Mit diesem Artikel erfährst du sofort alles was du wissen musst um noch heute mit dem Investieren anzufangen.

Vielen scheint es wie Magie und Glück vereint. Das Bild des plötzlichen Millionärs steckt fest in unseren Köpfen. Wir sehen vor uns wie er hektisch verkauft, neue Investments tätigt und am Ende des Tages mit mehreren Tausend Euro Gewinn davon spaziert. Doch in Wahrheit macht das genaue Gegenteil reich. Langsame, bedächtige Investments bei denen so wenig verkauft oder gekauft wird wie möglich. Die einzige realistische Chance reich zu werden ensteht durch den Zinseszins. Dieser sorgt dafür, dass der Ertrag des Investments einen weiteren Ertrag abwirft, der wiederum einen weiteren Ertrag abwirft. Auf lange Sicht gesehen ensteht so ein Gewinn der die ursprüngliche Investmentsumme bei weitem übersteigt. Dieses Prinzip funktioniert selbst bei gewöhnlichen Renditen, benötigt jedoch eine wichtige Ressource: Zeit.

Je mehr Zeit dein Investment hat um sich zu entwickeln, desto mehr kommt am Ende dabei Raus. Genau aus diesem Grund, solltest du jetzt weiterlesen, damit du noch heute Investieren kannst.

Beispiel

3% Rendite:

Investiere monatlich 500€ für 10 Jahre und aus 60.000€ werden 70.000€

Investiere monatlich 500€ für 20 Jahre und aus 120.000€ werden 160.000€

Investiere monatlich 500€ für 30 Jahre und aus 180.000€ werden 290.000€

Wenn du jetzt gleich mit dem Investieren anfängst und daraus lernst, kannst du höhere Renditen erzielen als 3%. Und jedes Prozent enspricht vielen tausend Euro.

5% Rendite:

Investiere monatlich 500€ für 30 Jahre und aus 180.000€ werden 400.000€

Als erfahrener Investor kannst du es sogar zu einer jährlichen Rendite von über 9% schaffen.

10% Rendite:

Investiere monatlich 500€ für 30 Jahre und aus 180.000€ werden 1000.000€

Ich hoffe, jetzt bist du bereit für die 10 Gesetze des Investments!

Gesetz 1: Verstehen

Wenn du etwas nicht verstehst, dann investiere nicht. Warren Buffet, der reichste Investor aller Zeiten, geht so vor. Doch er begeht damit zugleich einen verheerenden Fehler. Er verpasste sowohl den Aufstieg des Internets als auch die irrsinnigen Gewinne von Kryptowährungen. Am besten ist es also die Regel 1 zu erweitern. Investiere nur in Dinge, die du verstehst und verstehe Dinge, in die du investieren willst.

Gesetz 2: Verantwortung übernehmen

Mache dich nie zum Opfer deiner Umstände. Falls du Verluste einfährst mache keine Börsenexperten oder das Schicksal verantwortlich. Schuld bist du selbst, sowohl im negativen, als auch positiven Sinne. Wenn du es nicht wärst, hättest du auch keine Macht über deine Investments und die brauchst du, um Gewinn zu erzielen. Sowohl Gewinn als auch Verlust liegen beim Investieren in deiner Hand und beide sind gut. Denn durch harsche Verluste lernst du, was es beim nächsten Mal besser zu machen gilt. Du erkennst Fehler in deinem Investmentverhalten und kannst sie ausbügeln, bevor sie sich ausbreiten.

Gesetz 3: Diversifikation

Setze dich mit vielfältigen Arten des Investments auseinander. Setze nie all dein Geld auf ein Pferd sondern stattdessen lieber gleich auf mehrere Rennen. In der Praxis stehen dir Aktien, ETF’s, Rohstoffe, Edelmetalle, Kryptowährungen und gewöhnliche Währungen zur Verfügung, aus denen du wählen kannst. Innerhalb dieser großen Bereiche gibt es dann jeweils noch unzählige weitere Unterteilungen, sodass du sehr genau in die Dinge investieren kannst, an die du glaubst.

Aktien

Aktien sind vereinfacht ausgedrückt winzige Teile eines Unternehmens. Als solche steht und fällt ihr Wert langfristig mit den des Unternehmens. Wenn Apple statt 900 Milliarden € bald eine Billionen Wert sein sollte, dann sind Aktien im Wert von 900€ bald 1000€ wert. Kurzfristig jedoch spielen zu großen Teilen die Erwartungen und das Wertempfinden der Investoren mit rein. Dadurch wird der Preis nicht 1:1 wiedergegeben.

