10 Tipps, wie Du ein Vermögen aufbaust

Geld verdienen ist wie der Weg durch den Urwald: Schlingpflanzen greifen nach guten Vorsätzen, Tiger brüllen unsere Motivation nieder und als Finanz-Kannibalen fressen wir unser Vermögen. Wer hier keine geschärfte Machete hat, verliert sich in der Wildnis. Dennoch haben wir einen Schleifstein für Dich: 10 Tipps, wie Du Dir ein Vermögen aufbaust – und den Urwald sicher durchquerst.

Tipp 1: Vereinfache Deine Finanzen

Finanzen gleichen oft einer Messi-Wohnung: Hier und da liegen Ausgaben verstreut, Kreditkarten verstauben die Regale und Rechnungen bilden dicke Flusen. Dennoch ist das kein Grund, den Kopf in den Treibsand zu stecken – ein wenig Ordnung und die Finanzen laufen von ganz allein:

1. Entsorge unnötige Kreditkarten: Kreditkarten sind wichtig, weil sie Deine Zahlungsfähigkeit garantieren. Trotzdem solltest Du Sie auf ein Minimum reduzieren. Sie entkoppeln Dich vom Bargeld und verführen zur Kaufsucht. Es ist nachgewiesen: Wenn uns keine Geldscheine durch die Hände gleiten, wirkt der Riesen-Fernseher gleich viel billiger.

2. Überprüfe Deine Versicherung: Die meisten Deutschen, Schweizer, Österreicher sind überversichert – mehrere Versicherungen decken das Gleiche ab. Einige verzichten dadurch auf monatlich mehrere Hundert Euro und schießen dem Vermögensaufbau ins Bein, weil sie den Zinseszinseffekt aushebeln. Monatlich 100 Euro angelegt, macht bei 6 Prozent jährlich nach 10 Jahren 16.331 Euro. Dieses kleine Vermögen will man keiner Versicherung in den Rachen werfen.

 

Tipp 2: Analysiere Deine Kontobewegung

Jeden Monat reicht ein forscher Blick auf das Konto: Welche Ausgaben sind unnötig? Welche kann ich reduzieren? Der Blick ist einfach, doch das Korrigieren eher weniger – nicht mit einer Haushalts-App.

Du durchscrollst den App Store oder Google Play und pickst Dir die beste App heraus; bestenfalls ist eine Kontoanbindung mit inbegriffen. Eine kostenlose App ist „Haushaltsbuch“ von Realbyte inc.; für 2,99 Euro gibt es dagegen die App „Mein Haushaltsbuch“ von OneTwoApps – hier hast Du deutlich mehr Funktionen. Dennoch gibt es viele Apps mehr.

Ein sehr nützliches Tool ist die App „Outbank“. Mit ihr kannst Du alle Deine Konten in einer App verbinden. Dazu ist die App ein freundlicher Anlageberater: Bezahlst Du beispielsweise zu viel für Deine Versicherung, sucht die App automatisch eine günstigere heraus. Dann musst Du nur noch wechseln.

 

Tipp 3: Setze Dir ein Budget

Idealerweise sind Deine Ausgaben dreigeteilt: Deine fixen Ausgaben, Deine variablen Ausgaben und Deine monatliche Sparrate. Nun solltest Du das Maßband hervorkramen und Deine Ausgaben abmessen, um sie zu analysieren, zu optimieren und zu fixieren. Was heißt das genau?

Die 3 wichtigsten Regeln neue Dinge umzusetzen

Wissen ist Macht. Wirklich? Wenn du alles weißt, aber nichts machst, umsetzt oder verwirklichst, was ist dieses Wissen denn dann wert? Richtig: Überhaupt nichts! So haben sie Dich seit deiner Geburt verarscht und tun es heute noch! 

Aber wie kommst du nun aus diesem Teufelskreis heraus? Wie schaffst du es strukturiert, voller Motivation (auch nach ein paar Wochen und den ersten Rückschlägen noch) und mit Freude dein neues Finanzwissen umzusetzen? Ganz einfach, indem wir diesen bescheuerten Glaubenssatz einfach umdrehen, denn in Wirklichkeit lautet er: Machen ist Macht!

