Kennst du schon die Inflation? Sicherlich – Jedoch solltest du sie dir unbedingt im Detail angucken, denn sie ist einer der Hauptgründe, weshalb absolut jeder investieren sollte, anstatt bloß zu sparen!

Wann solltest du diesen Artikel lesen?

  • Wenn du dein Geld auf dem Bankkonto liegen lässt.
  • Wenn du dein Geld investierst.
  • Wenn du dich für Aktien interessierst.
  • Wenn du reich werden möchtest.
  • Wenn du kein Geld verlieren willst.

Was ist Inflation?

Der Begriff “Inflation” bezeichnet den Anstieg der umlaufenden Geldmenge, ohne dass entsprechender Gegenwert mit ansteigt. Eine Inflation bedeutet also: Mehr Geldscheine für dieselbe Leistung. Dies macht jedoch nicht die Leistung besser bezahlt, sondern das Geld weniger wertvoll. Das Geld als wichtigster Indikator der Wirtschaft wird nur künstlich aufgebläht, ohne dass es dazu einen realen Bezug gibt. Selbst der Begriff Inflation bedeutet wortwörtlich “Etwas das aufbläht”. Nun gibt es Inflationen fast seit Anbeginn der Währungsgeschichte. Es gibt hierfür viele Ursachen. Die maßgeblichste ist jedoch die, dass Währungen von Gold und Silber entkoppelt sind. Früher musste der entsprechende Gegenwert der Geldscheine noch darin hinterlegt sein. Das war selbst vor 100 Jahren in den USA noch so. Oft gab es jedoch Komplikationen und gerade zu Notzeiten schlugen die Nationalbanken über die Stränge. So besitze ich beispielsweise knapp 10 Trillionen 120 Milliarden 50 Millionen Zimbabwe Dollar und 10 Billionen Mark. Scheine die zu ihrer Zeit als Brennstoff herhalten mussten, weil sie wortwörtlich nicht das Geld wert waren, auf dem sie gedruckt waren. Inflation ist heutzutage jedoch ein normales Phänomen und wird gezielt von Zentralbanken gesteuert.

Inflation heute

Dass der Euro beispielsweise jedes Jahr um 2% entwertet wird, ist beabsichtigt und gewollt. Die Argumentation dahinter leuchtet sogar ein: Geld muss sich innerhalb der Wirtschaft die es abbildet befinden. Wenn es in großen Maßen zurückgehalten wird, sinkt die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und es gibt sehr schnell wirtschaftliche Probleme. Durch die stetige Entwertung des Geldes werden die Leute dazu animiert ihr Geld auszugeben oder zu investieren. Nun gibt es aber eine Sache, die in dieser Argumentation völlig außen vor gelassen wurde. Der überwältigende Großteil des Geldes wird ohnehin auf die Bank gebracht und das selbst bei 0% Zinsen. Die Banken wiederum investieren oder verleihen das Geld. Sie bringen es also ohnehin wieder in Umlauf. Natürlich ist es theoretisch besser, sich abzusichern, indem man zwei Mechanismen einsetzt, die die Wirtschaft am laufen halten, doch es schimmert zumindest durch, dass Inflation nicht ganz so essentiell ist, wie allgemeinhin behauptet.

Sind es wirklich 2%?

