Mit diesen 5 Investments gelangst du zur finanziellen Freiheit

Wenn du die finanzielle Freiheit erreichen willst, dann kommst du um das Investieren in keinem Fall herum. Investieren ist für die meisten Deutschen noch immer ein Fremdwort. Ein Fremdwort, das entweder im falschen Kontext fällt („Ich investiere lieber in mein Auto.“) oder aber sofort als Risikofaktor oder böser Kapitalismus ganz aus dem eigenen Leben ausgeklammert wird. Dabei ist Investieren die klügste Form mit deinem Geld umzugehen. Wieso dem so ist und wie du mit dem Investieren beginnen kannst, erklärt dir dieser Artikel.

Warum finanzielle Freiheit ohne Investieren nicht funktioniert

Wenn du das Ziel hast finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, dann hast du eventuell schon Geld gespart und verdienst einiges. Du verdienst jedoch offensichtlich nicht genug um dadurch bereits in absehbarer Zeit finanziell frei zu werden. Das Geld muss nicht nur verdient und gespart, sondern auch in seine effektivste Form gebracht werden, um dich finanziell frei zu machen. Wenn Geld einfach so auf deinem Konto verbleibt, dann passiert danach nicht mehr viel. Die Inflation, die real zwischen 3% und 7% liegt (weil der repräsentative Warenkorb aus dem diese berechnet wird eben nicht repräsentativ ist), halbiert dein Geld alle 12-15 Jahre und das war es dann. Auf dem Sparkonto, kannst du mit viel Glück mickrige 1% ergattern und das wars dann. Die Bank investiert das Geld, das du ihr gibst, dann selbst und schlägt daraus Gewinn. Da wäre es doch viel klüger, es in seine effektivste Form zu bringen und selbst zu investieren.

Investieren in deine Finanzielle Freiheit – Was heißt das?

Die effektivste Form von Geld, ist natürlich jene, in der es die eigene Funktion erfüllt. Geld ist so konzipiert, dass es in Umlauf gebracht werden muss. Geld ist ein Wertspeicher für Arbeitskraft und aus dieser entstandene Güter. Es ermöglicht, spätesten seit dem Internet, weltweiten Handel für jeden. Eben jener weltweite Handel kann dich finanziell frei machen. Schon seit Urzeiten wurden Händler reich. Deshalb, weil sie billig einkauften und teuer verkauften. Nichts anderes tut ein Investor.

Du kannst in alles mögliche investieren: beliebte seltene Turnschuhe, Aktien, Anleihen, Kaugummiautomaten, Immobilien oder eigene Projekte. Das worauf es ankommt ist dabei nur, dass aus Summe X nach einer gewissen Zeit Summe X + Y wird.

Investor Mindset für finanzielle Unabhängigkeit

Dieses Investor Mindset im Hinterkopf zu behalten hilft ungemein dabei Chancen zu erkennen und Geldverschwendung zu vermeiden. Denn anstatt eine Situation nur wahrzunehmen, wirst du sie nach einer Weile automatisch kategorisieren. Wenn du mitbekommst, dass jeder Veganer in Berlin ganz verrückt nach Jackfruits ist und dann auf Java entdeckst, dass Jackfruits dort ganz normal an ein paar Straßenecken wachsen, dann kann das schon der Startschuss für ein eigenes Investment-Projekt sein. So könntest du z.B. jemanden beauftragen für 100€ im Monat solche Jackfruits abzuernten und ganze Wagenladungen zum nächsten Hafen zu fahren. Du könntest einen Containerservice beauftragen die Ladungen regelmäßig nach Hamburg zu verschiffen, usw.

Wenn dir solche Ideen für Geschäfte nicht einfallen wollen, dann gibt es immer noch die konventionellen Anlageformen, in die wirklich jeder investieren kann. Ganz egal, ob du nur 200€ monatlich zurücklegen kannst, oder 20.000€.

