„Wie schaffe ich es am Ende des Monats mehr als 4 Cent auf meinem Konto zu haben?“ Diese Frage stellte mir eine Freundin, als ich nach einem neuen Thema suchte, das dir als Leser weiterhilft.

Du solltest diesen Artikel dann lesen, wenn du…

  • das Gefühl hast, dass du dein Geld dir durch die Finger rinnt.
  • dein Geld nie reicht.
  • du keine Ahnung hast wo das ganze Geld geblieben ist.
  • du wissen willst, wie du jetzt deinen finanziellen Erfolg einleitest.
  • du mehr Geld willst.

Zunächst einmal ist Geld absolut kein Hexenwerk. Geld verschwindet nicht einfach von selbst, sondern du gibst es aus. Geld ist ein Objekt und kann nicht handeln, du bist ein Subjekt und immer der Grund für alles was mit deinem Geld passiert. Zumindest auf alltäglicher Ebene Geldwert ist Schwankungen unterworfen, die ganze Welt ist verschuldet, unser Wirtschaftssystem scheitert, etc. etc.. Doch all das betrifft dich erstmal nicht und du kannst es sogar zu deinem Vorteil nutzen. Mehr dazu hinterher. Klären wird erstmal die Grundlagen.

Wofür du wirklich bezahlt wirst

Geld ist ein Wertspeicher. Du bekommst den Wert heraus, den du in den Markt hinein gibst. Das machst du durch Arbeitsleistung. Was du arbeitest und wie diese Arbeitsleistung vergütet wird basiert auf deinen Fähigkeiten und wie du sie präsentierst. Deine Arbeitsleistung ist die erste Stellschraube, durch die du an mehr Geld gelangen kannst. Nun ist das jedoch gar nicht immer nötig. Langfristig solltest du dir dennoch Gedanken machen, welchen Stundenlohn du gezahlt bekommst und wie sich dieser erhöhen lässt. Um deinen Stundenlohn zu erhöhen musst du auch nicht zwingend Gehaltsverhandlungen führen oder gar einen neuen Job suchen. Du kannst ebenso Techniken zur Effizienzsteigerung anwenden. Wie du diese schnell und einfach erlernst findest du in unzähligen Büchern. Anschließend musst du eventuell die verbliebene Zeit absitzen, hast aber dennoch einen großen Schritt in Sachen Produktivität getan und gehörst zu den besseren Mitarbeitern. Je mehr Arbeit du für dein Unternehmen erledigst, desto ungünstiger wäre es dich zu ersetzen. Bist du ein guter Mitarbeiter, der weit mehr erledigt als andere, dann besteht kein Interesse daran dir zu kündigen. Du hast also einen entsprechenden Hebel und kannst leichter eigene Forderungen durchsetzen. An sich ist es ja so, dass du als Arbeitnehmer bei großen Unternehmen ohnehin immer unterbezahlt wirst. Und das ist auch richtig so, denn die Unternehmen bieten dir dafür Ausbildung und Vermittlung an Kunden an, bzw. übernehmen diese komplett. Sei dir dennoch dieses Handels bewusst: Dein Arbeitgeber kauft deine Arbeitsleistung so günstig wie möglich und verkauft sie mithilfe der eigenen Infrastruktur so teuer wie möglich. Daraus resultiert sein Gewinn und das ist legitim.

Brauchst du einen festen Arbeitgeber?