Wie werden nun die 2% Inflation bewusst geschaffen? Nun, gar nicht. Sie liegen ohnehin schon vor. Deshalb, weil weit mehr Geld im Umlauf ist, als es der Realwirtschaft entspricht. “Zum Glück” steckt der Großteil dieses Geldes in Investitionen, Spekulationen und Staatsschulden weshalb sich das nicht ganz so bemerkbar macht. Aber da ohnehin schon eine Inflationsrate vorliegt, die gar nicht erst aufgehalten werden könnte, wirkt die Aussage, diese Inflationsrate sei etwas Wünschenswertes so ziemlich wie Schönreden. Das wäre zunächst nur eine Behauptung von mir, doch ein entscheidender Fakt spricht ganz klar dafür: Die reale Inflation liegt weit über 2%! Um das zu verstehen, müssen wir uns vor Augen führen, wie die vorherrschende Inflationsrate überhaupt berechnet wird. Hierzu wird ein repräsentativer Warenkorb verwendet. Dieser soll die durchschnittlichen Produkte die von einem Haushalt gekauft werden darstellen und anhand derer bestimmen, wie sehr der Warenkorb von der Inflation betroffen ist. Der Witz an der Sache ist jedoch, dass der repräsentative Warenkorb eben gar nicht repräsentativ ist. Du kannst sehr gerne den Warenkorb von 2017 überprüfen und nachsehen, ob er dir entspricht. Natürlich wäre das noch lange kein Beweis für einen falschen Warenkorb, doch du bist bei weitem nicht der einzige. Es gibt den offiziellen Warenkorb des statistischen Bundesamtes und den “gefühlten” Warenkorb, bei dem die Bürger selbst nachsehen können, wie hoch die Inflation für sie ist. Interessant ist hierbei, dass die Mehrheit der Bürger ganz andere Inflationsraten erhält, als vom statistischen Bundesamt angegeben. Man könnte jetzt wie etwa der bekannte Börsenguru Dirk Müller mutmaßen: „Man bilde einen sogenannten ,Warenkorb‘: Da komme einfach alles rein, was der Bürger (angeblich) braucht, und schaue dann, wie sich diese Preise verändern. Das klingt ganz gut, ermöglicht aber eine Menge Tricks […]. Ich kann die Zusammenstellung in meinem Warenkorb beispielsweise so ändern, dass ich von den Dingen, die teurer werden, einfach weniger in den Warenkorb lege und dafür mehr von jenen Dingen, deren Preise fallen.“ Man muss dem statistischen Bundesamt jedoch noch nicht einmal irgendeine Agenda unterstellen. Man könnte das ganze auch dadurch erklären, dass dieses einen Durchschnittswert verwendet, bei dem nicht auf die Mehrheit der Menschen gesehen wird. Das Gesetz der großen Zahlen könnte hier wirken. Ein Beispiel hierfür wäre: Wir haben 10 Haushalte. Ein einziger Haushalt gibt 10.000.000€ im Jahr aus, die 9 anderen nur 10.000€. Der durchschnittliche Haushalt gibt nun 1.001.000€ aus und das obwohl 90% 10.000€ ausgeben. Ob dieses Problem auch dem statistischen Bundesamt unterlaufen ist, ist jedoch deshalb fragwürdig, weil es nun mal das statistische Bundesamt ist. Dieses sollte schließlich wissen, dass solche Statistiken nicht repräsentativ sind. Es kommt natürlich eventuell noch eine dritte Möglichkeit in Frage. Bis wir diese kennen ist jedoch davon auszugehen, dass der Warenkorb nicht repräsentativ ist und die reale Inflation daher höher ausfällt. Es braucht auch keine so kontroverse Figur wie Dirk Müller, um für diese These Zustimmung zu finden: „Der Warenkorb eines Normalbürgers enthält viel mehr Dienstleistungen, Gesundheit, Nahrungsmittel und Energie, als es die offizielle Inflationsrate suggeriert: Ich sehe eine tatsächliche Inflation von vier bis fünf Prozent bei denjenigen, die auch die Hauptgruppe der Sparer stellen“ sagt beispielsweise der Wirtschaftsprofessor Max Otte. Wenn wir nun von dieser konservativen Schätzung ausgehen, dann hieße das, dass sich die Preise alle 15 Jahre verdoppeln. Und da es mittlerweile keine Zinsen auf der Bank gibt um das auszugleichen ist das eine ziemlich schlechte Nachricht für alle Sparer. Wenn du jetzt 35 bist und für einen luxuriösen Ruhestand mit 65 regelmäßig Geld zurück legst, dann ist dieses Geld nur noch ein Viertel wert.

Inflation als Umverteilung

Viele sehen die Inflation auch als bewusste Vermögensumverteilung. Diese These mündet in mitunter sehr kontroversen Annahmen und man muss sie nicht teilen. Man sollte sie sich jedoch zumindest einmal als Möglichkeit durch den Kopf gehen lassen. Wer hätte denn nun etwas von einer Inflation, die jedem der Geld zurücklegt nach 30 Jahren nur noch ein Viertel des Guthabens lässt? Ganz einfach: Alle die Schulden haben. Denn während der Wert des Geldes sinkt, sinkt auch die Menge der Schulden proportional. Das bedeutet, je wertloser das Geld, desto weniger muss der Schuldner zahlen. Die größten Schuldner sind hierbei Staaten, also genau die, unter dessen Leitung auch der repräsentative Warenkorb erstellt wird, da es sich um nationale Ämter handelt. Natürlich muss hier niemanden etwas unterstellt werden, dennoch ist es wichtig zu wissen, dass der repräsentative Warenkorb dem deutschen Staat umso nützlicher ist, je geringer seine Inflationsrate äußerlich scheint und je höher sie innerlich ist. Auf globaler Ebene betrachtet hat Amerika die meisten Schulden und auch das größte Interesse, diese abzubauen. Dies ist eine schwere Aufgabe, da sich die Schulden exponentiell durch Zins und Zinseszins erhöhen. Eine hohe Inflationsrate reicht grade so aus, um diesen Effekt abzuschwächen. Ein weiteres Problem ist die politische Stellung der USA. Als Importweltmeister und legitimierer der Weltwährung erzeugen sie ein weltweites Interesse danach, dass der Dollar nicht entwertet wird. Damit der Dollar jedoch nicht entwertet wird, müssen auch andere Währungen genauso inflationär gedruckt werden.

Fazit

Inflation ist ein heikles Thema und es ist fraglich, ob die reale Inflation tatsächlich bei 2% liegt. Es besteht weltweites Staatsinteresse an einer hohen Inflation, da diese den exponentiellen Anstieg von Schulden bremsen kann. Die Leidtragenden sind in diesem Modell all jene die sparen, bzw. ihr Geld nicht investieren. Wer investiert, der profitiert sogar von der Inflation, bzw. gleicht deren Effekt für sich aus. Wer nicht investiert verliert Geld oder halbiert es sogar mehrfach. Die Devise lautet also: Investieren!

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