Diese 5 Schritte führen Dich wirklich in die finanzielle Freiheit

Bist du wirklich Geldgierig, oder geht es dir in Wahrheit doch nur um finanzielle Freiheit? Vielleicht ja auch beides! Wir sind Fan von finanzieller Freiheit und kennen den Weg dahin. Ich persönlich lebe zwar schon von meinem passiven Einkommen, bin aber noch dabei meine finanzielle Freiheit auszubauen. Dabei helfen mir die 10 Regeln, die ich dir in diesem Artikel vorstellen werde.

Deine Finanzielle Freiheit – Warum du auf keinen Fall aufhören darfst, diesen Artikel zu lesen!

Die meisten Arbeiten bis zur Rente für andere. Nicht nur weil sie es wollen, sondern, weil sie auf das Geld angewiesen sind. Das bedeutet, du verbringst vermutlich 5 Tage die Woche 8 Stunden deines Lebens (Die Hälfte deiner Wachzeit!) damit im immer gleichen Hamsterrad dem Geld nachzujagen. Ziemlich deprimierende Aussichten, wie ich finde. Sich aus diesem Rad zu lösen und nach mehr als nur Job – Haus – Familie zu streben wurde mir schon früh zur Gewohnheit und ich kann dir daher mitteilen, wie ich es geschafft habe nun von überall aus das zu tun, worauf ich Lust habe und damit Geld zu verdienen. Das ist zwar immer noch Arbeit, aber es ist Arbeit, die sich täglich wandelt und mir Spaß bereitet. Wenn du weiter liest, dann machst du dir meine Perspektive zu eigen und kannst von dieser all die Anteile behalten, die dich deiner persönlichen finanziellen Freiheit näher bringen.

Schritt 1: Kenne dein Ziel

Finanzielle Freiheit – Was heißt das eigentlich für dich? Diese Frage solltest du schon beantworten können, bevor du dich ins Geschehen wirfst. Ohne dein Ziel zu kennen weißt du nicht, wann du es erreicht hast und auch nicht, wie du es erreichst. Nun gilt es also zu definieren, was für dich finanzielle Freiheit bedeutet. Ich habe für mich selbst diese Frage mit drei Stufen beantwortet.

  1. Geld verdienen, wo ich will, wann ich will
  2. Geld verdienen, womit ich will
  3. Geld verdienen, wenn ich will

Stufe 1: Geld verdienen wo und wann du willst

In der ersten Stufe der finanziellen Freiheit (einige würden sie wohl als „finanzielle Unabhängigkeit“ bezeichnen) befinde ich mich schon. Ich kann ortsunabhängig arbeiten und meine Lebenserhaltungskosten decken, auch wenn ich nicht aktiv arbeite. Das schaffe ich durch passives Einkommen mittels Remote Jobs. Zu beiden Themen gibt es einzelne Artikel (Passives Einkommen und Remote Jobs) und wir werden noch in Schritt 3 auf sie eingehen. Zunächst ist es jedoch wichtig, dass du selbst überlegst, ob dir dies schon ausreichen würde, damit du dich finanziell frei fühlst. Wenn ja, gehe zu Schritt 2 über, wenn nicht, dann lasse deine Definition zu Stufe zwei übergehen.

Stufe 2: Geld verdienen womit du willst

In der zweiten Stufe der finanziellen Freiheit finden sich all jene wieder, die selbst unternehmerisch tätig sind und eigene Projekte ins Leben rufen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Marco, der Gründer von Geldhelden. Wenn du selbst eigene Projekte startest, dann geht es dabei natürlich auch darum, durch diese Geld zu verdienen. Doch zugleich erfüllst du dabei weitergehende Ziele, die dir am Herzen liegen. Am Beispiel von Geldhelden gesprochen ist dies, finanzielle Bildung unter die Leute zu bringen und das Motto „Über Geld spricht man nicht“ aus der Gesellschaft zu tilgen. Wenn du dich in der zweiten Stufe befindest, könntest du aber auch ganz andere Ziele von dir durchsetzen. Wenn dir zum Beispiel die massenhafte Abschlachtung von Tieren ein ungutes Gefühl im Magen bereitet, könntest du ein Startup Gründen, das schicke und praktische Geldbörsen aus Papierleder herstellt (siehe Fritzvold).

