Geld sparen im Alltag – aber wie?

Wer möchte nicht, dass ihm am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche bleibt? Aber wie stellt man das am besten an? Wie spart man am einfachsten Geld im Alltag? Und wie macht man, dass es bleibt? Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Artikel.

In diesem Artikel wirst Du keine Tipps finden wie „nicht in den Urlaub fahren“ oder „Auto verkaufen“. Diese Möglichkeiten würden ja auf der Hand liegen, wir finden jedoch, dass es Tipps braucht, an die man nicht gleich automatisch denkt.
„To think outside of the box“ ist unsere Devise.

Im Wesentlichen gibt es 3 Möglichkeiten, am Ende mehr Geld im Geldbeutel zu haben:

– Mehr verdienen
– Fixkosten reduzieren
– Im Haushalt sparen

Bist du bereit? Los geht´s!

1. Teilnahme an Online-Umfragen, Produkttests, etc.

Mittlerweile gibt es im Internet richtig viele Möglichkeiten, mit wenig Aufwand ein Nebeneinkommen zu generieren. Bei manch einer Plattform füllt man Online-Umfragen aus, nimmt an Produkttests teil und lässt sich diesen Aufwand mit Gutscheinen oder Bargeld vergüten. Klingt einfach – ist es auch. Damit hierbei wirklich Umsatz herauskommt, macht es Sinn, sich gleich bei mehreren Plattformen anzumelden.

2. Zu Fuß statt mit dem Auto

Uns ist klar, dass die Voraussetzung zur Umsetzung dieses Tipps ist, dass man in der Stadt wohnt. Auf dem Land ist man ohne Auto meist aufgeschmissen. In der Stadt ist der Tipp jedoch ein wirklich Guter, denn er spart nicht nur Geld, sondern verhilft Dir auch noch zu besserer Fitness und Gesundheit! Die Alternative für etwas weitere Strecken ist das Fahrrad, das in der Stadt ebenfalls sehr gut funktioniert. Noch weitere Strecken können durch das Bilden von Fahrgemeinschaften umweltschonender und günstiger zurückgelegt werden. Das Auto zu verkaufen könnte selbstverständlich (wie ja bereits oben erwähnt) sehr viel dazu beitragen, jedes Monat schnell zu sparen. Wir finden jedoch, dass dies die persönliche Freiheit sehr stark einschränkt und würden erst einmal mit einer Reduktion der gefahrenen Kilometer beginnen.

3. Einkaufen, Kochen und Essen

Beim Einkaufen empfiehlt sich eine Einkaufsliste und ein voller Magen. Das ist tatsächlich kein Witz, sondern ernst gemeinter Rat: Gehe nicht hungrig einkaufen! Du gibst garantiert mehr Geld aus, als nötig gewesen wäre.
Großgebinde sind immer günstiger als Kleinpackungen. Natürlich kannst Du als Single nicht alles in Familienpackungen kaufen, aber es gibt Dinge, bei denen das sehr wohl möglich ist, wie zB. Waschmittel, Nudeln, Reis, etc. Wenn Du dann noch Hausmarken kaufst, anstatt immer auf Markenartikel zu setzen, sparst Du bei jedem Einkauf wirklich bares Geld.

Um die Einkaufsliste vorzubereiten, machst Du einen Plan, was Du denn die Woche über essen möchtest. Und das kochst Du dann ja auch selbst. So sparst Du sehr viel Geld, das Du nicht in Kantinenessen oder Restaurantbesuche investieren musst. Koche idealerweise mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln, denn die schmecken am besten und sind auf alle Fälle am günstigsten.

