„Das Unterbewusstsein lässt sich nicht bescheißen“ – Andreas Ogger über inneren Reichtum und die Geldanlagen der Milliardäre

Hundertausende mit Investments zu verlieren, ist ein saftiges Lehrgeld – deshalb beschreibt sich Andreas Ogger selbst: vom Finanzopfer zum Investor. Er war Konzertsolist, Osteopath und Sportcoach, bis Geld für ihn arbeiten sollte; er nicht mehr für Geld. Jetzt hat er bereits über 20 Studienjahre in finanzieller Intelligenz hinter sich und teilt sein Wissen über Reichtum in Seminaren und auf seiner Website „wohlstandsbildner.de“.

Im Gespräch mit Deinem Geldcoach Marco dreht er den Reichtums-Spieß gewaltig um: Innerlich musst Du bereits reich sein, damit Wohlstand in Dein Leben spaziert – ewiges Wünschen und Wollen ist hingegen nur ein Stoppschild für Reichtum. Außerdem erfährst Du, welche Tipps und Tricks er sich von institutionellen Anlegern abgeschaut hat. Er erklärt, wie Rentenkassen Milliarden bewegen und Millionen verdienen, ohne große Risiken in Kauf zu nehmen.

Achtung: Der Text ist keine wortwörtliche Übertragung des Interviews. Aussagen wurden gekürzt, zusammengefasst und an einen Fließtext angepasst.

Andreas‘ Weg zur Börse

Du warst Konzertsolist, Osteopath, Sportcoach und wolltest als Kind Mönch werden. Wie hast Du den Sprung geschafft aus diesen Berufen rein in die Finanzen?

Man sagt immer, Musiker könnten gut mit Zahlen. Aber das stimmt nicht: Ich bin eine Niete mit Zahlen. Die Wahrheit ist, es braucht nicht mehr als eine Spalte voll Kennzahlen und Prozentrechnung, um finanziell erfolgreich zu sein. Diese Blockade müssen meine Seminarteilnehmer erst sprengen. Selbst habe ich aber immer gut verdient; es blieb aber nie genug, meine Träume zu verwirklichen. So wollte ich mein Lebensschiff einer Schatzinsel zusteuern – eben finanzieller Intelligenz.

Du warst also im berühmten Hamsterrad: Sooft die Einnahmen stiegen, zogen die Ausgaben hinterher. Aber durch Deine Ziele wolltest Du ihm entkommen. Was waren Deine Ziele? Was waren die ersten Schritte?

Bis jetzt hatte ich mit vielen Millionären zu tun – auch sie radeln im Hamsterrad. Nur ist ihres größer, weil Millionen noch mehr Schweiß verlangen. Das gab mir eine wichtige Erkenntnis: Wenn Du nicht mit Geld umgehen kannst, sind pralle Konten ein Kreuz und kein Segen – viele Reiche leben ein armseliges Leben. Was mich angeht, so denke ich: Ziele sind heillos überschätzt. Sie gehen fehl und lenken vom Weg ab, wenn sie nicht entschieden Deinem Leben dienen.

Ich hatte immer das Ziel: Geld müsste für mich arbeiten, damit ich frei sein kann. So habe ich viel ausprobiert und unfassbar viel verloren – mehrere Hunderttausend. So viel zu Zielen. Aber es war wertvolles Lehrgeld; ich arbeitete alles ab, was nicht funktionierte. So habe ich in den letzten 7 Jahren meine ungeheuren Verluste wieder wettgemacht.

„Nur wer innerlich reich ist, zieht auch Reichtum an“

Was war Deine Motivation, nach diesen Verlusten nicht aufzugeben?

Motivation als Konzept betrügt die Menschen. Es ist nur eine Form von Energieaufwand, damit ich in Bewegung komme. Es sagt der Welt nichts anderes als ich will, ich will und ich will. Aber wir bekommen nur das zurück, was wir erst gegeben haben. Wer Wünsche sät, der erntet nur neue Wünsche. „Ich will mehr verdienen“ ist auch im nächsten Jahr die gleiche Buchstabensuppe „ich will mehr verdienen.“ Solche „Motivationen“ ändern sich nie.

Deshalb musst Du den Börsenbullen von hinten aufzäumen: Komme an, bevor Du da bist. Im inneren musst Du längst reich sein und die Fülle spüren, bevor sie auch äußerlich Dein Leben umgibt. Lebst Du jetzt das große Leben, ziehst Du das Geld magnetisch an.

Die 3 wichtigsten Regeln neue Dinge umzusetzen

Wissen ist Macht. Wirklich? Wenn du alles weißt, aber nichts machst, umsetzt oder verwirklichst, was ist dieses Wissen denn dann wert? Richtig: Überhaupt nichts! So haben sie Dich seit deiner Geburt verarscht und tun es heute noch! 

Aber wie kommst du nun aus diesem Teufelskreis heraus? Wie schaffst du es strukturiert, voller Motivation (auch nach ein paar Wochen und den ersten Rückschlägen noch) und mit Freude dein neues Finanzwissen umzusetzen? Ganz einfach, indem wir diesen bescheuerten Glaubenssatz einfach umdrehen, denn in Wirklichkeit lautet er: Machen ist Macht!