Stufe 3: Geld verdienen, wenn ich will

Bei der dritten Stufe geht es nun gar nicht mehr darum, womit du Geld verdienst, sondern, ob du überhaupt weiteres Geld verdienen musst, um mit deinem Leben glücklich zu werden. Das ist eine Frage, die man sich tatsächlich nur dann stellen kann, wenn man mehr als genug Geld angehäuft hat. Für die meisten, wird mehr als genug wohl bei der Grenze von ein paar Millionen ansetzen, über der dann der Konsum von Luxus einsetzt. Wenn dem bei dir so wäre, dann ist es eventuell angebrachter, nach Stufe 2 zu streben, deren erreichen deutlich leichter fällt. Falls du aber tatsächlich eine gute Verwendung für mehrstellige Millionenbeträge oder gar Milliarden von Euro finden würdest, dann ist Stufe 3 ein gutes Ziel. Ein Vorbild von mir, das diese Stufe erreicht hat, ist z.B. Elon Musk, der sein Geld primär für das Ziel einsetzt, den Menschen zu einer multiplanetaren Spezies zu machen.

Schritt 2: Plane deine finanzielle Unabhängigkeit

Ein gut ausformuliertes Problem ist bereits ein halb gelöstes. Sobald du dein Problem gut ausformuliert hast, liegt es dir als Plan bereit, den du Stück für Stück abarbeiten kannst. Wie kommst du nun, zum gut ausformulierten Problem? Sehr einfach! Ich leihe mir an dieser Stelle die Zielsetzungsstrategie von Alex Fischer aus dem Buch „Reicher als die Geissens“ (dessen Lektüre ich absolut jedem Geldinteressierten ans Herz legen kann). Ziele lassen sich in drei Abschnitte einteilen: Goal, Purpose und Target. Während das Goal ein genau ausformuliertes Ziel ist (etwa: Bis zum „31.07.2020 100.000€ monatlich durch meine neues Webseitenprojekt über Solaranlagen“) ist der Purpose die Grundlage die mich zu meiner Zielsetzung motiviert (etwa: „Ich will, dass Menschen selbstständig an ihren Strom gelangen und dabei die Erde schonen.“). Die Targets sind Etappenziele die so spezifisch und klein formuliert sind wie irgend möglich. Um zu Targets zu kommen wird das Goal auf kleine Schritte runter gebrochen und diese auf noch kleinere Schritte, usw. Bis am Ende sowas steht wie: „Bis Freitag 15 potentielle Gastautoren kontaktieren“.

Nun hast du dir ja in Schritt 1 bereits ein grobes Ziel ausgesucht. Es wird also nun Zeit dieses durch das Goal-Purpose-Target-Schema besser auszuformulieren. Da es hier um eine recht simple Geldfrage geht, sollte es dir nicht schwer fallen, zu ermitteln, wie viel du bis zu welchem Zeitpunkt brauchst. So würde ich z.B. weil ich frugal lebe (siehe meinen ARD-Beitrag „Extremes Sparen als Lebensphilosophie der Frugalisten„) für jeden Monat einen Grundbedarf von 500€ monatlich einplanen, den ich zum Leben benötige. Wie ich auf eine so niedrige Summe komme, und wie du auch von so wenig Geld leben, oder sogar um die Welt reisten kannst, erkläre ich in den Artikeln „1000€ sind genug“ und „So reist du durch die Welt und sparst dabei Geld„. Ich komme somit, wenn ich plane 100 Jahre alt zu werden auf 80 Jahre x 12 Monate x 500€ = 480.000€. Das bedeutet ich muss (Inflation mal außen vor gelassen) 480.000€ erwirtschaften um Stufe 2 zu erreichen. Wenn ich nun meine aktuellen Einnahmen (ca. 2000€ Netto) darauf beziehe, dann benötige ich auf diesem Weg 20 Jahre. Das dauert mir zu lange. (Spiele ruhig mal für dich selbst durch, wie viel Geld du benötigst, um deinen Lebensstandard zu halten. Wenn dir das Ergebnis deiner Rechnung nicht gefällt, dann lies weiter.) Ich persönlich möchte in Zukunft auch von mehr als 500€ leben, deshalb brauche ich einen Trick.

Dieser Trick nennt sich finanzielles Wissen oder genauer „Wissen wie du Geld verdienst, sparst und investierst.“ Damit haben wir schon die nächsten drei Schritte parat, die dir deine finanzielle Freiheit bringen.

Schritt 3: Geld verdienen

Geld verdienen wird nur allzu oft mit „als Angestellter arbeiten“ gleichgesetzt. Und wo kämen wir denn auch hin, wenn jeder tut was ihm gefällt, wo es ihm gefällt und wann es ihm gefällt. Um dir diese paar Wünsche zu erfüllen, musst du nicht erst den Kommunismus durchsetzen. Dank des Internets hat sich der Arbeitsmarkt gewandelt und Studienabschlüsse, Empfehlungsschreiben und Seilschaften funktionieren noch, haben aber ihre Monopolstellung eingebüßt. Das Internet ist nicht nur Schau- sondern auch Marktplatz für allerlei Dienstleistungen und Waren. Du hast somit eine direkte Schnittstelle zur Wirtschaft in deiner Hand. Eben jene Schnittstelle kann zugleich dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz sein.

