7 Tipps, wie Du bessere finanzielle Entscheidungen triffst

Es klingt hart: Wo Du heute stehst, ist das Ergebnis Deiner Entscheidungen. Nicht die Wirtschaft ist schuld, nicht das Schicksal und auch nicht das 60 Sekunden-Horoskop aus dem Radio; es sind Deine kleinen, alltäglichen Entscheidungen. Packe also jeden Moment beim Schopfe und entscheide Dich für einen höheren Kontostand, Vermögen und Einkommen – dieser Beitrag zeigt Dir wie.

Warum treffen wir schlechte Entscheidungen?

  1. Krasse Reizüberflutung: Unser Gehirn ist eine belagerte Festung und täglich bestürmen uns Nachrichten mit dem Rammbock. Diese Promis erklärten sich den Rosenkrieg, dort ist eine Bombe explodiert, irgendein IT-Girl hat keinen BH getragen. Über uns schlagen die Wellen von Nachrichten zusammen. In dieser Flut sind wir verloren; wir wissen nicht, auf was wir hören sollen.
  2. Wir kennen unsere Ziele nicht: „Würdest Du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?“, fragt Alice. „Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin du gehen willst“, antwortete die Katze. Ein Zitat aus Alice im Wunderland und es fasst unser Problem perfekt zusammen: Wo wir hinwollen, das wissen wir nicht. Uns fehlen Ziele und damit die Karte, nach der wir unsere Entscheidungen ausrichten.
  3. Das Wichtige macht dem Dringenden Platz: Das Wichtige ist selten der Elefant im Raum; es ist nur eine leise Stimme in der Magengrube. „Es wird Zeit, dass Du Deine Altersvorsorge planst.“ – doch sie verhallt ungehört. Dafür schreit das Dringende wie der Offizier zum Morgenappell: Das muss ich machen, den muss ich anrufen, dorthin muss ich gehen! Das Wichtige bleibt liegen wie die Schlüssel auf der Kommode.

 

Was passiert, wenn wir zu oft falsche Entscheidungen treffen?

Der Zinseszinseffekt türmt nicht nur Vermögen; übertragen formt er auch Dein Leben: Restaurant oder Selbstkochen? Fitnessstudio oder Couchabend? Zuhören oder zanken? Diese kleinen Entscheidungen summieren sich bis ins Grab und bestimmen das große Ganze. Triffst Du immer die richtigen, kleinen Entscheidungen, wird Dein Leben besser und besser – und zwar in allen Bereichen: Finanzen, Beziehungen, Fitness… Aber auch das Gegenteil ist wahr: Ein Bierbauch kommt nicht von einem Schluck, Schulden nicht von einem Kauf, die Scheidung nicht nach einem Streit. Die Entscheidungen in jeder Sekunde führen uns dorthin.

 

7 Tipps, wie Du bessere Entscheidungen triffst

1. Entscheide Dich weniger

Wer kennt Steve Jobs anders als im schwarzen Pulli, hellblauer Jeans und weißen Turnschuhen? Wahrscheinlich nur seine Mutter, als sie ihm selbst die Sachen herauslegte. Er hat einmal sein Outfit gefunden und hält sich daran – er hat sich entschieden. Deshalb wusste er im Kaufhaus immer, was er wollte. Wir hingegen trotten von Laden zu Laden, blinzeln, schauen, gucken und: „Ach Schatz, es war wieder nichts dabei.“

Umso mehr wir uns entscheiden, desto eher hisst unser Gehirn die weiße Flagge – das nennt sich Entscheidungsmüdigkeit. Wir sind so erschöpft, dass wir nur noch den leichten Weg kennen: den Weg zum Sofa, zu McDonalds, zur Fernbedienung. Also entscheide Dich weniger – aber wie? Indem Du mit einer Entscheidung zukünftige Entscheidungen vorwegnimmst. Du trägst nur noch einen Look; schon weißt Du, was Du kaufen musst. Du ernährst Dich vegetarisch, keto oder paleo – schon machst Du einen großen Bogen um die meisten Supermarkt-Regale.