Und hier gleich noch ein Tipp zum Thema Lebensmittel: Ignoriere getrost das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses ist völlig unnötig, denn wenn Du über gesunde Sinne verfügst, erkennst Du ganz sicher auch, wenn ein Lebensmittel verdorben ist! Grundsätzlich gilt: Wenn das Lebensmittel normal riecht, aussieht und schmeckt, kannst Du es auch bedenkenlos essen. Ausnahmen stellen hier Fleisch und Fisch dar, diese beiden sollten nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums tatsächlich entsorgt werden, da ein Verzehr ein Gesundheitsrisiko darstellen würde.

Ein gesonderter Tipp zum Kaffee: Trinke keinen Kapselkaffee! Abgesehen von der immensen Belastung für unsere Umwelt durch hohe Energiekosten und Tonnen an Müll, kostet das Kilo Kaffee in Kapselform zwischen 70 und 90 Euro! Das ist ein Wahnsinn und kann ganz einfach durch den Kauf von ganz normalem Bohnenkaffee verhindert werden.

4. Haushalt und Freizeit

Zunächst einmal: Mache die Stromfresser in Deinem Haushalt ausfindig und schmeiß sie raus. Anders: Ersetze zum Beispiel alle Glühbirnen, die Du vielleicht noch hast, durch LED Leuchten. Da investierst Du zwar einmal ein bisschen Geld, dafür halten die LEDs ewig und Du sparst immens viel Strom.
Auch alte Haushaltsgeräte brauchen meist echt viel Strom. Hast Du also einen 20 Jahre alten Kühlschrank oder eine Waschmaschine von Oma zuhause, empfiehlt es sich, über einen Ersatz nachzudenken. Den Fernseher kannst Du eigentlich auch einfach wegwerfen – das Fernsehprogramm ist ohnehin Mist.

Dein Pulli oder Deine Socken haben ein Loch? Mach es wie Oma und stopfe die Löcher, anstatt immer gleich alles neu zu kaufen. Falls Du nicht stopfen kannst, könntest Du alternativ dazu auch in einen Second Hand Laden gehen oder zum Kleiderflohmarkt.

Und wo wir schon beim Flohmarkt sind: Bei vielen Dingen macht es ohnehin am meisten Sinn, sie einfach zu Leihen statt zu kaufen. Zum Beispiel bei Kinderspielzeug! Oder bei Gartengeräten, die man nicht so häufig braucht. Bei Schiausrüstungen. Und so weiter… Es gibt hier wirklich sehr viele Möglichkeiten, selbst organisierte Täusche mit Nachbarn oder Tauschbörsen. Werde kreativ.

Wir hoffen, dass wir Dir mit unseren Tipps ein paar Anregungen geben konnten, wie Du im Alltag Geld sparen kannst.

Hier findest du übrigens den 1.000€ Sparplan zum Download

 


Über den Autor:

Marco ist Geldcoach und Gründer der Geldhelden Organisation. Seine Vision ist es finanzielle Bildung in die breite der Gesellschaft zu tragen. Mit seinem Coaching hilft er Menschen dabei die richtigen finanziellen Entscheidungen zu treffen, das WARUM dahinter zu verstehen und endlich in die Umsetzung zu kommen.

https://geldcoach.org

Geldcoach Marco

Über den Autor: Meine Leidenschaft ist es als Geldcoach Menschen dabei zu helfen sich aus dem Hamsterrad zu befreien. Eine Beratungsession mit mir kannst du hier buchen: https://geldcoach.org/

  • Bei den Großpackungen wäre ich vorsichtig. Bei Waschmitteln sind diese z.B. weniger effektiv in der Waschleistungen.
    Nicht die Größe ist entscheidend, sondern der Preis je kg oder 100 Gramm.

  • Auch auf dem Land kann man seine Fahrwege reduzieren.
    klar auf die Arbeit oder zum Einkaufen benötigt man meistens zwangsläufig das Auto.

    Aber ich sehe zB viele die innerhalb des Dorfes ins Sportheim/Kindergarten usw. mit dem Auto fahren statt die 500 m zu laufen. Wenn man das 3x die Woche macht summiert sich das aufs Jahr auch.