3 Einstiegs-Investments

1. Aktien und ETF's

Das Investieren in Aktien und ETFs ist ein Thema für sich, das ich bereits ausführlich in meinem Artikel „Aktien Kaufen für Anfänger“ behandelt habe. Die Grundlage für Aktien ist sehr einfach: Du kaufst mit wenigen Klicks kleine Teile von großen Unternehmen, in der Hoffnung, dass die Unternehmen mit der Zeit im Preis steigen. Wenn dem so ist, ist logischerweise auch der von dir gekaufte Anteil mehr wert und du hast Gewinn gemacht. Wenn es dir um finanzielle Freiheit durch passives Einkommen durch Aktien geht, dann benötigst du allerdings schon vorher viel Geld. Selbst gute Investoren erzielen langfristig gesehen nur schwer eine ausschüttbare Rendite von über 5% im Jahr. Das bedeutet, selbst wenn du von 1000€ im Monat lebst, benötigst du mindestens 240.000€ um finanziell frei zu sein.

ETFs sind dabei für die meisten Anfänger mehr zu empfehlen, da sie keine herausragenden Kenntnisse über Unternehmen erfordern. Auch die Rendite war bei einem breit gestreuten Portfolio innerhalb der letzten Jahrzehnte sehr hoch. Nicht wenige Marktteilnehmer erzielten schon mit einem (vergleichsweise konservativen) Investment in MSCI World ETFs Renditen von 10-12%. ETFs bündeln mehrere Unternehmensanteile und spiegeln so einen ganzen Marktabschnitt wider. Besser erklärt wird das in dem Artikel „Aktien Kaufen für Anfänger“.

2. P2P Kredite

P2P steht für „Person to Person“, denn dank des Internets haben wir die Möglichkeit wildfremden Leuten Geld zu leihen und davon zu profitieren. Abgesichert wird das Ganze über Plattformen wie „auxmoney“. Natürlich geht der Verleiher von Geld dabei, je nach gewünschter Rendite, hohe Risiken ein und muss lange warten, um sein Geld zurückzubekommen. Genau dafür zahlt der Kreditnehmer eben auch die Zinsen. Auch ich habe bereits kleinere Summern über P2P-Plattformen verliehen, muss aber sagen, dass ich nicht bereit war ein sehr hohes Risiko einzugehen und es daher nie über 5% Rendite geschafft habe. Profitabler als die Einlage auf einem Sparkonto ist die P2P-Kreditvergabe natürlich jedoch auf jeden Fall. Was es bei P2P Krediten zu beachten gilt, hat Thomas von Finanzfluss bereits hervorragend erklärt.

3. Edelmetalle
Gold ist der Klassiker unter den Edelmetallen und wird gerne als Absicherung gegen Krisen gesehen. Es handelt sich hierbei um eine sehr begrenzte Ressource, die jedoch weltweit und über Jahrhunderte hinweg gegen Dienstleistungen und Waren getauscht werden kann. Ergänzend dazu ist auch Silber sehr beliebt und – gemessen am historischen Verhältnis zu Gold – massiv unterbewertet. Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten aus Metallen Gewinn zu schlagen. So sind strategische Metalle und seltene Erden beispielsweise ebenfalls sehr begrenzt und dringend für die Industrie notwendig. Da nur die wenigsten von ihnen ersetzt werden können und der weltweite Vorrat zu neige geht, können langfristig gesehen auch hieraus Gewinne erwachsen.

Zwar halten die obigen Investments in der Regel mindestens ihren Wert, beziehungsweise erhöhen ihn langfristig gesehen oft, doch viele wollen nicht so lange auf die finanzielle Freiheit warten. Jeder will so früh wie möglich aufhören zu arbeiten. Durch die drei obigen Einstiegs-Investments gab es im Verlauf der letzen Jahrzehnte durchaus solide Chancen, innerhalb von 20 Jahren finanziell frei zu werden. Doch natürlich vertrauen einige weder dem Aktienmarkt, noch der Stabilität von Euro und Dollar. Damit haben sie nicht ganz unrecht. Hier kommen deshalb immer wieder eine spezielle Form des Investments ins Spiel: Immobilien!

Immobilienhandel ist nicht nur den reichen und schönen vorbehalten. Sicher, gerade in Deutschland braucht es selbst bei Zusammenarbeit mit der Bank mindestens 10.000-20.000€, jedoch sind diese bei einer hohen Sparrate innerhalb von wenigen Jahren beisammen.