2. Begrenze Deine Fläche

Wie viele Staatsschulden hat Japan? Wie viele Corona-Infizierte gibt es weltweit? Welche Wassertemperatur hatte der Nil am 25.04.2020? Wer sich informiert, enthüllt, entlarvt, der kümmert sich um alles – nur nicht um sich selbst. Über sein Leben wölben sich zwei tektonische Platten: sein Interessenbereich und sein Einflussbereich. Wer zu viele Interessen hat, der verliert; er sorgt sich um die Nachrichten, die Wirtschaft, Ufos aus dem All – er kann sie aber nicht beeinflussen. Es unterliegt nicht seinem Einflussbereich. Beschneide also Deinen Input und interessiere Dich dafür, was Du wirklich kontrollieren kannst. Das macht gelassen, zufrieden und gibt Kontrolle – und dadurch kommen bessere Entscheidungen.

3. Bleibe immer kritisch

In der Bibel steht: Am Anfang war das Geld. Wenn Du weißt, zu wem es fließt, hast Du eine kritische Meinung. Der Punkt ist, hinterfrage alles – jede Meinung, jede Lehre, jede Binsenweisheit. Zu viele basteln Transparente, skandieren Parolen und drängen sich durch die Innenstädte – doch wofür? Für eine Ansicht, die die wenigsten von ihnen hinterfragen. Für die Humanisten: Altera pars audiatur – auch die Gegenseite muss gehört werden. BILD Dir Deine Meinung ist deshalb falsch: Bilde sie Dir, indem Du Dich nicht zufriedengibst mit dem, was andere tun. Prüfe beide Seiten; dann entscheide.

4. Bleibe Deinen Werten treu

Captain Jack Sparrow hatte einen Kompass, der nur dahin zeigte, wohin er wirklich wollte. So einen Kompass haben wir auch: Es sind unsere Werte. Für was stehe ich? Was ist mir wichtig im Leben? – Familie, Erfolg, Gesundheit? Danach sollte sich unsere innere Nadel richten; und unsere Entscheidungen folgen mit geblähtem Segel.

5. Reflektiere regelmäßig

Nur aus Fehlern lernen wir; und was sind Fehler anderes als Entscheidungen? Sei also Dein eigener Sherlock Holmes und forsche Deinen Entscheidungsmustern hinter. Gut, hier habe ich eine falsche Entscheidung getroffen. Wieso? Weshalb? Warum? – was kann ich das nächste Mal besser machen? Genauso lesen wir in unseren guten Entscheidungen: Was hat mich dahin geführt? Wie kann ich es auf andere Entscheidungen übertragen?

Die 3 wichtigsten Regeln neue Dinge umzusetzen

Wissen ist Macht. Wirklich? Wenn du alles weißt, aber nichts machst, umsetzt oder verwirklichst, was ist dieses Wissen denn dann wert? Richtig: Überhaupt nichts! So haben sie Dich seit deiner Geburt verarscht und tun es heute noch! 

Aber wie kommst du nun aus diesem Teufelskreis heraus? Wie schaffst du es strukturiert, voller Motivation (auch nach ein paar Wochen und den ersten Rückschlägen noch) und mit Freude dein neues Finanzwissen umzusetzen? Ganz einfach, indem wir diesen bescheuerten Glaubenssatz einfach umdrehen, denn in Wirklichkeit lautet er: Machen ist Macht!

Da uns aber niemand, jemals gezeigt hat, wie man richtig neues finanzielles Wissen in den Alltag integriert, habe ich dir hier drei Grundregeln aufgestellt und eine dauerhafte Lösung, wie du es locker schaffst dich ganz einfach an diese Regeln zu halten:

