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Die meisten Reichen werden nicht reich geboren. Sie erarbeiten und erwirtschaften sich die Millionen. Wie, das ist natürlich bei allen unterschiedlich (Schließlich kennt nicht jeder diesen Link). Doch klar ist eine Sache: Reiche sind deshalb reich, weil sie andere Dinge tun als Normalverdiener. Egal ob wir nun Geld wollen, oder persönliches Wachstum. Wir können von ihnen lernen und unser Leben aktiv planen. Wir können ihre Tricks verwenden und unser Leben verbessern.

Reichtum ist die Summe unserer Taten. Die meisten von uns wüssten theoretisch, was sie tun müssten, tun es jedoch nicht. Das ist nur menschlich, denn Gewohnheiten sind stark. Was wir tun ist das, was wir auch zuvor getan haben. Aus biologischer Perspektive ist das klug, denn wer am Leben ist, wiederholt das was ihn in diese gute Situation gebracht hat. So bilden sich Gewohnheiten aus. Denkgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten und Tatgewohnheiten. Unser Gehirn passt sich an eben jene an und macht es immer schwerer ihnen zu entkommen. Auf feinstofflicher Ebene bilden sich sogar neuronale Verknüpfungen, die uns in den gewohnten Bahnen halten.

Unser Tagesablauf ist eine einzige Sammlung aus Gewohnheiten. Wenn wir es schaffen diesen anzupassen und positiver zu machen, stellen wir damit unseren Autopilot des Erfolgs ein. Um Gewohnheiten zu festigen benötigt es ca. 28 Tage ununterbrochene tägliche Ausführung. Nach knapp 49 Tagen ist es dann einfacher die neue Gewohnheit durchzuführen anstatt der alten.

Es ist also möglich deine Gewohnheiten in so zu ändern, dass du per Autopilot Ziele leichter erreichst. Du musst dir nur den richtigen Tagesplan aufstellen, in austesten, verbessern und dann langfristig umsetzen.

Wie könnte nun ein solcher Plan aussehen?

Ich selbst bin kein Millionär. Auch wenn es eines meiner Ziele ist, einer zu werden, so ist es doch nicht mein Hauptziel. Mein Hauptziel ist es, in kurzer Zeit viel Lebenserfahrung zu sammeln und pro Jahe eine neue Fähigkeit auf ein professionelles Niveau zu heben. Ich werde dir im folgenden meinen Tagesplan aufzeigen, den ich verfolge, wenn ich nicht grade durch die Welt reise. Je nachdem welche Ziele du selbst hast, wird dein Plan von meinem abweichen. Ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen und kann dir nur aufzeigen was mir geholfen hat. Nimm mich bloß nicht zu Ernst und mache deine eigenen Experimente. Dennoch arbeite ich seit knapp 4 Jahren an dem perfekten Tagesplan. Dabei habe ich alles durch: Von der Tatenlosigkeit bis zum Burnour. Du kannst also sicher einige Dinge mitnehmen.

Hier zunächst einmal mein Tagesplan.

BLOCK I (7 Stunden)

Aufstehen (6:00)
Meditation (6:00)
Tagesplanung + Materialien bereitlegen (6:10)
Kaffee + Guarana (6:25)
Schreiben (6:30)
Rausgehen (7:20)
Schreiben (7:30)
Meditation (8:20)
[Aufwärmen] (8:30)
[Trainieren] (8:40)
[Abwärmen] (9:25)
Duschen + Anziehen (9:30)
Frühstück + Blinks (10:00)
Zum Büro Gehen (10:30)
Schreiben (11:00)
Pause (11:50)
Schreiben (12:00)
Business-Nachrichten-Organisation: Mail, Facebook, Whatsapp (12:50)
Freizeitbeginn (13:00)

BLOCK II (5 Stunden)

Psychologie lernen planen (18:00)
Psychologie lernen (18:15)
Psychologie lernen zusammenfassen (19:05)
Spaziergang+ Klassische Musik (19:15)
KI Programmieren (19:30)
Meditation (20:20)
KI Programmieren (20:30)
Sachbuch Lesen (21:20)
Tagebuch mit Links schreiben: Lektionen aufschreiben + Erfolge + Planung des nächsten Tages (22:10)
Meditation (22:40)
Schlafen (22:50)

Gehen wir ihn nun Stück für Stück durch.