Für das Investment in eine Immobilie sprechen gleich mehrere Punkte:

  1. Die Immobilie bedient ein wichtiges Grundbedürfnis, das absolut jeder hat. Denn Wohnraum wird absolut immer gebraucht.
  2. Immobilien bringen dir ein passives Einkommen, für dessen Aufrechterhaltung du vergleichsweise wenig tun musst. Zur Not kannst du sie immer noch selbst nutzen.
  3. Immobilien sind gegen Krisen abgesichert. Damit dein Geld nur noch die Hälfte wert ist, musst du nur ein paar Jahre warten. Wenn du Pech hast gibt es noch zu deinen Lebzeiten Bank-Runs wie in Griechenland oder Hyperinflation wie in Venezuela. Seit Jahrzehnten warten Ökonomen auf der ganzen Welt auf einen Börsencrash, weitere Bankenkrisen etc. Es spricht einiges (nicht zuletzt auch die Abschaffung des 500€-Scheins) dafür, dass die Weltfinanzkrise 2007 nur eine kleine Vorwehe war. Sobald du eine Immobilie wirklich besitzt, braucht es politische Unruhen in den Ausmaßen von Bürgerkriegen um sie dir zu entreißen.
  4. Dadurch, dass der größte Teil des investierten Geldes von einer Bank kommt, hebelst du dich in eine finanziell höhere Liga. Du kannst 250.000€ investieren, obwohl du nur 50.000€ besitzt.
  5. Immobilien sind gegen Inflation geschützt.

Natürlich haben Immobilien auch immense Nachteile. Durch ihre Immobilität binden sie dich (zumindest zeitweise) an ihren Standort. Zudem sind die Einstiegshürden in diesen umkämpften Markt für Anfänger nur schwer zu nehmen. Nun ist aber Immobilie nicht gleich Immobilie und es sollte eben nicht das klassische Haus auf dem Land sein. Viel bessere Investmentobjekte sind Zimmer in einer stark frequentierten Hotelanlage im Ausland, Eigentumswohnungen in Großstädten, oder Bauflächen in der Nähe von Universitäten.

Da es sich hierbei aber um ein sehr komplexes Thema handelt, lies dir besser die ausführlichen Artikel von unserem Immobilien-Geldheld Oliver durch.

Kommen wir aber nun endlich zum wichtigsten Investment für deine finanzielle Unabhängigkeit: Deine eigenen Projekte!

Wenn du es schaffst Probleme zu lösen, dann kommt das Geld ganz von alleine. Du musst es nur hinbekommen die Problemlösung als Dienstleitung oder noch besser als Produkt anzubieten. Alles wofür du im Leben stehst und was du kannst, lässt sich eventuell zu Geld machen. Darauf sind wir in den Artikeln: „Diese 5 Schritte führen dich in die finanzielle Freiheit“ und „Geld verdienen als Selbstständiger“ bereits eingegangen. Der entscheidende Punkt ist der, dass du nicht nur beim Verdienen, sondern auch beim Investieren auf deine eigene Arbeit zurückgreifen solltest. So drücke ich bei meinen Büchern beispielsweise 2/3 des Einkaufspreises an Amazon ab und weitere 50% gehen für das Marketing drauf. Doch das ist kein Problem, weil ich meinen Umsatz durch diese Investments vervielfachen konnte! Habe auch du den Mut in deine eigene Arbeit zu investieren und wende Geld auf um mehr Menschen mit ihr zu helfen.


Über den Autor: Maximilian Alexander Koch, auch bekannt aus der ARD Reportage „Studieren fast ohne Geld“ ermittelt wie Gering- und Normalverdiener schaffen können das Beste aus ihrem Geld zu machen. Neben seiner Selbstständigkeit, studiert er Psychologie und schreibt für Wallstreet-Online und Geldhelden. Täglich erreichbar ist er unter: maximilian.alexander.koch.autor@gmail.com und über Facebook: Maximilian Alexander Koch. Sein Finanzroman „Cryptopia“ ist auf Amazon erhältlich.