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Vielleicht kennst du die Geschichte von Alice im Wunderland. In dieser folgt die junge Alice einem Kaninchen in seinen Bau. Als Alice in diesen hinein fällt, stellt er sich als Tor in eine verborgene Welt heraus. Genau das möchte ich mit dieser Artikelserie erreichen. Ich will dich als Leser in die verborgene Welt des Geldes einführen. Und so unglaublich einige der Vorgänge unseres Geldsystems auch scheinen – im Gegensatz zum Wunderland sind sie real.

Wie Geld funktioniert ist ein unbequemes aber offenes Geheimnis. Umso wichtiger ist es jedoch, nicht wegzusehen, sondern sich wagemutig in den Abgrund zu stürzen. Eben das tust du gerade.

Henry Ford sagte einst: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Revolution wird heute als Begriff sehr oft verwendet. Zu Henry Fords Zeiten jedoch stand es noch für einen kompletten Umschwung. Etwas das unumkehrbar war und Opfer forderte. Eine “Revolution noch morgen früh” können wir uns als absoluten Ausnahmezustand vorstellen. Eine Revolution ist ein Umsturz aus höchster Not heraus. Diese Not ist bereits jetzt real. Warum das erfährst du gleich in diesem Artikel. Diese Not wird nur noch nicht gesehen, weil nach außen hin alles funktioniert. Noch…

Wie lange, das kann keiner sagen. Stattdessen wird aber jeder Ökonom erläutern, dass jeder Wirtschaftscrash dieser Geschichte nur ein winzig kleines Vorbeben von dem war, was uns zwangsläufig bald erwartet. Wirtschaft zu verstehen muss nicht schwer sein, deshalb gibt es diesen Artikel. Und bevor wir fortfahren, gebe ich dir noch 5 Gründe, weshalb du ihn aufmerksam lesen solltest:

  • Angst vor der Wahrheit

Die meisten Menschen beschäftigen sich nie in ihrem Leben ausführlich mit Geld. Obwohl sie den Großteil ihrer Lebenszeit für Geld arbeiten. Sie verdrängen diesen Fakt durch bequeme Kalendersprüche wie: “Geld macht nicht glücklich.” oder “Mir ist Geld nicht so wichtig.” Das kann man natürlich machen, keine Frage. Nur muss man dann auch die Konsequenzen tragen.

  • Geld regiert die Welt

Geld ist ein Wertspeicher durch den jeder sich alle Dienstleistungen und Waren kaufen kann. Wenn du genügend Geld hast, dann musst du nie wieder in deinen Leben Arbeiten, oder Dinge tun, die dir keinen Spaß machen. Geld bewegt die Politik, Geld dominiert unseren Alltag und unser Umfeld. Leben ohne eigenes Geld ist so gut wie unmöglich und Leben ohne das Geld anderer ist de facto unmöglich. Ob man das nun gut oder schlecht findet, spielt keine Rolle. Es wird nichts ändern. Man muss sich stattdessen fragen, wie man damit umgeht. Genau diesen Punkt klären wir bei den Geldhelden so gut wie täglich ab.

  • Geld holt mehr aus dem Leben raus

Geld selbst macht vielleicht nicht glücklich. Das was man sich von Geld leisten kann jedoch schon. Freie Lebenszeit, Urlaube, Bildung, Sportarten, Gesundheit und Lebensqualität – Diese Dinge gibt es für Geld. Und diese Dinge können glücklich machen. In jedem Fall bereichern sie das eigene Leben.

  • Wissen wofür man arbeitet

Wenn du weißt, wie Geld funktioniert und wie du mit Geld umgehst, dann verstehst du auch deine Arbeit deutlich besser. Du weißt wofür du arbeitest und wie du deinen Lohn verwenden musst um auf langfristige Sicht wohlhabend oder sogar reich zu werden.

  • Geld-Irrtümer

Rentner die Pfandflaschen sammeln sind deshalb in diese unangenehme Lage gekommen, weil es keine umfassende finanzielle Bildung gibt. Wer Geld verstanden hat, dem ist es so gut wie unmöglich sich durch Altersarmut den Lebensabend zu versalzen. Und dies ist nur eines von tausenden Geld-Irrtümern gegen die du dich wappnen solltest. Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet. Und dies ist noch eine Glanzleistung gegenüber der USA, wo der Durschnittshaushalt 132.000 Dollar Schulden hat (16.000 Dollar davon Kreditkartenschulden) Eigenverantwortung ist hier zwingend notwendig.