Kryptowährungen

Kryptowährungen sind mittlerweile mehr als nur ein Geldersatz. Sie sind ein eigenständiger Technik-Kosmos rund um die Möglichkeit sich ohne Zwischenwirt miteinander zu verbinden. Sie bieten Freiheit, Sicherheit und bankeloses agieren. Damit sind sie ein solider Plan B, falls das Bankensystem scheitert. Weiterhin bringen sie auch dann Nutzen, wenn das Bankensystem nicht scheitert.

Rohstoffe

Rohstoffe ist ein weit gefasster Begriff. In erster Linie rede ich von strategischen Metallen. Solchen, die in Smartphones und Solarzellen eingesetzt werden. Auf diese ist die Menschheit angewiesen, doch sie werden zunehmend knapper. Eine Kombination, die uns als Investoren hellhörig werden lässt.

Edelmetalle

Gold, Silber und Co. behielten während der gesamten Menschheitsgeschichte ihren ungefähren Wert. Sie werden noch heute weitflächig für den Warentausch akzeptiert. Sie unterliegen keiner Inflation. Selbst wenn gewöhnliches Geld wertlos wird, behalten sie ihren Wert.

ETF’s

ETF’s sind Fonds ohne aktives Fondmanagement und bescheeren dem ohne viel Aufwand eine überdurchschnittliche Rendite. Insbesondere Anfänger und Langzeitinvestoren profitieren von ETF’s.

Gesetz 4: Langfristig investieren

Du solltest immer langfristig investieren. Dafür gibt es viele Gründe, doch der entscheidenste ist ganz klar Zinseszins. Der Zins vom Zins macht den Großteil deiner Investmenteinnahmen aus. Dies liegt daran, dass es sich um eine exponentielle Entwicklung handelt. Exponentielles Wachstum können wir uns mit menschlichem Gehirn nicht vorstellen, deshalb haben es so wenige auf dem Schirm.

Gesetz 5: Ziele setzen

Wenn wir investieren, müssen wir uns im klaren darüber sein, was wir wollen. Denn so entscheidet sich, ob wir hohes Risiko auf uns nehmen wollen und ob Kryptowährungen das Richtige für uns sind. So wird beispielsweise ein Rentner, der noch ca. 20 Jahre zum Leben hat, nicht alles auf eine Karte setzen wollen, indem er auf den Umschwung auf Kryptowährungen setzt. Investments und Ziele passen wie die Faust aufs Auge. Ziele werden am besten erreicht, indem man sie mit konkreten Zahlen verbindet. Beim Investieren kommst du um diese konkreten Zahlen nicht herum und solltest das daher auch nutzen. Lasse in deine Zielplanung Folgendes einfließen:

Wie viel Geld benötigst du?

Wofür benötigst du das Geld?

Wann möchtest du das Geld?

Was ist die geringste Summe, mit der du zufrieden wärst?

Wie viel Geld kannst du beiseitelegen?

Rechne dir aus, welche Rendite und welches Risiko dich jeweils erwarten und beziehe diesen Wert auf verschiedene Jahressätze. Suche online nach „Zinseszins-Rechner“ und finde die konkreten Zahlen zu den Investmentwegen heraus. Abschließend wählst du einen Weg und hältst dich an diesen.

Beispiel: Mit 15.000€ Grundkapital und monatlicher Sparrate von 1000€ agieren. Hohes Risiko eingehen um eine Rendite von 15-20% zu erwirtschaften. Hierzu auf Kryptowährungen und einzelne Aktienwerte in Schwellenländern setzen. Dem Portfolio zur Diversifikation einige ETF’s sowie Silber beimengen.

Gesetz 6: Ruhig bleiben

Sobald Kurse einbrechen und Skandale publik werden, stürmen Anleger an den Rechner und verkaufen ihre Werte. In der heutigen Zeit jedoch verbreiten sich Informationen rasend schnell und Millionen Menschen wissen es schon vor dir. Du verschaffst dir durch schnelles Handeln also keinen Vorteil, sondern reitest nur mit vielen anderen eine Welle nach unten. Wenn du jedoch nicht verkaufst, hast du die Zeit auf deiner Seite. Du kannst jahrelang darauf warten, dass sich der Kurs erhöht – zumindest soweit, bis du deine Investitionssumme wieder drin hast. Das wird nicht immer klappen, aber fast immer. Wenn du die Werte, mit denen du dich zuvor eingedeckt hast, gut genug überprüfst, hast du in der Regel ohnehin keine kompletten Fehlschläge dabei. Wenn es dein Ziel war, mit einem 20-jahres-Horizont zu investieren, dann wählst du Werte, die in 20 Jahren mehr wert sein werden. Wie der Wert nach drei Jahren und zwei Monaten aussieht, kann dir eigentlich fast egal sein. Deshalb solltest du vermeintliche Verluste so gut wie immer aussitzen.

