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Vielleicht kennst du die Geschichte von Alice im Wunderland. In dieser folgt die junge Alice einem Kaninchen in seinen Bau. Als Alice in diesen hinein fällt, stellt er sich als Tor in eine verborgene Welt heraus. Genau das möchte ich mit dieser Artikelserie erreichen. Ich will dich als Leser in die verborgene Welt des Geldes einführen. Und so unglaublich einige der Vorgänge unseres Geldsystems auch scheinen – im Gegensatz zum Wunderland sind sie real.

Wie Geld funktioniert ist ein unbequemes aber offenes Geheimnis. Umso wichtiger ist es jedoch, nicht wegzusehen, sondern sich wagemutig in den Abgrund zu stürzen. Eben das tust du gerade.

“Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!” sagte einst Amschel Meyer Rothschild und behielt Recht mit seiner Aussage. Was vor tausenden Jahren als kleiner Schuldscheinschwindel anfing ist im Jahre 2018 zum Verheerenden Leviathan geworden. Auf den Geldscheinen die du täglich in die Hand nimmst stehen Werte. Doch ob 5, 10 oder auch 100 ist im Grunde egal, der reale Wert tendiert gegen 0. Voltaire sagte einst: “Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.” Und auch, wenn ein Philosoph nicht zwangsweise die umfassendste Perspektive auf Wirtschaft haben muss, handelte es sich bei Voltaire um einen der bedeutendsten Denker des letzten Jahrtausends, der als Wegbereiter der Revolution durchaus etwas von Politik verstand.

Warum er mit seiner Aussage bedauerlicherweise Recht hat, das erklärt dir dieser Artikel. Du solltest dir aus 5 Gründen die Zeit nehmen, ihn zu lesen:

Grund 1: Viel zu viele haben Angst vor der Wahrheit: Alleine mit harter Arbeit wird niemand reich. Jeder der im Wohlstand leben will, braucht ein Händchen für Geld und eine umfassende Schulung.

Grund 2: Das was die meisten über Geld wissen ist nur die halbe Miete. Viel wichtiger ist jedoch Falschwissen. Dieses musst du erkennen und aushebeln. Wir bauen unser Denken und unser Handeln auf dem auf, was wir bereits wissen. Handelt es sich hierbei um Falschwissen, können die Folgen für deine Zukunft verheerend sein.

Grund 3: Geld ist ein universelles Tauschmittel für so gut wie alle Produkte und Dienstleistungen. Egal wie sehr man sich auch einredet, dass Geld nichts bedeutet, man kann nicht verhehlen, dass es jeden von uns etwas angeht. Es ist wichtig sich mit Geld auszukennen, weil es den Alltag bestimmt wie nichts anderes.

Grund 4: Mit Geld lassen sich eigene Träume verwirklichen. Egal wie diese aussehen, Geld kann sie immer einen Schritt näher an dich herantragen und sei es auch nur, weil du dir mehr Freizeit leisten kannst.

Grund 5: Zeit und Gesundheit sind ebenfalls eng an Geld gekoppelt. Ein geregelter Alltag, ein geringes Maß an Stress, sowie bessere Ernährung sorgen für eine höhere Lebenserwartung. Diese Lebenserwartung kann entsprechend ausgenutzt werden, da sich mit Geld beinahe jede Aufgabe outsourcen lässt.

Dieser Artikel wird dir zwar nicht erklären wie du in 30 Tagen reich wirst, aber er wird ein paar Nägel aus dem Sarg ziehen, in dem du dich eventuell befindest.