Kurzum: Mit diesem Artikel löst du einen weiteren Nagel aus deinem Sarg. Legen wir also los und finden heraus was Geld ist und wie es funktioniert. Aber ich warne dich schon mal vor: Du könntest überrascht sein…

Die Erfindung des Geldes

Das hochkomplexe Geldsystem in dem wir heute herumirren ist eigentlich etwas sehr simples: ein Tauschgeschäft mit Maske.

Warentausch ist das, was uns Menschen dazu ermächtigt hat zum Mond zu fliegen, mit Gebäuden den Himmel zu kratzen und die Welt zu bereisen. Warentausch steht immer im unmittelbaren Zusammenhang mit der Lebensqualität. Bevor es ihn gab, drehte sich das Leben des Einzelnen ausschließlich um die Befriedigung der Grundbedürfnisse und das aufziehen von Kindern. Diese Tätigkeiten nahmen den gesamten Tag in Anspruch. Der Mensch war nicht sesshaft und Kultur konnte über Sprache hinaus nicht entstehen. Das änderte sich als der Mensch in Gemeinschaften lebte. Innerhalb von Familienclans und Dorfgemeinschaften konnte Arbeit verteilt werden. Durch Spezialisierung wurden die Aufgaben schneller erledigt und es entstanden erste Berufe. Jeder konnte ein bisschen von allem, doch darüber hinaus eine Sache besonders gut. Diese Berufe waren anfangs noch sehr simpel (Jäger, Sammler, Bäcker, Waffenbauer, etc.), wurden dann jedoch zunehmend komplexer. Dadurch stand genug Zeit zur Verfügung um Erfindungen zu machen. Die Grundbedürfnisse wurden nicht mehr kurz vor knapp befriedigt, sondern mithilfe von Vorräten. Entsprechend waren die Dinge, die Grundbedürfnisse befriedigten (Weizen, Vieh, Holz, etc.) die ersten Güter. Es entstand die erste Wirtschaftsform überhaupt, die Naturalienwirtschaft. Der Wert wurde ganz einfach durch Angebot und Nachfrage geregelt. Die Waren an sich waren jedoch sehr unterschiedlich und eher eine Last anstatt ein Gut.

BeispielAls Fischer musste man sein Produkt: “frischen Fisch” innerhalb eines Tages an den Mann bringen. Wenn er nun ein paar Kilogramm Brennholz benötigte, musste er entweder jemanden finden, der sehr viele Fische auf einmal brauchte, oder über 10 Ecken tauschen. Er tauschte den Fisch gegen Werkzeug, das Werkzeug gegen Brot, das Brot gegen Steine und die Steine gegen Holz.

Diese Art des Handels funktionierte zwar, nahm jedoch viel Zeit in Anspruch. Anstatt den ganzen Tag für sich selbst zu sorgen, wurde nun den halben Tag gearbeitet und den Rest des Tages getauscht. Die Kultur entwickelte sich zwar weiter, jedoch eher schleppend. Dies ging lange Zeit so weiter, bis Kommunikation zwischen den Dörfern und Gemeinden entstand. Diese lagen damals noch weit auseinander und so benötigte man endgültig unverderbliche Tauschmittel. Der Trend ging ganz klar zu Dingen, die nicht verdarben und leicht zu verarbeiten waren. Die Speerspitze dieser Waren waren Edelmetalle.

Ein kleiner Schritt für das Gold, doch ein großer Schritt für die Menschheit

Edelmetalle und Edelsteine waren das Ding. Sie ließen sich leicht formen. Dadurch waren sie einfach zu verarbeiten, wiederverwendbar und lagerbar. Man konnte sie jedoch ebenso gut transportieren und sie waren unendlich lange haltbar ohne an Wert zu verlieren. Theoretisch konnte ein Goldbarren über zehn Generationen weitergereicht werden. Es ließ sich zum ersten Mal im großen Stil Reichtum ansammeln. Noch hinzu kam, dass weder Metalle noch Edelsteine beliebig vermehrbar waren. Sie mussten mit Mühe aus dem Stein geschlagen werden was nur mithilfe einer fortschrittlichen Infrastruktur möglich war.

