Dieser Artikel ist ein kleiner Exkurs in die Welt der Staatsanleihen. Was trocken klingt, mündet jedoch darin, dass du nach diesem Artikel vermutlich direkt anfangen wirst Geld zu investieren. Und das deshalb, weil du sonst zwangsläufig Geld verlierst. Das klingt schon mal rosig, legen wir also los!

Du solltest diesen Artikel lesen, weil er dir zeigt, wie wichtig investieren ist. Er wird dich dazu motivieren, endlich Reichtum aufzubauen und dich selbst zum Herr deines Geldes zu machen. Und falls du schon investierst, motiviert er dich am Ball zu bleiben und hält dich von einem Fehlinvestment ab, das viele begehen. Auch wenn das, was mit Staatsanleihen nicht stimmt, schon längst ein offenes Geheimnis ist, könnte es für dich interessant sein.

Was sind Staatsanleihen?

Staatsanleihen sind eine Anlageform, die sehr häufig von Bankberatern, Fondsmanagern, Finanzmagazinen und Versicherungen empfohlen wird. Staatsanleihen sind besonders bei älteren Leuten beliebt, die den Nullzins der Bank kompensieren wollen. Die Sicherheit eines Investments in Staatsanleihen ist natürlich von Staat zu Staat unterschiedlich. Hier in Deutschland jedoch haben wir es mit wirtschaftlich guten Verhältnissen zu tun. Deshalb gelten deutsche Staatsanleihen als nahezu risikolos und werfen auch gerade einmal 2% Zinsen ab.

Doch wo kommen diese Zinsen her? Staatsanleihen schütten deshalb 2% aus, weil es sich um einen Kredit handelt. Der Staat leiht sich bei den Käufern der Anleihe Geld. Und wie bei jedem Geldverleih hängt die höhe der Vergütung davon ab, wie zuverlässig das Geld zurückgezahlt wird. Jamaikas Staatsanleihen haben deshalb beispielsweise einen Zinssatz von 9%. Die entsprechende Zinshöhe wird dabei von Ratingagenturen bestimmt. Diese ermittelt anhand der Staatsschulden, der Stabilität und des Staatshaushalts, welcher Zinssatz angemessen ist. Das große Problem an diesen Ratingagenturen ist jedoch, dass sie privat sind. Die drei verantwortlichen Agenturen Moodys, Standard & Poors und Fitch, haben also in der Hand, zu welchem Zinssatz sich welche Staaten Geld leihen können. Das ist schonmal ein Grund, warum Staatsanleihen kritisch beäugt werden können. Es gibt jedoch noch viele weitere. Im Folgenden geht es um die drei Gründe, welche dich persönlich etwas angehen.

Die Top 3 Gründe warum Staatsanleihen nicht cool sind

Grund 1: Inflation

Inflation, also die Entwertung von Geld, ist ein ganz eigenes Thema. Doch ein Thema das durchaus hierein passt, denn die offizielle jährliche Inflation liegt bei mindestens 2%. Das bedeutet, deine 100€ sind 2019 nur noch 98€ Wert. Und die 10.000€, die du vielleicht irgendwann einmal für deine Enkel zurückgelegt hast sind 2090 weniger als 2.500€ wert. Und auch wenn du keine Enkel hast, kann dir das trotzdem nicht egal sein, denn die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Schätzungen nach irgendwo zwischen 3-7 Prozent. Der Punkt ist, wenn du nicht investierst, dann verliert dein Geld jährlich an Wert. Wenn du in Staatsanleihen investierst, verlierst du immer noch Geld, zwar nicht so viel, aber die 2% Gewinn sind in Wahrheit nur ein Resetknopf auf 0% (zumindest wenn es gut läuft). Ein Investment in Werte die 2% jährlich ausschütten, macht also wenig Sinn.

Grund 2: Steuern

Vielleicht fragst du dich überhaupt, wo die 2% Zins herkommen, die der deutsche Staat aufbringen muss, wenn er sich Geld leiht. Die Antwort hierauf ist: Danke. Danke dass du als Steuerzahler für das geliehene Geld einstehst. Die Zinsen die Staaten zahlen müssen, wenn sie sich Geld leihen kommen natürlich von den Bürgern des Staates selbst, also von dir und von mir. Wenn du nun Staatsanleihen kaufst, dann bezahlst du dich praktisch selbst. Natürlich in Form von Steuern, weshalb man es nicht pauschal wie die Inflationsrate vom Gewinn abziehen kann. Aber man zahlt es dennoch und hat keine Wahl außer Steuerflucht – wovon natürlich auch abzuraten ist.

