußern. So gehen mit der Scheidung oder Unterhaltsforderungen auch massive Kosten einher. Es handelt sich wie bei vielen anderen Lebensentscheidungen auch um einen finanziellen Risikofaktor, der deshalb aber nicht zwangsweise gemieden werden, sondern lediglich bedacht und geplant werden muss. Somit ist der bewusste Umgang mit Geld kein Fallstrick für funktionierende Beziehungen, sondern im Gegenteil eine gute Stütze, falls alle Stricke reißen. Der Teufel den sich viele an die Wand malen – einen mürrischer Pfennigfuchser der seine Frau anschnauzt, sie solle das Licht ausschalten, weil sonst die Stromkosten steigen – ist nicht mehr als die müde Karikatur eines Ebenezer Scrooge, die den eigentlichen Kern des Frugalismus komplett verfehlt. Zusammengefasst sollten Frugalisten in ihrer Partnerschaft…- überzeugend vermitteln können, warum sie tun was sie tun.
- offen und respektvoll kommunizieren.
- Verständnis und Toleranz aufbringen.
- ausschließlich sich selbst Vorschriften und Regeln auferlegen.
- gemeinsam mit ihrem Partner über Geld reden, aber das Thema nur bei Interesse des Gegenübers vertiefen.
- ihrem Partner nichts aufzwingen, weder Gedanken, noch finanzielle Konsequenzen.
- die eigenen Finanzen möglichst unabhängig von denen des Partners verwalten.
- Kontenmodelle finden, die beide Seiten zufrieden stellen. (Wenn keine getrennten Konten in Frage kommen, können Zusatzkonten eröffnet werden. So haben beide die Möglichkeit eigenständig über einen Teil des gemeinsamen Vermögens zu verfügen.)
Fallstudie: Frugalismus in der Partnerschaft
Herr Fuchs arbeitet in Vollzeit und erhält sein Gehalt von 2600 € netto direkt auf das gemeinsame Konto. Frau Fuchs arbeitet in Halbzeit und trägt so 1200 € netto bei. Von den 3800 €, welche den beiden monatlich zur Verfügung stehen, werden die folgenden Fixkosten gedeckt:- 800 € Warmmiete für eine schöne 60 Quadratmeter-Wohnung
- 400 € für die Krankenversicherungen
- 400 € für Anschaffungen und Dienstleistungen, die beide nutzen (z. B. Auto und Internetverbindung)
- Herr Fuchs fängt erst nach Beginn der Beziehung mit dem Sparen und Investieren an.
- Frau Fuchs arbeitet auch ohne Kind nur in Halbzeit.
- beide erhalten ein durchschnittliches Gehalt.
- es wird nicht an den gemeinsamen Kosten, geschweige denn auf Kosten von Frau Fuchs gespart. Im Gegenteil, Herr Fuchs zahlt einen deutlich größeren Anteil der gemeinsamen Kosten als seine Frau.
- Frau Fuchs verändert ihren Lebensstil nicht abhängig von ihrem Mann.
- beide handeln wirtschaftlich gesehen weder vollkommen unabhängig voneinander noch arbeiten sie gemeinsam auf das gleiche Ziel hin.
- Herr Fuchs und seine Frau bereiten sich auch finanziell bereits auf ein Baby vor.
- beide gehen völlig unterschiedlich mit ihrem Geld um.
- Frau Fuchs folgt nicht blind den Ideen ihres Mannes. Stattdessen setzt sie ihre eigenen Ziele durch.
PS: Jetzt geht es erst los!
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