Abgesehen davon lassen sich mittlerweile in fast jeder Branche Aufträge für Selbstständige im Internet finden. Mit Berufserfahrung und Referenzen kannst du dich bei Jobbörsen und Portalen wie Fiverr oder upwork gut einbringen. Mit selbstständigen Aufträgen erhöhst du nicht nur deinen Verdienst, sondern wirst auch per se unabhängiger. Die meisten Online-Aufträge lassen sich Orts- und zeitunabhängig bewältigen. Der entscheidende Vorteil ist, dass du dadurch einen weit größeren Einfluss auf deinen Stundenlohn erhältst. Der Fokus liegt einzig und alleine auf dem Auftrag. Wenn du beispielsweise eine Webseite für ein Cafe einrichten sollst und für diesen Auftrag mit 2500€ vergütest wirst, dann wird nur für die Webseite und deren Qualität gezahlt. Wie du zum Endergebnis kommst ist letztendlich vollkommen egal. Du kannst dich also 100 Stunden abmühen und 25€ Stundenlohn erzielen, oder aber effektives Arbeiten lernen und 100€ Stundenlohn erhalten, weil du schon nach 25 Stunden fertig bist. Das Gute an Freiberuflichen Berufen ist auch, dass du selbst die Menge an Arbeit regulieren kannst und somit je nach Bedarf Vollzeit, Teilzeit oder auch nur an den Wochenenden, arbeitest. Wenn dein Berufsfeld sich absolut überhaupt nicht auf das Konzept von selbstständiger Arbeit einstimmen lässt, dann kannst du dennoch einige grundlegende Aufgaben übernehmen. Selbst als kompletter Laien-Texter kannst du Jobs annehmen, bei denen gar nichts schief laufen kann. Etwa das Schreiben von Rezeptbüchern. Das einzige Problem hieran ist, dass du ohne Referenzen oder herausragende Fähigkeiten nur ca. 10-15€ Stundenlohn erhältst. Als Ergänzung kann dies dennoch dein Gesamteinkommen um ein paar Hunderter im Monat aufstocken.

Mehr Geld behalten

Die Frage ist jedoch nicht nur, wie viel Geld du einnimmst, sondern viel mehr, wie viel Geld du ausgibst und für was. Am wichtigsten ist hier deine Buchführung. Es ist zwar seit knapp 50 Jahren aus der Mode gekommen und doch hilft nichts deinen Finanzen besser auf die Sprünge als pingelige Notation deiner Einnahmen und Ausgaben. Die meisten, die solche Ratschläge lesen, missachten sie, weil ihnen Buchführung albern erscheint. Dennoch rate ich dir dazu, auf den Euro genau täglich anzugeben, wie viel du ausgibst, und wofür. So sammelst du exakte Daten. Daten sind nicht für Facebook und Google Gold wert, sondern auch für dich. Im nächsten Schritt kannst du nämlich sortieren, welche Handlungen die höchsten Einnahmen und welche die höchsten Ausgaben bringen. Das ist deshalb so genial, weil du deine Lebensqualität meist nicht einmal senken musst, um Geld zu sparen. Du markierst unter deinen Ausgaben alle Dinge rot, die dir langfristig betrachtet schaden oder dich nicht nennenswert glücklicher machen. Anschließend rechnest du jeden der verbliebenen Ausgaben im Kopf in Arbeitsstunden um und markierst die Elemente rot, für die du nicht entsprechend lange arbeiten würdest. Du rechnest alle rot markierten Werte zusammen und weißt nun, wie viel du im nächsten Monat ungefähr sparen wirst. Benutze die errechnete Summe als Motivation um Fehlausgaben dieser Art kein zweites Mal zu tätigen. Beim ersten Mal handelt es sich um Lehrgeld, beim zweiten Mal um richtige Fehler, die durch Charakterschwäche zustande gekommen sind. Behandele dich selbst wie dein eigenes Kind wenn es um Geld geht. Gute Eltern kaufen ihrem Kind nicht tonnenweise Süßigkeiten, Spielzeug und Zigaretten, nur weil es sagt „Ich will aber!“ Wenn ein Kind sich an solche Regeln halten kann, dann kannst du das auch.

Was machst du nun mit dem Geld?

Du musst dich am Ende fragen, ob du langfristig mehr als 4 Cent auf dem Konto haben möchtest, oder nur kurzfristig. Wenn ersteres der Fall ist, dann solltest du einen großen Teil des verbleibenden Geldes investieren. Geld das wir schnell verfügbar haben geben wir in der Regel ebenso schnell aus ohne es wirklich zu bemerken. Nimm das Geld vor dir selbst in Schutz, indem du dafür sorgst, dass du es nicht ausgeben oder abheben kannst. Du investierst es ganz einfach langfristig. Langfristige Investments lohnen sich nämlich nur dann, wenn du sie auch langfristig behältst und nicht nach einem Monat oder Jahr verkaufst. Werte wie Aktien werfen auch allgemein umso mehr Geld ab, je länger sie gehalten werden. Das hat mit dem Zins und Zinseszins zu tun. Diese führen dazu, dass aus einem Cent 48 Milliarden Sonnen aus purem Gold werden, wenn du 100 Generationen warten würdest. Wie das funktioniert, kannst du in diesem Artikel nachlesen: Zineszins

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