Da uns aber niemand, jemals gezeigt hat, wie man richtig neues finanzielles Wissen in den Alltag integriert, habe ich dir hier drei Grundregeln aufgestellt und eine dauerhafte Lösung, wie du es locker schaffst dich ganz einfach an diese Regeln zu halten:

  1. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die genau wie Du endlich ihr finanzielles Wissen umsetzen wollen! So hast du Freunde mit denen Du gemeinsam durch Dick und dünn gehen kannst, ohne die Hackfressen ertragen zu müssen, die immer noch Glauben, dass man über Geld nicht spricht.
  2. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die bereits deutlich weiter sind als Du. Menschen, die bereits ihre finanzielle Freiheit erreicht haben. Menschen die Millionäre, Börsenmakler, Immobilieninvestoren und Frugalisten sind. Menschen die gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dir teilen!
  3. Höre auf zu Jammern und handle sofort! Ja, ich konnte deine Gedanken gelesen:
    1. Ich kenne doch niemanden der sich so gerne (wie ich) über Geld unterhält und weiterentwickeln will
    2. Ich kenne doch gar keine Millionäre oder finanziell Freie Menschen!
    3. Als ob sich reiche Menschen mit mir abgeben würden!
    4. Bla Bla Bla…

Du merkst schon, dieser Absatz ist ein lieb gemeinter Tritt in deinen Arsch. Genau das muss aber auch manchmal sein, damit du endlich den nächsten Schritt zu deiner eigenen finanziellen Freiheit gehen kannst. Also, falls du jetzt sauer bist, dann schließ den Browser, ärgere dich zu Tode und überlasse die Erfolge den anderen Menschen, die sich jetzt positiv ertappt fühlen.

Wenn du zu der zweiten Gruppe gehörst, dann habe ich ich eine Lösung für dich, um die drei oben genannten Probleme ein für alle Mal zu lösen: Komm in unsere Geldhelden Academy und verbinde dich mit gleichgesinnten Menschen (klick).

Denke immer daran: Chancen sind wie Sonnenuntergänge, wenn du zulange wartest, dann sind sie vorbei. Denn Machen ist das neue Wissen!

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Du setzt also das reiche Leben einfach um? Du lebst erst dieses Leben; das bringt Dich in die „Motivation“, dieses Leben auch zu verwirklichen?

Du wirst staunen Marco: Ich rede nicht vom Tun. Es geht darum, zu sein. Brauchst Du morgens Motivation, um ins „Tun“ zu kommen – Deine Zähne zu putzen und Dich zu waschen? Nein! Du bist dieser Mensch bereits. Darum musst Du innerlich reich sein, um Reichtum anzuziehen. Du musst die innere Fülle wahrnehmen und atmen – das gibt die Information nach außen: Gebt mir noch mehr Fülle. So handle ich „reich“, weil ich bereits reich bin. Es ist automatisch, wie die Zähne zu putzen.

Wie kommst Du konkret zu innerlichem Reichtum?

Fülle ist eine Gesinnung des Lebens: Sie beschert Dir 90 % des Erfolgs, wenn Du ein Vermögen aufbaust. Die restlichen 10 % sind finanzielle Bildung – diese Bildung druckt den Seins-Zustand in Geld um. Deshalb bringen Affirmationen nichts, die Du brav aufsagst wie Vokabeln vor dem Englischlehrer. Das Unterbewusstsein lässt sich nicht bescheißen. Mit ihnen veränderst Du Dich nicht in 21 Tagen.

Das Unterbewusstsein akzeptiert dafür Dankbarkeit – wie viel ich bereits habe. Machen wir es an einem einfachen Beispiel fest, und zwar an der Sockenübung: Täglich brauche ich nur zwei Socken, aber mein Schubfach bevölkern gut und gerne 15 Paar. Wow, das ist viel mehr, als ich brauche! – so spricht Dein Reichtums-Bewusstsein.

Auf diese Weise signalisierst Du nach außen, wie reich Du schon bist. Das wiederum bringt Reichtum zurück, und zwar in allen Bereichen Deines Lebens. Das ist die magische Formel zum Stein der Weisen: Wirklich reiche Menschen besitzen schon zuvor inneren Reichtum. Aus diesem „Reich-Sein“ wächst das „Reich-Tun“ – wir stellen nur unsere Kräfte zur Schau.

Aber wie komme ich in dieses Sein?

Der Urknall ist immer die Entscheidung: Du musst etwas sein lassen, um einen bestimmten Weg zu gehen. Im Leben gibt es kein: „Ich probiere es einmal und hüpfe dann zum nächsten Grashalm.“ Du musst Dich entscheiden, ein Vermögen aufzubauen – und das mit finanzieller Intelligenz und zwei Worten. Diese sind: Dankbarkeit – der größte Renditemagnet – und Frequenz; Frequenz bedeutet, auf welcher Ladung Du bist.