Mit Edelmetallen war theoretisch weltweiter Handel möglich. Innerhalb des gesamten Kontinents war der Warenaustausch mit Gold und Silber möglich. Durch reisende Händler konnte selbst der unbedeutendste Bauer aus seinem Kuhkaff heraus aus einer breiten Produktpalette wählen. Es handelte sich um eine frühe Form der Globalisierung, die die menschliche Kultur zum ersten Mal richtig erblühen ließ. Nie zuvor standen so viele Menschen und Völker miteinander in Verbindung.

Die neuen Hochkulturen waren schließlich so entwickelt, dass die Währungen wiederum den neuen Bedürfnissen angepasst wurden. Der Wert des Edelmetalls war im Grunde einfach zu bestimmen, da man nur Gewicht und Gehalt des Metalls messen musste. Doch auch das war lästig geworden und man fand einen Weg, durch den das ständige Wiegen entfiel: Kaufleute formten kleine Portionen mit Einheitsgewicht. Diese anfänglichen Klumpen wurden auch in der Form immer einheitlicher und nutzbarer. Es entstanden Barren und Münzen. Diesen Umstand nutzten nun die Herrschenden um ihre Macht zu demonstrieren. Sie übernahmen die Prägung der Wertstoffe und brachten sich damit in Verbindung mit dem Wohlstand ihres Volkes. Es handelte sich hierbei um einen äußerst genialen Schachzug, denn so war der jeweilige Herrscher im Alltag seines Gefolges präsent und konnte sich auch gegenüber anderen Herrschern behaupten. Gleichsam garantierte das Emblem des Herrschers bzw. Staates den Wert des Tauschmittels. Verschiedene Völker hatten nun unterschiedlich geprägte Münzen und die Geldwährung war geboren. Besonders gerissen war es natürlich, das Gesicht des Herrschers auf den Münzen abzubilden, denn dies war nichts anderes als kostenlose Werbung. Was heute als neuster Streich des Marketings angepriesen wird, nämlich Präsenz und Persönlichkeit als A und O, war schon damals in reger Verwendung.

Weniger klug war es jedoch, den Herrschenden das Monopol der Währungslegitimierung zu überlassen. Es wurden damals in immer größerem Stil andere Metalle beigemischt. Die Machthaber nahm also beispielsweise eine Tonne Gold entgegen, behielten davon die Hälfte und ließen diese bei der Prägung mit einer halben Tonne Blei mischen. So machten sie sich mit Minimalaufwand noch reicher, als sie es ohnehin schon waren. Ein solcher Betrug hätte mit Leichtigkeit abgewendet werden können, wenn sich die Menschen damals mehr Fragen zu ihrem Geld gestellt hätten. Wie populär es war, Edelmetalle mit minderwertigen zu mischen zeigt uns auch die Entstehungsgeschichte des bekannten “Eureka”-Ausrufs. Archimedes wurde vom König dazu beauftragt dessen Krone auf Goldgehalt zu überprüfen. Er hatte keine Ahnung, wie er das anstellen sollte, ohne die Krone dabei in ihre Bestandteile zu schmelzen. Als er dann ein Bad nahm und sah wie das Wasser verdrängt wurde, erkannte er, dass auf diese Art und Weise Volumina berechnet werden konnten. Im Grunde wäre es also kein Problem gewesen dem Münzschwindel auf den Grund zu gehen, doch schon damals wurde der Wert des Geldes viel zu selten hinterfragt und stattdessen als selbstverständlich angesehen.

Entwicklungen wie das Internet und freie Informationen machen es heutzutage leicht dem Geld auf dem Grund zu gehen. Leider wird finanzielle Intelligenz in keiner Schule gelehrt, deshalb ist jeder selbst dafür verantwortlich sich zu informieren. Dies gilt natürlich auch für dich – Willkommen bei den Geldhelden!

Und nun wird es deutlich spannender, denn das Phänomen, welches wir jetzt besprechen macht sich unmittelbar in deinem Alltag bemerkbar. Du musst es auf jeden Fall kennen, wenn du jemals reich werden willst.