Da uns aber niemand, jemals gezeigt hat, wie man richtig neues finanzielles Wissen in den Alltag integriert, habe ich dir hier drei Grundregeln aufgestellt und eine dauerhafte Lösung, wie du es locker schaffst dich ganz einfach an diese Regeln zu halten:

  1. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die genau wie Du endlich ihr finanzielles Wissen umsetzen wollen! So hast du Freunde mit denen Du gemeinsam durch Dick und dünn gehen kannst, ohne die Hackfressen ertragen zu müssen, die immer noch Glauben, dass man über Geld nicht spricht.
  2. Hole dir Menschen in dein Umfeld, die bereits deutlich weiter sind als Du. Menschen, die bereits ihre finanzielle Freiheit erreicht haben. Menschen die Millionäre, Börsenmakler, Immobilieninvestoren und Frugalisten sind. Menschen die gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dir teilen!
  3. Höre auf zu Jammern und handle sofort! Ja, ich konnte deine Gedanken gelesen:
    1. Ich kenne doch niemanden der sich so gerne (wie ich) über Geld unterhält und weiterentwickeln will
    2. Ich kenne doch gar keine Millionäre oder finanziell Freie Menschen!
    3. Als ob sich reiche Menschen mit mir abgeben würden!
    4. Bla Bla Bla…

Du merkst schon, dieser Absatz ist ein lieb gemeinter Tritt in deinen Arsch. Genau das muss aber auch manchmal sein, damit du endlich den nächsten Schritt zu deiner eigenen finanziellen Freiheit gehen kannst. Also, falls du jetzt sauer bist, dann schließ den Browser, ärgere dich zu Tode und überlasse die Erfolge den anderen Menschen, die sich jetzt positiv ertappt fühlen.

Wenn du zu der zweiten Gruppe gehörst, dann habe ich ich eine Lösung für dich, um die drei oben genannten Probleme ein für alle Mal zu lösen: Komm in unsere Geldhelden Academy und verbinde dich mit gleichgesinnten Menschen (klick).

Denke immer daran: Chancen sind wie Sonnenuntergänge, wenn du zulange wartest, dann sind sie vorbei. Denn Machen ist das neue Wissen!

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1. Analysieren: Was sind meine monatlichen Fixkosten? – Miete, Strom, Wasser, etc. Dafür reicht ein Blick in die Monatsabrechnung. Bei den variablen Aufgaben ist es kniffliger – aber auch das ist kein Schwedenrätsel: Hinterfrage Deine ganzen variablen Ausgaben des letzten Jahres. Darunter fallen z.B. Sprit, Kosten für Geschenke, Reisekosten etc. Dann ziehst Du sie zusammen und teilst Sie durch zwölf. Das ist zwar aufwendig, nimmt Dir aber ein enges Korsett von der Brust. Warte ab, gleich atmest Du freier.

2. Optimieren: Deine Ausgaben lassen sich immer herunterschrauben; dafür musst Du nur die Anbieter vergleichen und wechseln. Nutze dafür Vergleichsportale wie Check24; hast Du einmal bessere Angebote ergattert, wirkt die Check24 Familie gleich viel sympathischer.

3. Fixieren: Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit: Du kennst Deine fixen und variablen Ausgaben und hast sie reduziert; jetzt wird es Zeit, sie aus Deinem Blickfeld zu verbannen. Dafür legst Du für beide jeweils ein Unterkonto an. Diese befüllst Du monatlich per Dauerauftrag mit der errechneten Summe; danach lässt Du von ihnen Deine Ausgaben abbuchen. Schon hast Du Deine Ausgaben automatisiert und weißt immer, wie viel Geld Du zur Verfügung hast.

 

Tipp 4: Nutze gute Schulden

Schlechte Schulden buchstabieren sich Porsche, Villa oder 4K-Fernseher – es sind Konsumschulden. Dafür solltest Du niemals die Bank anpumpen. Gute Schulden hingegen sind Investitionen in Dich selbst: in Deine Bildung und Deine Fähigkeiten. So erhöhst Du Deinen Wert für die Welt und wirst wertvoller. Das heißt? – wer wertvoller ist, bekommt auch mehr Wert zurück. Das buchstabiert sich meist pralles Konto.

Kennst Du noch den einen netten Jungen aus der Schule, der immer sein Essen teilte? – jeder hat ihn gemocht. Das kannst Du auch, indem Du Schulden aufnimmst, um zu teilen. Teile Dein Auto, Deine Wohnungen oder Deinen Camper, wenn Du sie nicht brauchst. Das Konzept nennt sich „Shared Economy“ – die geteilte Wirtschaft. So lässt Du andere an Deinen Ausgaben teilhaben, bezahlst die Schulden ab und machst sogar Gewinne. Google einfach  „Carsharing“ und bahne Dir den Weg zu neuen Möglichkeiten.

 

Tipp 5: Baue Struktur auf

Dein Geld darf nicht lieblos versauern auf dem Konto. Stelle es lieber in Reih und Glied auf, indem Du es in drei Töpfe packst:

1. Kurzfristig verfügbar: Dieses Geld ist für den täglichen Bedarf und für Notfälle. Mindestens 3 Monatsgehälter sollte es abdecken. Es liegt auf dem Tagesgeldkonto und ist ständig griffbereit.