Der Mittelpunkt vom Geld

Wir waren an dem Punkt stehen geblieben, an welchem Gold und Silber zu festen Zahlungsmitteln erklärt wurden. Die Edelmetalle bewährten sich, dienten jedoch lediglich als Wertgeber des Papiergeldes. Der Großteil des weltweiten Handels wurde mit Papiergeld vollzogen. Dessen Legitimität musste jedoch durch hinterlegtes Gold gesichert werden. Streng genommen sagte jeder Schein aus: “Die auf mir notierte Zahl repräsentiert einen entsprechenden Gegenwert in Gold”. Daraus folgt zwingend, dass nur die Papierscheine wahren Wert besaßen, die entsprechend gedeckt waren. Das war jedoch bei dem Großteil des Geldes schon nicht mehr der Fall.
Regierungen legten fest, dass kein Goldschmied, sondern nur sie die wertvollen Scheine ausstellen durften. Dieser Gedanke war kein schlechter und anfangs diente er vermutlich eben dazu, die Ausgabe ungedeckten Geldes zu verhindern. Doch dadurch, dass das Recht der Geldausgabe (Emission) nun bei einer einzigen Quelle lag, wurde das Problem nur verlagert. Da niemand über der Regierung stand, konnte die Emission nicht ausreichend kontrolliert werden. Ein Monopol war entstanden.

Kolonialzeit

Zur Zeit des Kolonialismus war Großbritannien beinahe ein Synonym für “Weltherrschaft”. Diverse Gebiete weltweit standen unter der britischen Krone. Darunter befand sich auch Indien – das Land mit den damals größten Goldvorkommen. Zur Hochzeit verfügte Großbritannien somit über knapp 90% des Weltweiten Goldvorkommens. In einer Zeit, in der sämtlichem Geld nach außen hin Geld hinterlegt war, bedeutete dies, dass Großbritannien zwangsläufig auch die reichste Nation der Welt war. Das britische Papiergeld wurde mittlerweile von einer Zentralbank ausgegeben und ließ sich an jeder Filiale direkt gegen Gold eintauschen.

Aber wie es sich nun mal verhält, wenn Mensch, Zeit und Monopolstellung zusammenkommen, wurde diese Situation ausgenutzt. Die Zentralbank verfügte über so immense Goldreserven, dass sie prinzipiell beliebig hohe Kredite ohne Gegenwert vergeben konnte. Sie konnte sich durch ungedeckte Emission die eigenen Taschen füllen. Die Geschichte wiederholte sich und das in großem Stil. Die Zentralbank ging ihrem Kerngeschäft nach und vergab Kredite, wurde dabei aber nicht zu genüge kontrolliert. Einwandfrei beweisen und zurückverfolgen lässt sich die ungedeckte Emission im großen Stil nicht. Fest steht nur, dass noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem Goldstandard ein Goldkern geworden war. Kern deshalb, weil die real hinterlegte Goldmenge nur ein Bruchteil des ausgegebenen Papiergeldes darstellte. Bildlich gesprochen war das Scheingeld ein Apfel und das Echtgeld nur dessen Kern.

Dieser Kern schrumpfte weiter zusammen, während sich der Apfel immer gigantischer aufblähte. Die Kreditvergabe ohne entsprechende Einlagen, war jedoch nicht der einzige Antrieb dieser Entwicklung. Das Banken Zinsen vergaben, sorgte dafür, dass weiteres Geld geschaffen wurde, ohne erwirtschaftet zu werden. Dieses Geld war entsprechend nicht gedeckt. Zudem erforderten Kriege den Vordruck von Geld in großem Stil, was natürlich mit einer Entwertung einherging.

