„Geld regiert die Welt!“ und Banken regieren das Geld. Deshalb solltest du unbedingt wissen, wie Banken funktionieren. 

Dieser Artikel bringt dir bei:

  • Warum Banken so mächtig sind.
  • Wie Banken Geld einnehmen.
  • Was du unbedingt in Bezug auf Banken anders machen musst.

Bleib also dran und lies aufmerksam bis zum Schluss, denn finanzielle Bildung ist für jeden verständlich und keinesfalls langweilig!

Die Macht der Banken

Es kursieren zahlreiche Theorien im Netz, nach denen einige wenige sich zusammengetan haben um hinter den Kulissen das Weltgeschehen zu lenken. Auch wenn dem höchstwahrscheinlich nicht so ist, ist es kein Wunder, dass viele Menschen solche Theorien glauben, denn sie haben einen wahren Kern. Die Geschichte der Menschheit wahr geprägt von Dynastien, die das Bankenwesen nutzten um Politik und Kirche unter ihre Gewalt zu bringen. Die wohl bekanntesten Beispiele sind die Fuggers und die Medici. Damals funktionierte die Weltherrschaft noch sehr einfach: 1. Kaufmannsfamilie gründen und Monopolstellungen erschließen, 2. Unermesslich reich werden, 3. Kirche und Herrscher durch das Geld an sich binden und im Gegenzug machen können, was man will. Nun zugegeben, ganz so einfach war das Geschäft damals nicht, doch wenige Familien hatten im Laufe der Geschichte immer wieder die Kontrolle über einen riesigen Teil des weltweiten Geldes. Das womit sie reich wurden, war in der Regel das Bankengeschäft, das zur damaligen Zeit noch in den Kinderschuhen steckte. Eine Bank war damals jeder, der dafür bekannt war viel Geld zu haben und bereit war, dieses zu verleihen. Je mehr Geld ein Verleiher hatte, desto mächtigere und reichere Schuldner hatte er. Für die Fuggers war es so z.B. üblich Geld an Könige vorzustrecken, mit dem diese ihre Kriege finanzieren konnten. Das war aber lange nicht das Ende vom Lied, den gleichzeitig hatten die Fuggers die Kontrolle über einen großen Teil der Ressourcen, die für diese Kriege verwendet wurden, sie konnten also noch einmal abkassieren. Der springende Punkt war aber nicht der unermessliche Reichtum, sondern die Machtposition, in die er die Geldverleiher versetzte. Wenn ein Herrscher eine Schlacht verlor und entsprechend auch finanzielle Probleme bekam, dann konnte er das geliehene Geld nicht zurückzahlen. Nun stand er in der Schuld des Geldverleihers und musste ihm im Gegenzug andere Wünsche erfüllen. Er musste dies tun, denn der Geldverleiher hatte schließlich Kontakt zu anderen Herrschern und dadurch, dass diese ebenfalls in seiner Schuld standen, auch Macht über sie. Einige wenige sind für ihren Reichtum bekannt und nutzen diesen Status um Geld zu verleihen. Wer Geld bei ihnen leiht, steht in ihrer Schuld und gibt ihnen dadurch Macht über sich. Je mehr und je einflussreichere Menschen Geld leihen, desto mehr wächst auch der Reichtum der Geldverleiher an. 

Heute ist es formell anders, aber im Kern das selbe Spiel: Banken sind die Anlaufstelle Nummer 1 für alles was mit Geld zu tun hat. Staaten und Privatpersonen stehen in der Schuld der Banken. Ob und wie sich das in der Politik auswirkt ist ein ganz anderes Thema. Es kann gut sein, dass alles unparteiisch und fair abläuft, es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein. Hier geht es jedoch nicht um Politik, sondern um dich! Wie funktionieren die Banken in deiner Nachbarschaft?

So funktionieren Banken

Sicher hast du in deiner Nachbarschaft eine Sparkasse. Sparkassen (und viele andere Bankunternehmen) sind Geschäftsbanken. Geschäftsbanken sind all solche Banken, die sich hauptsächlich um das Kerngeschäft der Kreditvergabe kümmern. Es gibt jedoch auch andere Bankformen, wie die von Investmentbanken. Hier ist das Kerngeschäft das Handeln und die Vermögensverwaltung. Mittlerweile ist es jedoch üblich, dass Banken zu Universalbanken werden. Diese Universalbanken grenzen die Bereiche Investment und Kreditvergabe nur noch intern voneinander ab. Wichtig ist jedoch, zu wissen, dass jede Bank in der Regel Geld verleiht UND Geld verwaltet und investiert. (PS: In beiden Fällen kommt das Geld entweder aus dem Nichts, oder von dir. Das klingt absurd, aber dass Geld aus dem Nichts geschaffen wird stimmt. Darauf einzugehen würde hier zu weit führen. Wenn du mehr Wissen willst, dann kannst du dir meine Artikel dazu hier durchlesen.) Der Geldverleih wird als Aktivgeschäft bezeichnet und die Geldverwaltung als Passivgeschäft.