Das neue Geld

Edelmetalle mit sich herum zu tragen ist unpraktisch und gefährlich. Zudem war es in Kriegszeiten ein großes Problem genügend Edelmetall aufzutreiben. Man suchte sich eine simple Lösung, die jedoch eine unkontrollierbare Kettenreaktion in Gang brachte. Bis heute hat diese sich nicht aufgelöst und Ökonomen warten seit jeher auf eine Wirtschaftskrise unvorstellbaren Ausmaßes. Wie kam es dazu – Wie ist unser Geld entstanden?

Anstatt Gold und Münzen mit sich herum zu tragen einigte man sich darauf, das Geld bei Schmieden und später Banken einzulagern. Die Banken übernahmen diese Einlagerung natürlich nicht aus reinster Nächstenliebe sondern gingen einem Geschäft nach: Der Kreditvergabe. Bis heute heißen Banken “Kreditinstitut”, deshalb, weil das ihr Kerngeschäft ist. Seit jeher brauchten Menschen Geld, das sie nicht hatten. Sei es, weil sie Dinge kaufen wollten, die sie sich nicht leisten konnten oder sei es, weil etwas unvorhergesehenes passiert war, das sich nicht anders lösen ließ als mit viel Geld. Die Banken verliehen also das eingelagerte Geld und bekamen für diesen Dienst zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld zurück. Wenn jemand sein Geld zur Verwahrung der Bank gab, dann hieß das, er würde es nicht so bald wieder abheben (denn sonst hätte er es ja gar nicht erst eingelagert). Da sich die Bank unmöglich an all ihre Kunden erinnern konnte, stellte sie Zettel aus, auf denen notiert war, wem sie wieviel Geld “schuldig” war. Dies führte dazu, dass bald nur noch eben jene Zettel gehandelt wurden. Es war schließlich viel bequemer einen Zettel weiterzugeben, anstatt mit diesem Zettel zur Bank zu gehen, das Geld entgegenzunehmen, es privat zu verwahren, es weiterzugeben und den neuen Besitzer es wieder einlagern zu lassen. Durch diese Bequemlichkeit waren jedoch die besten Voraussetzungen für Betrug geschaffen. Banken dachten sich einen simplen aber genialen Trick aus.

Der Bankentrick: Die Bank gab Schuldscheine heraus, ohne das Gold, das diese auswiesen, zu besitzen. Da sich jeder mit den Scheinen begnügte, machte es augenscheinlich keinen Unterschied, für die Bank jedoch schon. Die Bank konnte ohne Gegenwert Geld verleihen, welches sie gar nicht hatte und daraus Gewinn ziehen. Eine Arbeit ohne proportionale Gegenleistung war entstanden. Stell dir einfach vor, du hättest eine private Gelddruckmaschine und könntest für dein Falschgeld verleihen und echtes Geld fordern.

In einer perfekten Welt mit prinzipientreuen Menschen wäre dieser Bankentrick nie geschehen, doch in unserer Welt musste es innerhalb der Jahrhunderte dazu kommen, dass dieses riesige Schlupfloch ausgenutzt wurde. Bibel und Koran versuchten auch deshalb Zinsgeschäft und Kreditwesen zu verbieten, scheiterten jedoch kläglich. Irgendwann war es dann soweit, dass Scheine reguliert und fixe Regeln für Schein und Gold festgelegt wurden. In China fand dies schon vor 4500 Jahren statt, in Europa erst vor 500. Doch wer glaubt, dass das Problem mit dem Geld aus dem nichts hiermit gelöst war, der irrt leider. Wie gewaltig, das erfährst du im nächsten Artikel dieser Reihe!

Wusstest du eigentlich, dass nur ein winziger Bruchteil des Gelernten in deinem Kopf bleibt, wenn du die Informationen nur liest? Für alles weitere musst du das Wissen durch visuelle und auditive Reize aufnehmen und am besten direkt umsetzen. Wie du mittlerweile weißt, ist dies bei keinem Thema wichtiger, als bei Geld.

Du hast keine Zeit dich umfassend über Geld zu informieren?

Weißt du schon, wo du anfangen würdest, wenn du Zeit hast?

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Ich habe hier die Antwort auf deine Fragen: Antwort 

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