Gesetz 7: Verlustrechnung

Sei dir nie sicher, dass du in 20 Jahren Millionär wirst, selbst dann, wenn deine Rechnung dies ergeben hat. Motiviere dich mit dem bestmöglichen Szenario, doch sorge auf für das schlimmste Szenario vor. Nachdem du dein Geld investiert hast, solltest du es nicht mehr als Kapital sehen, denn du kannst nicht ohne weiteres darüber verfügen. Es sei denn natürlich, du verkaufst deine Werte wieder, doch das empfiehlt sich nicht, weil du sie immer unter Wert verkaufen wirst. Das liegt ganz einfach daran, dass du bereits prognostiziert hast, dass die Werte in der Zukunft mehr wert sein werden. Du kannst sie also nur dann ohne Verlust verkaufen, wenn sie von vornherein falsch herausgesucht waren.

Nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ zu verfahren ist besser, da du dich so nicht um deine Investments sorgst. Vielmehr legst du den Fokus auf immer neue Werte und verpflichtest dich dazu, besser zu recherchieren, weil es nach dem Investieren praktisch kein zurück mehr gibt.

Gesetz 8: Sei Skeptisch

Stelle eigene Nachforschungen an. Wenn dir Börsengurus zum Kauf von Aktie XY raten und von hohen Renditen reden, dann mögen sie vielleicht recht haben, vielleicht aber auch nicht. Sie haben jedoch ohne Frage einen Vorteil durch ihre Empfehlung und gehen daher nicht objektiv vor. Du solltest jedoch Investments immer so objektiv wie möglich bewerten. Vertraue nicht auf Autoritäten, wenn sie vorgeben, Dinge zu können, die unmöglich sind. Niemand kann die Zukunft vorhersagen und niemand kann eine Rendite von 120% garantieren. Übernimm stattdessen selber Verantwortung und folge keinen Trends. Investiere Antizyklisch – also gegen die Marktbewegungen – kaufe nach, wenn andere sturmhaft verkaufen.

Gesetz 9: Rendite und Risiko korrelieren

Willst du eine hohe Rendite, dann musst du auch hohes Risiko in Kauf nehmen. Es ist unmöglich, mit geringem Risiko eine hohe Rendite zu erzielen. Das Geld, welches du durch deine Investments bekommst, muss irgendwo herkommen. Für dieses Geld muss eine Gegenleistung erbracht werden. Diese Gegenleistung liegt darin, dass du Risiko auf dich nimmst. Je mehr Risiko, desto mehr Gewinn. Stelle dich also darauf ein, das Riskio zu suchen, wenn du in X Jahren Millionär werden willst und es zu vermeiden, wenn du eine Altersvorsorge haben möchtest. Geld einfach auf dem Konto zu lassen und nicht zu investieren ist jedoch auch keine Option. Dein Geld der Inflation und den Banken zu überlassen ist ein Risikofaktor, der dir keinerlei Rendite bringt. Als Faustregel kannst du ungefähr 2-5% Rendite ohne großes Risiko erzielen.

Gesetz 10: Gewinne reinvestieren

Wir haben den Zinseszins-Effekt bereits angeschnitten. Bei einem Monatsinvestment von 1000€ über 20 Jahre zu 10% erzielst du ohne ihn 240.000€ Gewinn. Mit Zinseszins jedoch 480.000€! Das ist das Doppelte. Und dieser Effekt potenziert sich noch weiter, wenn du länger wartest. Um den Zinseszins-Effekt auszulösen musst du nur diese eine Sache tun: Reinvestieren! Wenn du Gewinne mit Investments erzielst, dann musst du diese Gewinne für weitere Investments verwenden. Auf diesem Weg baust du dir ein solides Vermögen auf und erweiterst dein Portfolio Stück für Stück. Informiere dich fortwährend über neue Möglichkeiten, reise viel und befasse dich mit Konzernen und Trends. Mit der Zeit bekommst du ein immer besseres Gefühl für Investments und ein geschickteres Händchen für Geld.

Fazit:

Sehe Investieren als ein Spiel an, bei dem die Regeln noch unbekannt sind. Finde sie durch ausprobieren und lesen Stück für Stück heraus und wende sie dann an. Du hast die ersten 10 Regeln in diesem Artikel erhalten. Da draußen warten jedoch noch 1000 weiters auf dich. Überlasse es nicht den Banken Geld mit deinem Geld zu machen, sondern nimm es selbst in die Hand! Am einfachsten geht das mit diesem Kurs, der dir zeigt, wie du auf den besten Weg bist, reich zu werden!

Hinweis:

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel weitergeholfen. Behalte bitte im Kopf, dass es sich hierbei um meine subjektive Wahrnehmung handelt und in keinster Weise um eine professionelle Anlageberatung. Investiere kein Geld, welches du nicht bereit bist auch zu verlieren.