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Ein neues Schlagwort macht derzeit im Online Business die Runde: Die Initiative Q will ein ganz neues Währungssystem schaffen. Das Projekt, das sich hinter dem Namen verbirgt, hört sich zunächst nach einer Kryptowährung an. Tatsächlich muss man aber nicht einmal Geld bezahlen, um sich bei dem Dienst anzumelden. Aber was steckt dann wirklich dahinter?

Ein neues und alternatives Mittel zum Zahlen?

Das Projekt der Initiativeq ist nicht eben klein gedacht. Im globalen Rahmen möchte man ein Zahlungsmittel schaffen, das auf der ganzen Welt genutzt werden kann. Gegründet wurde es von einem, der mit Geldtransfers durchaus Erfahrung hat. Der Gründer Saar Wilf hat früher beim Projekt PayPal mitgearbeitet. Was er jetzt auf den Markt bringt, soll jedoch keine Transfers von herkömmlichen Bankkonten ermöglichen – es soll die gängigen Währungen ersetzen. Um dies zu tun, müsste sich das Projekt gegen die großen Banken der Welt durchsetzen. Aber die Idee hinter der Initiative Q hat tatsächlich einiges Potential. Die Initiative Q Deutsch ermöglicht mittlerweile auch aus Deutschland den Zugang zum Netzwerk. Aber wie gestaltet sich dieser?

Die Mitgliedschaft kostet nichts – und ist dennoch exklusiv

Um bei dem Projekt mitzumachen, muss kein Beitrag bezahlt werden. Ganz frei ist der Zugang aber dennoch nicht. Man erhält nur eine Möglichkeit zur Anmeldung, wenn man zuvor eingeladen werden. Dadurch möchten die Gründer ein gewisses Maß an Vertrauen und Seriösität wahren. In Geldgeschäften ist dies auch notwendig. Aber auch einen zweiten Grund gibt es noch. Die Einladungen spielen bei dem Projekt eine ganz besondere Rolle. Wer sich anmeldet, gibt dem Netzwerk seinen Namen und eine E-Mailadresse. Anschließend erhält er oder sie einen Link, mit dem Freunde eingeladen werden können. Alle Mitglieder erhalten nun ein bestimmtes Guthaben bei der Initiative Q. Dieses bemisst sich an den Freunden, die ein Mitglied einlädt. Wer mehr Teilnehmer für das Projekt wirbt, erhält mehr Guthaben auf sein Konto. Bei besonders vielen Einladungen kann das Guthaben so exponentiell in die Höhe schnellen. Wer früh am Start ist, kann noch mehr Freunde einladen, die noch nicht im Netzwerk Mitglied sind.

Das System arbeitet mit Vertrauen – und mit Daten

Zunächst einmal klingt die Idee dieser Währung nach einem lukrativen Angebot. Ganz so ist es jedoch noch nicht. Falls die neuen Mitglieder ausbleiben, fallen auch die Zugewinne langsam. Und was sagt die Währung der Initiativeq aus? Nun ganz einfach, in dem Netzwerk bildet sich eine bestimmte Vertrauensbasis. Das ist nicht anders als bei großen Investitionen. Hier wird auch darauf vertraut, dass die Kunden zahlen. Der Dienst soll schlussendlich dazu beitragen, dass die Mitglieder dieses Netzwerkes sich gegenseitig ihre Bonität bestätigen. Das Projekt greift aber auch besondere Daten der Nutzer ab. Zwar sichert es zu, diese nicht zu nutzen. Es wirkt jedoch ausgesprochen attraktiv, mit entsprechenden Daten zu arbeiten, wenn sie denn erst einmal erhoben wurden. Über die Nominierungen lassen sich auch bestimmte Netzwerke abbilden. Für solche Datensammlungen zahlen viele Unternehmen heute eine ganze Menge Geld. Wenn dem Projekt Initiative Q tatsächlich Vertrauen entgegen gebracht werden soll, muss es sich wohl zunächst einmal in Sachen Datensicherheit beweisen. Wenn es dies erfolgreich tut, lassen sich möglicherweise auch Zweifler überzeugen. Viele Menschen wünschen sich schließlich nichts mehr, als rechtzeitig in eine lukrative Kryptowährung einzusteigen. Der Weg zum großen Geld kann dann gesichert sein. Aber ist das Projekt wirklich seriös?