Aktivgeschäft: Das Aktivgeschäft macht den Großteil des Bankengewinns aus. Banken vergeben Kredite an Unternehmen, Staaten und Privatpersonen. In der Theorie nimmt die Bank das Geld aus den Einlagen. Die Einlagen sind das Geld, welches du auf dein Sparkonto einzahlst. Mittlerweile bekommst du dafür keine Zinsen mehr bei der Bank. Die Bank erhält jedoch sehr wohl Geld von denen, an die sie dein Geld verleiht. Wie viel Geld sie erhält, das hängt von der Zinsmarge ab. Nehmen wir mal an, sie vergibt einen Kredit zu 5% Zinsen. Sie zahlt keine Zinsen an dich, also bleiben ihr 5% übrig. In der Theorie muss die Bank dieses Geld nun dazu verwenden Geld zurückzulegen und ihre Filialen etc. aufrecht zu erhalten.

Passivgeschäft: Passivgeschäft bedeutet, dass sich die Bank um dein Geld kümmert und es für dich anlegt. Hierbei bekommt die Bank das Geld dadurch, dass sie einen Teil des Gewinns für dich selbst als Provision zurücklegt. Zudem vertreiben Banken in der Regel ihre eigenen Finanzprodukte, und handeln mehr im Eigeninteresse. Sie kümmern sich nicht darum, was gut für den Kunden wäre, sondern darum was gut für die Bank ist.

Kommissionsgeschäft: Das Kommissionsgeschäft ist eine weitere Verdienstquelle von Banken, jedoch bei weitem nicht so lukrativ wie die anderen beiden. Hier geht es in der Regel um Dienstleistungen und Services. So erheben viele Banken z.B. Kosten für Kontoführung oder das Nutzen von Kreditkarten. Auch der Umtausch von Währungen sowie der Kauf und Verkauf von Fonds und Aktien bringt auf dieser Ebene Geld ein.

Mache Folgendes auf keinen Fall:

Banken nutzen dein Geld für sich selbst. Halte dich von den meisten Services von Banken fern. Banken sind Unternehmen und wollen verständlicherweise nur Geld machen. Wenn dein Bankberater dir also ein paar tolle Anlagemöglichkeiten zeigt, dann sei dir sicher, dass es viel bessere Anlagemöglichkeiten außerhalb der Bank gibt. Selbst wenn es in ein paar Jahren wieder Zinsen geben sollte: Alles unter 5% lohnt sich für dich nicht. Durch Inflation wird dein Geld jährlich offiziell 2% weniger Wert, inoffiziell jedoch 3-5%. Bei 5% bedeutet das, dein Geld ist in 14 Jahren nur noch die Hälfte wert. Bis auf die folgenden 5 Ausnahmen, solltest du Banken meiden.

  • Nutze Banken dafür um Geld zu verwahren, dass du im Verlauf der nächsten paar Monate benötigst.
  • Nutze sie dazu um mit Debitkarten weltweit Geld abzuheben.
  • Nutze sie für Kreditaufnahme bei Immobilieninvestments.
  • Nutze Banken für Aktienhandel, etc.
  • Nutze sie zum senden und erhalten von Geld.

So machst du das Beste aus deinem Geld: 

Jetzt wo du weist, warum Banken dein Geld aufbewahren, dir Kredite vergeben und dir bei deiner Vermögensverwaltung mit Bausparverträgen etc. „helfen“. Jetzt kann man sich natürlich darüber aufregen, oder man kann dieses Wissen für sich nutzen und Konsequenzen ziehen. Wenn du dich für Letzteres entscheidest – Willkommen an Bord! Du bist selbst für dein Geld verantwortlich und das ist eine tolle Sache, denn so macht sich niemand mit deinem Geld die Taschen voll (außer du selbst natürlich). Finanzmanagement, Sparen und Investieren scheinen von außen betrachtet oft sehr kompliziert. Sind sie aber nicht! Sieh dich hier bei den Geldhelden um und du wirst das Wichtigste ganz einfach lernen.

Du weißt nun, dass du dich selbst um dein Geld kümmern solltest. Nun wirst du bald zu dem Punkt kommen, an dem du dich in Sachen Geld weiterbildest. Eben weil dieser Schritt unerlässlich ist, helfen wir Geldhelden dir dabei. Wir kennen deine Ziele und machen Produkte für ganz normale Menschen die finanziell erfolgreich werden wollen. Dabei konzentrieren wir uns auf die, welche wirklich etwas tun. Dadurch heben wir uns vom Rest des Marktes ab, denn die meisten Bücher, Kurse, etc. sind nur dazu da, dir den Willen zu geben finanziell erfolgreich zu sein. Wir beginnen aber erst an diesen Punkt und wissen deshalb auch, dass du als Investor denkst. Bei Investments muss immer mehr rauskommen, als reingesteckt wurde. Wir wollen genau das garantieren. Deshalb kannst du all unsere Produkte innerhalb von 14 Tagen testen und ohne Angaben von Gründen zurückgeben. So ist es auch mit dem Grundlagenkurs finanzieller Intelligenz. Er bringt deinen Umgang mit Geld auf das nächste Level!

Guck gerne Mal rein 🙂