Grund 3: Banken und Politik

Geschäftsbanken besitzen 60 Prozent aller Staatsanleihen. Somit ist der Staat bei den Geschäftsbanken verschuldet. Ungedeckte Anleihen sind nämlich nichts anderes als ausstehende Schulden. Die Banken kaufen gerne Staatsanleihen, da sich diese als Sicherheit bei der Zentralbank hinterlegen lassen. Geschäftsbanken können sich dort nämlich zum Leitzins von mickrigen 0,25% Geld leihen,solange sie mindestens 1% dieses Geldes als Sicherheit hinterlegen. Diese Sicherheit kann jedoch auch in Form von Staatsanleihen hinterlegt werden, weil Schulden vom Staat automatisch mit “Guthaben für die Bank” gleichzusetzen ist. Das Geld, welches die Banken sich von den Zentralbanken für 0,25% leihen, verleihen sie dann direkt an Bankkunden weiter, natürlich zu einem deutlich höheren Zins. Alternativ lassen sich natürlich auch ausländische Staatsanleihen kaufen, wodurch dann ein Staat wie Jamaika mit 9% Zinsen in der Schuld der Bank steht. Zwar haben die Rating-Agenturen nicht ohne Grund solche hohen Zinssätze festgelegt, jedoch mutet die hohe Kontrolle, die sie dadurch als private Instanzen innehaben, dennoch komisch an.

Neben den Banken besitzen auch Versicherungsunternehmen eine Unmenge an Staatsanleihen. Weitere 30% der Staatsanleihen finden hier ihren Platz. In gewissem Maße haben Banken und Versicherungen den Staat so in der Hand, da dieser ja bei ihnen verschuldet ist. Gerade einmal 10% der Staatsanleihen befinden sich im Besitz von Privatpersonen und Unternehmen. Das ist deshalb ein Problem, weil Banken und Versicherungen den Ankauf von Staatsanleihen so sehr kontrollieren können, dass sie beispielsweise Steuervorteile erhalten.

Aber es gibt doch sicher auch positive Aspekte?

Natürlich ist nicht alles schwarz oder weiß. Durch Ankauf von Staatsanleihen hat die Zentralbank viele Länder Europas vor der Pleite bewahrt. Dies ging jedoch auch Hand in Hand mit Rettungspaketen, für die innerhalb eines Wimpernschlags hunderte Milliarden Euro geschaffen wurden. Kurzfristig ist das gut um Probleme zu Lösen, langfristig ist es jedoch verheerend, denn der Gegenwert wird nicht mitgeschaffen. Er muss es nachträglich erwirtschaftet werden und bis das zustande kommt, verliert vorerst jede einzelne Euro an Wert. Außerdem ist der Kauf von Staatsanleihen – wie bereits erwähnt – häufig dazu da, diese als Sicherheit bei der Zentralbank zu hinterlegen um noch mehr Geld aus dem nichts zu schaffen (indem Kredite vergeben werden).  

Der Kollaps?

Was passiert aber, wenn erwartete Gewinne der Banken ausbleiben, z.B, weil Millionen von Menschen ihren Kredit nicht zurückzahlen können, oder Kurse von Bankeinlagen fallen? Nun dann geht die Bank nicht pleite, sondern muss gerettet werden. Vom Staat, also von deinen und meinen Steuergeldern. Warum überhaupt? Deshalb, weil die meisten Banken “to big to fail” sind. Sie haben schlicht und einfach zu viel Einfluss um pleite gehen zu dürfen. An einer Bank hängen mehrere Banken, Arbeitsplätze, Kredite und letzten Endes eine ganze Volkswirtschaft. Würde diese kollabieren kämen ganz andere Probleme auf ein Land zu, deshalb muss notgedrungen immer ausgeholfen werden. Dadurch können sich Banken jedoch eine ganze Menge herausnehmen. Der schlimmste Notfall wird für sie nie eintreten, weshalb sie risikoreiche Investments tätigen können. Je höher das Risiko, desto höher auch der Gewinn. Gewinnmaximierung ist wiederum das höchste Ziel eines jeden Unternehmens und einer jeden Bank. Warum sollte also versucht werden, in möglichst stabile Werte zu investieren, wenn der Staat und Kreditnehmer ohnehin permanent zusätzliche Sicherheit garantieren?

Worin münden solche Dinge – Was ist das traurige Fazit?

Staaten bauen Schulden bei Zentralbanken auf. Diese Schulden müssen von den Staatsbürgern – also von jedem Einzelnen bezahlt werden. Das Geld das im Umlauf ist, wird durch Kreditvergabe geschaffen und hat kaum noch einen Bezug zur Wirklichkeit. Während das Weltsozialprodukt (also alle Arbeitsleistung überhaupt) nur knapp 1,1 Billionen Dollar pro Jahr ausmacht, liegt die weltweiten Staatsschulden bei ca. 40 Billionen Dollar – Tendenz: exponentiell steigend. Das bedeutet, es geistern 38,9 Billionen Dollar irgendwo umher und werden überwiegend von Banken investiert.

Die Lösung

Die Lösung für den Einzelnen, für dich und mich, lautet also: Keine Schulden machen und kein Geld in Staatsanleihen stecken. Stattdessen gilt es, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, die als Mindestanforderung die jährliche Inflation von 2% wett macht. Du solltest also so schnell wie möglich investieren lernen. Und es ist kein Zufall, dass ich grade das perfekte Hilfsmittel für dich habe. Mit dem folgenden Link wirst du heute in einem Jahr schon deine erste Rendite haben. Du wirst alles wissen was in Sachen Geld wichtig ist und hast dazu noch die Geldhelden-Mitgliedschaft inklusive!

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