Albert Warnecke

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Es war einmal ein Wesir, der seinem Sultan einen großen Dienst erwies. Als Dank dafür wollte der Sultan seinem Wesir einen Wunsch erfüllen.

Der Wunsch des Wesirs: Der Sultan möge ein Schachbrett nehmen und ihm als Lohn ein paar Weizenkörner darauf legen. Auf das erste Feld ein Korn, auf das zweite Feld zwei Körner, auf das dritte Feld vier Körner, auf das vierte Feld acht Körner und so fort, Verdopplung bis zum 64. Feld.

Der Sultan – amüsiert von der Bescheidenheit des Wesirs – gab dem Wunsch statt und beauftragte den Verwalter seiner Vorräte, dem Wesir die Weizenkörner zu geben.

Für den Sultan ging die Sache gründlich schief, denn die Exponentialfunktion fängt ganz gesittet an, wächst dann aber über alle Grenzen.

Am Feld 64 betrug die Schuld des Sultans 18 Trillionen Weizenkörner. Das Ende vom Lied: Um seine Ehre zu wahren, musste der Sultan zurücktreten und der Wesir wurde Sultan anstelle des Sultans.
Zu Ehren dieses schlauen Wesirs, der um die Kraft des Zinseszinses wusste, habe ich diesen Blog auf den Namen Finanzwesir getauft.

Denn darum geht es letztendlich für uns Privatanleger: Früh mit kleinen Summen anfangen und sich dann durch die exponentielle Kraft des Zinseszinses in Richtung finanzielle Unabhängigkeit katapultieren lassen.

Albert Warnecke.png 3 Monaten ago
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