Wochenplan

Zunächst einmal arbeite ich fünf Tage die Woche und halte mir das Wochenende bewusst frei. Am Sonntag schiebe ich eine kurze Reflektions-Phase ein, in der ich meine Tagesplanung, Wochenplanung und Monatsplanung durchgehe und meine Ziele überprüfe und forme. Das nimmt nicht mehr als eine Stunde in Anspruch, aber ist dringend notwendig um auf dem richtigen Kurs zu bleiben. Sich die eigenen Ziele vor Augen zu halten ist deshalb so wichtig, weil man sich durch sie motiviert und gerne seiner Arbeit nachgeht. Sie zu planen und konkret zu notieren, sowie den eigenen Fortschritt zu überwachen ist essentiell. Es sollte manuell per Hand notiert werden. Der Sonntag kommt deshalb in Frage, weil der Samstag ein freier Tag war. An freien Tagen verarbeitet unser Gehirn die Eindrücke der Woche und wir erhalten die entscheidensten Einsichten. Außerdem motiviert die Zielsetzung, wodurch man am Montag besser durchstarten kann. Wer es sich leisten kann/möchte, sollte auchmal eine Vier-Tage-Woche ausprobieren. Mit drei freien Tagen fahren viele besser und sind produktiver. Zudem macht es gefühlstechnisch eine Menge aus „fast die Hälfte der Woche“ frei zu haben.

Tagesblöcke

Es fällt sofort auf, dass ich meinen Tagesplan in zwei Blöcke aufgeteilt habe. Dies hat den einfachen Grund, dass wir alle Pausen brauchen. Früher war ich ignorant und gestand mir keine Unterbrechungen zu. Das war ein fataler Fehler der mich krank und unglücklich machte. Lustigerweise schaffte ich zugleich garnicht mehr, weil wir ebenso viel Entspannung brauchen, wie Anspannung. Wir brauchen an einem Tag Schlaf, Freizeit und Arbeit. Ein guter Leitfaden ist es die 24 Stunden in drei Acht-Stunden-Pakete zu unterteilen. Da ich Selbständig bin, sieht meine Planung etwas anders aus, als gewöhnlich, ich komme jedoch gesamt auch auf acht Arbeitsstunden. Vier davon arbeite ich direkt für das Geld und die anderen vier für mich selbst. Es ist wichtig, dass du nicht nur die drei Bereiche Schlaf, Arbeit und Freizeit hast, sondern auch ihren Übergang angemessen gestaltest. Wusstest du z.B., dass wir den Großteil der Dinge erst im Achlaf wirklich lernen? Unser Gehirn verarbeitet dann die wichtigen Informationen. Wenn wir uns aber kurz vor dem Schlafengehen durch Facebook scrollen oder Krimis sehen, dann beschäftigen wir unser Gehirn damit und nehmen uns selbst den Lernerfolg. Mit Medien reißen wir uns außerdem auch aus produktiven Arbeitsphasen. Aus diesen Gründen wirkt Meditation und bewusster Medienverzicht vor dem Schlafen Wunder.

Tagesblöcke helfen dir deshalb, weil sie dir Flexibilität verleihen. Im meinem Plan z.B. beginnt die Freizeit um 13:00 Uhr und endet um 18 Uhr. Wenn ich nun aber eine Verabredung um 19 Uhr hätte, könnte ich einfach den zweiten Block auf 13:30 verlegen und hätte dann um 18:30 frei.

Die fünf Tätigkeiten

Im Grunde ist der Plan in nur fünf Tätigkeiten gegliedert:

Arbeit, Bildung, Pause, Planung, Alltag

Da ich Student bin und gleichzeitig freiberuflicher Autor, zählt für mich beides zur Arbeit. Zu Bildung zählt für mich die Tätigkeit, welche ich erlernen möchte (KI programmieren), das Lesen von Sachbüchern und das Hören von Buchzusammenfassungen (Blinks). Zur Pause zählen Spaziergänge, Meditation und das Hören klassischer Musik. Planung ist das Zusammenfassen des Gelernten und Tagebuchführung. Alltag ist dann logischerweise der ganze Rest der immer anfällt: Essen, Kochen, Duschen, Stuhlgang und Sport. All die oben aufgelisteten Bereiche sind sehr wichtig und sollten stimmig miteinander verwoben werden um sowohl Geist als auch Körper zu pflegen.

Arbeit

Ohne Arbeit gibt es kein Geld. Wer jedoch die Möglichkeit hat, seine Arbeitszeit auf die Hälfte zu kürzen, der sollte diese unbedingt wahrnehmen. Mit den richtigen Organisationstechniken und Zeitmanagement lässt sich das selbe Pensum in der Hälfte der Zeit erledigen. Die Hälfte neuer Zeit kann dann in andere Tätigkeiten investiert werden. Dafür, dass du weniger arbeitest musst du aber auch konzentriert Arbeiten. Kein Facebook, keine offenen Tabs und kein Handy mit Whatsapp. Stelle dir am besten immer Timer für deine Arbeitsperioden. Das motiviert dich dazu, die jeweilige Aufgabe vor Ablauf der Zeit zu erledigen und macht dich ergebnisorientierter. Du freust dich sowohl über den Ablauf der Zeit (weil dann Pause ist) als auch darüber, wenn du noch fünf Minuten Zeit hast (weil du dann mit der Aufgabe fertig wirst). Zudem werden große Aufgaben leichter, da sie nurnoch aus wenigen kleinen Aufgaben bestehen, die du gut schaffen kannst.