Ich erkläre es an einem Beispiel: Als selbstständiger Unternehmer habe ich einmal 5 Monate nicht gearbeitet. Nicht weil ich faul war, sondern weil ich einen geliebten Menschen beim Sterben begleitet habe. Ich hatte alles ausgeblendet, mein Portfolio wie meine Investments. Aber dennoch: Während dieser 5 Monate haben meine Anlagen eindrucksvolle Renditen erwirtschaftet.

Das hat mir gezeigt: Es kommt nicht darauf an, immer hart zu arbeiten, zu schuften, zu machen und sich abzurackern – Du musst Reichtum zulassen. Dazu ist jeder fähig, der nicht unter der Brücke schläft. Ein Freund und Mentor hat zu mir gesagt: „Andreas, ich weiß gar nicht, warum Du Dich wunderst. Du warst einfach in einer anderen Frequenz.“ Ich habe die Fülle der anderen Seite gesehen und diese Fülle in mein Leben übertragen.

Es ist meine Lebenseinstellung geworden – mit dieser Fülle-Frequenz und Dankbarkeit wache ich täglich auf.

Die Geldanlagen der Milliardäre

Das ist wirklich eine spannende Sichtweise auf die Welt. Machen wir es konkret: Was sind Anlagetipps für die heutige Zeit?

Tipps kann ich Dir nicht geben, denn sie gelten nur für eine bestimmte Zeit. Chancen haben immer ein bestimmtes Zeitfenster; dann schlägt die Klappe zu. Warum soll ich Dir jetzt etwas vorkochen, was in drei Monaten aufgewärmt nicht mehr schmeckt? Deswegen gebe ich Dir strategische Hinweise, wie ich mein Portfolio gestalte. Ich gebe Dir mein Konzept; schließlich gehen Konzepte Anlagen stets voraus.

Dieses Konzept habe ich mir abgeschaut von institutionellen Anlegern, die 9-, 10- oder 11-stellige Beträge bewegen. Das sind Rentenversicherungen; sie müssen 8-12 % Rendite mindestens erwirtschaften mit ihren Milliarden. Jedoch haben sie durch die schiere Geldmasse wenig Flexibilität. Drei Säulen für mein Portfolio habe ich von ihnen übernommen; ich vergleiche sie gerne mit unseren Nahrungsbausteinen: Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette.

Andreas‘ Portfolio

  1. Eiweiß: Dieser Stoff baut unsere Muskeln und Knochen – es ist das Gerüst unseres Portfolios. Deshalb empfehle ich hier Infrastruktur-Projekte. Laut OECD brauchen wir in den nächsten 13 Jahren 65.000 Milliarden Dollar an Investitionen. Deshalb investiere ich in Projekte, die die Gesellschaft benötigt: Straßen, U-Bahn-Netze oder Mobilfunk. Es sind Investitionen auf lange Sicht; sie brauchen etwas Zeit, um Wert zu schöpfen.
  2. Kohlenhydrate: Den Körper versorgen sie mit schneller Energie; im Portfolio haben sie eine kurze Laufzeit und hohe Renditen. Es sind Entwicklungsimmobilien – Beteiligungen an Immobilien, die staatlich oder gewerblich genutzt werden.
  3. Fette: Sie versorgen uns dauerhaft mit Energie. Im Portfolio ist das Agrikultur – die Verbindung von Grund und Boden mit einer produktiven Bewirtschaftung. Denn Essen kommt immer vor Wohnen. Im Mittelpunkt steht also ethisches investieren; Investitionen, die der Gesellschaft nützen – und damit auf Dauer Reichtum erwirtschaften.

Oft sind diese Anlagen für Kleinanleger nicht zugänglich. Wie können sie solche Anlagen finden oder Informationen darüber?

Wie gesagt: Solche Anlagen haben ein befristetes Zeitfenster. Außerdem kommen sie nicht an die Öffentlichkeit, weil Privatanleger darauf nicht aufmerksam gemacht werden sollen. Solche Beteiligungen an Personengesellschaften werden nicht ausgeschrieben. Deshalb musst Du Dich intensiv mit ihnen auseinandersetzten. Wer sich damit beschäftigt, den werden die Antworten finden – suchen musst Du sie danach nicht mehr.

Wo können Leser Dich finden?

Auf der Website „wohlstandsbildner.de“; dort gibt es auch mein Finanzseminar, wo ich mein Konzept genau erläutere. Aber Konzepte hin oder her; der größte Baustein ist der Investor selbst. Deshalb ist Wohlstandsbildung auch Lebensbildung. Die Fähigkeiten eines Investors übertragen sich auf sein ganzes Leben – es geht folglich nicht nur um Reichtum.

Auf meinen Seminaren lehre ich die Tools und Plattformen – und das so komprimiert wie möglich: an einem Samstag von 9 – 19 Uhr. Das ist sehr anstrengend, aber danach bekomme ich gutes Feedback. Letzens erst bekam ich eine E-Mail, nachdem das Seminar ein paar Wochen vorbei war: „Andreas, ich hatte keine Ahnung, was es macht, ein Investor zu sein!“

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Fragen, Meinungen, Kritik? – ich freue mich auf Deinen Kommentar 🙂


Junge schaut in die Kamera.

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

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Robin Prock

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