Frage: Warum ist jeder Schein ohne Gegenwert ein Problem?
Scheine ohne Gegenwert sind deshalb ein Problem, weil sie den Wert jedes einzelnen anderen Scheins im Umlauf minimieren. Stell dir vor, du befindest dich in einem großen Bällebad mit 100 Bällen. Dieses Bällebad ist dein gesamtes Vermögen. Zu Beginn befindet sich in jedem der Kugeln ein kleines Stückchen Gold. Du musst jeden Tag einen Ball aus dem Becken nehmen, ihn aufschneiden und das Gold herausholen, damit du Essen, Miete und Co bezahlen kannst. Das ist soweit kein Problem, denn du weißt ja, dass sich in jedem der Bälle mit 100% Sicherheit Gold befindet. Jetzt kommt eines Tages dein Nachbar daher und wirft 50 zusätzliche Bälle in deinen Vorrat. Im Austausch nimmt er sich dann ein paar Tage später 50 von deinen Bällen mit. Nach außen hin hat sich nicht viel geändert, der nominelle Wert bleibt gleich. Wenn es ums Eingemachte geht ist der Durchschnittsball jedoch nur noch die Hälfte wert. Selbst wenn dein Nachbar dir keine Bälle wegnehmen würde und dir 100 leere Bälle schenken würde, wäre der Durchschnittsball nur noch die Hälfte wert.

Zweiter Weltkrieg

Durch zwei Weltkriege hindurch hatten sich die Karten neu gemischt, nun war es die USA, die weltweit am meisten zu sagen hatten. 1944 wurde das Breton-Woods-System eingeführt und erhob den US-Dollar zur Leitwährung. Dem neuen Universaltauschmittel wurden fixe Wechselkurse zu sämtlichen Relevanten Währungen der Welt zugeordnet. Der USD war angeblich noch immer mit Gold hinterlegt. Einer Unze Gold entsprachen 35 Dollar. Die Federal Reserve (FED) – eine private Zentralbank – wurde mit der Einlagensicherung betraut. Das bedeutet, sie übernahm die Lagerung des Goldes und die Einhaltung des Goldstandards. Als private Zentralbank mit Kontrolle über die Leitwährung vergab die FED nun Kredite aus dem nichts an Banken aus der ganzen Welt. Der USD war weltweit nachgefragt und das Ausmaß der Geldentwertung entsprechend verheerend. Lange Zeit blieb dieser Umstand verborgen, bis er endlich durch politische Unruhen aufgedeckt wurde.

Im Jahr 1969 befand sich Amerika inmitten des Vietnamkriegs und da es sich um einen der kostspieligsten Kriege der Geschichte handelte, musste entsprechend viel Geld mobilisiert werden. Frankreich misstraute der FED zu dieser Zeit zunehmend und so setzte sich Charles de Gaulle dafür ein, die Dollarreserven wieder in Gold einzulösen. Wie erwartet funktionierte dies nicht, weil die FED das Gold überhaupt nicht in diesem Maße vorrätig hatte. Der Skandal ging in den politisch brisanten Ereignissen des Jahres zwar einigermaßen unter, jedoch musste Präsident Nixon sehr bald das Breton-Woods-System für gescheitert erklären. Infolge dessen wurde der Dollar vom Gold entkoppelt.

Es sei Geld

Dann kam das Fiatgeld. Das Wort Fiat mutet im Kontext der Wertschöpfung an wie Zauberei. „Fiat“ lässt sich mit „es sei“ übersetzen und diese Worte sind bei unserem Geld Programm. Vom Gold entkoppelt ließ sich praktisch gesehen nun weltweit Geld aus dem Nichts drucken. Es mussten keine Werte mehr hinterlegt werden und keiner hatte mehr direkten Anspruch auf Gold oder Silber. Trotzdem wurde Fiatgeld gesetzlich legitimiert. Die beiden wichtigsten Währungen US-Dollar und Euro werden von Zentralbanken emittiert. Ein großer Teil anderer Währungen ist außerdem durch Dollar und Euro gedeckt. Es existiert zwar noch zusätzlich Münzgeld, das von Nationalbanken geprägt wird, jedoch machen Münzen nur einen winzigen Teil des Gesamtgeldes aus. Wenn wir nun zu unserem Bild des Apfels zurückkehren, dann ist der Apfelkern des realen Wertes mittlerweile so klein, dass wir ihn mit bloßem Auge kaum noch erspähen können. Fiatgeld gibt zwar nicht vor, durch Gold gedeckt zu sein, dennoch ist es nicht minder problematisch, dass ein Wert ohne Gegenwert geschaffen wird. Da die Zentralbanken zu Niedrigzinsen an andere Banken Kredite vergeben dürfen, stehen wir selbst dann, wenn alles 100% korrekt abläuft vor einem großen Problem.