Bildung

Ohne Weiterbildung stagnieren du und dein Gehalt. Die Zeit, welche du der Arbeitszeit entnommen hast, solltest du also am besten dazu nutzen, dich weiterzubilden. Es gibt viele Wege das zu tun. Bücher, Kurse und Apps machen dich zu einem effizienten Lerner. Dieser Kurs beispielsweise zeigt dir, wie du durch Investieren reich wirst.

Pause

Pausen machen dich erst richtig produktiv. Ich gehörte zu denen, die den ganzen Tag durcharbeiteten und durchlernten, bis ich nach nur zwei Jahren einen Burnout erlitt und damit aufhören musste. Heute bin ich extrem dankbar, dass das so früh passierte. Nimm dich selbst wichtiger. Deine Arbeit ist nur dazu da dir Geld und Glück zu bringen. Nimm sie nicht zu ernst und sorge immer für Pausen. In Pausen verarbeitet dein Gehirn Arbeits- und Lernerfolge, deshalb lass es am bestsn dabei in Ruhe. Reize es nicht weiter, sondern entspanne dich wirklich. Lass dein Handy wie auch beim Abreiten aus. Meditation, Klassische Musik und Spaziergänge (optimalerweise in der Natur) sind das beste was du für dich selbst tun kannst. Sie lassen die Tage voller wirken, bringen Abwechslung und erhöhen sogar deine Intelligenz.

Planung

Planung ist zwar nicht das A und O, aber wichtig. Eine gute Planung sorgt dafür, dass du immer weißt, was in welcher Zeit tu tun ist, warum du es tun willst, wie du es tun willst und wie es dein Leben bereichert. Sie sorgt dafür, dass du motiviert und orientiert bist. Struktur macht kreativ und produktiv, da sie eine künstliche Verknappung schlechter Optionen ist und auf sie reagiert wird, anstatt aktiv zu agieren. Reaktion kostet und weit weniger Mühe als Aktion. Das können wir für unsere Planung nutzeb und verbrauchen so weniger Energie und Mühe für die selbe Tätigkeit.

Alltag

Der Alltag ist für viele eine Ausrede warum sie schon viel zu tun haben. Doch wer ehrlich zu sich selbst ist, der weiß, dass Essen, Duschen, Anziehen, Aufräumen etc. pro Tag nicht mehr als zwei Stunden in Anspruch nimmt. Wenn man die Tätigkeiten des Alltags in seinen Plan einflechtet, kann man sie als Pausenzeiten und Abwechslung nutzen. Anstatt lästiger Aufgaben werden sie so zur Selbstverständlichkeit, die man dann doch lieber macht als den Rest der Arbeit und die deshalb leicht von der Hand gehen. Putzen, Organisation, Einkaufen etc. ist ohnehin nicht täglich nötig und kann getrost am Wochenende erledigt werden. Wer dann immernoch sagt, diese Tätigkeiten nähmen zu viel Zeit in Anspruch, der kann Effizienz in diesen Bereichen kostenlos innerhalb eines Monats erlernen. Dafür reicht es ehrenamtlich für ein paar Tage im Altenheim oder der Gastronomie zu arbeiten. Was auch geht ist die Arbeit in Hotels über Plattformen wie Workaway.info.

Kommentar:

Der skizzierte Lebensstil ist nicht für jeden etwas und wer beispielsweise Familie oder kranke Eltern hat, für den kann es tatsächlich nicht möglich sein einem solchen Plan zu folgen. Jedoch sollten zumindest 60-70% diesem Plan folgen oder ihre eigene Version entwickeln können. Individuelle Lebenslagen erfordern natürlich individuelle Maßnahmen. Deshalb: entwickle deine eigene Version des Planes und Passe sie deiner jetzigen Situation und auch deinen Zielen an.

Fazit:

Um Erfolg zu haben, musst du erfolgreich handeln. Dabei kannst du glücklicherweise ganz einfach die Erfolgsrezepte anderer kopieren. Ich habe dir in diesem Artikel mitgegeben, was ich über die letzten paar Jahre für mich entdeckt habe und was für mich funktioniert. Insgesamt geht es darum, dass du dienem Tag eine feste Form gibst, die dich per Autopilot zu deinen Lebensziel befördert. Experimentiere viel, bilde dich weiter und beschäftige dich damit wie dein Körper und dein Gehirn funktionieren. Das wichtigste aber: Wissen ist nicht Macht. Angewandtes Wissen ist Macht! Wende das Wissen aus diesem Kurs an und hole dir dein Leben zurück.