2. Mittelfristig verfügbar: Dieses Geld sparst Du für Ausgaben in 2-5 Jahren. Es ist Geld für eine Renovierung, Autoreparatur oder eine Hochzeit, die durchschnittlich 13.000 Euro verschlingt.

3. Langfristig verfügbar: Was Du nicht für die anderen Töpfe brauchst, steckst Du in Arbeitsklamotten und schickst es auf den Bau – es darf für Dich schuften. Investiere in Aktien, P2P-Kredite oder Immobilien; hier erwirtschaftet Dein Geld für Dich Gewinne und türmt Dein Vermögen.

 

Tipp 6: Nutze die Innovationen der Finanzwelt

FinTechs sprießen wie Pfifferlinge aus dem Boden. Es sind Finanzdienstleister, die Deine Finanzen bequem machen wie ein Massagesessel. Ein Beispiel ist die Kreditkarte von Revolut. Mit ihr bezahlst Du im Echtzeitumtausch in über 150 Währungen – und das gebührenfrei. Einen treueren Reisebegleiter gibt es nicht.

Der andere große Vorteil von FinTechs? – Du umgehst die Mittelmänner. Der freundliche Herr Schubert in der Sparkasse mit der Vorleser-Stimme und den sanften Augen – auch er verdient kräftig Provisionen, wenn er Dir ein Produkt verkauft. Mit FinTechs machst Du um unnütze Provisionen einen großen Bogen. Du regierst selbstbestimmt Deine Finanzen und baust eigenhändig Dein Vermögen auf.

 

Tipp 7: Vergiss die Steuern nicht

Beziehst Du nur ein Gehalt, stehst Du am Pranger der Einkommenssteuer – und das Finanzamt bewirft Dich mit 42 Prozent. Nur als Investor kannst Du Dich ducken und großen Prozenten ausweichen.

Ein Beispiel ist eine Renovierung: Erneuerst Du als Vermieter eine Wohnung, kannst Du davon einen Teil von der Steuer absetzen. Du hast damit mächtig gespart, Deine Immobilie ist mehr wert und Du kannst sie teurer vermieten. Suche Dir also Einkommensquellen mit großzügigeren Steuerregeln, wenn Du Dir ein Vermögen aufbauen willst.

 

Tipp 8: Investiere in Dich selbst

Humankapital ist ein hässliches Wort – es verdinglicht Dich und macht Dich zu einem austauschbaren Gut. Trotzdem musst Du in Dein Humankapital investieren, in Deine Bildung, Deine Fähigkeiten und in ein vertrauensvolles Netzwerk. Dein Haus brennt ab, Deine Firma geht pleite und Deine Geschäftspartner lassen Dich im Stich – Dein Humankapital kann Dir keiner nehmen. Mit ihm überlebst Du alle Lebenslagen.

Außerdem ist es notwendig für ein erfülltes Leben, weil es vier zentrale Lebensbereiche umfasst: Bildung, persönliche Entwicklung, geistige Fähigkeiten und Dein körperlicher Zustand. Mit Bestnoten in allen Bereichen gleicht Dein Leben einem Strandurlaub.

 

Tipp 9: Vergiss den Spaß nicht

Der Weg ist das Ziel – warum sollte aber am Wegesrand keine Hüpfburg stehen, eine Minibar oder ein Whirlpool? Nicht nur nach unten ziehen darf der Vermögensaufbau Deine Mundwinkel, er muss sie auch in ein Lächeln verwandeln.

Lege dafür ein Spaßkonto an und mache es jeden Monat leer – sonst darfst Du den 31. nicht vom Kalender reißen! Lerne, auch den Moment zu genießen. Wenn Du jetzt nicht Spaß haben kannst, stellt Dich auch ein Vermögen von 5 Millionen nicht zufrieden.

 

Tipp 10: Spende ruhig 10 Prozent

Die erfolgreichsten Menschen sind Geber; sie geben etwas zurück an Hilfsorganisationen, soziale Projekte und ihre Gemeinschaft. Das macht glücklich, zufrieden und pumpt Optimismus in die Venen. Geldhelden macht es nicht anders: Es gibt keinen Online-Kurs, der nicht gemeinnützigen Organisationen etwas zurückgibt.

Doch noch etwas kannst Du teilen: Dein Wissen – was Dich erfolgreich gemacht hat, kann auch für andere ein Sechser im Lotto sein. Genau das ist die Mission Deines Geldcoaches Marco.


Junge schaut in die Kamera.

Finanz-Enthusiast, Self-Improvement-Sensei und  notorischer Wort-Jongleur – diese drei Engel für Charlie bin ich: Robin. Meine Texte entzaubern die Finanzwelt, um sie Dir zerlegt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Für Deine finanzielle Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

Hier ein Link zu meinem YouTube-Kanal (Klick).

Robin Prock

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