In das Auge – Aus dem Sinn

Das ohnehin problematische Fiatgeld wurde mittlerweile um ein noch viel größeres Problem erweitert. In der Tat ist der Großteil deines Geldes nicht einmal mehr Fiatgeld, sondern nur eine Information in einem digitalen Notizbuch. Die Rede ist deshalb von Buchgeld. Buchgeld wird auch als Sichtgeld oder Giralgeld bezeichnet und ist kein gesetzlich legitimiertes Zahlungsmittel. Stattdessen handelt es nur noch sich um ein Versprechen auf Geld. Dieser Umstand wäre kein großes Problem, wenn das Buchgeld mit Fiatgeld gedeckt wäre. Das ist allerdings nicht der Fall. Und dennoch wird ein Großteil aller Kredite in Form von Buchgeld vergeben. Auch hier musst du dir vor Augen führen, dass der Großteil des Bankengeldes, von einem Buchgeld-Kredit stammt. Nur ein winziger Teil des Geldes auf der Bank kann also ausgegeben werden. Deshalb ist die Bank immer auf neues Fiatgeld angewiesen. Sobald du dein Geld auf die Bank bringst, wird es deshalb direkt in Giralgeld umgetausch. Was dir bleibt ist ein Eintrag im digitalen Register, der dich dazu ermächtigt Fiatgeld anzufordern.

Das schockierende Fazit:

Aus Gold wurde ein Anspruch auf Gold, das zum Großteil nicht existierte. Aus diesem Anspruch wurde widerum ein Anspruch auf einen Anspruch auf ein Wertversprechen.

Was wie Science-Fiction klingt, hat sich bereits bewiesen. Sogenannte Bankruns sind real. Große Massen an Menschen versuchen ihr Geld von der Bank abzuheben und scheitern daran, weil die Bank das Geld einfach nicht hat. Am deutlichsten sieht man dies an Griechenland, wo eine Zeit lang keiner mehr Geld abheben konnte. Bis heute lassen sich dort fast nirgendwo größere Noten als 50-Euro-Scheine auszahlen. Auch, dass der 500 Euro Schein abgeschafft werden soll, spricht Bände. Dein Geld ist nur eine Information in einem digitalen Verzeichnis. Alles, was dieser Information, die das Geld ist, ihren Wert verleiht, ist das Vertrauen der Allgemeinheit. Und selbst dieses dürfte eben deshalb schon lange nicht mehr bestehen. Henry Ford behielt also Recht mit seiner Äußerung: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Finanzielle Bildung könnte genau aus diesem Grund noch nicht Allgemeingut sein. Zeit das für dich zu ändern – Werde ein Geldheld!

Wir von den Geldhelden wollen, dass finanzielle Bildung Allgemeingut wird und haben etwas für dich vorbereitet. Im Film Matrix kann sich der Auserwählte Neo für eine von zwei Pillen entscheiden. Nimmt er die blaue, bleibt alles beim alten, nimmt er jedoch die rote, sieht er die Dinge so wie sie sind. Anders als in Matrix verschenken wird diese Pille jedoch nicht einfach und erwarten auch nicht, dass du anschließend die Welt rettest – dich selbst reicht völlig!

Hier ist die rote Pille: Klick!

 

Finanzielle Bildung ist ein Grundrecht. Bei den Geldhelden wird sie zur Praxis. Lerne einfach mit Geld umzugehen, zu sparen, zu investieren und eine positive Einstellung zum Thema Finanzen & Geld. Das erwartet Dich:

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