Möglich macht das wichtigste Grundregel der Ökonomie: „Werte werden geschaffen und gegen andere getauscht. Durch den Tausch entsteht ein Vorteil für beide Parteien.“ Du arbeitest also (schaffst Werte). Wert entsteht, indem andere ihn benennen. Das bedeutet, sobald ein Bettler jede Stunde jemanden findet, der bereit ist ihm für sein Gitarrenspiel fünf Euro in den Hut zu werfen, ist sein Gitarrenspiel fünf Euro wert. Er ist nicht arbeitslos, sondern Gitarrist und sein Stundenlohn beträgt fünf Euro. Wenn wir ihn nun ein warmes Bad einlassen, ihm Hemd, Anzug, Rolex und teure Schuhe schenken und ihn dann in ein Büro als Marketingberater setzen, dann ist seine Lebenszeit dem Abteilungsleiter vermutlich um die 36€ die Stunde wert (zumindest so lange, bis dieser bemerkt, dass sein neuer Mitarbeiter absolut keine Ahnung hat, wie er seinen Job auszuführen hat).

Um Geld zu verdienen musst du also deine Zeit in etwas stecken, das irgendwem irgendwas wert ist. Das klingt schon mal gar nicht schlecht. Zu einem richtigen Plan wird es dann, wenn du eine Liste all deiner bisherigen Kompetenzen, mentalen, monetären und sozialen Ressourcen aufstellst und dir überlegst, wie du damit Leistungen und Objekte erschaffen kannst, die für irgendwen irgendeinen Wert haben.

Z.B. schreibe ich Bücher, mit denen ich Leute unterhalte oder über gewisse Themenbereiche informiere. Natürlich ist auch das eine Menge Arbeit und ich muss mich stets in vielen Bereichen weiterbilden, doch der Weg dahin bereitet mir Freude und hilft mir bei der Entwicklung, die ich in meinem Leben beschreiten will. Und ich habe nach langer Zeit endlich etwas erreicht, das mein Verhältnis zur Arbeit auf den Kopf gestellt hat: Ich generiere passives Einkommen. Ich habe meine Bücher einmal geschrieben und jetzt werfen sie mir jeden Monat Geld ab, ohne dass ich noch Weiteres dafür tun muss. Wie das im Detail geht, verrät dir Dominik in seiner tollen Artikelserie: „2.500€ monatliches passives Einkommen„.

Ich bin da aber kein Wunderknabe oder gar Einzelfall. Im Gegenteil, ich bin Teil einer Bewegung, die Arbeit selbstberufen und frei macht. Es gibt unzählige, die so arbeiten wie ich. Wenn du auch dazu gehören willst, dann sieh dir zu Beginn die Plattform „fiverr“ an. So bekommst du ein Gefühl dafür, womit sich Geld verdienen lässt. Dank der günstigen Kurse auf udemy kannst du dir die meisten Fähigkeiten sogar selbst beibringen.

Entscheidend ist eben, dass du dein Verhältnis zum Geld verdienen lockerst. Finde neue selbstständige Wege zu arbeiten und gliedere sie (neben dem gewöhnlichen Arbeitsalltag, dem Studium oder am Wochenende) in dein Leben ein. Vernetze dich mit Menschen, die bereits diesen Weg gehen und lass dir von ihnen Tipps geben und Jobs anbieten. Dafür gibt es die Geldhelden Facebook Community und die Geldhelden Treffen und Camps.

Bevor ich jetzt noch viele weitere hundert Wörter in diesen einen Artikel packe, weise ich dich lieber auf die kommenden beiden Artikel hin. Dort lernst du, wie du durch Geld Sparen und Geld investieren zur finanziellen Freiheit der Stufe 2 gelangst. Um zu erfahren, wann diese weiteren Artikel online gehen, folge Geldhelden auf Facebook, oder lies einfach weiterhin den Blog. Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg beim Umsetzen der ersten drei Schritte!  


Über den Autor: Maximilian Alexander Koch, auch bekannt aus der ARD Reportage „Studieren fast ohne Geld“ ermittelt wie Gering- und Normalverdiener schaffen können das Beste aus ihrem Geld zu machen. Neben seiner Selbstständigkeit, studiert er Psychologie und schreibt für Wallstreet-Online und Geldhelden. Täglich erreichbar ist er unter: maximilian.alexander.koch.autor@gmail.com und über Facebook: Maximilian Alexander Koch. Sein Finanzroman „Cryptopia“ ist auf Amazon erhältlich.