Wie seriös ist die Initiative Q?

Man wirbt Mitglieder und erhält dafür Geld? Das klingt in den Ohren unbedarfter Menschen zunächst nicht sonderlich vertrauenswürdig. Windige Schneeballsysteme mögen die erste Assoziation sein. Doch tatsächlich zahlt man bei der Initiative Q oder der Initiative Q Deutsch nicht einen Cent ein, um sich zu registrieren. Das Projekt ist hier kostenfrei. Das zeigt auch die besonderen Ambitionen des Gründers. Ihm geht es um nicht weniger als ein völlig alternatives Währungssystem. Aber lassen sich die Qs denn auch als Kapital oder Zahlungsmittel nutzen? Derzeit noch nicht. Das Projekt steht schließlich erst am Anfang. Doch die Initiative Q hat bereits rege Kontakte zu einer Vielzahl von Unternehmen geknüpft. Wenn die Gespräche positiv ausgehen, könnte eine Reihe dieser Unternehmen künftig Qs als Zahlungsmittel zulassen. Je mehr Menschen sich auf dieses Zahlungssystem stützen, um so mehr Unternehmen akzeptieren es dann auch. Dass sich die Qs dann in bare Werte ummünzen lassen ist ab einer bestimmten kritischen Masse nicht unwahrscheinlich. Momentan kann man noch ohne Kosten in das Projekt einsteigen. In einigen Jahren oder Jahrzehnten könnten sich die Qs dann vielleicht nutzen lassen. Ein einmal gefestigtes Bezahlsystem lässt sich oft tatsächlich leicht auf der ganzen Welt nutzen. Andere Projekte haben dies bereits gezeigt. Keines davon hat jedoch bisher wirklich den Anspruch verfolgt, eine ganz alternative eigene weltweite Währung zu schaffen. Die Initiative Q verfolgt genau dies. Nur weil der Anspruch damit besonders groß gesteckt ist, muss das Projekt nicht unseriös sein.

Wie viele Informationen bietet das Unternehmen über sich und sein Projekt

Die Information über die momentane Anzahl an Mitgliedern ist dürftig. Hier hat die Initiative Q noch Arbeit zu leisten. Ohne Kenntnis der bisherigen Anteile an Mitgliedern lässt sich für die Verbraucher oder Investoren nur sehr schwer einschätzen, ob diese Kryptowährung wirklich das Zeug zum Trend hat. Das Unternehmen steckt erst in den Kinderschuhen und hat vielleicht auch deshalb noch keine ausführlichen Statistiken über die eigenen Zugewinne veröffentlicht. Dass der Name Initiative Q dennoch derzeit bereits in aller Munde ist, kann man als positives Zeichen lesen. Auch dass es bereits die Initiative Q Deutsch gibt und das Projekt in vielen europäischen Ländern verbreitet wird, ist kein schlechtes Signal. Viele Menschen teilen Einladungen zur Initiative Q derzeit in den sozialen Netzwerken. Dies ist kein Wunder, sie möchten Freunde werben und dadurch entsprechende Währung auf ihrem Konto gutmachen. Zudem hegt mancher den geheimen Traum vom Online-Vermögen. Wenn man nur rechtzeitig bei der richtigen Sache am Start ist, könnten sich auch bei kleinem Einsatz millionenschwere Gewinne machen lassen. Ob diese möglich sind, lässt sich jedoch in den seltensten Fällen glasklar vorhersagen. Ansonsten würden viel mehr Menschen in die entsprechenden Projekte einsteigen. Wie sich die Initiative Q entwickeln wird, dürfte dennoch zu den spannenden Fragen der nächsten Jahre zählen. Wer sich für Wirtschaft und den Online Sektor interessiert, sollte dieses Projekt in jedem Fall im Blick behalten. Wenn es sich weiter ausbreitet, gibt es zwei Möglichkeiten: Es könnte wie ein Schneeball ins Rollen kommen. Oder wie ein Schneeball in der Sonne dahin schmelzen. Man darf gespannt sein.

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