  1. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die genau wie Du endlich ihr finanzielles Wissen umsetzen wollen! So hast du Freunde mit denen Du gemeinsam durch Dick und dünn gehen kannst, ohne die Hackfressen ertragen zu müssen, die immer noch Glauben, dass man über Geld nicht spricht.
  2. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die bereits deutlich weiter sind als Du. Menschen, die bereits ihre finanzielle Freiheit erreicht haben. Menschen die Millionäre, Börsenmakler, Immobilieninvestoren und Frugalisten sind. Menschen die gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dir teilen!
  3. Höre auf zu Jammern und handle sofort! Ja, ich konnte deine Gedanken gelesen:
    1. Ich kenne doch niemanden der sich so gerne (wie ich) über Geld unterhält und weiterentwickeln will
    2. Ich kenne doch gar keine Millionäre oder finanziell Freie Menschen!
    3. Als ob sich reiche Menschen mit mir abgeben würden!
    4. Bla Bla Bla…

Du merkst schon, dieser Absatz ist ein lieb gemeinter Tritt in deinen Arsch. Genau das muss aber auch manchmal sein, damit du endlich den nächsten Schritt zu deiner eigenen finanziellen Freiheit gehen kannst. Also, falls du jetzt sauer bist, dann schließ den Browser, ärgere dich zu Tode und überlasse die Erfolge den anderen Menschen, die sich jetzt positiv ertappt fühlen.

Wenn du zu der zweiten Gruppe gehörst, dann habe ich ich eine Lösung für dich, um die drei oben genannten Probleme ein für alle Mal zu lösen: Komm in unsere Geldhelden Academy und verbinde dich mit gleichgesinnten Menschen (klick).

Denke immer daran: Chancen sind wie Sonnenuntergänge, wenn du zulange wartest, dann sind sie vorbei. Denn Machen ist das neue Wissen!

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6. Nutze mentale Modelle

Ein Mensch ohne Ziel ist ein Auto ohne Reifen: Es steht still, verrostet und wird irgendwann abgeschleppt. Definiere deshalb ein klares Ziel; es sagt Dir, wohin Du gehen musst. „Ich will in fünf Jahren 3 Millionen Euro auf dem Konto.“ Gut, jetzt entscheide danach: Spare, investiere, suche Dir neue Einkommensquellen. Wer die Richtung kennt, verirrt sich nicht.

7. Denke langfristig (10-20 Jahre)

Viele denken nur eine Nasenlänge voraus – auf heute Abend, morgen, vielleicht nächste Woche. Doch große Veränderungen vollziehen sich nicht von Mittag auf Mitternacht. Der große Erfinder tüftelt 5 Jahre im Dunkeln; tritt er mit seiner Erfindung ans Licht, ist er für alle plötzlich ein Erfolg über Nacht. Denke deshalb langfristig: auf 10, 20, 30 Jahre. Danach richtest Du Deine Ziele aus und gehst ihnen täglich entgegen mit kleinen Entscheidungen – irgendwann schließen sie Dich in die Arme.

Bonustipp: Denke an die Konsequenzen 2. Ordnung

Ach nein, ich will heute nicht gesund essen, mein Depot umschichten und joggen gehen. Basta! Es ist doch nur heute; daran ist nichts Schlimmes – oder? Leider nein: Bei unseren Entscheidungen werden wir immer kurzsichtig; wir glauben, sie hätten nur Auswirkungen auf diesen Moment. Das wäre die 1 Ordnung: Wir fühlen uns schlecht vom ungesunden Essen, wir verkaufen eine Aktie zu spät, das Sofa ist eingedellt von unserem Körper.

Doch hier hören die Konsequenzen nicht auf – vielmehr machen sie Gigantenschritte in die Zukunft. Eine schlechte Entscheidung schleppt schnell eine zweite hinterher, weil sie einfacher ist. Es ist leicht, Fernsehen zu schauen, zu faulenzen und Pizza zu bestellen. Was ist dagegen schwer? – Trainieren, Investieren lernen, selbst kochen. Entscheiden wir uns einmal falsch, sind wir schnell auf der Autobahn der leichten Entscheidungen. Von ihr biegen wir nur ungern wieder ab auf die Landstraße der richtigen. Denke also langfristig und achte auf die Konsequenzen von morgen, der nächsten Woche, in einem Jahr.


Junge schaut in die Kamera.

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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Robin Prock

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